Geboren als Jannis Kucharz studierte Jannis Schakarian, Publizisitk und Filmwissenschaft. Hat funk mit aufgebaut, Kolmnen bei der Allgemeinen Zeitung geschrieben und arbeitete als Formatentwickler, Leiter des Social Media Teams und der Distributionseinheit beim ZDF, dann bei SPIEGEL als CvD Audio.
Am Samstag überraschte mich auf dem Goetheplatz in Frankfurt eine shiitische Tradition. Es war nämlich Ashura (oder Aschura), der wichtigste Tag im Trauermonat Muharram. Was dahinter steckt, verrate ich hier:
Mehr zu Ashura gibt es in der Wikipedia zu erfahren und hier. Auch Interessant, dass man in den klassischen Medien nicht zu einem wohl im Islam, oder zumindest den Shiiten, sehr wichtigen Feiertag erfährt.
Wer noch mehr dazu weiß ist herzlich in die Kommentare eingeladen. Man verzeihe mir übrigens Aussprachefehler oder ähnliches.
Hakantee und Samir erklären in den Kommentaren, dass diese Art Aschura zu feiern wohl vor allem bei den Shiiten eine große Rolle spielt, bei den Suniten dagegen nicht.
Gleichzeitig sind das oben mit die ersten videoralen Gehversuche im Netzfeuilleton. Da wird in Zukunft sicher noch mehr kommen. Über ein bisschen Feedback würde ich mich freuen.
Geliket wird immer, zum Beispiel gestern meine Geschichte zu KIZ. 91 Likes, toll! Andere Dienste wie Twitter (2 Tweets) oder Flattr (o Flats bis jetzt ;-( ) bleiben da zurück. Das „Liken“ ist fest in der Hand des großen blauen Netzwerks. Doch einer neuer Hirsch platzt da rein: Google will auch was von dem „Gefällt mir“-Kuchen. Deswegen haben sie im März Google +1 vorgestellt und seit gestern gibt es nun auch den Button für jedermann. Die Webseiten werden bald nur so wimmeln mit dem neuen Button, der geklickt werden will. Nur ein Problem hat +1 in Deutschland schon jetzt. Während +1 im englischen ein durchaus geläufiger Ausdruck ist, um alles mögliche mit einem mehr zu versehen, kennt man das in Deutschland nur aus der Algebra.
Google sagt dazu: „+1 ist ein Kürzel für ‚das ist cool‘ oder ’schau dir das an‘.“ Aber das funktioniert im Alltag als Bezeichnung für Google +1 natürlich nicht. Deshalb hat sich das netzfeuilleton Gedanken gemacht und hier sind zehn Vorschläge, wie man in Zukunft zu „Google +1“ sagen könnte:
Ich hab das mal gepluseinst
Zähl mich rein
Eins im Sinn
Sieht ja keiner, wenn ich hier drücke
Addiere eins
Hoch damit
F(x)= x+1
Einer mehr
Seo-Power
Oder am Ende doch einfach
Google Like
Wie man den Button einfügen kann in seine Webseite steht hier und wie man anderen zeigen kann was man so pluseinst, erklärt Caschy.
Welch ein Schock: Zwei Tage vor Release steht das neue Album von KIZ „Urlaub fürs Gehirn“ im Netz.
Kein Wunder, werden die Jungs da sauer: „Boah, wenn wir den kriegen der unser Album ins Netz gestellt hat!!“, schimpfen sie auf Facebook.
Doch Moment, wäre es nicht denkbar unklug selbst noch dafür zu werben, dass das Album kostenlos im Netz steht?
Was dahinter steckt wir einem klar, wenn man sich die .zip-Datei runterlädt, die so kursiert. Es erwarten einen Spaß-Beats und Spaß-Raps. Klingt erstmal nach der Beschreibung der normalen KIZ Songs, aber nein, diesmal meinen es die Jungs mit den Songs noch weniger ernst als sonst schon.
Da werden auf Beats, die nach MusicMaker2000 klingen, Verse von „Die Da“ rezitiert. Dazwischen aber gibt es auch tausende von Wortspielen in KIZ-Manier. Teilweise erinnert es an die Skits der frühen Mixtapes, so hat auch der begnadete Curse-Imitator Kurth einen neuen Auftritt. Update: Auf dem Album findet sich ausserdem ein Feature mit Casper und ein Disstrack gegen Royal Bunker-Boss und KIZ-Entdecker Staiger. Dieser war es wohl auch, der zuerst den Link zum Fake Album geleakt hat. Der Diss wird aber extra mit dem Zusatz „Das ist nur Promo, nur Promo“, angekündigt und später darf auch Staiger selbst noch mit seinem alten Ego Terror Taiga zum Mikrofon greifen /Update
Insgesamt also 13 Tracks voller Spaß und Blödeleien.
Deshalb lohnt sich der Download des Fake-Albums sogar und macht noch mehr Lust auf das eigentlich Album „Urlaub fürs Gehirn„, das am Freitag erscheinen wird.
Doch nicht nur in dieser Hinsicht ist der Move intelligent, denn die echten Bootlegs dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die ersten Amazon-Vorbesteller freuen sich schließlich schon über die CD in ihrem Briefkasten. Da dürfte sicher einer darunter sein, der seine Freude mit anderen teilen will. Aber durch das streuen des Fake-Albums werden die Filesharingplattformen und Tauschbörsen erst einmal gefüllt sein und zumindest zu Beginn wird es schwierig sein das echte Album zwischen den Fakes zu finden. Ein entscheidender Vorsprung, der wohl nicht lange halten wird, aber egal. Denn man muss sagen: So macht Filesharingbekämpfung Spaß!
Wer ins Fake-Album reinhören will, kann es ja mal hier versuchen.
Wer wissen will, die das echte Album klingt, kann das neue, hochklassige Video zur Titel-Single „Urlaub fürs Gehrin“ anschauen, oder ins Snippet reinhören.
Ein iPhone hat ja mittlerweile fast jeder (und wer keins hat, der schaut bitte hier). Aber wer kann von seinem iPhone behaupten, es habe die Hauptrolle in einem Kurzfilm gespielt? Genau, das kann nur ich. Das Ergebnis seht ihr oben. Meine Füße spielen übrigens auch eine Rolle. Ich sag euch Kinder, das war Method-Acting. Ich habe wochenlang als Killer gelebt, um dieses Mörderische in meine Schritte einfließen zu lassen.
Gemacht ist der Film von meinem Mitbewohner David Peter und vielen anderen netten Nasen. Ist toll geworden, wie ich finde und letztes Wochenende haben wir die Premiere auch ordentlich gefeiert.
Schreibt doch gern mal eure Meinung zum Film und meinem grandiosen Schauspiel.
Yes, we camp (Bernardo Gutiérrez, tagesspiegel.de)
Wie erklärt man einem Deutschen die #spanishrevolution? Das fragt sich der Spanier Gutiérrez und erläutert im Text die Hintergründe zu den Protesten in Spanien, wie es dazu kam und um was es geht.
Der Widerstand der Wenigen (taz.de, Meike Laaff)
Nicht nur im Falle der Netzsperren: Das Lobbying in Brüssel ist ziemlich einsam, dabei werden hier eigentlich die wichtigen Entscheidungen gefällt.
Eine Katastrophe, diese Kommunikation (Tom Hillenbrand, SpON)
Vom Unwort PR-Desaster. Beispiel BP: „‚Alle taten so, als ob das eine PR-Krise wäre. Aber die war nie der Kern.‘ Kern des Problems war vielmehr ein sprudelndes Leck, 1500 Meter unter dem Meer.“
“Als Journalist kannst Du überall sein – Du hast immer einen Grund dafür.” (DJS-online.de)
Interview mit dem Journalisten Michalis Pantelouris über Journalismus in und ausserhalb der Krise und warum er Lifestyle-Journalismus bevorzugt: „Durch Lifestyle-Entscheidungen kann ich die Welt wirklich verändern“
Strauss-Kahn: Trug sie ein weißes Bändchen? (feynsinn.org)
Das würde natürlich eine Menge erklären: „Strauß-Kahn dachte, die Dame sei im Auftrag der Ergo-Versicherungsgruppe unterwegs, und hätte ein weißes Bändchen getragen.“
In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante & bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas länger, gerne etwas über den Tellerrand hinaus, eben um etwas Lesestoff für zu haben. Wer nicht immer bis zur nächsten Ausgabe auf spannende Links warten möchte, der folgt @morgenlinks auf Twitter oder “Liked” uns auf Facebook und erhält dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne für Hinweise offen, ebenso über Kommentare, Mail oder andere Wege.
Casper ist eine dieser Bereicherungen für den Hiphop. Abseits des Einheitsbreis, konnte er sich als Teil der Collabo „Kinder des Zornes“ erst in der Szene Respekt verschaffen um sie dann umzukrempeln und wurde bekannt weit darüber hinaus.
Wieviel (deutsche) Rap-Musik schafft es schon auf Frauen-iPods? Casper hat es geschafft. Er bedient nicht nur den klassischen Hiphop, sondern erweitert ihn, so wie er es ursprünglich fordert. Munter bedient er sich in allen Genres von Alternative bis Punk und reichert so seine Tracks an.
Noch entscheidender ist aber sein inhaltlicher Anspruch, jenseits von Wortspielen und Plattitüden liefert er Inhalt und Herz. Viel Autobiographisches lief in seine bisherigen Tracks ein und bescherte ihm eine treue Fangemeinde.
Von anderer Seite wurde er, wegen seine tiefgreifenden Text oft als „Emo-Rapper“ beschimpft. Eine Bezeichnung die Casper kurzerhand aufnahm und so selbstironisch ein eigenes Genre geschaffen hat.
Seit Oktober 2010 ist Casper bei Four Music unter Vertrag, lässt allerdings mit Veröffentlichungen auf sich warten.
Bislang. Denn das Album XOXO kündigt sich an, und zwar recht überraschend wohl auch für den Künstler: 1Live soll gestern als erstes die Single „So prefekt“ gespielt haben, ohne das Casper davon wusste.
Mittlerweile findet sich das Ding natürlich auf Youtube und bietet einen Vorgeschmack auf das Album:
Update: Natürlich wurde der Mitschnitt aufgrund von Urheberrechtsgeblubb entfernt. Inzwischen gibt es aber auch das offizielle Video zum Stück:
Die JUICE hat Casper ausserdem bei den Aufnahmen hin zu seinem Album begleitet. Dort verrät Casper auch, warum es so lange dauert bis XOXO kommt (sein letztes Album „Hin zur Sonne“ erschien 2008): Ein Großteil der Tracks wurde noch einmal neu eingespielt, mit Live-Instrumenten, Chören etc.
Das Album soll am 8. Juli erscheinen und kann hier vorbestellt werden. Bei Tape.tv gibt es ausserdem ein Live-Auftritt des Jungen.
Wie gefällt euch die „geleakte“ Single aus dem Casper-Album? Könnt ihr es noch erwarten?
Ich persönliche würde mich ja über eine Fortsetzung der Zeile „Erst wenn MTV wieder Musik spielt“ aus „Casper! Bumaye“ freuen, zum Beispiel in sowas wie „erst wenn ntv mal wieder News zeigt“.
Vor lauter newshype sind unsere morgenlinks etwas eingeschlafen. Deswegen hier mal schnell eine Ausgabe, mit all den Links, die hängengeblieben sind.
Das Recht auf Vernetzung (faz.net, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger)
Justizministerin Leutheusser-Schnarreberger schreibt in der FAZ Serie „Digitales Denken“ über das Recht auf Vernetzung und macht sich für Netzneutralität stark.
„Ich habe meinen Sohn umgebracht“ (chrismon.de, Kristina Maroldt)
Wie weit muss ein Sohn gehen, damit die eigene Mutter ihn umbringt? Abie rauchte Meth, in Kapstadt Tik genannt, und wurde unerträglich. “ Wer Tik raucht, fühlt sich wie Superman. Wer Tik raucht, muss kaum mehr schlafen. Wer Tik raucht, will Sex.“ Irgendwann hielt es seine Mutter nicht mehr aus und brachte ihn um.
Ein Jahr Product Placement: Viel Wind um Nichts? (dwdl.de, Julie Peignois / Thomas Lückerath)
Ein Jahr ist es her, das mit dem 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Graubereich der Product Placements geregelt wurde. Seither ist mit es mit dem Hinweis „Unterstützt durch Produkplatzierungen“ erlaubt in Unterhaltungs-, Sport- und Fictionsformaten Produkte ins rechte Licht zu rücken. Die Branche war euphorisch, ob der neuen Geldquelle. Nun blickt DWDL zurück und kommt zum Scgluss: Product Placement braucht selbst noch etwas Unterstützung.
Zum Problem mit dem Digitale Gesellschaft e.V. (christopherlauer.de, Christopher Lauer)
Christopher Lauer schreibt über die Kritik an der GRündung des Digitale Gesellschaft e.V. und hat einen wichtigen Hinweis: „Die Energie, die man beim Ranten gegen wen auch immer verschwendet in positives Engagement reinstecken.“
Paid Content: Was von der iPad-Euphorie übrig blieb (DWDL.de, Uwe Mantel)
Ein weiterer Rückblick von DWDL: Ebenfalls vor einem Jahr gab es noch etwas, das die Medienbranche in Aufregung versetzte. Mathis Döpfner wollte in Götzendienste verfallen in Angesicht des iPads und seines Schöpfers. Groß waren die Hoffnungen bezüglich eines Paid Content-Verfahrens für die Verlage. „Was von der iPad-Euphorie übrig blieb“? Ernüchterung.
In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante & bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas länger, gerne etwas über den Tellerrand hinaus, eben um etwas Lesestoff für zu haben. Wer nicht immer bis zur nächsten Ausgabe auf spannende Links warten möchte, der folgt @morgenlinks auf Twitter oder “Liked” uns auf Facebook und erhält dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne für Hinweise offen, ebenso über Kommentare, Mail oder andere Wege.
Wir wollen newshype auch auf der Next Conference vorstellen, deshalb haben wir uns für den Elevator Pitch beworben. Allerdings viel zu spät, die Frist endet heute Nach um 0.00 Uhr und bis dahin brauchen wir noch ca. 400 Votings. Das wird sauknapp, deswegen ist der Last Minute Call auch tatsächlich genau so einer.
Es wäre also cool, wenn ihr uns helft und einfach hier mal auf Up klickt und wenn ihr wollt und das Projekt Newshype cool findet den Link weiterverbreitet.
Ich glaube an euch und hoffe, wir können das noch schaffen!
Update: Wow, wir haben es geschafft! Ich habe nämlich noch einmal nachgelesen, das mit den 400 Votes war zu viel. Um in die nächste Runde zu kommen, reicht ein Platz in der Top 30. Wir sind auf 25 und das in nur ca. 3 Stunden. Vielen Dank an alle die geholfen haben! Jetzt liegt alles weitere in den Händen der Jury, Bestechungsversuche bitte direkt an diese Herrschaften.
War das nicht schön früher als Apple-User? Als hip und alternativ konnte man sich gerieren, ja sogar als Widerstandskämpfer gegen den bösen Monopolist Microsoft konnte man sich fühlen. Mit jedem Apple-Produkt kaufte man einen Lifestyle, verknüpft mit einem Stück guten Gewissen.
Alternativ ist man mit eine Apple schon lange nicht mehr. Die Macbookanteile im Hörsaal liegen locker bei 30% (einizg ernstzunehmender Konkurrent waren kurz mal die Netbooks) und die charakteristisch weißen Kopfhörer gehören längst zum Interieur jeder Regionalbahn. Apple ist selbst längst auf dem Weg zum Monopol, bei Tablets, Smartphones und Mp3-Spielern. iPod, iPhone und iPad sind schon Synonym für ihre Gattungen.
Ein gutes Gewissen kauft man schon lange nicht mehr mit ein. Zu groß sind die Belastungen geworden, auf den mangelhaften Greenpeace Report reagierte die Technik Firma aus Cupertino und versucht nun jährlich ihre silber oder weiß strahlenden Macs „grüner“ zu machen. Dunkler wird es dann bei den Herstellern und Zulieferer für all die iProdukte. Selbstmordserien und Schwermetallvergiftungen gehören fast schon, so scheint es, zur Tagesordnung.
Irgendwie hat man aber geschafft das zu verdrängen. China ist weit weg und Umwelt ja ist wichtig, aber andere machen das ja genauso. Und dieses idealistische Gefasel vom freien Web in Gefahr wegen den paar Zeitungsanachronismusapps. Die Kontrolle die der Apple Konzern auf seine „Post-PC“ Devices auch in der hand des Users noch ausübte, wurde immer größer, aber als User bekam man dafür eben eine 1A User Experience, eine flüssige Bedienbarkeit, ein tolles Design und weitgehende Virenfreiheit.
Ich will sagen: Bislang hat Apple dem einzelnen User nichts böses getan, der war immer happy ob dieses atemberaubenden glatten Produkt, das streichel mich rief, so dass die eigenen idealistischen Ansichten schnell in den Hintergrund gerückt sind. Die Welt kann ich auch noch retten, wenn ich Angry Birds durchgespielt habe, der Gedanke. Einen direkt persönlichen Nachteil, der das Gefühl überlagern würde Teil der Apple-Gemeinde zu sein, gab es nicht. Bis letzte Woche.
Da haben Pete Warden und Alasdair Allen ein kleines Programm geschrieben. Nur 130kb und doch erschütterten sie die Grundfesten der Jobschen Kirche: Das Programm macht sichtbar, dass euer iPhone jederzeit und überall euren Aufenthaltsort aufzeichnet und unverschlüsselt auch auf eurem Computer abspeichert.
Zwar ist die Existenz dieser Datenbank unter Fachiphonern schon länger bekannt, zum Aufschrei kommt es aber eben erst jetzt.
Und es ist eine Wende, weil nun der iPhone-User selbst im Kreuzfeuer steht. Will er das sein Aufenthaltsort genau nachvollziehbar ist? Angeblich werden keine Daten weitergegeben, trotzdem erscheint es gespenstig, ist man nicht grade Teil der Post-Privacy-Spacken.
Vor diesem Hintergrund hat sich @dretep mal den aktuellen, leicht überheblichen, Apple-Werbespot vorgenommen.
Puh, mit so einem Wind hatten wir gar nicht gerechnet. Allerdings ist es ja Rückenwind, von daher. Aber wir müssen uns auch bei euch entschuldigen: Viele Fragen, warum es keine Invites gibt.
Wir hatten einfach nicht mit einem solchen Echo gerechnet. Wir wussten zwar, dass Bedarf für einen Blogaggregator da ist, aber wir dachten wir verschicken ein paar Postkarten und hoffen, dass der ein oder andere Blogger das aufgreift und starten dann mit der ersten Invite Welle auf der re:publica.
Am Montag kam dann der Artikel von Martin Weigert auf netzwertig. Dort waren wir den ganzen Tag Topstory. Ab da stand unser e-Mail Postfach nicht mehr still. Mails von allen möglichen Medien von Spiegel Online über ZDF bis Deutschlandradio, alle fragten an.
Und nun nochmals was wir gedacht haben: Wir verschicken vorher ganz lustig ein paar analoge Postkarten an ein paar Blogger und vielleicht schreiben diese dann darüber und weiß wenigstens jemand, dass wir auf der re:publica sind und die erste Welle Invites verteilen.
Ungefähr so ist es ja nun auch. Wir sind auf der re:publica und verteilen Invites. Der Moment aus einer Klausur rauszukommen und sich dann auf der SpiegelOnline Netzwelt wieder zu finden, wird aber surreal bleiben. Das wird nicht unsere letzte Invitewelle sein, wir werden uns danach hinsetzen und auch über andere Wege Einladungen freigeben, aber die erste Durststrecke ist vorbei.
Gestern waren wir dann übrigens unsere eigene Topstory auf Newshype, wie ihr oben seht. Der Algorithmus funktioniert also schon recht zuverlässig.
Neben all den Berichten und Feedback haben wir uns über eine Nachricht ganz besonders gefreut: