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Warum YouTube MusicKey sich nicht für kleine Künstler lohnt

Warum YouTube Musik Key sich nicht für kleine Künstler lohnt

– Und wie sie trotzdem im Netz Geld verdienen können 

Zoë Keating hat mit ihrem Protest gegen Youtube Music Key einiges an Aufmerksamkeit erhalten. Youtube zwingt sie quasi ihre Videos zum Teil des eigenen Musikstreamingdienstes zu machen oder sie nicht länger monetarisieren zu können.
Ben Thompson von Stratechery schreibt auf, warum es für Zoe eine ganz schlechte Idee da mitzumachen. Und da macht er selbst eine ganz Interessante Rechnung für alle Medien auf:

Onlinegeschäftsmodelle

Das bedeutet, dass es vor allem der Werbeansatz für kleine Nischenproduzenten, seien es nun Medienmacher oder Musiker, weniger funktioniert. Vor allem in Zeiten von fallenden Werbepreisen sollten diese sich eher darauf konzentrieren von ihren echten Fans direkt Geld einzusammeln.

#Ben Thompson, Stratechery.com: Dear Zoë Keating, tell Youtube to take a hike.

Ben Thompson fährt das Modell übrigens selbst mit seinem Blog und verlangt für eine Abonnement seiner täglichen Mails 10$ im Monat. Die ich gerne bezahle.

Kriegsziel Kunde: Onlinewerbung im Jahr 2015

Noch jemand, der es versteht sein Blog gezielt zu monetarisieren ist Richard Gutjahr, er hat gerade einen neuen Zugang über Zeitpässe gestartet. Und er hat Werbepapst Amir Kassei zum Gespräch gebeten über die andere Geschäftsstrategie der Medien: Werbung. Warum ist gerade Onlinewerbung im Jahr 2014 immer noch furchtbar Pop-up, under, over? Was bringen Wearables und Facebook Video?

#Richard Gutjahr, Amir Kassei, gutjahr.biz: Kriegsziel Kunde: Zum Zustand der Online-Werbung 2015

Ich empfehle die Audioversion des Interviews.

Wie Facebook sich Redakteure outsourced

Apropos Facebook Video: Die Bevorzugung der eigenen Videofunktion war ein erster Schritt Inhalte direkt zu sich auf die Plattform zu holen. Das könnte sich aber ausweiten und auch für andere Inhalte immer wichtiger werden. Auf diese Art und weise holt sich Facebook Journalismus und hochwertige Inhalte ins Haus, ohne selbst Redakteure beschäftigen zu müssen. Andersherum sind die meisten Medienhäuser längst süchtig nach der Reichweite auf Facebook und tuen alles um diese zu erhöhen. LousyPennies hat dies nun nochmal zusammengefasst:

#Karsten Lohmeyer, Lousypennies.de: Facebook baut gerade einen Todesstern – und könnte den Journalismus verändern

Martin Giesler hat auch schon etwas zu dem Thema geschrieben und wenn alles glatt läuft halte ich mit ihm dazu auch einen Vortrag auf der #rp15.

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Was bringen YouTube-Netzwerke für Hollywood?

Was bringen YouTube-Netzwerke für Hollywood?

Man kann schon staunen, wenn Disney 500 Millionen für das YouTube-Netzwerk Maker ausgibt. Was wollen gestandene Hollywood-Studios mit den YouTubenetzwerken. Mediaredef hat einen sehr guten Artikel, der zeigt, wo der Wert der YouTube-Netzwerke liegt und wie diese langsam Hollywood erobern. Sie bieten einen sehr viel technischeren Zugang als die klassischen Filmstudios, erreichen ein andere Zielgruppe und wissen besser, was diese gefällt. So müssen sie nicht mit Audience Panels arbeiten, um zu sehen ob ein Film funktioniert, sondern sie haben quasi ein permanentes Audience Panel.

+How YouTube MCNs are Conquering Hollywood


 

Lohnt es sich für die Huffington Post zu schreiben?

Was waren das für Diskussionen, zum Start der Huffington Post in Deutschland: Soll man jetzt für die Plattform bloggen, oder ist das Geschäftsmodelle pure Ausbeutung? Und wieviel ist eigentlich exposure wert. Ei n Jahr später hat jetzt Lousy Pennies mal bei einigen Blogger und dem Chefredaktuer nach gefragt, ob es sich lohnt. Mein Tip von damals gilt aber wohl noch: Wer fürs Schreiben bezahlt werden will, sollte es nicht umsonst tun. Wer ein andere Geschäftsmodell hat, kann freier damit umgehen.

+Huffington Post – was vom Skandal übrig blieb

 

Ideen aus dem Code für Journalismus

Es heißt immer, Journlaisten müssen Programmieren lernen. Spannend wäre aber auch, was wenn  Journalisten ähnliche Tools zur Verfügung hätten wie Programmierer. Dazu habe ich zwei spannende Links diese Woche.
Einmal die Idee warum Journalisten nicht ähnlich kräftige Texteditoren haben, wie Programmierer. Dort erkennen die Tools, automatisch die Programmiersprache, verknüpfen Befehle etc. Pudo hat mit Newsclipse mal etwas ähnliches probiert, nur das hier Namen, Firmen und Organisationen hervorgehoben werden.

+What if journalists had story writing tools as powerful as those used by coders?

Dann die Idee von Responsive Content. Die Idee von Responsive Design ist inzwischen geläufig und sorgt dafür, dass mein Blog auf dem iPhone genauso gut aussieht, wie am Rechner. Die Idee des Responsive Content dehnt diese Idee auf den Inhalt aus: Wieso nicht auch den Inhalt der Nutzungssituation anpassen, in dem man bestimmte Elemente anzeigt oder ausblendet. Am Ipad vielleicht mehr größere Fotos, auf dem iPhone eher die Faktenbox ganz nach oben.
Spannende Idee, sehr ihr Potential für eine Umsetzung? Schreibt mir doch gerne eure Einschätzung als Antwort.

+Responsive Content

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Du wirst es auf YouTube zu nichts bringen

Weiter Streit beim Spiegel

Endlich ist es offiziell Chefredakteur Wolfgang Büchner wird den Spiegel verlassen. Wirklich als solcher gearbeitet hat er wohl kaum, obwohl er über ein Jahr da war, zu sehr wurde alles von den internen Streitereien überschattet. So zumindest der Ausdruck von außen. Und wenn ich gewusst hätte, dass sich das noch so lange weiterzieht, hätte ich den Popcorn Spiegel wohl noch intensiver weiter befüttert. Doch auch jetzt ist der Streit nicht vorbei, Spiegel Redakteur Cordt Schnibben tritt auf Facebook nach und ärgert sich, dass die Print-Redakteure als Rückständig dargestellt werden. Er sieht Büchner als schwachen Journalist, dessen Reform-Pläne zu kurz griffen.
Der Graben im Haus zwischen Print und Online könnte trotzdem nicht größer sein. denn der Betriebsrat von Spiegel Online hat sich nun auch zu Wort gemeldet

+Cordt Schnibbens Abrechnung auf Facebook
+Horizont hat das Schreiben des Spiegel Online Betriebsrates im Wortlaut

Du wirst es auf YouTube nicht mehr schaffen

Hank Green, Youtuber der frühen Stunde, Gründer der VidCon und eine Hälfte der Vlogbrothers schreibt auf Medium: “You Can’t Make it on YouTube Anymore. At least not alone.” Warum? Während beispielsweise die Smosh Brothers es noch relativ schnell recht weit auf YouTube gebracht haben wird das heutzutage immer schwerer. Denn “alles” was Smosh tun musste war, ein bisschen besser zu produzieren, als der Rest auf YouTube. Inzwischen wird das aber zunehmend schwerer. Hinter den die großen YouTuber stehen ganze Teams. Im Zweifelsfall sogar Disney mit 500 Millionen Dollar für ein YouTube Netzwerk. Dagegen muss man jetzt also ankämpfen. Eine Chance gibt es trotzdem noch: Die neuen, alten Medienplayer die auf den YouTube Markt drängen, haben die Plattform nicht unbedingt verstanden:

[pull_quote_center]People who are new to the medium are starting to think that online video is not “Just a little bit better than everything else on YouTube” but “Just a little bit worse than everything on TV.”[/pull_quote_center]

Wenn ihr diese Woche nur einen Link in den morgenlinks anklickt, dann diesen hier, wirklich sehr spannend.

+Hank Green: “You can’t make it on YouTube anymore

Neue Artikelformen braucht das Netz

Eigentlich erstaunlich, dass Onlinejournalismus hin oder her, die Artikel im Netz meist noch denen aus alten Printtagen gleichen. Während zu Zeitungstagen die Funktion eines Artikels für alle Leser recht gleich waren, informieren, was am Vortag wichtig war, treffen Artikel im Netz Nutzer in ganz verschiedenen Situationen und mit verschiedenem Vorwissen. Verfolgt der Nutzer das Ereignis schon intensiv und braucht nur ein kurzes Update, oder muss er wissen, was bisher geschah? Braucht er einen ganzen Hintergrund oder nur eine kurze Einordnung? Kennt er die Akteure? All dem schenkt die heutige Artikelform meist noch wenig Beachtung, sondern abgesehen von Seo-optimierungen folgen die meisten Artikel immer noch Schema F. Überschrift, Lead und dann Fakten in abnehmender Wichtigkeit. Sehr spannend vor dem Hintergrund, finde ich den Ansatz der Süddeutschen, die jetzt über dem Artikel stichpunktartig die Fakten auflistet und im Artikel selbst eine Einordnung liefert.

+Konrad Weber “Das Ende des Artikels”

 

Die morgenlinks sollte man am Besten als Newsletter abonnieren und wer das bis zum 23.12. tut, kann einen Google Chromecast gewinnen. Also gleich hier eintragen:

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Bei Daarum & Sami Slimani – Journalismus vs. Silicon Valley & Kommentarschreiber

Bei den YouTubern Daarum & Sami Slimani: Zwischen Werbeveranstaltung und Poesiealbum

Ich habe mir ein Print-Abo bestellt! Die WIRED, nur um dann fest zu stellen, dass die spannenden Artikel auch im Netz stehen. Aber wenigstens kann ich Sie so hier verlinken. Anja Rützel hat nämlich allerhand YouTuber besucht und begleitet unter anderem Daarum und Sami Slimani a.k.a. HerrTutorial, dessen Fans ihn als Hero und Lifesaver anhimmeln:

[quote_box_center]Zusammen mit den Motivationsversen, die Slimani regelmäßig twittert, ergibt sich eine sonderliche Mischung aus Werbeveranstaltung und Poesiealbum — gerade mal drei Tweets benötigt Slimani, um vom einen Ende der Skala zum anderen zu hüpfen. Eins: „Gerade als Überraschung diese auf weltweit 100 limitierten Schuhe bekommen. Ein Traum. #marvel #adidasrunning.“ Zwei: „Limitierte Dinge haben etwas Besonderes an sich, weil sie nicht jeder am Ende hat.“ Drei: „Genauso wie ihr limitiert seid. Euch gibt’s nur einmal. Das Leben ist etwas Besonderes & unsere Zeit auch. Machen wir das Beste daraus.“[/quote_box_center]

Spannender Lektüre und eine gute Ergänzung zu dem Interview, das ich mit Christop Krachten, Präsident des Netzwerks Mediakraft geführt habe.

Inside Youtube

Wer hat eigentlich die inhaltliche Hoheit? Redakteure oder das Silicon Valley?

Emily Bell hat dazu eine klare Antwort:

[quote_box_center]“News spaces are no longer owned by newsmakers. The press is no longer in charge of the free press and has lost control of the main conduits through which stories reach audiences. The public sphere is now operated by a small number of private companies, based in Silicon Valley.”[/quote_box_center]
Und diese wehren sich mit Händen und Füßen dagegen eine inhaltliche Verantwortung zu übernehmen. Sie agieren als Plattformen, dabei trifft jede Änderung eines Algorithmus eine inhaltliche Entscheidung. Wie sollen Journalisten darauf reagieren? Am besten in dem sie selbst über Technologie berichten und sie so verstehen.

Silicon Valley and Journalism: Make up or Break up?

Der Hass gegen die Mainstream-Systempresse im Sozialen Web

Wer derzeit die sozialen Netzwerkpräsenzen von größeren Medien beobachten oder noch schlimmer managen darf trifft dort in dem Kommentaren auf allerhand anschuldigen: Lügenpresse, Systempresse, Propagandisten hageln die anschuldigen, verstärkt als je zuvor. Sie kommen aus allen Ecken und egal wie kritisch man berichtet, erreichen kann man bestimmte Kritiker dort gar nicht mehr.
Anna Aridzanjan (@textautomat) hat im oben schon erwähnten Socialmediawatchblog einen ganz hervorragenden Artikel dazu geschrieben, was die sozialen Netzwerke mit der aktuellen Vertrauenskrise in den Journalismus zu tun haben.

[quote_box_center]Selbstreflexion ist gut. Dass wir uns vor unseren Lesern, Zuschauern und Hörern rechtfertigen müssen, ist das Beste, was uns passieren konnte. Das bedeutet keineswegs, dass wir jetzt wie ein Fähnchen im Wind in jede Richtung flattern müssen, in die Kritiker uns pusten. Eine Haltung ist immer noch wichtig. Das Internet und soziale Netzwerke bieten uns die Möglichkeit, diese transparent zu machen. Ich fände es richtig, diese Chance zu nutzen.[/quote_box_center]

Unbedingt lesen!

Was Social Media mit der Vertrauenskrise des Journalismus zu tun hat – ein Essay

Die morgenlinks konsumiert man am besten mit einer Tasse Kaffe und in seinem Emailpostfach:
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Bei welchen Medien man nicht arbeiten sollte

Bei welchen Medien man nicht arbeiten sollte

Wolfgang Blau (Guardian) hat mal wieder eine seiner tollen Reden gehalten. “Print und Online passen nicht zusammen” wurde die Rede übertitelt, er selber hätte sie eher “Warum integrierte Newsrooms mehr Probleme schaffen als sie lösen” genannt. Darin trifft er auch ein interessante Unterscheidung der einzelnen Medienunternehmen in “Milk it, Farm it und Feed it”. Wobei “Milk it”-Unternehmen vor allem daran interessiert sind noch möglichst viel Profit aus ihrem bisherigen Geschäftsmodell zu ziehen und kaum in die Zukunft investieren. Wer bei einem solchen Unternehmen ist, sollte schauen, das er da möglichst schnell rauskommt, rät Blau. Problem: In Deutschland gibt es nur wenige Unternehmen die man tatsächlich in die Kategorie “Farm it” stecken kann.

Rede von Wolfang Blau “Print und Online gehören nicht zusammen
Zusammenfassung von Daniel Bröckerhoff (ich empfehle die ganze Rede)

 

Woher BuzzFeed & Co ihre Geschichten bekommen

BuzzFeed stand schon wiederholt in der Kritik, eigentlich nur die besten Geschichten von reddit abzuschöpfen. Nun ist das urheberrechtlich in den meisten Fällen nicht wirklich bedenklich, aber es ist hoch interessant sich die Community anzuschauen, die hinter den meisten viralen Hits steht. Denn BuzzFeed ist nicht allein, viele Medien durchforsten inzwischen reddit nach Geschichten und dafür wird die “Community der Communities” immer wichtiger. Schließlich ist Reddit mit seinem Votingsystem rein Publikumsgesteuert, was auch bedeutet: Was hier funktioniert, funktioniert vermutlich auch wo anders. Kernel hat eine kleine Einführung, die die Rolle, die reddit mittlerweile spielt genauer beleuchtet.

How Reddit ate the news media

 

Das Handy wird das wichtigste Internetgerät

“Mobile First” ist das aktuelle Buzzword, aber meiner Meinung nach ausnahmsweise nicht zu unterschätzen. Das Handy wird oder ist für viele schon das wichtigste Internetgerät, das sie immer bei sich tragen. Und gerade der Großteil des Medienkonsums morgens auf dem Weg zur Arbeit, zurück oder zwischen durch findet hier statt. Deshalb muss alles auf dem Handy funktionieren, oder in noch besser, speziell dafür gedacht werden. Der Guardian hat in einer Liste mal ein paar wichtige Punkte zusammengefasst.

From BBC to BuzzFeed: lessons in mobile publishing

 

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LeFloids Abschied von Mediakraft und ist Vice überbewertet?

LeFloid will Mediakraft verlassen und nicht ins Fernsehen

LeFloid will seinem Netzwerk Mediakraft den Rücken kehren, in seinem Vice Interview lässt er deutlich seine Unzufriedenheit durchschimmern. Mediakraft verliert damit eines seiner stärksten Zugpferde, vor allem für den Nachrichtenbereich.

Außerdem erzählt LeFloid in dem Interview, dass er gar nicht unbedingt so gerne ins Fernsehen möchte, weil man da so wenig Kontrolle hat. Und als Star sieht er sich auch nicht, das ist man nicht, sondern man wird dazu gemacht.

+Das LeFloid Interview mit Vice lesen


Ist Vice überbewertet?

Vice, genau die mit dem Interview oben, sind als kleines Indie-Magazin gestartet und werden inzwischen mit 2,5 Milliarden bewertet. Es zählt damit zu den hippen neuen Medieunternehmen und wird von allen Seiten beobachtet. Nun gibt es Kritik an dem Laden, unteranderem weil rauskam, dass Redakteure vorher Meldung machen müsse, wenn sie über Marken schreiben, die auch als Werbekunden in Frage kämen. Das wirft natürlich ein schlechtes Licht auf die primäre Einkommensquelle Native Advertising und Sponsoring und inwiefern das noch vom redaktionellen Teil getrennt wird.

Als Vice Stärke wird weiter seine direkte Ansprache der Millenials gewertet, nun zeigen Zahlen, das andere Seiten diese noch viel mehr erreichen und sogar die altehrwürdige New York Times noch vor Vice liegt. Ganz vorne übrigens BuzzFeed, die sich ja eigentlich mit jedem Artikel eine neue Zielgruppe suchen.

+Digiday fasst die Kritik an Vice zusammen 

 

Gehaltsverhandlungen mal umgekehrt

Wir kennen das, die meisten Verträge verlangen heute ein Total-Buyout mit Rechten bis in alle Ewigkeit und für alle Medien, selbst solche, die noch gar nicht erfunden sind. Und das Honorar wird dabei immer niedriger so dass man mit dem Schreiben kaum Geldverdienen kann. Tom Hillenbrand hat den Spieß mal umgedreht, sollte ich bei der nächsten Gehaltsverhandlung mal probieren.

+Literarisches Gold lesen

 

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Krautreporter vor dem Start, Leistungsschutzrecht vor dem Aus

Die Links aus der neusten Ausgabe des morgenlinks-Newsletter:

Verlage empört, jetzt will Google nicht mal mehr ihr Recht verletzen

(Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de)
Sauerei, jetzt verletzt Google nicht mal mehr das Leistungsschutzrecht der Verlage und das ist denen natürlich auch nciht recht. Google ist sehr intelligent datzu übergegangen bei allen Verlagen, die sich in der VG Media oragnisiert haben, um Google um Lizenzzahlungen zu erpressen, keine Snippets und Bilder mehr anzuzeigen. Also genau die Elemente, die vom Leistungsschutzrecht geschützt werden sollen. Link und Überschrift bleiben, und damit umgeht Google auch wettbewerbsrechtlich angegangen zu werden. Muss jetzt eigentlich bei Springer der Cheflobbyist Keese gehen?

So erfolgreich ist DeCorrespondent

(Konrad Lischka, kinradlischka.info)
Im Oktober sollen die Krautreporter loslegen und diese haben ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich bei DeCorrespondent in den Niederlanden haben inspirieren lassen. Konrad Lischka hat sich deren Zahlen angeschaut und die haben es geschafft im ersten Jahr ihre Abonnentenzahlen fast zu verdoppeln und die der Erstabonnenten haben ihr Abo verlängert.

10 Dinge, die wir von BuzzFeed, CNN & NYT lernen können

(Konrad Weber, konradweber.ch)
Ich bin ja auch jemand, der immer wieder sagt, wir sollten uns BuzzFeed und Co anschauen und von Ihnen lernen und dann kommt die Frage zurück: “Was genau? Die machen doch nur Listen!” Konrad Weber hat nun kurz 10 Dinge aufgeschrieben, die wir uns abgucken können.

 

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Wie man mit Facebook Anzeigen seinen Mitbewohner verarscht

Diesmal grüße ich zu den morgenlinks über den Dächern von Wien.

Pranking my Roommate with targeted Facebook Ads

(Brian Swichkow, MySocialSherpa.com)
Brians Mitbewohner hat ihm einen Streichgespielt und er schwor Rache. Dafür wählte Facebook Anzeigen, die genau auf eine Person getargetet waren: Seinen Mitbewohner. Sehr unterhaltsam schreibt er auf, wie er so seinen Mitbewohner langsam in den Wahnsinn trieb und als Leser lernt man nebenbei eine Menge über die Targeted Ads von Facebook.

 

Abschied von der Gedruckten Zeitung

(Thomas Pleil, medium.com)
Bei Thomas Pleil klappert es morgens nicht mehr im Briefkasten, denn statt der Printedition bekommt er nun nur noch das ePaper und Samstags eine Papierausgabe. Es geht wieder ums Ende der gedruckten Ausgabe und welchen Nutzen Zeitungen noch erfüllen. Pleil schreibt Erinnerungen auf, wie es war als der Redaktuer noch da saß mit einem Tisch voller Tickermeldungen. Heute haben wir alle Zugang zum Ticker.

 

Die Mär vom guten Online-Journalismus

(Boris Hänßler, robotergesetze.com)
Onlinejournalismus belebt einen Revival des Longformjournalismus. Lange schöne Erzählstäcke mit unendlich Platz, ein Traum. Nur sind wir ehrlich, nehmen wir uns wirklich die Zeit dazu? Lesen wir das Zeitdossier auch online ohne Twitterapp im Hintergrund? Vielleicht bleibt der Longformjournalismus dann auch eher eine Nische, vielleicht auch eine die Möglichkeiten für Bezahlinhalte schafft. Das behält sie natürlich einem bestimmten Publikum vor. Aber das war auch bisher beim Zeit Dossier so. Am besten genießt man die morgenlinks im Mailpostfach: [mc4wp_form]

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Blogs versus Massenmedien – Wie funktionieren YouTube-Netzwerke?

The take on takes: It’s the (mass-media) business model, stupid

(Jeff Jarvis, medium.com)
We need a take on that” als einer der fundamentalen Fehler der Massenmedien. Wir brauchen dazu noch ein Stück, kannst du uns was schreiben und das führt dazu das in kürzester zeit alles gesagt ist, nur noch nicht von allen. Man kann Dramaturgien des Diskurses zeigen, der sich beschleunigt, aber selten kommt dabei originelle Berichterstattung raus. Die ganze Geschichte erzählt kaum einer. Der Glaube über alles berichten zu müssen ist für mich auch einer der massiven Unterschiede zwischen Blogs und traditionellen Medienseiten. Während Blogs sich eher als Teil einer globalen Unterhaltung sehen und nur schlaglichtartig Highlights setzen, wenn sie etwas beizutragen haben, glauben die meisten Medien immer noch, sie seien die einzige Informationsquelle des Publikums. Das ist natürlich längst Quatsch.

Sind YouTube-Netzwerke die neuen Sender?

(Bertram Gugel, gugelproductions.com)
Absolutes must-read, für alle die verstehen wollen was eigentlich YouTube-Netzwerke sind und was sie machen. Bertram Gugel hat damit quasi schon meine halbe Masterarbeit geschrieben. Ich habe für das TV 2.0-Blog außerdem noch einen Artikel über die Entwicklung der YouTube-Netzwerke geschrieben.

Why are iPad magazines not selling well?

(quora.com)
Das iPad würde als Heilsbringer für Magazine gefeiert. [Döpfner Zitat hier einfügen]. Doch die meisten Publikationen bleiben hinter ihren Erwartungen zurück. Interessante Überlegungn dazu auf Quora, besonders gut gefällt mir die Antwort des VP von Spotify. Aber generell haben wohl die meisten Verlage zu sehr darauf gehofft Kontrolle zu behalten und Menschen in ihrem Walled-Garden einzuschließen. Vermutlich haben auch immer noch zu wenige von leichten, aber richtungsweisenden Versuchen wie “The Magazine” gehört.

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Was Zeitungen nicht können

Last Call – The end of the printed newspaper.

(Clay Shirky, Medium)
Clay Shirk schreibt einen Abgesang auf Print, aber nicht den üblichen sondern rech durchdacht. Darüber, dass Zeitungen immer mehr nur eine Hülle für Prospekte werden. Natürlich sind die Zahlen aus den USA nicht eins zu eins auf Deutschland zu übertragen, aber die brennende Frage bleibt doch was ist der USP einer gedruckten Zeitung? Wo liegt der Mehrwert? Was kann mir wirklich nur eine Zeitung bieten?

Why I left newspapers

(Kevin Sablan, almightylink.com)
Ein ähnlichen und doch ganz anderen Gedankengang führt Kevin Sablan, bis vor kurzum selbst Printjournalist. Jetzt gibt er zu: “I don’t read newspapers. There. I said it.” und “It’s not you, newspapers, it’s me.” Der Konsument hat sich mit seinen Bedürfnissen und Gewohnheiten weiterentwickelt, während die Zeitung stehengeblieben ist.

Bye, Bye Spiegel

(Jens Berger, Nachdenkseiten.de)
Ebenfalls stehen geblieben ist der Spiegel in seinem Streit zwischen Ressortleitern und Chefredakteur. Man kann das Popcorn wieder rausholen. Dabei geht es auch hier darum, sich selbst eine Zukunft zu geben. Das der Spiegel darunter auch sein inhatliches Profil verloren hat schreibt Jens Berger auf.

 

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