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Disney+ Start in Deutschland und Abozahlen für TVNow

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Disney+ kommt am 31. März 2020 nach Deutschland

Endlich gibt es ein Datum, ab dem Disney+ auch in Deutschland verfügbar sein soll. Ende März 2020 ist es soweit und wir können dann die Star Wars Serie The Mandalorian anschauen und uns in den Tiefen des Disney Vaults verlieren. In den USA und Niederlanden ist Disney+ am 12. November gestartet und hat in den Staaten gleich 10 Millionen Abonnenten in nur 24 Stunden eingesammelt. Und das obwohl sich zum Start wohl einige Nutzer beschwerten, dass sie sich nicht einloggen oder auf Inhalte zugreifen konnten. The Mandalorian soll gleich über 2 Millionen mal gestreamt worden sein.

TVNow mit 1,4 Millionen zahlenden Abonnenten

Währenddessen freut sich hierzulande TVNow über 1,4 Millionen zahlende Abonnenten in Deutschland und in den Niederlanden. Grade hat der RTL Streamingdienst mit seiner exklusiven Realityserie „Prince Charming“ etliche Fans dazu gewonnen. Man will aber auch eigene Hochglanzserien für den deutschen Markt produzieren und steckt hier insgesamt 1 Milliarde Euro in Inhalte, verrät TVNow-Manager Henning Nieslony im Horizont Interview. Aber neben den Originals gehören für TVNow auch Lizenzserien zum Geschäft. Ich war beispielsweise überrascht, dass man gerade die komplette Bond-Reihe auf TVNow streamen kann. Außerdem hat man sich die BBC Adaptionen einiger Agatha Christie Verfilmungen gesichert.


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Audio Now startet 21 neue Exklusiv-Podcasts

Und auch an der Podcastfront lässt sich RTL zusammen mit Bertelsmann und seiner Audio Alliance nicht lumpen. Gleich 21 neue exklusive Originals hat man in der hauseigenen Podcast-App gelauncht. Darunter Verlängerungen der Zeitschriften-Titel von Gruner + Jahr, wie “Essen & Trinken”, “Hygge”, Schöner wohnen” oder “Living at Home“. Aber auch Peter Kloeppel darf ins Ton-Archiv hinabsteigen und mit “Herbst ́89” die Geschichte der deutschen Wiedervereinigung nachzeichnen. Die Bestseller-Autorin Stefanie Stahl ist in einem Psychologie-Podcast zu hören und Schauspielerin Nina Bott macht einen Erziehungs-Podcast. Und da Comedy-Podcasts ja auch ganz toll funktionieren sollen, bekommt Mario Barth mit “Pommes mit Majo” auch ein Format.

ProSiebenSat.1 startet auch eine Audio-on-Demand-Plattform

Das konnte ProSiebenSat.1 nicht auf sich sitzen lassen und lies nur wenige Tage später durchsickern, dass man mit FYEO – „For Your Ears Only“ ein Netflix für die Ohren plant. Viel konkretes scheint noch nicht festzustehen. So sollen „Eigenproduktionen Hörerlebnisse auf dem nächsten Level bieten, etwa eigens produzierte Talks, fesselnde Dokumentationen oder einzigartige Audio-Blockbuster Formate – die Wiedergeburt des Hörspiels im Geiste der HBO- oder Netflix Serie“. Das alles dann auch als Abo. Man soll aber auch einfach kostenlos Podcasts hören können.

Der Krimipodcast Mordreport

50.000 Downloads und Streams für Mordreport

Apropos Wiedergeburt des Hörspiels: Mein kleines Podcastprojekt „Mordreport“ wurde inzwischen über 50.000 mal heruntergeladen bzw. auf Spotify gestreamt. Hinter Mordreport verbirgt sich ein 15-teiliger Hörspiel-Podcast. Eine der Hauptrollen spricht William Cohn. Wenn du reinhören willst geht das hier.

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YouTube hat kurz öffentlich gemacht, welche Videos dem Algorithmus gefallen

Bei YouTube war eine zeitlang der P-Score öffentlich einsehbar. Dieser Preference Score zeigt an, welche Kanäle dem YouTube-Algorithmus besonders gefallen, weil sie werbefreundlich sind, besonders populär etc. 5 Ps, soll er umfassen: Passion, Popularity, Platform, Protection und Production. Jedenfalls stand dieser P-Score eine Zeit lang einfach öffentlich im Quelltext der Seite. Dabei kam wenig überraschend, aber zum Ärger klassischer YouTuber, raus, dass Late Night Shows besonders weit vorne ranken. Auch Stars wie Will Smith bekommen einen guten Score, wohl weil sie bei Werbepartner beliebt sind. Viele fragen sich auch, ob die Scores wirklich nur von Maschinen berechnet werden, oder ob YouTube daran auch herumdreht.

YouTube lässt speziell auf Kinder ausgerichtete Inhalte nun markieren

Per Mail informierte YouTube heute seine Creator darüber, dass sie nun speziell auf Kinder ausgerichtete Inhalte im Backend markieren müssen. Damit reagiert man auf Beschwerden der FTC und deren COPPA (Children’s Online Privacy Protection )-Regeln. Bei so markierten Videos sammelt YouTube dann deutlich weniger Daten. Allerdings wird das auch die Monetarisierung der Inhalte erschweren, weshalb einige große Kids-YouTuber bereits aufgeben. YouTube stand zuletzt immer häufiger wegen mangelndem Jugendschutz in der Kritik.

 

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Der „Skip Politics“-Button auf Netflix – #streamletter26

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Netflix lässt einen Donald Trump Witze überspringen

Für sein Netflix Comedy Special Lobby Baby hatte Seth Meyer einen extra Wunsch an die Streamingplattform: Einen Skip Politics-Button. Anlog zum bekannten Skip Intro Button lassen sich damit die politischen Witze in seinem Programm überspringen. Ob das bei der Verständigung in einer politische gespaltenen Gesellschaft hilft, sei mal dahingestellt.

Amazon sieht sich als Familienunterhaltung, Netflix setzt auf Nische

Über 5 Jahre ist der Deutschlandstart von Netflix her. Jens Twehaus hat sich das zum Anlass genommen und die zwei Platzhirsche Amazon Prime Video und Netflix nebeneinander gestellt. Während sich Prime Video als Familieunterhalter sieht und die großen Hits landen will, setzt Netflix gezielt auf Nischen, die sich dank globaler Synchronisierung aber lohnen. Worin die beiden sich ähneln ist ihre Fixierung auf Zahlen. Und die bestimmen im Zweifelsfall was weiter geführt wird. Die deutsche Amazon Prime Produktion BEAT beispielsweise bekam zwar einen Grimme-Preis, aber keine Beat Staffel 2. Vermutlich weil die Zahlen nicht stimmten.

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Deutschlandfunk startet einen Podcast über Podcast

Über Podcasts„ soll es in dem neuen Deutschlandfunk Kultur Podcast gehen. Man will Trends beobachten, den Markt analysieren und Empfehlungen geben. Ich bin gespannt. Die erste Folge erscheint am 08.11. und dann alle zwei Wochen.

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Snapchat ist tot? Von Wegen!

Bei Snapchat gilt das alte Bonmot Totgesagte leben länger. Denn tatsächlich erfreut sich der Dienst nach seinem Hype erstaunlich stabiler Nutzungszahlen – vor allem auch bei den professionellen Medienangeboten. Felix Ogriseck und Levin Kubeth haben mit einigen deutschen Medien gesprochen, die für den Discover-Bereich von Snapchat produzieren und dabei herausgefunden, warum es sich lohnt und wieviel Aufwand dahinter steckt.

TikTok öffnet sich für externe Apps und Entwickler

TikTok öffnet sich für externe Entwickler und erlaubt es, direkt aus anderen Apps auf TikTok zu posten. Mit dabei sind als Partner gleich zu Beginn zum Beispiel Adobe Rush, Enlight Videoleap und Momento Gif Maker. Diese ergänzen jeweils die schon umfangreichen Bearbeitungstools von TikTok. Damit dürfte man auf der Plattform bald noch mehr professionelle und aufwändig bearbeitete Inhalte finden.

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Apple TV+ startet mit gemischten Reviews | #streamletter 25

# streamletter 25

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Heute startet Apple TV+ mit gemischten Reviews

Heute geht der Streamingdienst Apple TV+ an den Start mit wenigen Originals. Und die ersten Reviews sind durchwachsen. Gerade das sehr teure „SEE“ fällt weitestgehend durch und „The Morningshow“ zeigt allerlei Unebenheiten. Schade, darauf hatte ich mich nach dem Trailer gefreut. „For All Mankind“ kommt hingegen gut an und auch von „Dickinson“ sind viele positiv überrascht. Apple hatte ausgewählten Kritikern jeweils (nur) die ersten 3 Folgen vorab gezeigt. Apple TV+ wird für alle, die sich ein neues Apple Gerät kaufen im ersten Jahr kostenlos sein. Daher werden sicher Viele trotzdem reinschauen.

HBO Max kommt nicht nach Deutschland

HBO Max, der Streamingdienst von Warner, wird vorerst nicht nach Deutschland expandieren. Stattdessen verlängert HBO seine Partnerschaft mit Sky und Sky Ticket. Dort waren in Deutschland auch schon „Game of Thrones“ und „Chernobyl“ zu sehen.

 

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Spotify startet Spotify Kids

Spotify hat in Irland eine eigene App für Kinder gestartet. Das Angebot soll kuratierte Playlisten mit Kinderliedern, Hörspielen, TV- und Film-Soundtracks und kinderfreundlichen Popsongs enthalten und richtet sich an Kinder ab 3 Jahren.

Ich hätte ja lieber einen Streamingdienst ab 18, wo man nach Altersverifikation die ganze Rap-Alben meiner Jugend hören kann, die auf dem Index gelandet sind.

 

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TikTok und Twitter verbannen politische Werbung

Während Facebook sich nicht entscheiden kann, was man jetzt fact checkt, sperrt oder welche Lügen man okay findet, haben Twitter und Spotify beschlossen, politische Werbung von ihren Plattformen zu bannen. Bei TikTok hat das sicher aber auch den Hintergrund, dass man ungern eine politische Plattform werden möchte: China, Hongkong und so.

Medienstaatsvertrag für YouTube und andere Plattformen

Der neue Medienstaatsvertrag steht in den Startlöchern und er soll diesmal auch Plattformen wie YouTube, Instagram und Twitch ordentlich mitregeln. Zum Beispiel sollen dann Streamer, die regelmäßig über 20.000 Nutzer haben, eine Rundfunklizenz brauchen – und sich entsprechend an die damit verknüpften Vorschriften halten müssen. Spiegel Online hat einige Fragen und Antworten gesammelt.

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Apple gründet eigenes Filmstudio, Twitch zeigt Formel 1

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Apple gründet eigenes Inhouse-Studio

In seinen Vorbereitungen auf den Apple TV+ Streamingdienst hat nun auch Apple ein eignes Filmstudio gegründet. Leiten sollen die Produktionsgesellschaft Jamie Ehrlicht & Zack Van Amburg, die von Sony Pictures nach Cupertino gewechselt sind. Und die erste Serie steht auch schon: Mit Steven Spielberg und Tom Hanks will man einen Nachfolger zu Band of Brother produzieren.

Nielsen Ratings für Amazon „The Boys“

Ich schaue ja immer nach Zahlen für die großen Streaming-Giganten da draussen und nun gibt es auch erste für Amazon: Die Serie The Boys habt laut dem Nielsen SVOD Rating in den ersten 10 Tagen 6 Millionen Menschen gesehen, pro Folge gab es im Schnitt 4,1 Millionen Streamer. Diese Zahlen beziehen sich aber nur auf die USA und auf das Streaming über TV-Geräte (weird). Amazon bezeichnet die Serie als eine der erfolgreichsten.

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Hörtipp: Lästerschwestern – Was war denn diese Woche wieder im Internet los?

Im Lästerschwestern-Podcast sammeln David Hain und Robin Blase jede Woche, was in der Welt der YouTuber, Instagrammer und Influencer wieder schiefgelaufen ist. Und so diskutieren sie über fehlende Werbekennzeichnungen, #CancelCulture, Monatana Black oder wütende Shitstorms.

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Nächster Pädophilie-Skandal bei YouTube

Es war erst Anfang des Jahres, als rauskam, wie Pädophile YouTube nutzen und begünstigt durch den Algorithmus immer neue Videos passend zu ihren Neigungen vorgeschlagen bekommen. YouTube versprach nachzubessern. Allerdings haben diese Nachbesserungen herzlich wenig gebracht. Wie eine Recherche zeigt, die ich beim funk Format Follow.Me Reports betreut habe, sind pädophil geneigte Liste einfach auf Playlisten ausgewichen. Außerdem ist bei vielen Kindervideos noch immer die Kommentarfunktion verfügbar oder Pädophile nutzen Livestreams, um den Kindern spezifische Anweisungen zu geben. Sowas wie: „Zieh doch mal was knapperes an“ oder „Zeig mal deine Füße.“ Theoretisch darf man erst mit 16 ein YouTube-Konto eröffnen, Google tut aber wenig, um das zu überprüfen.

Quibi hat 1 Milliarde $ und will damit Inhalte für Millenials machen

Noch so ein Videostreaming-Startup. Bei Quibi will man Hochkant-Videos speziell fürs Handy produzieren. Geplant sind gerade eine Kurzform von 60 Minutes, zwei englische Nachrichtenshows und eine Celebrityshow mit TMZ.com . Dafür hat man von Warner, Disney und anderen Studios insgesamt eine Milliarde Dollar eingesammelt. Dahinter stecken Jeffrey Katzenberg, Mitgründer von DreamWorks und Meg Whitman frühere CEO von HP.
Nur damit ihr schonmal davon gehört habt, bevor es floppt.

PietSmiet streamen die Formel 1

Wäre das Wort nicht so belastet würde man wohl sagen: Ein paar Jungs aus der #Gamerszene übertragen die Formel 1. Tatsächlich streamen Pietsmiet den großen Preis von Mexiko live auf Twitch. PietSmiet sind mit die größten Streamer und LetsPlayer in Deutschland mit über 450.000 Followern auf Twitch und über 2,3 Millionen Abonnenten auf YouTube. Jetzt zeigen sie am Wochenende drei Formel 1 Trainings, Qualifying und das eigentliche Rennen auf ihrem Twitch-Channel.

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Wieviel Nutzer hat Netflix?

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Rund 40% nutzen ARD und ZDF-Mediatheken, 30% Netflix und Amazon Prime

Die neue ARD-ZDF-Onlinestudie ist erschienen. Sie hat auch nach der Nutzungshäufigkeit von Mediatheken und Streamingdiensten gefragt. Dabei haben ARD und ZDF Mediathek eine Gesamtnutzung von 41% bzw. 39% in der Bevölkerung ab 14 Jahren. Netflix und Amazon kommen auf jeweils 32%, punkten aber vor allem bei den Jüngeren (68% und 57%).
Interessant auch: Gerade Netflix liegt in der täglichen Nutzung weit vorne. Wer es also einmal hat, nutzt es öfter – und wird zu einem richtigen Fan: 50% der Nutzer finden die Inhalte von  Netflix sehr gut. Da kann keiner mithalten.

Disney twittert seinen Disney+ Katalog

In einem 700 Tweets langen Thread hat Disney die Filme und Serien getwittert, die in Disney+ enthalten sein werden. Viel Spaß beim Scrollen durch alte Zeichentrickmärchen.

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14% der Deutschen hören wöchentlich Podcasts

Auch die Podcastnutzung hat die ARD-ZDF-Onlinestudie natürlich abgefragt: 19% der Deutschen hören mindesten einmal im Monat, 14% jede Woche. Wobei man Podcasts und zeitversetzt Radionutzung gemeinsam abfragt, sicherlich Definitionssache. Beim Musikstreaming hat Spotify die Nase weit vorn mit 19% der Nutzer. Dann folgt Amazon Prime Music mit 10%. Apple hat nur 5% und Google Music 3 %.

Musikstreaming Angebot: Spotify Nutzer in Deutschland

Spotify startet Daily Drive in Deutschland

Spotify hat die Daily Drive Playlists nun auch in Deutschland gestartet. Darin mischt Spotify persönliche Musikempfehlungen mit Nachrichtensendungen. Als Partner ist das Deutschlandradio, SZ, Zeit Online, Spiegel, Handelsblatt und der SWR mit Umweltnews dabei. In den USA ist außerdem aufgetaucht, dass Gillet Media (mittlerweile Teil von Spotify) extra kurze Versionen seines Podcasts Science VS erstellt um in die Daily Drive Playlist zu passen.

Außerdem können nun auch alle Nutzer gemischte Playlisten aus Musik und Podcasts zusammenstellen. Dem eigenen Radiosender steht also nichts mehr im Weg.

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Hat Facebook durch Lügen alle dazu gebracht Video zu produzieren?

Facebook musste schon vor längerer Zeit gestehen, dass sie viel zu hohe Videozahlen rausgegeben haben. Allerdings wussten sie wohl schon viel länger von diesem „Fehler“. Besonders heikel: Eine Zeit lang galt der „Pivot to Video“ als Heilsbringer der Medienlandschaft und etliche Unternehmen produzierten mehr oder weniger aufwändige Clips für Facebook. Mittlerweile sind die meisten darum entstandenen Startups pleite und die Mitarbeiter arbeitslos. Facebook hat nun eine Klage in den USA an der Backe von Werbetreibenden, denen ja auch zu hoch Reichweite verkauft wurden.

 

Wenn der streamletter für dich interessant ist, freue ich mich über eine Weiterempfehlung. Du kannst Interessierte einfach auf streamletter.de schicken, da kann man sich für die nächste Ausgabe eintragen und in alten herumstöbern.

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Youtube & Apple TV: Schreckliche und weniger schreckliche Inhalte für Kinder

Am 1. November ist Apple TV+ auch in Deutschland verfügbar. Nun hat Apple auch einige seiner Inhalte für Kinder vorgestellt. Mit dabei u.a. Snoopy im Weltall und Die Helpster aus der Sesamstraße.

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Podcast-Nutzer hören vor allem abends und zu Hause

Yougov hat aus seinem Online-Panel Daten zur Podcast-Nutzung veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass ein Großteil der Nutzer vor allem daheim auf dem Sofa oder im Bett Podcasts hört. Jüngere Nutzer suchen vor allem Unterhaltung, die älteren aktuelle Informationen. Bildung ist bei allen Altersgruppen recht beliebt.

Hörtipp: Wie Gimlet an Spotify verkauft wurde 🎧

Gimlet Media hat die finale Staffel von Startup angekündigt. Der Podcast hat in Staffel 1 sehr transparent die Gründung von Gimlet Media begleitet. Nun soll man in der neuen Staffel auch beim millionenschweren Verkauf an Spotify hinter die Kulissen blicken können.

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Videotipp: So viel schlechten Kinder-Content gibt’s auf YouTube

Auch YouTube bietet „extra“ Inhalte für Kinder. Rob Bubble hat sich diese mal genauer angeschaut und stößt auf unglaubliche Zahlen, schlechte Übersetzungen und fragwürdige Botschaften. Ein lohnenswerter Einblick in eine quietschbunte Szene.

YouTube hat wohl LGBTQ-Inhalte diskriminiert

Eine Analyse von 14.000 Worten auf YouTube hat ergeben, dass die Verwendung von Wörtern wie „gay“ oder „lesbian“ schnell dazu führt, dass Videos entmonitarisiert werden. Das betrifft vor allem LGBTQ-YouTuber, denen damit Werbeanzeigen und Lebensgrundlage entzogen werden.

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Apple cancelt erste Show schon vor Start von Apple TV+

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NBCUniversal bestellt Serien für Peacock

Der Streamingdienst für von NBCUniversal soll nun offiziell Peacock heißen, angelehnt an das bekannte Logo. Nun hat man auch einige exklusiven Inhalte dafür bestellt: Ein Reboot von “ Battlestar Galactica” mit dem Macher von „Mr. Robot” Creator Sam Esmail . Außerdem eine Serienumsetzung von Aldous Huxleys “Brave New World und eine Bewegtbildversion des Hitpodcasts “Dr. Death” — mit Jamie Dornan, Alec Baldwin, and Christian Slater. Und nebenbei hat man natürlich so Hits wie /The Office/, 30 Rock oder Downton Abbey im Portfolio des Hauses. NBCUniversal gehört zu Comcast und wird deshalb für Kabelkunden in den USA kostenlos sein (mit Werbeunterbrechungen). Für den internationalen Markt behauptet man auch eine Strategie zu haben, verrät aber noch nicht welche.

Apple cancelt Show mit Richard Gere

Apple cancelt die bestellte Show Bastards mit Richard Gere. Darin sollten zwei Veterane, frustriert von den heutigen Millenials, ein Massaker verüben. Passt nicht wohl nicht zu dem recht familienfreundlichen Image, das man Apple TV+ geben will und der Diskussion um Mass Shootings in den USA.

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Spotify bestellt weitere Staffeln seiner Originals

Spotify bestellt von 4 seiner Original Podcasts eine zweite Staffel. Friedemann und Freunde geht am 17. September weiter, die 2. Staffel von /Muss das sein?/ mit den YouTubern Mirella und Flo ist schon angelaufen. Auch /Paardiologie/ , der Podcast von Charlotte Roche und Ehemann Martin, der ja am Anfang als begrenz angekündigt war, soll weiterlaufen. Außerdem kehrt Palina Rojinski mit /Podkinski/ am 10. Oktober aus ihrer Sommerpause zurück. Neben diesen vier genannten gibt es noch acht weitere (u. a. /Ja Ja, Nee Nee/ und /TALK-O-MAT/) Spotify Original Podcasts.

  • Infos per Mail

Und der verschwundene Podcast von SWR und WDR

Die taz spürt dem ambitionierten Podcastprojekt „Klimazone“ von SWR und WDR nach, das plötzlich aus der Welt verschwunden ist und legt nahe, dass einer der Experten dem WDR wohl auf Dauer zu kritisch gegenüber RWE war.

Hörtipp: Liebe ohne Selfies 🎧

Ich war im Podcast von DeChangeman zu Gast und wir haben über Karriere in der Medienwelt geredet, die Nachteile einer Festanstellung und den Weg von YouTube zum Fernsehen.

 

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Snapchat Originals

Snapchat bestellt eine Reihe neuer Original Serien

Snapchat hat eine ganze Ladung neuer Original Serien bestellt. Mit diesen Shows innerhalb der App erreichen sie nach eigenen Angaben Millionen von Usern weltweit. Und deswegen kommen nun einige neue Serien, unter anderem einige Doku-Projekte:

  • “Tekashi69 VS The World” (Complex): Die Dokuserie begleitet den Aufstieg und Fall des Rappers Tekashi 6ix9ine. Es ist wohl der Start einer ganzen Serie namens „VS The World”, die Größen in HipHop, Sport und Entertainment begleiten soll.
  • “Nikita Unfiltered” (Sirens Media): YouTube Influencer Nikita Dragun zeigt, wie es, ist als Transfrau zum ersten Mal selbst Frauen zu Daten.
  • “The Honeybeez” (Leftfield Pictures): Eine Show über die Plus-size Cheerleader „The Honeybeez“ aus Alabama.
  • “Driven” (MGM’s Big Fish Entertainment): Die drei Unternehmer hinter PTG365 behaupten, den Autohandel neu erfunden zu haben. Diese Dokuserie begleitet sie.
  • “Mind Yourself” (Barcroft Studios): Eine Art Protraitserie über junge Menschen mit psychischen Krankheiten und Problemen.

Bei den Scripted Shows:

  • “Everything’s Fine” (Powderkeg): Eine Comedy-Serie rund um den bipolaren Musiker Gemma zwischen Highschool und Erfolg.
  • “Players” (Loud Labs Media and One Push): Hier geht es um Nash Brooks, einen jungen Basketballer.
  • “Save Me” (Loud Labs Media and One Push): Ein Thriller über Jason, der zuhause unterrichtet wird. Als seine Onlineklassenkameradin und Schwarm verschwindet, macht er sich auf, sie zu finden.

Darüberhinaus gehen etliche bestehenden Originals in eine 2. Staffel: “Bringing Up Bhabie,” “Two Sides”, “Kappa Crypto” und “The Dead Girls Detective Agency” geht sogar schon in Staffel 4. Das Meiste davon soll im Laufe des Jahres 2020 online gehen. Da tut sich also was und der gelbe Geist ist noch lange nicht tot.

Snapchats Rache an Facebook

Wir haben ja erst letzte Woche darüber berichtet, das Instagram sich nun dran macht, TikTok zu kopieren. Parallel will Snapchat sich nun endlich für das dreiste Kopieren seines Story Features rächen: Unter dem Namen „Project Voldemort“ hat Snap zahlreiche Informationen gesammelt, wie Facebook und Instagram sie gezielt auf der Plattform benachteiligt und ausgebremst haben. Das könnte nun kartellrechtliche Konsequenzen haben. Das Social Media Watchblog hat das alles zusammengefasst. Das könnt ihr dort sogar noch vor der Paywall lesen. Ihr solltet das Social Media Watchblog aber eh bezahlen, für die tolle Arbeit, die sie machen.

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Netflix zeigt Seinfeld, Joyn bestellt Serien, Spotify kauft Podcasts auf

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Seinfeld weltweit auf Netflix

Wir hatten ja berichtet, dass Netflix mit Friends und The Office gleich zwei seiner meistgestreamten Serien verloren hat. Nun hofft man, mit der klassischen Sitcom Seinfeld Ersatz gefunden zu haben. Die Show soll weltweit exklusiv und in 4K zu sehen sein. Wieviel Netflix dafür genau bezahlt hat, ist nicht bekannt, es sollen aber noch mehr als die 500 Millionen $ gewesen sein, die man für The Office hingeblättert hat. Die Rechte an Seinfeld liegen bei Sony, die bislang selbst noch keinen großen Zug im Streamingspiel getätigt haben.

Nächste Serie für Joyn: „MaPa“

Pro7Sat1 und Discovery sammeln weiter Serien für ihren Streamingdienst Joyn. Nachdem dort zum Start bereits die neue Jerks-Staffel bereitstand, gab es noch die kommende Sat.1-Serie Die Läusemutter und demnnächst folgt „Frau Jordan stellt gleich“ mit Katrin Bauerfeind sowie Check Check mit Klaas Heufer-Umlauf. Nun hat man mit „MaPa“ eine weiter Serie beauftragt: Darin muss sich Metin nach dem überraschenden Tod seiner Freundin als alleinerziehender Vater einer einjährigen Tochter durchs Leben schlagen. Produziert wird MaPa von Readymade Films.

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Spotify kauft exklusiv „Gemischtes Hack“ und „Herrengedeck“

Die Geschichte haben wir letzte Woche knapp verpasst: Spotify hat zwei der erfolgreichsten deutschen Podcats exklusiv eingekauft. Sowohl Gemischstes Hack als auch Herrengedeck tummelten sich stets ganz vorne in den Podcasts-Charts. Nun sollen die neuen Folgen nur noch in der Spotify-App zu hören sein. Die alten Folgen bleiben aber auf allen Plattformen verfügbar. Auf Instagram beschweren sich auch einige Fans, dass sie nun ihre geliebte Podcast-App verlassen müssen. Spotify kann sich glücklich schätzen, nun neben „Fest & Flauschig“ zwei weitere Schwergewichte der deutschen Comedypodcasts bei sich zu haben.

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Zensiert TikTok die #HongKongProtests?

Rund um die Honk Kong Proteste werden nun Stimmen laut, dass Bytedance kritische Stimmen in seiner App TikTok zensieren könnte. Der Shootingstar der Sozialen Netzwerke sitzt in Bejing und damit dürfte die chinesische Regierung hier die Hand draufhalten. Sucht man nach dem Hashtag #hongkong oder #HongKongProtests kommen nur wenige Videos zum Vorschein. Bytedance begründet das damit, dass die Nutzer nur für Entertainment und nicht für Politik in der App vorbeischauen.

Instagram klont TikTok

Währenddessen macht sich Instagram daran, eines der Erfolgsfeatures von TikTok zu kopieren. Das hat ja schon damals gut geklappt, als Snapchat drohte, zur Konkurrenz zu werden. Die Entwicklerin Jane M Wong hat ein Clips Feature auf Instagram entdeckt, dass sehr dem Video Editor von TikTok ähnelt. Damit lassen sich mehrere Videoschnipsel zusammenfügen und mit Musik unterlegen.

Jobs 💼

Bei der CDU sucht man einen Social Media Video Editor. Man will sich wohl von #CSYou nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und endlich auch selber auf Rezo antworten. Und auf Twitter verspricht die CDU, dass derdiejenige derdie den Job kriegt auch das berüchtigte Amthor-Antwort-Video sehen darf.

Wenn ihr regelmäßig solche News oder spannenden Jobopportunities wollt:

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Deal der GoT-Macher, 3 Disneys für 1 Netflix, YouTube für Podcasts

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Netflix holt sich die Game of Thrones-Macher D&D

Netflix legt 200 Millionen $ auf den Tisch, um die beiden Schreiber und Showrunner hinter „Game of Thrones“ an sich zu binden. David Benioff und Daniel B. Weiss sollen in nächster Zeit neue Projekte für das Streamingportal entwickeln. Dabei haben sie eigentlich noch einen Deckel mit Disney offen: Da sollen sie noch eine Star Wars Trilogie abliefern. Netflix gewinnt mit dem Deal ein regelrechtes Wettbieten gegen Amazon und Disney. D&D ging es wohl auch darum den Deal von „Westworld“ Machern Lisa Joy und Jonah Nolan zu übertreffen, die für 150 Millionen bei Amazon unterschrieben haben.

Solche Exklusiv Deals oder mindestens First Look-Abmachungen sind in den „Streaming Wars“ gerade beliebt. Warner hat sich zum Beispiel ein Vorkaufsrecht für alle Entwicklungen von JJ Abrams und seiner Firma für 500 Millionen Dollar gesichert. Aber JJ hat auch einen langen Track Record.

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Hat Disney die Streaming Wars schon gewonnen?

Disneys Preisvorstellung für den eigenen Dienst Disney+ von nur 7$ war ja schon eine Kampfansage. Nun hat Disney aber seine Pläne für einen Streamingangeboten vorgestellt. So soll man für die Disney+, ESPN und Hulu in den USA gemeinsam für 12,99$ abonnieren können. Dafür bekommt man dann Sport, alle möglichen Franchises von Star Wars bis Marvel und etliche TV Shows aus dem Hulu Vorrat. 3 Streamingdienste zum Preis von einem Netflix.

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Ist YouTube die größte Podcast Plattform?

Immer wieder heißt es, dass YouTube eigentlich die größte Podcast Plattform ist. Kein Wunder, tummeln sich doch Joe Rogan, h3h3 und etliche andere dort. Die Canadian Podcast Listener Studie hat sich das nochmal genau angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: Tatsächlich spielt YouTube ganz vorne bei Apple und Spotify mit. YouTube profitiert davon, dass es für viele schlicht ihr „go-to place for entertainment“ ist. Dementsprechend konsumieren sie hier auch Musik und Podcasts.

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If I Watch/Listen to It on YouTube, Is It Still a Podcast?

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Die Schlammschlacht um Ninja und Twitch

Manchmal sind Trennungen hässlich, vor allem, wenn sie quasi Inder Öffentlichkeit stattfinden. Lass uns noch mal zusammenfassen: Der berühmteste Streamer Ninja verkündet seinen Abschied von Twitch – und streamt ab sofort exklusiv auf der neuen Plattform Mixer. Mixer gehört zu Microsoft. Mixer hält sich seither konstant in den Downloadcharts und Ninja konnte bereits eine Millionen Abonnenten auf die neue Plattform ziehen. Twitch reagierte daraufhin beleidigt und nutzte die alte Kanalseite um andere Streamer zu promoten. Darunter tauchte dann auch ein Stream voller Erwachsenenfilmchen auf. Daraufhin musste sich Twitch schließlich bei Ninja entschuldigen.

Dahinter steckt aber noch eine ganz andere Geschichte: Immer mehr Twitch Streamer beschweren sich, dass sie immer länger und nach einen strengen Stundenplan streamen müssen, um von der Plattform leben zu können – und viele sind von dem Support der Plattform enttäuscht. Auch Ninjas Zahlen waren zu letzte eingebrochen. Wie viel Microsoft ihm zahlt weiß man nicht, aber es dürfte sich für beide gelohnt haben.

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Update: Twitch CEO Apologizes to Ninja for Promoting ‚Porn Account‘ on His Old Page – IGN

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Spotify mit mehr Podcast-Hörern als Apple, Rückschlag für Joyn

Diese Woche bin ich ausnahmsweise mal einen Tag später, aber bei mir hat sich einiges geändert und ich muss mich noch an neue Rhythmen gewöhnen.

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Rückschlag für Joyn: Bundesligapaket geht an DAZN

Joyn ist gerade erst gestartet und zunächst freute man sich bei ProSiebenSat.1: Dank Marketingkampagne erreichte man immerhin dreimal so viele Nutzer wie der Vorgänger 7TV. Nun gibt es aber den ersten herben Rückschlag: Für das Bezahlangebot, das Ende des Jahres dazukommen soll, wollte man Nutzer auch mit Bundesliga-Spielen locken. Das angestrebte Paket mit unter anderem den Freitags- und Mittwochsspielen von Eurosport/Discovery ging nun aber an DAZN.

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Amazon Prime will sich nicht über Masse mit Netflix mithalten

Amazon Prime Video hat einen interessanten Stand in der Streamingwelt. Als erster großer Konkurrent von Netflix gestartet, muss es sich als Add-on zur Amazon Prime-Mitgliedschaft nie selbst behaupten. Das sieht auch Amazon Studio Chefin Jennifer Salkie so: „We have a very unique business in the sense that our entire north star is to entertain and delight Prime customers all over the world“, und fügt hinzu: „We’re not in the volume business. We’re in the curated business“. Dementsprechend will man auch keine genauen Zahlen nennen. Netflix hält sich ja schon zurück, aber Amazon hat es so gar nicht nötig. Und verrät nicht einmal den Machern, wieviele Menschen genau erreicht wurden. Prime selbst hat ca. 100 Millionen Miglieder in 200 Ländern.

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Spotify in Deutschland mit mehr Podcast-Hörern als Apple

Nach einer Analyse von Voxnest hat Spotify in Deutschland Apple überholt, was die Anzahl der Podcasthörer*innen angeht. Sonst ist die Welt eigentlich fest in Apples Hand, sieht man von ein paar wenigen grünen Flecken auf der Weltkarte ab. Und natürlich muss man diese Analyse mit Vorsicht genießen, ich vermute, dass die auf einer Auswertung des Voxnest-Netzwerkes beruht und erfahrungsgemäß ist die Hörerstruktur je nach Podcast sehr unterschiedlich. Tech-Shows zum Beispiel haben oft einen höheren Anteil an unabhängigen Apps, Apple hat bei älteren Podcasts meist die Nase vorn. Trotzdem kann man wohl festhalten, dass Spotify vom aktuellen Podcast-Boom in Deutschland mit am meisten profitiert. Im eigenen Quartalsbericht freut sich Spoitfy daher auch: „Our podcast audience grew more than 50% quarter-on-quarter and has nearly doubled since the start of the year.“

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TikTok will erwachsener werden [Analyse]

Wer in den letzten Tagen etwas aufgepasst hat, könnte beobachten, wie TikTok sich bemüht, eine ältere Zielgruppe anzusprechen. So war man zum Beispiel beim CSD in Berlin mit einem eigenen Wagen als Teil einer größeren Kampagne unterwegs. Dafür wurden auch Influencer wie beispielsweise Leila Lowfire (Besser als Sex, Dschungelcamp) angeheuert, die ein erwachseneres Publikum mitbringen. Bislang haftet TikTok oft noch an, eine sehr junge Nutzerbasis zu haben.

Daneben tummeln sich auch immer mehr Publisher auf der Plattform. Zum Beispiel das Britische Magazin DAZED.

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Digiday: How culture media brand Dazed is using TikTok

CNN probiert ein neues Facebook Watch-Format

Und stellt dafür sein altes „Adersoon Cooper Full Circle“ ein. Letzte Woche ging es noch darum, wie erfolgreich Facebook Watch eigentlich ist. Nun hat CNN eine der erfolgreichsten News-Shows auf Facebook eingestellt: „Anderson Coopers Full Circle“. Dafür startet der Nachrichtensender auf Facebooks Kosten gleich einen neuen Versuch. „Go There“ heißt es und macht einiges anders und berücksichtigt viel von dem, was Facebook an Erfolgsfaktoren ausgemacht hat: Statt einer Tageszusammenfassung aus dem Studio, wird „Go There“ in hochkant produziert und fokussiert sich auf ein einziges Thema. Der Stil soll auch mehr Richtung „Vlogging“ gehen und nur zum Teil Nachrichtenmaterial unterbringen.

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Digiday | Inside the development of CNNs new Facebok-funded Watch show, „Go There“ (via @socialmediawatchblog)

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BuzzFeed sucht eine Videoproducer*in, der/die unter anderem leckere Tasty Videos produzieren möchte. Und Divimove sucht einen Online Redakteur *in für das funk-Format Jäger&Sammler.

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