Wieviel Nutzer hat Netflix?

Nutzer Netflix in Deutschland

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Rund 40% nutzen ARD und ZDF-Mediatheken, 30% Netflix und Amazon Prime

Die neue ARD-ZDF-Onlinestudie ist erschienen. Sie hat auch nach der Nutzungshäufigkeit von Mediatheken und Streamingdiensten gefragt. Dabei haben ARD und ZDF Mediathek eine Gesamtnutzung von 41% bzw. 39% in der Bevölkerung ab 14 Jahren. Netflix und Amazon kommen auf jeweils 32%, punkten aber vor allem bei den Jüngeren (68% und 57%).
Interessant auch: Gerade Netflix liegt in der täglichen Nutzung weit vorne. Wer es also einmal hat, nutzt es öfter – und wird zu einem richtigen Fan: 50% der Nutzer finden die Inhalte von  Netflix sehr gut. Da kann keiner mithalten.

Disney twittert seinen Disney+ Katalog

In einem 700 Tweets langen Thread hat Disney die Filme und Serien getwittert, die in Disney+ enthalten sein werden. Viel Spaß beim Scrollen durch alte Zeichentrickmärchen.

Stream Audio 🎧

14% der Deutschen hören wöchentlich Podcasts

Auch die Podcastnutzung hat die ARD-ZDF-Onlinestudie natürlich abgefragt: 19% der Deutschen hören mindesten einmal im Monat, 14% jede Woche. Wobei man Podcasts und zeitversetzt Radionutzung gemeinsam abfragt, sicherlich Definitionssache. Beim Musikstreaming hat Spotify die Nase weit vorn mit 19% der Nutzer. Dann folgt Amazon Prime Music mit 10%. Apple hat nur 5% und Google Music 3 %.

Musikstreaming Angebot: Spotify Nutzer in Deutschland

Spotify startet Daily Drive in Deutschland

Spotify hat die Daily Drive Playlists nun auch in Deutschland gestartet. Darin mischt Spotify persönliche Musikempfehlungen mit Nachrichtensendungen. Als Partner ist das Deutschlandradio, SZ, Zeit Online, Spiegel, Handelsblatt und der SWR mit Umweltnews dabei. In den USA ist außerdem aufgetaucht, dass Gillet Media (mittlerweile Teil von Spotify) extra kurze Versionen seines Podcasts Science VS erstellt um in die Daily Drive Playlist zu passen.

Außerdem können nun auch alle Nutzer gemischte Playlisten aus Musik und Podcasts zusammenstellen. Dem eigenen Radiosender steht also nichts mehr im Weg.

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Hat Facebook durch Lügen alle dazu gebracht Video zu produzieren?

Facebook musste schon vor längerer Zeit gestehen, dass sie viel zu hohe Videozahlen rausgegeben haben. Allerdings wussten sie wohl schon viel länger von diesem „Fehler“. Besonders heikel: Eine Zeit lang galt der „Pivot to Video“ als Heilsbringer der Medienlandschaft und etliche Unternehmen produzierten mehr oder weniger aufwändige Clips für Facebook. Mittlerweile sind die meisten darum entstandenen Startups pleite und die Mitarbeiter arbeitslos. Facebook hat nun eine Klage in den USA an der Backe von Werbetreibenden, denen ja auch zu hoch Reichweite verkauft wurden.

 

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