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Flimmern & Sehen streamletter

Warum ist 7 vs. Wild so erfolgreich? 🏝

Hier gibt es die wichtigsten News aus der Streamingwelt. Egal ob Video, Audio oder Social Media. Du kannst den streamletter hier kostenlos abonnieren.

Folgende News habe ich für dich gebuffert.

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7 Gründe warum #7vsWild so erfolgreich ist

Zwischendurch hatten 17 von 50 Videos in den YouTube Trends den Start der 2. Staffel 7 vs. Wild zum Thema. Und kurz hatte der 7 vs. Wild Erfolg sogar Elon Musk in den Twitter Trends überholt.

Das ganze ist natürlich das Ergebnis einer wohlgeplanten Distribution und einem Veröffentlichungsschema, das neue Folgen, Behind the Scenes und Reactions mit ungeheurer Reichweite in einander verschränkt.

Doch jenseits der Verbreitung über Social ist der 7 vs. Wild Erfolg schon im Format selbst angelegt. Ich habe mir mal aus Sicht eines Formatentwicklers angeschaut, was da drin steckt und 7 passende Erfolgsfaktoren identifiziert.

Wenn du mit mir gemeinsam die nächsten Folgen #7vsWild schauen willst, folge mir gerne auf Twitch .

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Anteil der Podcastnutzer:innen verdoppelt sich in 4 Jahren

Eines der vielen spannenden Titbits aus der ARD/ZDF-Onlinestudie:

ERFOLG PODCAST HÖRERINNEN DEUTSCHLAND - 7 VS WILD

Die Podcastnutzer:innen in Deutschland haben sich in den letzten 4 Jahren verdoppelt auf 40% der Onlinenutzer:innen. Unter den 14-29 Jährigen nutzen 67% mindestens monatlich Podcast, bei 30-49 Jährigen über die Hälfte.

RTL+ integriert Podcasts

RTL baut t̶v̶n̶o̶w̶ RTL+ weiter zur umfassenden Medienplattform aus, und integriert nun, nach dem Musikangebot von Deezer, auch die Podcasts von audionow. Den Zugang zu Podcasts will man kostenlos halten.

Digitalfernsehen: RTL+ Erweiterung: Audio Now ist Geschichte

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Hörtip: „On with Kara Swisher“.

Gute Podcast Folge darüber, wie Elon Musk im Laufe der Zeit immer weniger Kritik angenommen und dadurch irgendwann auch den Sinn für die Wahrheit verloren hat.

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Bleib gesund.

Jannis

@

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Netz & Video

Apple AirTag Anleitung

Hier findet ihre eine einfach Schritt für Schritt Anleitung für die Apple AirTags. Ich selbst habe bei einem AirTag 4er Pack zum Amazon Prime Day für rund 100€ zugeschlagen.

Wofür kann man den Apple AirTag verwenden?

Die Apple AirTags helfen einem Objekte zu verfolgen und zu tracken und alarmieren einen, wenn man sie irgendwo liegen lässt. Bietet sich vor allem für Schlüssel, Geldbeutel oder Rucksäcke an. Allerdings benötigt man dafür noch allerlei Accessoires, um die Airbags zum Beispiel als Schlüsselanhänger zu verwenden. Zum Glück gibt es davon mittlerweile jede Menge. Ich würde auch dazu raten, sich mal umzuschauen, anstatt das teure Zubehör von Apple zu nehmen, das am Schluss dennoch nur ein Schlüsselanhänger ist.

Wie verbindet man die Apple Airtags?

Die Apple AirTags verbinden sich beinahe von selbst. Sobald man due Schutzhülle abzieht, wird die Batterie aktiviert und auf dem nachten iPhone poppt eine Nachricht auf, ob man diesen AirTag verbinden möchte. Wenn man hier auf verbinden klickt, wird der AirTag mit der eigenen Apple ID verknüpft.

Airtag verwalten über "Wo ist"
Über „Wo ist“ – App werden die AirTags verwaltet.

Verwalten der AirTags über „Wo ist?“

Die weitere Verwaltung und Einstellungen der AirTags finden über die „Wo ist“-App von Apple statt. Dort kann sehen, wo sich der jeweilige AirTag befinden, kann sich die Route zu ihm anzeigen oder einen Ton abspielen. Hier aktiviert man auch den „Verloren-Modus“ oder stellt ein, was jemandem angezeigt werden soll, wenn er oder sie den AirTag findet.

Anleitung zum AirTag Batterie wechseln

Die Batterie des AirTag lässt sich zum Glück ganz einfach selbst wechseln. Anders als bei anderen aktuellen Apple Produkten, kann die jeder zuhause selbst. Dazu einfach das AirTag festhalten und mit zwei Fingern leicht auf die silberne Fläche drücken und drehen. Schon öffnet sich das AirTag und eine ganz normale Knopfbatterie Typ CR 2032. Einfach eine neue einlegen, mit dem + nach oben und wieder zu drehen. Fertig.

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Netz &

Schritt für Schritt Anleitung für das M2 Macbook Air

Ich habe eine Video-Anleitung für das neue Apple Macbook Air M2 erstellt. Ich gehe dabei Schritt für Schritt dessen Einrichtung durch. Zunächst mit einem Unboxing des neuen Laptops, dabei zeige ich auch die Anschlüsse und das Gehäuse.

Im Video vergleichen wir das neue M2 Macbook Air mit einem alten Macbook Pro.

Die Auswahl der Ladegeräte

Beim Kauf hat man 3 verschiedene Poweradapter zur Auswahl: Beim Basismodell eine 30 Watt-Ladegerät, und beim größeren ein 35-Watt mit zwei USB-C Anschlüssen oder ein 67 Watt Ladegerät, dass das M2 Macbook Air in 30 Minuten auf 50% Aufladen soll. Ich habe mich für den Dual-Charger entschieden, weil ich es für Reisen praktisch finde, ein Ladegerät mit 2 Anschlüssen zur Hand zu haben, über dass man dann auch sein iPhone oder iPad aufladen kann.


Dann Starten wir das M2 Macbook Air und durchlaufen das Aufsetzen einmal ohne Migrationsassistent, und einmal auch mit Migrationsassistent.

Macbook Air mit Migrationsassistent einrichten

Bei dieser Synchronisierung gibt es unterschiedliche Übertragungswege: Via WLAN, Peer-to-Peer oder Kabel. Wenn du, wie ich, aber eher ein älteres Vorgängermodell hast, lohnt sich die Investition in ein extra Kabale auf USB-C eher nicht. Nimm dir stattdessen lieber ein bisschen Zeit. Die Übertragung von ca. 512 GB über das Peer-to-Peer Protokoll hat bei mir etwas 4 Stunden gedauert. Am einfachsten ist, man macht das über Nacht, sobald man sich sicher ist, dass der Vorgang gestartet ist.

Bei der Übertragung werden neben deinen Daten auch alle deine Accounts synchronisiert und du kannst quasi da weiterarbeiten, wo du aufgehört hast.

Wenn du als eine Anleitung für den Start mit dem M2 Macbook Air suchst, bist du hier genau richtig.

Hier die Timecodes zu den einzelnen Schritten der Anleitung:
00:00 Intro
00:30 Unboxing des Neuen Macbook Air in Midnight mit M2 Chip
01:55 Vergleich Power Adapter des Apple Macbook Air
02:34 Gehäuse des Macbook Air M2 in Mitternacht
03:39 Einrichten ohne Migrationsassistent
07:42 Einrichten mit Migrationsassistent

Hast du noch Fragen? Dann lasst sie gerne in den Kommentaren.

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streamletter

Elon Musk vs. Twitter, 7 vs. Wild, TikTok vs. Google

Ausgabe 66

Untitled

Ausgabe #66

Hi und Willkommen beim streamletter. Hier gibt es einmal die Woche die wichtigsten News aus der Streamignwelt. Egal ob Video, Audio oder Social Media. Wenn du diese Mail weitergeleitet bekommen hast, kannst du den streamletter hier kostenlos abonnieren.

Folgende News habe ich für dich gebuffert.

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Sky Ticket wird WOW

Im großen Trend der Umbenennung deutscher Streamingdienste ist nun Sky dran. Aus Sky Ticket wird WOW. Unter diesem Namen will man neben Sky Originals vor allem die deutsche Heimat für HBO, Peacock und Warner TV sein.

  • Info per Mail / FAQs

Netflix könnte Roku kaufen

Es häufen sich Gerüchte, dass Netflix Roku übernehmen könnte. Roku war Vorreiter für günstige TV-Sticks* um Streaming zu ermöglichen und haben dafür vor allem in den USA den Markt aufgebaut. Hierzulande hat das eher Amazon mit seinem Fire-TV Stick* übernommen. Daneben hat Roku aber auch ein florierendes Werbegeschäft – auch daran könnte Netflix gesteigertes Interesse haben.

Inside Roku, talk is heating up about an acquisition by Netflix

7 vs. Wild geht in die zweite Staffel

Das Survivalformat rund um YouTuber Fritz Meinecke geht in die zweite Runde – und ist für mich das Spannendste was in YouTube Deutschland seit Jahren passiert ist. Ein Format, das gleichzeitig hochwertig und doch handgemacht ist, denn alle Teilnehmer filmen sich selbst. Die Kandidatensuche der zweiten Staffel läuft auf Hochtouren: Mögliche Wildcardgewinner:innen sollen sich direkt mit öffentlichen Videos bewerben, die restlichen Kandidaten wurden ebenfalls öffentlich nominiert und sie sollen nun per Stream zu oder absagen. Damit nutzt Meinecke alle Möglichkeiten der Plattform – und schafft Format, dass so nur auf YouTube stattfinden kann. Vermutlich auch, weil kein Sender jemals ausreichende Versicherungen abschließen könnte.

7vsWild Infos Staffel 2

Stream Audio 

Spotify schließt Werbedeal mit Omnicom Group

Sprechen wir nochmal über Podcast-Werbung. Spotify hat einen Werbedeal mit der Omnicom Media Group abgeschlossen. Bis Ende des Jahres soll die Holdinggesellschaft ein Buchungsvolumen von 15 Millionen Euro einbringen, zu den Kunden gehören u.a. PepsiCo, Chanel, Volkswagen, Activision und McDonald’s. OMG wird Zugriff auf Werbeflächen in ausgewählten Spotify Originals und Exclusive Podcasts in ganz Europa erhalten. Das scheint mit vor allem auch die Ankunft des Brand Advertisings in der Podcast Welt, die bislang noch viel von Direct Response bestimmt wurde.

  • Info per Mail

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Wie wenig Elon Musk Twitter versteht

Schreibt Casey Newton im Plattformer auf und berichtet von einem Town Hall Event, bei dem die Twitter-Angestellten an den Kaufinteressenten loswerden konnten:

”Mostly […] employees told me that the conversation had reinforced the beliefs they had about Musk heading into the meeting. If I were to make a word cloud of employee responses, some bigger ones would be: incoherentramblinguninspiring. (Also at one point Musk mentioned that he has seen no evidence of alien life, and no one really knew what to make of that.)”

Für mich hat Musks Twitter Vorstoß etwas von des Kaisers neue Kleider, bei dem langsam klar wird, dass das vermeintliche Genie geistig recht nackt da steht.

Wird TikTok zur Suchmaschine?

TikTok testet gerade eine neue Suchfunktion. Was die Frage aufgeworfen hat: Wer benutzt eigentlich TikTok um zu suchen und nicht nur, um sich berieseln zu lassen? Die Antwort: Eine Menge Leute, für manche ist es wohl eine wirkliche Alternative zu Google, weil es direkt und vor allem visuelle Ergebnisse liefert. Jetzt wird mir auch klar, warum YouTube Shorts so pusht.

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Bleib gesund.

Jannis

@netzfeuilleton

*amazon Partnerlinks

Bild: YouTube/ Fritz Meinecke

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Lage der Nation sagt Spotify den Kampf an

Ausgabe #65

Willkommen beim streamletter. Hier gibt es einmal die Woche die wichtigsten News aus der Streamignwelt. Egal ob Video, Audio oder Social Media. Wenn du diese Mail weitergeleitet bekommen hast, kannst du den streamletter hier kostenlos abonnieren.

Test, test. 🎤 Funktioniert das hier noch? Probieren wir es einfach mal.

Folgende News habe ich für dich gebuffert.

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Netflix will weniger Filme produzieren.

Bei Netflix geht es seit den letzten enttäuschenden Quartalszahlen tumultig zu und die Stimmung beim Platzhirsch ist im Keller. Eine Auswirkung: Netflix wird in Zukunft noch deutlich genauer prüfen, welche Filme, denn nun produziert werden. Das Motto ist ähnlich, wie in Hollywood: Mehr große Blockbluster oder kleine Nischenperlen. Weniger Mittelmaß. Dabei schien Netflix zwischendurch genau dafür der rettende Hafen.

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Lage der Nation baut eigenes Ad-Tool für Podcasts

Der Lage der Nation Podcast, bzw. Phlipp Banse und Ulf Buermeyer, haben sich mit Schnee von Morgen zusammen getan, um eine eigene Software Lösung für DAI (Digital Ad Insertion) in Podcasts anzubieten. Mit dem Tool “ASAP” sollen Podcaster Werbeplätze in ihren Audios deklarieren können, Media Agenturen können dieses dann einfach als Inventar in der gewünschten Höhe buchen – und bekommen ein transparentes Reporting in Echtzeit.

Müsste ich das ganze auf Clickbait titeln, würde ich vemutlich sagen: Lage der Nation sagt Spotify den Kampf an. Um möglichst viele Podcaster zu gewinnen, bietet man auch eine Crosspromo-Funktion, mit der sich Podcasts jeweils gleich viel Exposure bieten können.

Triff mich auf der re:publica

Endlich, wieder re:publica. Und es gibt viel nachzuholen. Deshalb habe ich gleich 4 Auftritte und präsentiere unter anderem mein neues Hastig Abenteuer. Schau gerne vorbei, oder melde dich, wenn wir uns dort mal auf ein Heiß- oder Kaltgetränk treffen können.

Jobs 💼

Danke fürs Mitlesen. Es überkam mich, mal wieder einen streamletter zu schreiben. Ob ich das jetzt wieder regelmäßig schaffe, wird sich zeigen.

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Jannis

@netzfeuilleton

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Mein Lieblingspodcast

Shit Happens Podcast – Scarface mit Wiener Schmäh

Als Andrea M. Im Jahr 2000 verhaftet wird gibt es einen Sommer lag in Wien und Umgebung kein Haschisch mehr. Andrea M. war die zentrale Quelle in der Österreichischen Hauptstadt. Die Anklage lautet auf Handel mit über 1000kg Haschisch – ob es mehr oder weniger waren weiß Andrea M. nicht mehr so genau. Es lief einfach.

Vom Pupperl zur Drogenbaronin

Und im Podcast „Shit Happens – Erinnerungen einer Großdealerin“ von SWR2 erzählt Andrea M. einfach. Von ihrem Weg aus einem schwierigen Elternhaus über den Kontakt mit den Zuhältern der alten Garde, hin zur Drogernbaronin von Wien. Und man muss Magda Woitzuck loben für dieses Stück. Die Produzentin des Podcasts meldet sich selbst kaum zu Wort, außer wenn es um Wiener Spezialitäten geht, die erklärt werden müssen, oder als kurzer Recap zu Beginn jeder Episode. Eine angenehme Abwechslung zur suchenden Reporterin im True Crime Genre. Stattdessen spricht Andrea M. selbst und lässt irre Szenen entstehen. Ergänzt wird das nur um die Perspektive eines ihrer Pfegekinder. Denn Andrea is nicht nur Dealerin, sondern auch Mutter. So entstehen beim Hören Bilder, wie man sie aus Blow, Scarface oder anderen Hollywood Gangsterfilmen kennt. Mit kiloweise Koks, Schrotflinten und kleinen Kindern auf dem Rücksitz. Netflix, ich hör dich trapsen.

Shit Happens Podcast

Shit Happens – Podcast anhören

Macher*innen: Magda Woitzuck

Homepage | RSS | ARD Audiothek | Spotify

Für Fans von: Blow, True Crime, Serial

Am besten Anfangen mit: Shit Happens Podcast – Folge 1 „Das Pupperl“

Sprache: Deutscher Podcast

 

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Bücher Flimmern & Sehen

Auf diesem Buch basiert Netflix Lupin

Auch der Netflix-Hit Lupin basiert auf einem Buch. Der Charakter Arsene Lupin wurde vom französischen Schriftsteller Maurice Leblanc ersonnen. Der verfasste etliche Büchern mit dem Held, in denen er immer neue Abenteuer erlebt. Damit ist Lupin ein wenig die französische Antwort auf Sherlock Holmes. Mehr noch, es gibt sogar Bücher in denen der französische Meisterdieb Arsène Lupin gegen den Londoner Meisterdeketiv Antritt. Allerdings wurde er aus Urheberrechtlichen gründen kurzer Hand in Herlock Sholmes umbenannt.

Die Netflix Lupin Buchvorlage

In der Netflix Serie Lupin wird auch das Buch von Maurice Leblanc nicht direkt adaptiert. Stattdessen folgen wir dem Charakter Assane Diop (Omar Sy) der als Kind das Buch „Arsene Lupin – Der Gentleman Gauner.“ Und dem eifert Assane dann im späteren nach. Beispielsweise gibt er sich stets Synonyme dessen Anagramme Arsene Lupin ergeben und ist seinen Widersachern scheinbar immer einen Schritt voraus. ich zuletzt durch seinen Charme und seine Verwandlungskünste.

In Netflix Lupin bekommt Asenne das Buch über Lupin den Gentleman Gauner geschenkt
In Netflix „Lupin“ bekommt Asenne das Buch über Lupin den Gentleman Gauner geschenkt

Warum heißt die Serie Lupin?

Deshalb heißt die Serie Lupin, weil sie eindeutig von dem Buch von Maurice Lebanc inspiriert wurde und Assane in die Fußstapfen des Meisterdiebes tritt. Und ja, die Vorname klingen schon sehr ähnlich.

Mit Harry Potters Lupin* hat das in diesem Falle nichts zu tun. Remus Lupin aus Harry Potter heißt so weil Lupin auf lateinisch Wolf bedeutet.

Auf welchem Buch basiert Lupin?

Die Handlung in der Netflix Serie basiert allerdings nicht direkt auf dem Buch „Arsene Lupin – Der Gentleman Gauner*“. Sie folgt eher lose dem oben erwähnten Buch „Lupin gegen Herlock Sholmes – Der blaue Diamant*“. Schließlich geht es in beidem um enorm teuren verschwunden Schmuck, den Lupin, bzw. Assane trickreich entwendet während ihm die Gesetzeshüter auf den Fersen sind. „Arsene Lupin – Der Gentleman Gauner*“ ist aber der erste Band von Maurice LeBlanc von 1905, der auch auf deutsch erschienen ist. Erst danach folgten die Abenteuer mit Herlock Sholmes.

Es gab bereits etliche Verfilmungen der Lupin Bücher. Bereits 1932 gab es die Hollywood Adaption Arsene Lupin, der König der Diebe mit John Barrymore. Und zuletzt eine französische Adaption2004. Der Meisterdieb hat seinen Weg aber auch in diverse Comics, Hörspiele* und sogar Computerspiele gefunden. Die Netflix Serie arbeitet mit ihrer Lupin Adaption in die Moderne aber auch Themen wie Rassismus auf.

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Facebook baut Spotify Player in seine App ein

Ausgabe #64

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Wenn 4 sich streiten freut sich der 5.

Sony hat seinen Kinokatalog nicht nur an Netflix verkauft, sondern das zweite Streamingfenster geht im Anschluss an Disney. Auch ein smarter Move. Während sich die anderen in den Streamingwars um Kunden und Talente prügeln, liefert man einfach die Waffen Inhalte.

LOL Staffel 2

Amazon hat eine 2. Staffel „LOL – Last one Laughing“ bestellt. Die erste Staffel ist wohl der meist gesehene Titel in Deutschland. Konzept ist aber auch genial: Einfach 6 Stunden hochkarätige Comedians in ein Studio sperren und schon ist eine ganze Staffel abgedreht.

Stream Audio 🎧

Spotify will jetzt auch bezahlte Podcastabos anbieten

Da hat Spotify aber schnell nachgezogen, nach Apples Verkündung letzte Woche. Anders als Apple will Spotify den Podcastern im ersten Jahr 100% der Erlöse überlassen und erst im zweiten Jahr 5% für sich abzweigen. Aber erstmal nur in den USA und ein bisschen was geht doch ab, für den Bezahldienstleister. Abgewickelt wird das ganze über Anchor, damit liessen sich theoretisch auch Bezahl-Podcasts außerhalb der Spotify App hören.

Facebook baut Spotify Player ein

Wir haben uns ja das letzte Mal gefragt, wie Facebooks seine große Audio-Initiative starten will – und Podcasts innerhalb der eigenen App hörbar machen möchte.

Nun gibt es eine Antwort darauf: Facebook baut den Spotify Player ein, der sich minimiert im Feed einblendet. Ich weiß noch nicht genau, warum ich das brauche, denn eigentlich kann ich Podcast ja auch so in Spotify oder einer anderen App im Hintergrund laufen lassen. Aber es ist natürlich ein weiterer Schritt in dem zwei geschlossene Systeme einen Deal miteinander machen. Gemeinsam gegen Apple oder so.

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YouTube geht es gut

YouTube geht es in der Pandemie übrigens auch gut. 6 Milliarden hat man im ersten Quartal 2021 alleine mit Werbung eingenommen – und damit fast 50% mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Man freut sich weiter über mehr als 2 Milliarden monatlich angemeldete Nutzeri:innen, die über 1 Milliarde Stunden Videos am Tag gucken. Davon entfallen mittlerweile 6,5 Milliarden tägliche Views auf den eigenen TikTok Klon YouTube Shorts, wie Sundar Pichai im Earnings Call erwähnte.

Jobs

[Transparenzhinweis: Vielleicht hätten wir dann auch miteinander zu tun]

  • Hyperbole braucht eine Autor:In für Die Da Oben!

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Jannis

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Apple Podcast Abos 💸 – Der SPIEGEL ist dabei

Ausgabe #63

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Zwischen Sichtungen und Abrufen: Messbarkeit für VoD

Netflix vermeldet bei erfolgreichen Formaten immer gerne, wieviele Millionen Haushalte ein paar Minuten geschaut haben. Die ARD verkündet Zugriffe, die ZDF Mediathek Sichtungen. Vergleichbar ist das nicht ganz. Vor allem wenn man für Sendungen noch eine Nettoreichweite über mehrere Plattformen hinweg bekannt geben möchte. Eine gemeinsame Währung könnte die Sehbeteiligung sein, die auch bei der TV Quotenmessung erhoben wird. Allerdings braucht die AGF immer noch 8 Tage, um diese Zahlen zu übermitteln. Und für einen Einblick und den Vergleich mit anderen Plattformen müssen meist Befragungen von Marktforschern herhalten, die nur dienen, um Größenordnungen zu erfassen. So genau im Online-Bereich also vieles meßbar ist, umso schwieriger ist es hier zu vergleichen.

„Verwirrung der Pionierzeit“: Im Dickicht von Sichtungen und Abrufen – DWDL.de

*Job News: Ich kehre nach meiner Elternzeit zurück zur @ZDF Mediathek. Und freue mich in neuer Position, als Lead Distribution & Neue Zielgruppen, auf die Kollegen und neue Projekte. Aber das hier vor allem als Disclaimer, damit Du weißt, in welche Richtung ich eventuell Beißhemmungen haben werde.*

Netflix verfehlt Aboziele

Nach dem Höhenflug seit Beginn der Pandemie, hat Netflix nun im letzten Quartal die eigenen Ziele verfehlt. Man hat nur 4 Millionen neue Abonnenten dazu gewonnen, statt der erwarteten 6. Für das nächste Quartal traut man sich sogar nur noch 1 Millionen neue, zahlende Nutzer zu gewinnen. Netflix schiebt das auf verzögerte Produktionen, aber vielleicht haben die Leute mit erfolgender Impfung auch mal wieder was anderes zu tun.

Apple TV

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Apple launcht Podcast Abonnements

Apple hat bei seinem jüngsten Event die Überarbeitung der Podcast-App vorgestellt. Größtes, bereits vermutetes Feature: Bezahlte Podcast-Abos. Damit lassen sich in der Apple Podcast-App Abos abschließen und so exklusive Inhalte freischalten. Ähnlich wie beim App Store behält Apple zunächst 30% und ab dem 2. Jahr 15% des Geldes.

Aus Deutschland ist Der Spiegel mit dabei, zumindest wird Stefan Ottlitz im Apple Statement zitiert. Was genau da kommt, wollte man mir auf Nachfrage noch nicht sagen. Spiegel Daily bleibt aber wohl bei Audible, schließlich hat man das Format dort als Original produziert.

In den USA sind unter anderem NPR, aber auch Luminary mit dabei. Das bislang recht erfolglose Bezahlangebot für Podcasts scheint damit unter Apples Dach zu schlüpfen und zu versuchen, darüber Erlöse zu generieren.

Außerdem führt Apple Podcasts Channels ein. Darin lassen sich verschiedene Podcasts zusammenfassen und sie sollen Nutzern helfen, neue Inhalte für sich zu entdecken.

Facebook bringt eine Podcast-Suite

Auch Facebook steigt jetzt in die Podcast- und Audio-Welt ein. Gleich mehrere Produkte hat Mark Zuckerberg angekündigt.

  • Soundbites: Soll kurze Audiosnippets, nach TikTok-Vorbild, auf die Plattform bringen.
  • Für Podcasts will man ein Discovery Tool bauen – und kann sich vorstellen mit einer Podcast App zusammen zu arbeiten, so dass man im Hintergrund Podcasts hören kann, während man auf Facebook surft. (Surfen sagen Leute, die noch Facebook benutzen.)
  • Live Audio – Dahinter versteckt sich der eigene Clubhouse-Klon.
vlnr: Soundbites, Podcast Episoden im Profil, Live Audio

Die Ankündigung ist auch deshalb spannend, weil Facebook Audio bislang sehr gleichgültig behandelt hat. Nun verspricht Zuckerberg aber, dass Ton genau so wichtig werde wie Texte, Bilder oder Videos.

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Twitter testet Business-Profile

Twitter hat in den USA einen Test für Professional Profiles gestartet. Diese erinnern etwas an die Instagram Business Profile und erlauben dem Nutzer zusätzliche Informationen, wie einen Shop oder Adresse zu hinterlegen.

Twitter Launches Initial Test of ‚Professional Profiles‘ for Brands and Creators | Social Media Today

Facebook Posts exportieren

Facebook lässt einen die eigenen Postings in ein Google Doc, zu WordPress Blog oder Blogger exportieren. Datenportabilität FTW!

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Jannis

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Spotify baut ein eigenes Autoradio

Ausgabe #62

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Netflix sichert sich den SONY Filmkatalog

Sony ist im Prinzip das letzte große Hollywood Studio ohne eigenen Streamingdienst. Und hat deshalb seinen Katalog für die nächsten 5 Jahre an Netflix verkauft. Damit sichert sich Netflix das exklusive erste Streamingsender unter anderm für kommende Filme, wie Uncharted, Bullet Train und das Sequel zu Spider-Man: Into the Spider-Verse. Für die anderen Streamingdienste und TV Sender wird damit die freie Ware langsam knapp. Netflix hingegen kann froh sein, einen Teil seiner Hollywood Bibliothek zu behalten.

Bewegt-BILD kommt ins Fernsehen

BILD will sein Bewegtbildangebot BILD Live nun auch über klassische TV-Wege ausspielen. Mit Julian Reichelt zurück im Sattel, reitet er sein Lieblingspferd weiter. Es fehlt aber noch eine Lizenz der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, man will aber unbedingt noch vor der Wahl starten. Der Sender ist neben WELT (N24☠️) Springers zweites Standbein im TV und soll mit bis zu 6 Stunden Liveprogramm am Tag an den Start gehen. Programmchef wird Claus Strunz (Sat.1 Frühstücksfernsehen). Manche befürchten den Start eines deutschen Fox News.

RocketBeans veranstalten digitales Filmfestival

Nicht nur Kino, auch Filmfestivals fallen ja nun schon seit einer Weile flach. Die Rocket Beans haben sich für ihren Kino+ Kanal jetzt mit Pantaflix zusammengetan und zeigen beim Shivers Festival 7 Filme inklusive Begleitprogramm.

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Spotify baut einen Player fürs Auto und eine Charts Webseite

Bei Spotify denkt man nicht zuerst an Hardware. Nun hat die Streamingapp aber einen eigenen Player fürs Auto vorgestellt. Das „Car Thing“ verbindet sich via Bluetooth und lässt sich über den Touchscreen, einen großen Drehkopf, und die eigene Stimme bedienen. Damit hat Spotify einen eigenen Voice Assistent. Das ganze ist ein klarer Angriff auf das Autoradio – und dient wohl vor allem dazu, ältere AutoModelle nachrüsten zu können, die noch nicht über Apple Car Play oder Android Auto verfügen. Ob das aber ein dauerhaftes Produkt wird darf man bezweifeln. In der aktuellen Ausgabe seines Strategiepodcasts spricht Spotify ausgerechnet darüber, warum Hardware so schwierig ist. Ausserdem spricht der Name „Car Thing“ und dass Spotify es aktuell verschenkt (bis auf die Versandkosten) nicht grade für einen starken Markteintritt. Aktuell gibt es das „Car Thing“ nur über eine Warteliste in den USA.

Auch nur für die USA gibt es die eigene Podcast Charts Webseite. Doch auch hier gibt es in der App eine neue Top-Sortierung. So gewichtet man in den Podcast Charts nun auch stärker Newcomer und hat eine eigene Hitliste für einzelne Podcast Episoden. Dadurch verspricht man sich wohl mehr Dynamik in den Charts und Nutzern die Gelegenheit, neue Podcasts zu entdecken.

Ein Podcast-Host kauf ein

Libsyn dürfte einer der ältesten und noch immer der größte Podcasthost sein – und der expandiert jetzt. Im Februar hat man sich Auxbus gekauft, einen Dienst der es erlaubt Podcasts direkt im Netz zu planen und zu produzieren. Dann kam AdvertiseCast hinzu, ein Werbedienst, und nun hat man sich noch Glow gekauft, das es Podcastern erlaubt eigene Mitgliedschaften anzubieten.

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YouTubes löchrige Werbe-Blockliste

Es ist auf YouTube einfacher einen White Nationalist mit Werbung anzusprechen, als einen Black Lives Matter Aktivisten. So lässt sich die umfangreiche Recherche von The Markup zusammenfassen, die mit einer langen Liste untersucht haben, welche Begriffe YouTube bei der Werbeauslieferung blockiert und welche nicht.

TikTok testet Playlisten

TikTok testet für Creator gerade ein Playlisten-Feature mit dem sich Videos organisieren lassen sollen. Dürfte vor allem für die TikToker spannend sein, denen die 60 Sekunden nicht ausreichen und die ständig auf „Part 2“ verweisen, den man dann als User nicht finden kann.

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Jannis

@netzfeuilleton