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TikTok testet laaaange Videos

TikTok testet die Möglichkeit für Benutzer, einstündige Videos hochzuladen. Die Funktion ist derzeit nur für eine begrenzten Nutzergruppe in ausgewählten Märkten verfügbar, ohne Pläne für einen breiteren Rollout. Dieser Schritt setzt den Trend von TikTok fort, das Upload-Zeitlimit zu erhöhen, um mit YouTube zu konkurrieren und sein Videoangebot zu diversifizieren.

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Hörtipp: Der Typ mit über 25.000 Songs und 15 Filmen

Was für eine Geschichte: Brett Martin findet bei Spotify einen Song mit seinem Namen und mit einer erstaunlichen Menge an Details über sein Leben. Und er trifft den Künstler dahinter: Matt Farley.
Farley hat nach eigenen Angaben über 24.000 Songs geschrieben, oft 50 an einem Tag. Außerdem hat er mindestens 15 Filme geschrieben und produziert.
Eine irre Geschichte über Kreativität, Algorithmen, Aufmerksamkeit und Erlöse.

NYTimes: Why Did This Guy Put a Song About Me on Spotify?

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Apple will seine TV+ Stars nach Erfolg bezahlen

Laut Bloomberg plant Apple die Vergütung der Schauspieler an die Zuschauerzahlen einer Show oder eines Films auf Apple TV+ zu koppeln.

Apples System soll Boni anhand von drei Metriken bestimmen: neue Apple TV+ Anmeldungen, gesamte Watchtime des Inhalts und das Budget des Programms im Verhältnis zu seiner Gesamtzuschauerschaft.

Obwohl Apples Pläne noch nicht final sind, berichtet Bloomberg, dass das Unternehmen bereits damit begonnen hat, mit Vertretern der Talente zu verhandeln.

Netflix und Amazon entwickeln ebenfalls Pläne für leistungsabhängige Vergütung, auch wenn noch keine Einzelheiten bekannt gegeben wurden.

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Nielsen: Die Streaming-Nutzung in Deutschland überholt die TV-Nutzung

Eine Nielsen Studie hat die wöchentliche Mediennutzung abgefragt. Die Streaming-Dienste konnten in den vergangenen drei Jahren 13 Prozentpunkte zulegen. Damit liegen sie bei 77 Prozent und erstmals vor der TV-Nutzung. So ist der Anteil derer, die die Öffentlich-Rechtlichen mindestens einmal pro Woche einschalten auf 73 Prozent gesunken. Die Privatsender werden aktuell noch von 75 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche genutzt.

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Streaming OS: Das gemeinsame Projekt von ARD und ZDF

ARD und ZDF erweitern ihre Zusammenarbeit mit dem Projekt „Streaming OS“. Sie planen, zentrale Komponenten ihrer Streaming-Plattformen als Open Source Software bereitzustellen, um Innovation durch Austausch und Transparenz zu fördern. Bereits jetzt sind ARD Inhalte in der ZDF-Mediathek zu finden und umgekehrt. Ein übergreifendes öffentlich-rechtliches Nutzerprofil soll neue Wege für Partizipation und Diskurs eröffnen. In der Pressmitteilung ist von einer der „größten Open Source-Initiativen in Deutschland“. Das Projekt soll im Frühjahr 2025 starten und über eine Tochterfirma laufen.

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Disney, Hulu und Max kündigen Bundle an

Disney und Warner Bros. Discovery planen, diesen Sommer in den USA ein Streaming-Bundle von Disney+, Hulu und Max zu starten. Das Bundle wird sowohl als werbefinanziertes als auch als werbefreies Angebot erhältlich sein und kann auf den Websites der drei Plattformen erworben werden. Trotz der Partnerschaft werden die Apps und Inhalte von jedem Unternehmen getrennt bleiben. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

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Trotz Werbeerlösen: Amazon zwingt seine MGM Studios zu Sparen.

Amazon schweigt darüber, wie erfolgreich der eigene Werbestart bei Prime Video eigentlich ist, beziehungsweise ist geschickt darin, es im Gesamtvolumen des Umsatzes untergehen zu lassen.

Dementsprechend uneinig sind sich Fachleute, ob Amazon nun kurz davor steht, den gesamten TV-Werbekuchen zu verschlingen, oder ob der Start doch eher missglückt und das Interesse der Werbekunden vergleichsweise gering ist.

Ein anderes Indiz bietet der Sparkurs, den Amazon seinen eigenen MGM Studios verordnet hat. Trotz der neuen Einnahmequelle aus Werbung wurden die Eigenproduktionen in Afrika, Nahost und Südostasien gestrichen. Statt der versprochenen zwölf bis 15 Spielfilme mit umfassender Kinoauswertung kamen im Streikjahr 2023 nur sechs Streifen auf die Leinwand. Bei der Kinoauswertung macht man ebenfalls Rückschritte und will lieber direkt auf der eigenen Streaming-Plattform veröffentlichen, sehr zum Ärgernis der verpflichteten Talente.

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Making Of zu „NDA – Die Akte Kasia Lenhardt“

Einem guten Podcast hört man gar nicht an, wieviel Arbeit eigentlich dahinter steckt.

Es ist fast ein Jahr her, dass ich mit Maike Backhaus und Käthe Bergmann beim AllEars zusammenstand und wir über einen möglichen Podcast zum Fall Kasia Lenhardt gesprochen haben.

Beim SPIEGEL hatten Nora Gantenbrink und Antje Windmann schon 2021 über den Tod und die Beziehung von Kasia Lenhardt berichtet. Aber wie macht man daraus 3 Jahre später noch einen hörenswerten Podcast

Durch echtes Audio: 25 Stunden Sprachnachrichten liegen dem Podcast zu Grunde und so kommt Kasia Lenhardt exklusiv selbst zu Wort. Die Zuhörerinnen bekommen ein Gefühl, wie die Dynamik in der Beziehung zu Jerome Boateng war.

Es folgten viele Skriptentwürfe, neue Dramaturgie, verworfene Formulierungen, Fingerspitzengefühl und zuletzt auch lange Nächte 🥱.

Damit am Ende etwas steht, dass Menschen gerne hören. Damit man dem Thema gerecht wird – und neben einem einzelnen Fall etwas Größeres erzählt.

Und jetzt:
Einstieg auf Platz 1 der Apple Charts,
Platz 5 bei Spotify, dann auch Platz 1
und viel positives Feedback.
Große Influencerinnen sprechen von sich aus Empfehlungen aus, die man für kein Geld der Welt kaufen könnte.

Ein gelungener Start für den zweiten Story-Kanal von DER SPIEGEL „NDA“.

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Podimo will Podcaster an Abo-Erlösen beteiligen

Podimo will Podcaster an seinen Abo-Erlösen beteiligen und auch nicht exklusive Podcasts pro Stream bezahlen. Dabei soll sich die Höhe an der tatsächlich mit dem Podcast verbrachten Zeit orientieren, wenn ich die komplizierte Gleichung im Vertrag richtig verstanden habe.

Interessant ist der Move vor allem im Vergleich zu Spotify, die zwar Musiker, aber keine Podcaster an den Erlösen der Premium User beteiligt.

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Wohin steuerst du, Mr Beast?

Mr. Beast dominiert YouTube in seiner aktuellen Form. So sehr, dass Polygon der „Mr Beat Era“ von YouTube einen eigenen Artikel gewidmet hat.
Seine schnellen Schnitte, hohen Geldpreise und vermeintlich philantropheen Challenges haben etliche Nachahmer auf den Plan gerufen.
Doch das Streben nach der endlosen Optimierung scheint dann doch limitiert.
Nun hat Jimmy Donaldson (Mr Beasts bürgerliche Name) auf X mitgeteilt, dass er in seinen Videos Neues ausprobiert – Dinge, die vor einem Jahr noch als Sakrileg in einem MrBeast-Video gegolten hätten. Er schreit weniger und albert viel mehr mit seinen Freunden herum. Die Videos sind langsamer und dementsprechend länger als seine früheren Videos. Für Donaldson sind diese Änderungen Teil seines neuen Schwerpunkts auf die Produktion von Inhalten mit besseren Geschichten.

Bislang war „Personality“ aus seiner Sicht Gift fürs Wachstum. Doch nun hofft er dass gutes Storytelling seine Videos auf ein neues Level heben wird. Doch gute Geschichten handeln von Menschen.

Diese Erfahrung braucht er auch für die Produktionen seiner neuen Game Show für Amazon Prime. Angeblich soll der Deal 100 Millionen Dollar umfassen, das Preisgeld jedenfalls soll nie dagewesene 5 Millionen Dollar betragen. Doch wieder Superlative.

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