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Morgenlinks: Aufhören bei Apple, Kaffehäuser, The Top of London

Why I retired from Apple

(donmelton.com, Don Melton)
Don Melton war lange bei Apple. Verantwortlich für die Entwicklung von Safari und Webkit. Vor einem Jahr hat er bei Apple aufgehört, hat nun angefangen zu bloggen und schreibt nun darüber wie es ist, das Apfel-Unternehmen verlassen zu haben und hölt dabei nicht damit hinter dem Berg, wieviel Arbeit es ist beim wertvollsten Unternehmen der Welt zu arbeiten.

 

Kaffehäuser

(wirres.net, Felix Schwenzel)
Felix Schwenzel träumte lange davon ein Kaffehaus zu eröffnen, diesen Charme des Intellektuellem den ein Kaffehaus verströmt, zusammen mit dem Duft nach frischem Kaffe. Nun hat er sein Kaffehaus gefunden: Das Internet.

 

“The Magazin” jetzt auch im Web und mit revolutionärem Bezahlsystem

(micropayme.de)
The Magazin“, von dem ich hier schon begeistert schrieb und das ich immernoch gerne lese, kann man nun nicht nur über iOS sondern auch im Netz lesen. Besonders beachtenswert ist auch der einfache Registrierungsprozess, den Marco Arment implementiert hat.

 

The view from the top of the Shard: London panorama of sights and sounds – interactive

(theguardian.co.uk)
Der Guardian hat einen tollen interaktiven Panorama-Shot von London online gepackt. Mit Ton und so. Wow.

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Morgenlinks: Twitterwitz, Traumberuf: Online-Journalist, Fehler oder Feature?

Papst Phänomeme: vier Prinzipien des Lachens im Live-Web

(gefaelltmir.sueddeutsche.de)
Die Süddeutsche Zeitung hat ihre Texte zum Thema Internet jetzt auf tumblr ausgelagert und schreibt dort im „Gefällt mir“-Blog über die vier Stufen des Twitterwitzes anhand des Papstrücktrittes, lässt sich aber beliebig auf alle Vorfälle übertragen. Lasagne.

 

Warum Online-Journalist inzwischen ein Traumberuf ist

(netzwertig.com, Jan Tißler)
Viele der aufstrebenden jungen Journalisten träumen noch immer davon später einmal ihren Namen auf Papier gedruckt zu sehen. Kann ich nicht nachvollziehen, das Web bietet doch viel mehr Möglichkeiten, Freiräume, Experimentierfläche… findet auch Jan Tißler und führt das auch. Schönes Zitat:

Im Internet aber kann schließlich jeder schreiben.
Das stimmt sogar. Schreiben und Veröffentlichen kann hier jeder. Die große Herausforderung ist eine ganz andere: gelesen zu werden.

Jeder Satz falsch: Kein Bug, sondern Feature!

(taz.de, Sebastian Heiser)
Nachdem ihm die Piraten vorgeworfen haben ihrer Nahverkehrsvorschlag mal wieder als kostenlos anstatt als fahrscheinlos zu deklarieren, sagt Sebastian Heiser: Stimmmt. Und noch viel mehr: Eigenltich schreibt er die ganze Seite falsche oder ungenaue Dinge. Um zu vereinfachen und dem Leser zu vermitteln worum es geht und er nimmt darauf sehr anschaulich einen weiteren Artikel von sich auseinander, in dem strenggenommen jeder Satz falsch ist.

 

The Boy Wonder of BuzzFeed

(nytimes.com, Douglas Quenqua)
Wir wollen ja unsere Betrachtungen über BuzzFeed nicht abreißen lassen. Darauf stoße ich übrigens meistens über Martin Giesler, in diesem Fall über seine wöchentliche Linkliste. Hier zumindest geht es um den politischen Chefreporter von BuzzFeed Ben Smith, der von Politico kam und der auch sagt, manchmal sei das Heraussuchen von niedlichen Tierbildern schwieriger als politische Berichterstattung. Und offensichtlich oft publikumswirksamer.

 

Die morgenlinks, immer* dienstagfrüh mit interessanten Links die mir die Woche so über den Weg gelaufen sind. Wenn euch auch welche über den Weg laufen gerne an @netzfeuilleton oder @morgenlinks. Und wenn ihr euer Frühstücksfoto als Titelbild beisteuern wollt, könnt ihr euch auch gerne melden.
*immer = fast immer

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Morgenlinks: Ist es zum Leben zu spät?

I am in my late 20s, and feel I have wasted a lot of time. Is it too late?
(quora.com)
Ich bin Ende 20, ist es zu spät, to make life a worthwhile journey? Fragt ein Nutzer auf quora und bekommt ganz wunderbare Antworten . Darüber wie viel man noch erreichen kann im Leben, was man alles schaffen kann, darüber, dass es nie zu spät ist.

 

Flickr Is Back, Letting Us Go Home Again
(Mat Honan, wired.com)
Zu spät dachte man eigentlich sei es für Flickr. Beim Sharing überholt von Facebook, ohne coole Filter ala Instagram und viel zu spät auf den mobilen Zug aufgesprungen. Doch das spannende am Netz ist, dass sobald ein Dienst einen Fehler macht, ein anderer davon profitieren kann. Flickr machte den Fehler mit seiner mobilen App zu spät zu kommen, Instagram profitierte. Instagram machte den Fehler seine Nutzungsbedingungen „zu überarbeiten“ und jetzt ist Flickr wieder da. Sagen zumindest manche.

 
9 of Our Favorite #BuzzFeedNewYorker Tweets
(Kara Bloomgarden-Smoke, The Observer)
Buzzfeed, das aufgeregte Online Portal mit immer neuen Listen von 20 amazing things to see und anderen geklauten reddit Memes auf der einen Seite und der New Yorker, dieses Magazin voller unendlicher Bleiwüsten, auf der anderen. Unterschiedlicher ginge es kaum, doch nachdem Buzzfeed schon mit der New York Times zusammengearbeitet hat über nimmt der New Yorker nun einen der Tech Redakteure von Buzzfeed. An sich keinen große Nachricht, doch Twitter ließ sich dadurch zu einigen sehr lustigen Überschriften inspirieren.

 

Art & Context – Reflections on the YouTube Sundance Channel
(David Holland, reelseo.com)
„Ist Youtube zu dumm für Sundance?“ fragte Markus Hündgen/der Videopunk beim Verlinken dieses Artikels auf Twitter. Darin schaut sich wie oft die Filme vom Sundance auf Youtube geschaut werden und überlegt, in wie weit Kunst vom Kontext abhängt und ob Youtube der richtige Ort dafür ist. Die Kommentare zumindest sprechen dagegen. Update: Nachdem ich den Text hier zusammengefasst habe, weiß ich nicht, ob ich damit übereinstimme. Ist es nicht eher so, dass Sundance auf Youtube auch andere Leute erreicht? Leute die sonst das nicht schauen würden und die damit nichts anfangen können? Würden diese im Kino nicht genauso fraglos zurückbleiben und macht Youtube das nicht einfach nur sichtbar? Ich will daraus gerade nichts ableiten, aber es regt zum Denken an. Achja, wöfür Youtube super ist? Vlogger. So God created a Vlogger.

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Morgenlinks: Geiseldrama, Intimrasur, Klickvieh & Youtube goes PayTV

Geiseldrama und Intimrasur
(annabelle.ch, Helene Aecherli)
Ja, layout kann schwierig sein, wenn man verschiedene Themen auf eine Seite packt und besonders bei der boulevardtendenz im Onlinebereich ist hier Fingerspitzengefühl gefragt. Helene Aecherli regt sich darüber auf, dass 20Min.ch ein Geiseldrama gleichgroß aufmacht, wie ein Bericht über das Dschungelcamp. Schließlich steckt hinter dem Aufmacher einer Seite auch immer eine Relevanzbeimessung.

Qualitätsmedien im Web: Artikel werden zur Trägermasse für Klick-Fabriken
(onlinejournalismusblog.de, Stephan Dörner)
Etwas anderes das Onlinemedien tun? Schwachsinnsmeldungen posten, die wenig Nachrichtenwert haben, aber hohe Klickzahlen versprechen, um die Nutzer von dort auf Klickstrecken umzuleiten, die weitere Klicks und damit Page Impressions generieren.

YouTube Set to Introduce Paid Subscriptions This Spring
(AdAge, Jason Del Rey)
Diese Neuigkeit hatte ich gestern schon
bei mircopayme.de aufgegriffen und eingeordnet: Youtube experimentiert mit bezahlten Abos für Video-Kanäle. Eine interessante zweite Einnahme-Quelle für Videomacher neben Werbeeinnahmen, die vielleicht auch eine neue Qualität von Produktionen ermöglichen könnte.

 

Ja, die morgenlinks sind wieder da. Hier versuchen wir einmal die Woche interessante Artikel und Links zu sammeln. Ab jetzt hoffentlich wieder regelmäßig. Hinweise gerne an @morgenlinks, @netzfeuilleton oder per Mail an Kontakt [ät] netzfeuilleton.de

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Morgenlinks: Youtube-Premium-Kanäle, Talkshows auf Google+ und Crackdealerökonomie

Alle Kanäle auf Angriff
(hypland.zdf.de, Markus Hündgen)
Neben neuen Features hat Youtube in Deutschland nun auch seine Premium-Kanäle losgetreten, dass bedeutet Youtube investiert selbst Geld, um originäre Inhalte produzieren zu lassen. Mit dabei ist das größte deutsche Youtube-Netzwerk Mediakraft aber auch eine Tochter von Endemol. Überhaupt sind erstaunlich viele klassische Produktionsfirmen zu sehen, was ich schon wieder sehr schade finde.

Videostreams: Die besseren Talkshows
(Vera Bunse, carta.info)
Bleiben wir bei Fernsehalternativen und Youtube: Vera Bunse nimmt sich die aufpoppenden Hangouts on air vor und kommt zu dem Schluss, dass auch hier einige Formate entstehen, die unterhaltsamer sind, als das was das Fernsehen zu bieten hat. Ich glaube da gibt es auch noch viel Potential und was man mit Google+ Hangouts alles machen kann ist noch nicht ausgereizt. Auch ich versuche mich, zusammen mit Alex Boerger, auch an einer Google+ Hangout Show: Websehen.

The Rumble in the Air-conditioned Auditorium
(theumrble2012.com, Jon Stewart & Bill O’Reilly)
Noch etwas, das im Internet lief und nicht im Fernsehen: Jon Stewart und Bill O’Reilly haben sich mal wieder ein Duell geliefert und das ganze als Livestream im Netz übertragen. 5$ kostet der Zugang zum Video, von dem die Hälfte an wohltätige Zwecke geht. Es ist defintiv unterhaltsamer als die echte Presidential Debate und am Ende sogar gehaltvoller. Moneyquote von Jon Stewart:

„Why is it if you take advantage of a tax break as a corporation you’re a smart businessman, but if you take advantage of a tax break as a person you’re a moocher?“

A Former Crack Dealer On The Economics Of Drugs
(npr.org, Planet Money)
Von 5$ für einen Stream zu mehreren Millionen für Crack. Die setzte Freeway Rick um, bevor er in den Knast wanderte. Aber Planet Money (sehr hörenswerter Podcast) spielt mit ihm mal die gnazen ökonomischen gesetze durch, von denen man annimmt, dass sie für das Drogengeschäft gelten und wie jemand ohne Lesen und Schreiben zu können zum CEO eines Multimillionen-Dollar-Unternehmens wurde.

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Morgenlinks: Muslimrage, Wolfgang Blau & dumme Blogger

13 Powerful Images of Muslim Rage
(gawker.com, Max Read)
Newsweek titelte seine letzte Ausgabe mit „Muslim Rage“ und reif zeit gleich dazu auf, den Titel auf Twitter unter dem Hashtag zu diskutieren. Damit sind Sie schön auf die Schnauze gefallen: Muslime nahmen sich das Hashtag und wendeten es auf alle möglichen Alltagssituationen an.

Der Gawker treibt das ganze noch etwas weiter und postet 13 Bilder, die Muslime in Rage zeigen.
Dazu auch noch einen Statistik (mit einem kleinen Rechenfehler), die zeigt, wieviele Muslime eigentlich protestieren.

Wolfgang Blau: Auch das schärfste Urheberrecht würde den Verlagen nicht helfen
(Wolfgang Blau, stefan-niggemeier.de)
Wolfgang Blau hat schon bei der Enquete Kommission eine ganz hervorragende Rede gehalten, die ich jedem ans Herzen lege. Nun legt er auf einer Fachtagung der Grünen noch eine Kritik gegen das Leistungsschrutzrecht nach.
Auch interessant: In der Folge gab es eine kleine „Auseinandersetzung“ zwischen ihm und Springer-Mann Christoph Keese, die Lars Wienand über Storify festgehalten hat.

Dumme Blogger, lasst euch nicht verarschen
(Marcel Winatschek, Amy & Pink)
Marcel Winatschek gehört zu den wenigen Bloggern, die Geld verdienen. In diesem Post erklärt er warum er das schafft und andere nicht. Weil zu viele „andere“ bereit sind PR-Inhalte ohne Gegenleistung zu übernehmen und damit sich selbst und ihm die Preise versauen.

Hello, world. A welcome letter from our editor in chief
(qz.com, Kevin J. Delaney)
Mit Quartz ist in den USA ein neues Magazin gestartet. Mit einem spannenden Versprechen:

Quartz is intended to embody the era in which we’re creating it, like Wired in the 1990s, Rolling Stone in the 1960s, Fortune in the 1930s, and The Economist in the 1840s. What is the best way to build a global news organization in 2012? With your help, we’ll figure it out.

Es richtet sich mit seinem Design vorallem an mobile Endgeräte. Ich werde das auf jeden Fall beobachten.

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Morgenlinks mit Spannung, was zum Spielen & Schokolade

Beim pinken Überraschungsei geht es nicht um Mädchen, sondern um Jungen
(Antje Schrupp, antjeschrupp.com)
Das Rosa Überraschungsei ist so ziemlich die dööfeste Produkteinführung seit Lego für Mädchen. Aber Antje Schrupp dreht in ihrem Artikel eigentlich ganz schön um, dass es nicht Mädchen sind, die sich nicht über „Jungs-Spielzeug“ (AUTOS!) freuen, sondern im Gegenteil, sich Jungs nicht über „Mädchen-Spielzeug“ (PUPPEN!) freuen dürfen.

Qualität versus Tricks
(Stefan Plöchinger, ploechinger.tumblr.com)
Stefan Plöchinger, Chefredakteur von SZ.de, beschreibt und schimpft die Tricks der Branche Page Impraggesions hochzutreiben anstatt sich um guten Journalismus zu kümmern. Die Anklage:

Wir Journalisten haben uns angewöhnt, den Erfolg in unserer Branche nicht mehr journalistisch zu beurteilen, sondern zu messen. Die Auflage der Zeitungen, die Quote der Radio- und Fernsehsender, die Zahl der Klicks, Besuche und Besucher der Nachrichtenseiten – diese Zahlen wirken überzeugend, absolut, unangreifbar. Jeden Monat werden diese Reichweiten von den Fachdiensten verbreitet, und dann wird abgerechnet: Wer ist Top, wer ist Flop? Wer ist der Beste und Größte?

Die Frage, wer seine Leser klüger macht und wer dümmer, wäre zweifellos manchmal interessanter.

Titanics kleine Parteienkunde
(SpiegelOffline.de)
Die Titanic hat eine schöne Grafik gebastelt, was die einzelnen Parteien über andere Parteien denken.

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Morgenlinks: Mehr Feuilleton, weniger Journalisten!

Macht mehr Feuilleton!
(timklimes.de, Tim Klimes)
Nachdem Georg Seeßlen in der taz die Abschaffung des Feuilletons gefordert hat, tritt Tim Klimes dem entgegen und fordert mehr Feuilleton:

„Was bedeutet der Medienwandel denn unterm Strich? Er verheißt die schnelle Verfügbarkeit von Nachrichten, online, 24/7, kein Durchatmen, keine Draufsicht, keine Analyse: reine Nachrichten, mal mehr, mal weniger wichtig. Das ist alles bekannt. Und seitdem es bekannt ist, wird den Zeitungen gepredigt, sie sollten mehr Analyse, mehr Draufsicht bieten. Aber wer macht das? Wo finde ich das?

Im Feuilleton.“

Reporters: Why are you in Tampa?
(buzzmachine.com, Jeff Jarvis)
In Tampa findet gerade die Convention der Republikaner statt, auf der sie Money Romney auf den Präsidentschaftskandidatenthron heben wollen. Auf die 2,286 Delegierten kommen dabei 15.000 Journalisten und Jeff Jarvis fragt sie: Was wollt ihr da? Welche Informationen wollt ihr liefern, die über das Inszenierung des Parteitages hinausgehen? Könntet ihr in der Zeit nicht wichtigeres berichten?

Was raten Sie in Liebesdingen, Mr. Allen?
(faz.net, Marco Schmidt)
Woody Allen wird zur Premiere seines nächsten Filmes interviewt und erklärt, was ihn von Stanley Kubrick trennt und warum es bei ihm seiner Meinung nach nie zu einem Meisterwerk reicht. Ausserdem hat er wichtigen Liebesrat:

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Morgenlinks: Youtube on iPhone, Mini-Aggregator, Lanz & Hausbsetzung

Who killed YouTube on the iPhone — Apple or Google?
(cnet.com, Ben Parr)
Mit iOS 6 wird die Standard-Youtube App vom iPhone Homescreen verschwinden, während sich zunächst einiger Zorn gegen Apple entlud macht CNet klar, dass auch Google ein großes Interesse daran hat, endlich eine neue und eigene Youtube-App auf das iPhone zu bekommen.

SZ-Social-Media-Presseschau: Warum, wie, was nicht?
(onlinejournalismus.de, Fiete Stegers)
Die SZ hat einen Mini-News-Aggregator auf ihre Seite gestellt, der auch die meistgelesenen Artikel anderer Plattformen anzeigt. Im Interview erklärt Stefan Plöchinger das Vorgehen.

Im Äquatorialbereich
(spon.de, Stefan Niggemeier)
Stefan Niggemeier über den zukünftigen Wetten, dass…? Moderator Markus Lanz und seine Talkshow: „Es ist ein wilder, alberner Abend – fast anarchisch für Leute, für die Anarchie schon bedeutet, dass man den Käse im Kühlschrank mal ins Gemüsefach legt.“

Hausbesetzung in Mainz
(alexboerger.de, Alex Boerger)
Hier in Mainz wurde als Protest gegen die hohen Mietpreise, bei gleichzeitigem Leerstand vieler Gebäude ein Haus besetzt. Darin soll jetzt ein kulturelles Zentrum entstehen, so die Besetzer denn da waren. Und während sich unsere Regionalzeitungen darauf beschränken den Polizeibericht abzutippen, war Alex Boerger einfach mal mit einer Kamera da.

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Morgenlinks: Rise of a Shitstorm, Tipps für die Kirche & Online-Essays

CelebBoutique – Rise of a Shitstorm
(gutjahr.de, Richard Gutjahr)
Nach dem Amoklauf in Aurora twitterte der bis dahin gänzlich unbekannte CelebBoutique: „#Aurora is trending, clearly about our Kim K inspired #Aurora dress. ;)“. Danach folgte natürlich ein Stuhlgewitter, wie es im Buche steht. Die Ausrede fadenscheinig und insgesichtspuckend. Gutjahr fasst zusammen, was hier im Marketing falsch läuft: „Ein soziales Netzwerk ist mehr als nur ein Marketing-Werkzeug. Ähnlich wie die persönliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht, transportiert es neben der reinen Sach-Information Werte, Haltungen und Beziehungsbotschaften. Ein Tweet und sein Kontext sagt mehr als 140 Zeichen.“

Ich bin ja nur ein Atheist, aber…
(raventhird.tumblr.com, Sebastian Baumer)
Sebastian Baumer schreibt, was er tun würde, wenn er die katholische Kirche wäre: „Wäre ich die katholische Kirche, ich würde alle meine abgefahren beeindruckenden Kirchen, Klöster und sonstigen Bauwerke weltweit in 3d photographieren und ne iOS-App bauen lassen, mit der man sie alle virtuell besichtigen kann. Android würde ich erstmal weglassen, mit der Begründung, dass Gott das noch nicht “approved” hat und dahinter einen Link zum passenden Kickstarter-Projekt für die Android- und Windows-Portierung packen, das innerhalb von zwei Minuten zwanzigfach finanziert wäre, wozu ich natürlich schon eine entsprechende Pressemitteilung vorformuliert in der Schublade liegen hätte.“

Das hier ist kein Internet-Tagebuch, dumb-ass
(journelle.de)
Journelle regt sich darüber auf, dass Blogs noch immer mit „Internet-Tagebuch“ umschrieben werden und findet einen besseren Begriff: Online-Essays.

 

Wie versuchen das hier mit den Morgenlinks einmal die Woche, wenn ihr Linktipps für uns habt, entweder an kontakt [ätt] netzfeuilleton.de oder per Twitter direkt an @morgenlinks.