Das Wu-Tangs Clan Video zu „Da Mistery of Chessboxin'“ wurde von Davo komplett in Lego nachgebaut. Ziemlich cool. Wer nicht glaubt, dass er das alles korrekt gemacht hat findet hier noch einen Bild für Bild Vergleich.
[via Jeriko]
Geboren als Jannis Kucharz studierte Jannis Schakarian, Publizisitk und Filmwissenschaft. Hat funk mit aufgebaut, Kolmnen bei der Allgemeinen Zeitung geschrieben und arbeitete als Formatentwickler, Leiter des Social Media Teams und der Distributionseinheit beim ZDF, dann bei SPIEGEL als CvD Audio.
Das Wu-Tangs Clan Video zu „Da Mistery of Chessboxin'“ wurde von Davo komplett in Lego nachgebaut. Ziemlich cool. Wer nicht glaubt, dass er das alles korrekt gemacht hat findet hier noch einen Bild für Bild Vergleich.
[via Jeriko]
Nach Google Toilet sorgt nun der neuste Google Dienst für Aufregung: Google Poems. Man gibt einfach den gewünschten Gedicht-Anfang in das Suchfeld ein und schon spuckt Google ein individuelles dazu Gedicht aus. Bis jetzt ist lediglich hochmoderne Lyrik möglich und an der konsequenten Reimintegration wird noch gearbeitet, aber dennoch zaubert dieser Dienst schon jetzt etwas Poesie in den Suchmaschinen Alltag.




Natürlich handelt es sich bei diesem „Feature“ nicht um einen weiteren Dienst, sondern lediglich um einen Missbrauch der Google Suggest Funktion. Entdeckt wurde diese Google Suggest-Lyrik (GSL) von Justin Talbott der auf seiner Seite Question Suggestions gleich ein paar besonders schöne Beispiele gesammelt hat.
Das besondere an diese Gedichtstücken ist, dass nicht ganz sicher ist wie sie zustande kommen, da Google auch hier den Algorithmus nicht rausrückt. Klar ist aber, dass besonders häufige Suchanfragen natürlich eine Rolle spielen. Und so zeichnen diese kleinen Gedichte wahrscheinlich ein genaueres Bild unserer Gesellschaft, als es die meisten zeitgenössischen Dichter vermögen.

Entdeckt in der Glaserei, wo einige besonders hübsche deutsche GSLs im Schaufenster zu bewundern sind.
Hab ihr weitere schöne Gedichte entdeckt? Dann postet sie in die Kommentare!
Was sich hier bewegt ist die Fassade der Hamburger Kunshalle. Die Projektion stammt von dem Künstler Daniel Rossa, der gerne mit 3D-Objekten spielt, und soll zeigen, wie es wäre, wenn Häuser träumten.
[via Nerdcore]
Paris Hilton, eine Frau die nichts kann und trotzdem berühmt ist. Wie hat uns das gefehlt in Deutschland! Aber zum Glück schickte sich letztes Jahr eine Dame an, diesen Umstand zu ändern:
Gina-Lisa Lohfink trat in der 3. Staffel von Germanys Next Topmodel an und flog raus. Die Zeit reichte aber, um sich mit Stefan Raabs Unterstützung und markiger Sprüche wie „Zack, die Bohne“, eine kleine Fangemeinde aufzubauen. Sie bekam sogar eine eigene kleine WebSerie „Gina-Lisas Welt“, in der sie naiv von ihrem neuem Leben als Superstar berichtete. Nun ist so eine junge Starkarriere aber ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden will und hier kam das erste mal Paris Hilton als Vorbild ins Spiel. Womit hatte es Paris Hilton geschafft aus dem Schatten der großen Hotels zu treten und Berühmtheit zu erlangen? Mit einem geleakten Sex-Tape von ihrem Ex-Freund. „One Night in Paris“, war Titel und das Gesprächsthema, das damals wochenlang die Schulhöfe beherrschte.
Nichts leichter als das. Schnell war auch ein enttäuschter Kohle/Berühmtheit witternder Ex-Freund jemand gefunden, der ein Sex-Video von sich und seiner Gina-Lisa Lohfink in Aktion ins Netz stellte. Und siehe da, schon das einfache Gerücht um die Existenz dieses pikanten Pornos lies die Suchanfragen bei Google und die Registrierung aller möglichen Domains mit Gina, Lisa, Sex & Porno im Namen in die Höhe schnellen.
Doch auch hier fehlte ein Nachfolgeprodukt, ein Musikkooperation mit Dj Tomek verlief im Sande, und so war es lang wieder still um die Blondine aus Seligenstadt. ((Oder sind die wichtige Stationen dazwischen meiner feinen Gossip Spürnase entgangen?)) Jetzt grade erfuhr ich bei einer kleinen bild.de Recherche, das sie anscheinend A) mit Marc Terenzi verbandelt ist und B) sich ihre Oberweite hat vergrößern lassen. Auch das durchaus klassische Muster, bekannt von C-Promis um sich im Gespräch zu halte. Wer konnte sich beispielsweise den wöchentlichen Schlagzeilen entziehen, die verkündeten wessen abgelegten Boyfriend Paris Hilton gerade wieder aufträgt?

Die Strategie scheint erfolgreich, den ihr Haussender ProSieben hat sich entschlossen wieder eine neue Sendung mit unserem Busenwunder zu bestücken: „Gina-Lisa’s Best Buddy“. Und ja lieber Leser, sie ahnen es, auch diese Idee stammt von Amerikas skandalträchtiger Hotelerbin. Paris Hilton suchte, nachdem sie sich medienwirksam mit ihrer „dick & dünn“-Freundin Nicole Richie zerstritten hatte, 2008 mit Hilfe von MTV einen „New Best Friend Forever“.
Nach so einem Begleiter sucht nun auch Gina-Lisa, aktuell kann man sich bei ProSieben Online für ein Casting am 1. und 2. August bewerben. Vorraussetzung für den Fulltime Job als Gina-Lisas Best Buddy? „Du siehst heiß aus? Du gibst alles beim Feiern? Dir ist absolut nichts peinlich?“. Wenn diese Kriterien auf dich zutreffen, dann „ZACK, Die Bohne!“
Mich selbst beschleicht derweil die Befürchtung, das ich für Casting-Serien zu intelligent bin und aus mir wohl nie etwas anständiges werden kann.
Foto: Flick CC by DandyDanny
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Allerlei deutsche Promis von Bernhard Brink über Sarah Kuttner bis hin zu Massiv und Joe Rilla rufen zum Nichtwählen auf. Vorbild dafür war sicherlich dieser Clip mit US-Promis. Allerdings fehlt mir im deutschen Clip irgendwie der Spin am Ende, oder ist das noch nicht die vollständige Kampagne!?
(via @saschalobo) | Kommentieren
Eko Fresh ((Affiliate Link)) hat viel durchgemacht. Er hatte einen kometenhaften Aufstieg aus dem kleinen Mönchengladbach bis „raus in die Welt“ bzw. die Charts. Er wurde mit von Kool Savas von einem der besten deutschen Rapper unterstützt, dann kam der Bruch mit dem Meister. Seine Pop-Zeit mit L.O.V.E. und dem von ihm geschriebenen Catterfeld Hit ‘‘Du hast mein Herz gebrochen“.Durch den Ausverkauf verlor er Credibility in der HipHop-Gemeinde, die erst durch das legendäre Battle mit seinem Ex-Mentor Savas annähernd wieder herstellen konnte. Dann wieder Eko Fresh Seite an Seite mit Bushido, Eko als Gangster. Wieder ein Bruch. Eko hörte auf mit Rappen.
Jetzt ist er noch einmal „back“ und will mit „Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen“ zurück zu den Anfängen angelehnt, an seine erste EP „Jetzt kommen wir auf die Sachen“. Genauso heisst auch eine Doku über Eko, in der er seinen Werdegang rückblickend beleuchtet. Und wenn man sich die einzelnen Stationen anguckt wir klar, dass es mehr ist als die Dokumentation über einen Rapper. Es ist viel mehr ein Film über die einzelnen Stationen und die Entwicklung des Deutschen HipHop in den letzten Jahren, deren Teil Eko imm war. Mal seiner Zeit voraus, mal hinterher, mal einfach angepasst, aber immer ein Teil.
[via]
„Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen“ erscheint am 21. August 2009.
-Affiliate-
„Da gibts ja jetzt dieses Internet und jetzt wo Wahlkampf ist sind da ja auch diese Politiker, also machen wir mal was darüber.“, denkt sich wohl die ARD und hat mit „Netzrauschen“ einen Pilot online gestellt in dem sie den Onlinewahlkampf der einzelner Parteien beleuchten wollen. Im ersten Video ist Kajo Wasserhövel zu Gast, Wahlkampfmanager der SPD und natürlich auf Twitter. Löblicherweise steht das Video unter einer CC-Lizenz und auf Youtube, weshalb ich es hier im Blog einbinden kann:
Inhaltlich sieht es da schon anders aus: Wacklige Kamera, unverständlicher Ton. Dann huscht da mal ein iPhone durchs Bild und zwischendrin werden Schwenks mit der Macbook Camera versucht, dass einem schlecht wird. Wirklich viel hat Kajo Wasserhövel, der sich als Wahlkampfmanager maßgeblich um den Onlinewahlkampf der SPD kümmert auch nicht zu sagen, bzw. er wird inhaltlich auch nicht viel gefragt. Ebenso wird die Chance vergeigt Jim Margolis, Senior Advisor der Obama-Kampagne, die doch allen als Leuchtturm gilt, ernsthaft den Onlinewahlkampf der Kandidaten analysieren und vergleichen zu lassen. Mehr als das Statement „That sucks!“ konnte man ihm nicht entlocken.
Stellt sich die Frage, wer hat das Internet, bzw. den Onlinewahlkampf noch nicht verstanden? Die SPD, die ARD oder beide?
Auf der gleichen Seite stellt man übrigens auch noch einen weiteren Prototypen eine ARD-Onlinesendung vor: bab@internet. Ich habe zuerst immer Babys@Internet gelesen und dachte es handele sich um eine konsequente Fortführung der Kampagne „Senioren ins Netz“, aber hinter dem kryptischen Namen versteckt sich Bericht aus Berlin, genauer ein Making-Of dieser Sendung unbestimmten Datums. Auch hier wieder wackelige Bilder, miserabler Ton und ich habe keine Ahnung, was man mir mit dem Video erzählen will. Aber es ist ja nur fürs Internet. Genauso wie der Text, der sich darum rankt, da kann es dann schon mal sein, dass da
ysjgfasjdhfgkajsdhfgsjdhfgjdshvgjsdhhhhhcjshdgvsjhd sjdhvg gsjdvgh sajdgvh sjd gsjdhfgv xyjhgfjsahdfgjshdgf+ sdkfgsajhgfsjdhgf
zwischendrin steht.

Screenshot Tagesschau.de / Markierung von mir
Aber es handelt sich ja hierbei nur um Piloten und die ARD, bittet ja auch um Rückmeldung in ihrem Blog. Dies ist hiermit meine: Idee gut, Ausführung mehr als schlampig. ((Die Süddeutsche sieht das ganz ähnlich))
Wer dafür plädiert, dass die Öffentlich-Rechtlichen dennoch in Zukunft im Internet mehr dürfen sollen, der kann sich an der Aktion beteiligen, die netzpolitik.org heute ausgerufen hat. Dabei geht es konkret darum auf den Rundfunkänderungsstaatsvertrag Einfluss nehmen und die positiven Ansätze der oben gezeigten Sendungen zu unterstützen (CC-Lizenz und permanente Verfügbarkeit durch Download). Denn normalerweise machen die Öffentlich-Rechtlichen ja durchaus großartige Sachen, die aber durch den Rundfunkänderungsstaatsvertrag oft nur 7 Tage im Netz bleiben dürfen.
mehr…
Darüber hinaus ist das Beweis genug dafür, dass er auch niemals sterben wird. [via farbwolke]
Durch die Diskussion rund um Bodo Thiesens verquere Ansichten sind die Inhalte der Piratenpartei deutlich in den Hintergrund gerückt. Der neue Ein möglicher Werbespot zur Bundestagswahl 2009 macht recht unaufgeregt klar für welche Inhalte die Piraten stehen. Auch wenn ich natürlich dazu aufrufen will, sich darüber noch genauer zu informieren. So stehen die Copyrightreformvorschläge teilweise noch unter Kritik, vor allem von Künstlerseite. [via]
Wer hätte gedacht, dass aus dem Haus Microsoft jemals etwas cooles kommt? Nun dieser Werbespot für Office 2010 ist es. Und da ich ja schon Werbung für Linux hier hat, gleiche ich das hiermit wieder aus. [via]