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Wieso werden Journalisten zu Unternehmern?

Why Journalists Are Becoming Entrepreneurs

(Jessica E. Lessin, linkedin.com)
Warum verlassen Journaliten wie Ezra Klein, David Pogue, Gleen Greendwald etc ihre Medienhäuser? Nun Jessica Lessin hat kurz nach ihrem Weggang vom Wall Street Journal ihre Motivation aufgeschrieben. Nun ist sie Gründerin von TheInformation.com, einem neuen Tech-Inforamtionsdienst, der 39$ im Monat verlangt.
(Über die Geschäftsmodelle der restlichen Gründungen müssen wir uns mal unterhalten, wenn es soweit ist.)

Chasing Their Star, on YouTube

(Leslie Kaufmann, nytimes.com)
In Deutschland berichtet man immer noch mit staunen darüber, dass es inzwischen ein paar YouTube gibt, die mit der Plattform Geld verdienen. Dabei ist der Goldrausch schon vorbei: Mit sinkenden TKPs und wachsender Konkurrenz wird es immer schwieriger für YouTuber ihre Kosten zu decken und sich zu finanzieren. Die Frage ist, wie YouTube da wieder rauskommen möchte als Plattform, schließlich wollen sie auch in Zukunft qualitativ hochwertige Inhalte bieten…oder?

How To Make That One Thing Go Viral. Just Kidding!

(Adam Mordecai, upworthy.com)
Über UpWorthys Methoden Dinge viral zu machen wurde schon viel geschrieben, zum Beispiel der Trick mit den 25 Überschriften. Hier ist das ganze noch mal schön in eiern Präsentation zusammengstellt. Und es zeigt sich: Auch UpWorthy hat kein Super-Geheimrezept, auch bei ihnen geht nur ein Bruchteil der Posts wirklich durch die Decke.

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Breaking: Erklärstücke sind besser als Breaking News | morgenlinks

Leider müssen die morgenlinks heute wieder ohne Video auskommen, dafür aber mit spannenden Links.

The six thing that make stories go viral will amaze, and maybe infuriate, you

(Maria Konnikova, NewYorker.com)
Von Aristoteles bis Upworthy – Was macht eine Geschichte viral? Inzwischen sind die Faktoren sehr genau erforscht, je häufiger sie ausgenutzt werden, desto schneller könnten sie sich aber auch abnutzen.

Ezra Klein Is Joining Vox Media as Web Journalism Asserts Itself

(David Carr, nytimes.com)
Ezra Kein, früherer Star der Washington Post, macht mit Hilfe von Vox Media ein neues Portal auf. Vox Media hat mit TheVerge schon in kürzester Zeit den überfüllten Sektor des Techjournalismus neu aufgerollt. Jeff Jarvis glaubt aus der Ankündigung rausgelesen zu haben, dass sich Klein statt auf Breaking News auf “Explainers” fokussieren möchte. Wieso gibt es so ein VOX Media eigentlich nicht in Deutschland?

So mögen sie Gulaschsuppe essen: Eine Kritik der Kritik an der Lanz-Petition

(Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de)
[quote_box_center]”In der Art, wie die professionellen Medien über die Kritik an Lanz im Netz berichten, werden wieder die Ressentiments der richtigen Journalisten gegen die unqualifizierten Normalbürger sichtbar, die im Netz plötzlich einfach die Absetzung von Moderatoren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen fordern dürfen und dafür sogar Aufmerksamkeit bekommen. Beides war früher Journalisten vorbehalten.”[/quote_box_center]

Wenn ihr die morgenlinks in Zukunft ins Postfach wollt, dann auch wieder mit Video, tragt euch hier ein:
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Der Untergang der Blogs & der Welt

Ich hab tatsächlich noch eine Weihnachtsausgabe geschafft und hoffe der Newsletter generiert nicht nur Auto-Responder. Hab mir fürs Video doch extra eine Mütze angezogen

 

 

The veracity of viral

(niemanlab.org, Felix Salmon)
Das Niemanlab hat Menschen aus allen Ecken der Medienwelt, zu ihrer Vision für 2014 befragt. Darunter z.B. Jason Kottke, der mit kottke.org, das am längsten durchgängige Blog betreibt und der schreibt, dass die Blogs inzwischen gestorben sind. Eine insgesamt spannende Serie, durch die man sich über die Feiertage mal durchklicken kann. Ich habe die Vorhersage von Felix Salmon verlinkt, der sagt das wir uns 2014 noch intensiv mit viralen Geshichten und ihrem oft fehlenden Wahrheitsgehalt auseinandersetzen müssen und sich Medienunternehmen überlegen müssen, ob sie auf virale Züge aufspringen, um Klicks abzugreifen, oder ob sie lieber seriös bleiben.

 

Das Internet als Retter des Fernsehens – Linearer Sternenstaub

(taz.de, Julie Neumann)
Die taz über journalistische Formate auf YouTube. Auch ich hatte ja schon über die YouTube-Nachrichten “Was Geht ab?!” und die Forderung nach einem öffentlich-rechtlichen YouTube-Netzwerk geschrieben. Die taz fast schön zusammen, was sich in diesem Feld gerade so alles tut.

 

How The Media Will Report The Apocalypse

(buzzfeed.com, Tom Phillips)
Es gibt wohl keinen besseren Abschluss für dieses Jahr als einen Buzzfeed Artikel. Eine herrlich satirische
Zusammenstellung, wie unterschiedliche Medien den Weltuntergang begleiten würden.

 

Du willst die morgenlinks wöchentlich im deinem Posteingang finden?

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Was würde eigentlich Joseph Pulitzer zu BuzzFeed sagen?

Was würde eigentlich der große Joseph Pulitzer zu der Art sagen, wie BuzzFeed und Co. heutzutage Nachrichten aufbereiten? Der Mann hat ja eine Menge kluge Sachen gesagt, unter anderem auch diese Anleitungen für die Verbreitung von Nachrichten:

[quote_box_center]Put it before them briefly so they will read it,
put it before them clearly so they will appreciate it,
put it before them picturesquely so they will remember it

and, above all, put it before them accurately so they will be guided by its light.[/quote_box_center]

Kurz, klar, bildlich? Das kann BuzzFeed. Stärker als auf Listen kann man Nachrichten ja kaum runterbrechen und beinahe alles wird konsequent mit GIFs bebildert.

[quote_left]”Put it before them picturesquely so they remember it.” [/quote_left]Das bedeutet natürlich nicht, das alles was BuzzFeed macht gleich pulitzer-preisverdächtig ist. Auf gar keinen Fall. Man kann sich auch Streiten, wie viele der Listicles überhaupt nachrichtlichen Inhalt haben.  Ich möchte dem guten Mann auch nicht die Worte im Mund herumdrehen, auf das er dasselbe nicht in seinem Grabe tun muss, aber in dem Satz oben geht es  auch nicht um Inhalte sondern um die Form. Und da, das haben wir ja auch in den letzten Morgenlinks angesprochen, können sich Journalisten noch einiges abgucken, um News zu einer Verbreitung zu verhelfen. Schließlich fängt auch jeder Satz mit “put it before them” an und “them” sind heute eben die meiste Zeit auf Facebook unterwegs, also muss man dahin um ihnen etwas vorlegen zu können.

Nun liegt der Erfolg von BuzzFeed nicht alleine an der Form, sondern vor allem auch an der hochgradigen Emotionalisierung der Inhalte. Jede Überschrift enthält neben einer Zahl ein sehr bildliches Adjektiv, wie “shocking, amazing…” und hier kommt man schnell in Konflikt mit dem letzten und wichtigsten Punkt: Der Sorgfältigkeit. [quote_right]”Above all, put it before them accurately.” [/quote_right]Wenn ich alles auf Emotionen und in ein Listenformat biege, fange ich schnell an auch Fakten zu verbiegen.  Doch insgesamt wir Journalismus schon lange gelehrt, möglichst die Emotionen vorzubringen, um den Nutzer mitzunehmen.
Die Frage ist immer wie gut man das macht.
Deshalb ist ja auch nicht aller Journalismus pulitzer-preisgekrönt.

Bild: AttributionShare Alike Some rights reserved by sigsegv

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Buzzfeed & Viralität morgenlinks

So geht viraler Content richtig | morgenlinks

Planet Money makes a T-Shirt

(npr.org)
Tolles Multimedia Erklärstück von NPR über den Weg eines T-Shirts. Besonders finde ich hier, dass die Story auch rein über die Videos funktioniert und ich dann bei bestimmten Aspekten tiefer in den Text eintauchen kann. Das ist nämlich noch ein
Experimentierfeld bei dieser Art geschichten zu erzählen: Wie fürhre ich den Zuschauer durch den Erzählstrang und wo nehme ich ihn an die Hand oder lass ihn umherwandern, ohne dass er gleich das gefühl hat etwas zu verpassen.

 
Viral done right

(Ann Firedmann, cjr.org)
Wieviel BuzzFeed darf nun Journalismus? Das Columbia Journalism Review arbeitet heraus, welche Aspekte man sich herausgreifen darf und wo man sich insprieren lassen sollte, ohne in inhaltsleere Clickbaits abzudriften.

Sponsor gesucht

Werde Sponsor der morgenlinks und erreiche interessierte Medienschaffende und unterstützte uns, wenn wir hier die Zukunft diskutieren und erforschen. Interesse? Dann gib Bescheid.

 

Snowden and Greenwald: The Men Who Leaked the Secrets

(Janet Reitman, rollingstone.com)
Tolles Portrait im Rollling Stone über die zwei Männer hinter den Leaks. Seit der Videoaufzeichnung habe ich es auch komplett durchgelesen und kann sagen: Ja, es lohnt sich.

 

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Die Kraft hinter Social Media Marketing | morgenlinks

 


Wie findest du Wasser?

(Dirk von Gehlen, dirkvongehlen.de)
BuzzFeed ist mal wieder Thema. Ist das nun Journalismus oder nicht und wenn ja wieviel? Dirk von Gehlen geht mal zwei Schritte zurück und sagt das Wichtigste: Es geht um digtale Verbreitung und hier hat BuzzFeed eben eine neue Währung gefunden. Außerdem schaffen sie es sehr genau Nischen mit viralem Content zu bedienen.

 

Riding the Hashtag in Social Media Marketing

(David Segal, NYtimes.com)
Die New York Times portraitiert Gary Vaynerchuk, der einmal die Woche seine rund eine Millionen Twitter-Follower fragt: “Is there anything i can do for you?”. Ausserdem ist er Gründer von VaynerMedia, die verantwortlich sind für eine große Menge von Ads, die nahe am Content liegen oder irgendwo dazwischen. Spannendes Stück zu Social Media Marketing und wie es einfacher wird mit Facebook zielgenau immer günstiger Zielgruppen zu erreichen und das die Werbebudgets wandern lässt.

(Hattip an @alexmatzkeit)

-Sponsor werden-

Ihr könnt helfen auch abseits der Werbebudgets die morgenlinks zu verbreiten, in dem ihr sie euren Kollegen & Bekannten empfehlt. Habt ihr doch ein Werbebudget, könnt ihr noch mehr helfen und Sponsor werden.

 

*In einer früheren Version dieses Artikels

(Hakan Tanriverdi, kleinerdrei.org)
@HakanTee ist junger Journalist und nach der DJS nun bei der Süddeutschen. Er hat aber auch das Blog kleinerdrei mitgegründet und schreibt dort auf, wie es ist nach jeder Artikelveröffentlichung sich vor Fehlern zur fürchten. Dem kleinen Korrektursternchen am Ende des Satzes.

 

Die morgenlinks gibt es einmal die Woche, mit den besten Links zu Medienwandel & Netzkultur. Am Besten konsumiert man sie, indem man sie schnell & kostenlos als Newsletter abonniert.

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Videostrategien & Buzzfeedklone | morgenlinks

Wie wird man mit Bewegtbild im Web erfolgreich? Das zeigen ganz unterschiedliche Modelle von Buzzfeed und Vice. Und upcoming versucht als Webseite in Deutschland das Buzzfeed.Modell nachzuahmen. Auch ich habe für die morgenlinks wieder eine Bewegtbildstrategie:


Hurra, die Zukunft ist da: der Buzzfeed-Klon Upcoming.de startet in Deutschland

(120sekunden.com, Martin Giesler)
Still und heimlich ist in Deutschland upcoming.de gestartet, ein aus den Niederlanden stammender BuzzFeed-Klon. Bislang ist er noch nicht in meiner Timeline aufgetaucht, dass kann vielleicht auch daran liegen, dass sie noch die richtige Sprache suchen. Denn:


“We’re still babies at it”: BuzzFeed Video’s strategy relies on identity, emotion, and sharing content as communication

(niemanlab.com, Caroline O’Donovan)
Einer der zentralen Punkte von Buzzfeeds Strategie ist es mit ihren Artikeln eine Kommunikation zu ermöglichen. “29 Thruths about growing up in multiple cities” berührt Betroffene einerseits emotional, gleichzeitig kann ich genau diese Emotion auch teilen, wenn ich den Artikel teile. Dasselbe versucht Buzzfeed auch auf seine Videos zu übertragen. Dazu haben sie sich ZeFrank an Board geholt, Webvideo Urgestein.
Kleine Anekdote am Rande: Bei YouJustDontDo haben wir ein Video über Duckfaces erstellt und das lief überdurchschnittlich gut, weil eben auch dieses Video als Kommunikation eingesetzt werden kann. Zum Beispiel als Kommentar, wenn man auf Facebook schon wieder ein Duckface Foto entdeckt.

-Sponsor gesucht-
Die morgenlinks suchen noch einen Sponsor. Bei Interesse, gerne melden.

VICE’s YouTube Success: Growing Sustained Viewership Through Breakout Videos
(Google.com)
Nun zu einer ganz anderen Videostrategie, der von Vice. Die eher mit langen und aufwenidgen Dokumentationen aufwarten und damit sehr erfolgreich sind, auch auf YouTube. Google selbst stellt diese als Case Study vor und zeigt welche Ereignisse im Videoverlauf den Erfolg beschleunigt haben.

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Nachrichten auf Facebook, Jeff Bezos & Amazon, Buzzfeed & die Luftbrücke | morgenlinks

Die “strangest tech company of the world”, Nachrichtenkonsum auf Facebook und wie die Luftbrücke heute auf Buzzfeed berichtet würde.

 

The Role of News on Facebook

(journalism.org, Amy Mitchell et al.)
22% der Facebook-Nutzer empfinden das soziale Netzwerk als nützlichen Weg für den Nachrichtenkonsum. Das Spannende: Viele die hier mit Nachrichten in Berührung kommen, würden es sonst gar nicht tun und das gute ist: Alle anderen substituieren ihren normalen Nachrichtenkonsum nicht durch Facebook. Medien können also ohne bedenken auf Facebook ihre Inhalte verbreiten, sie verlieren dadurch nicht ihre Kunden, sondern finden im schlimmsten Fall neue.

 

The Amazon Mystery: What America’s Strangest Tech Company Is Really Up To

(atlantic.com, Derek Thompson)
amazon wird glaube ich in vielerlei Hinsicht immer noch unterschätzt, viele denken bei den Datenkraken nur an Google & Facebook, dabei hat amazon längst einen Großteil unseres Konsumverhaltens gespeichert. Und auch der Chef Jeff Bezos ist, nicht erst seit seinem Washington Post-Kauf, eine interessante Persönlichkeit. Ich habe mal seine aktuelle Biografie “Der Allesverkäufer” auf meine amazon Wunschliste gepackt, die Süddeutsche hat aber auch irgendwelche Fakten da rausdestilliert.

 

20th Century Headlines rewritten to get more Clicks

(xkcd.com, Randall Munroe)
Wie würden Medien heute, in Zeiten von Buzzfeed, wohl über die wichtigsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts berichten? Das zeigt ein Webcomic von XKCD und aus der Luftbrücke würde wohl schnell “5 Insane Plans For Feeding West Berlin You Won’t Believe Are Real”. Wie man sonst noch, zum Beispiel bei der Berliner Morgenpost, Überschriften umschreibt um mehr Klicks zu bekommen, schreibt Stefan Niggemeier auf.

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Die Zukunft des Journalismus | morgenlinks

Die Zukunft des Journalismus und viele verschiedene Anstze sind heute das Thema in den morgenlinks:

The Uffington Post

(uffingtonpost.tumblr.com. Stefan Niggemeier)
Die Huffington Post Deutschland ist da und vielen sahen in ihr eine Zukunft für den Journalismus, viele zeigen sich nun enttäuscht. Ich glaube manche davon haben sellten das amerikansiche Original gelesen sonst wäre man von all dem Blinken nicht so überrascht. Nun bleibt also ein boulevardeske PR-Maschine mehr ob sich da noch etwas entwickelt, kann man nur abwarten. Stefan Niggemeier sammelt, in alter Watchblog-Manier in einem eignen Tumblr die Verfehlungen der HuffPo.

 

7 Internet-Seiten, Personen und Startups, die die Grenzen des Journalismus neu verhandeln

(120sekunden.com, Martin Giesler)
Also doch nicht mit Zukunft des Journalismus? Doch, aber vielleicht nicht bei der Huffington Post. Martin Giesler hat 7 Projekte abseits der HuffPo gesammelt, die Journalismus neu definieren oder anders betreiben. Darunter NowThisNews, die Nachrichtencips von wenigen Sekunden gezielt für Vine ode Instagram präsentieren. Circa, das konsequent auf mobile setzt oder Upworthy, die es ähnliche wie BuzzFeed verstehen Dinge viral gehen zu lassen.

 

Wolfgang Blau on Media Transformation

(youtube.com. Wolfgang Blau)

Was muss ein Medienmanager für die Zukunft des Journalismus mitbringen? Eine Frage die wir auch bei “Meet the Media Executives” immer wieder stellen. Wolfgng Blau beantwortet sie sehr sehenswert in einer Rede vor Wiener Studenten. (via medialdigital).

 

Ich produziere diese morgenlinks unter recht widrigen Umständen, da mein Laptop ziemlich den Geist aufgegeben hat. Wird aber hoffentlich bald wieder besser. Wer die nächsten Ausgaben bekommen möchte und sich für die Zukunft des Journalismus, den Medienwandel und die Netzkultur interessiert, abonniert den Newsletter.

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Werbung auf Pornoseiten, Buzzfeed International & Offshore-Leaks | morgenlinks

Die morgenlinks diesmal ausnahmsweise wieder ohne Video, weil gleich mein Flieger geht und die Zeit für den Upload nicht mehr ausreichen würde. Ihr dürft diese Woche aber noch ein Interview mit Daniel Domscheit-Berg erwarten, deshalb lohnt es sich den Youtube-Kanal zu abonnieren.

MR068 Offshore-Leaks

(kuechenstud.io, Philip Banse)
Super spannender Blick hinter die Kulissen von Offshore-Leaks. Philip Banse spricht mit dem maßgeblich beteiligten Datenjournalisten Sebastian Mondial, über seine Arbeit an den geheimen Festplatten, wie es war das mit 80 Journalisten zu koordinieren, die Daten zu verschlüsseln. Mondial gibt dabei auch zu, wo Ihnen Fehler unterlaufen sind und was er heute anders machen würde.

How to Advertise on a Porn Website

(eat24hours.com)
Pornowebseiten haben Unmengen an Traffic, aber nur wenig Werbung. Beziehungsweise die meiste Werbung ist für andere Pornoseiten oder zweifelhafte “Enlarge your Geschlechtsteil”-Dienste. Die amerikanische Lieferfirma eat24 hat die Chance genutzt und auf einschlägigen Seiten Werbung für ihren Bringdienst geschaltet: Mit großem Erfolg, für einen Bruchteil der Kosten, selbst von Google oder Facebook-Werbung, haben sie ein Vielfaches des Traffic erzielt. Sicher nicht für jedes Produkt passend, aber spannend.

Memo To The BuzzFeed Team#

(linked.in, Jonah Peretti) Der Gründer von BuzzFeed gibt in einem Memo an seine Mitarbeiter die Marschrichtung für das nächste Jahr vor. Ein spannender Punkt:

“There is a huge opportunity to be the leading news source for the social, mobile world.”

Außerdem will man sich internationalisieren, allerdings will mann nicht, wie die Huffington Post auf lokale Ausgaben setzen:

“We won’t launch different sites in different markets, or the equivalent of ‘local newspapers’ in every market. We will have one big global site that will dynamically change to meet the needs of different countries and languages.”

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