Archive | Klingen & Hören

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Zeiten ändern dich

Posted on 16 Februar 2010 by Pell

Bushido, Deutschlands Rap-Stern verewigt sich ein weiteres Mal. Bernd Eichinger und Uli Edel portraitierten den Elternschreck in “Zeiten ändern dich” für die Kinoleinwand.

Der Film beginnt mit schwierigen Erfahrungen seiner Kinderzeit und geht über zum Drogenverkauf mit dem Geld seiner Mutter (Hannelore Elsner), bis schließlich irgendwie plötzlich Graffiti und Musik eine große Rolle spielen. Schimpfwortorgien und Spraydosen reichen Eichinger und Edel als alleiniges Bild jener Zeit und Gegend, die Bushido gerne als Ghetto bezeichnet. Bis er diesen Ort verlässt und in seine Villa einzieht, vergehen noch ein Besuch bei seinem kranken Vater und schließlich der 11. September, der “so krass” war, dass es “schon fast virtuell” war. Ob dieses Schlüsselereignis so ernstzunehmen ist, lässt sich ebenso anzweifeln wie das hell gepuderte Image, das der Film verkaufen möchte.

Denn die negativen Episoden, die Bushido zu einer kontroversen und interessanten Gestalt werden ließen und wohl stark zu seiner steilen Karriere verhalfen, finden nur wenig Platz. Ein paar schlechte Schlagzeilen und Nachtrichtenausschnitte sind ausreichend. Die Handgreiflichkeiten gegenüber seiner Freundin zeigen ihn schließlich noch in seiner frauenfeindlichen Rolle, die in der nächsten Szene mit allerlei Besänftigungsversuchen eingerissen werden möchte. Nachdem er in einer Schlägerei verwickelt ist, tritt er dann irgendwann auch noch im Gefängnis auf, aber kann “Walk the Line” nicht das Wasser reichen.

Bushidos Werdegang ist eine rhythmische Erzählung eines Menschen, der es allen gezeigt haben will, die Zweifel an ihm hegen. Ob seine Mitschüler, die Eltern seiner Freundin oder schließlich auch letztere selbst. Die Welt “fickt” ihn, also muss er sich verteidigen, um nicht selbst zum “Opfer” zu werden. Die Weltsicht des Bushido ist eine rachelüsternde Identitätskrise, gespickt von traumatischen Kindererlebnissen und getränkt in wütendem Selbstmitleid.
Die Gesellschaft prangert er an, weil sie ihm keinen Platz zu bieten schien. “Wenn das hier eine Privatparty gewesen wäre, ihr hättet mich nicht eingeladen.”, sagte er bei der Echo-Verleihung. Bushido steigt in die Reihen auf, die er so sehr kritisiert und versucht alles, um diesen Erfolg zu maximieren. Seine finanziellen Interessen sind kein Geheimnis: zum Film wird ein gleichnamiges Album in drei Versionen veröffentlicht. Es ist die Kombination aus Unter- und Oberschicht, die ihn mittlerweile ausmacht.Der reiche Pöbel, höflich, aber doch temperamentvoll.

Bushido verkauft jeder Zielgruppe die richtigen Geschichten. Seine Fans dürfen sich an seinen vulgären Texten erfreuen, während die Single-Auskopplungen für die breite Masse seit längerer Zeit nur leicht verträgliches boten. Und der Rest der Öffentlichkeit darf einen Film sehen. Sein Name ist eine Marke. Wie viel Anis Ferchichi tatsächlich mit ihr gemeinsam hat, ist fraglich. Die große Magie macht allerdings seinen Aufstieg aus.

Nach dem Bushido die beiden Türme fallen sah, veröffentlicht er wenig später sein erstes Album. Der Streit mit dem Label lässt nicht mehr lange auf sich warten und nur mithilfe des berüchtigten Arafat Abou-Chaker (Moritz Bleibtreu) kann der Plattenvertrag schließlich zur Vergangenheit gezählt werden. Sein Erzfeind Sido ist leider ebenso wenig zu sehen wie eine wirkliche Schilderung der Umstände mit seinem damaligen Kollegen Fler, von dem Bushido lange Zeit auch nichts mehr wissen wollte.

Dann folgt auch schon sein gewaltiger Erfolg, der in eine Show am Brandenburger Tor münden soll. Doch vor diesem letzten Akt, soll Bushido noch den Frieden mit seinem Vater finden. Ein zweiter Besuch mit dem alten Herren steht also an. Letztlich endet alles in einem großen Auftritt mit Karel Gott. Seine Ex-Freundin ist im Publikum, seine Eltern stehen sich gegenüber und die Fans jubeln.

“Zeiten ändern dich” überzeugt nicht durch schauspielerische Leistung oder einem besonders originellem Drehbuch. Der Film beschönigt eine Persönlichkeit aus Furcht sie zu dunkel darzustellen und verliert dadurch an Authentizität und Ausdruck. Es hätte mehr von all dem sein dürfen, das Bushido letztlich zu dem machte, was er ist. Schließlich mangelt es auch an Musik, dem Spirit des Hiphop, obwohl gerade die kurzen Liveauftritte seine charismatische Faszination nachvollziehbar wirken lassen. So hinterlässt der Streifen keinen Eindruck einer Biographie, sondern glückt wenn überhaupt als schlecht inszeniertes Vater-Sohn-Sozialdrama.

Bild: Screenshot von der Seite zum Film.

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Pogotracks aus Terminator 2 und Up!

Posted on 14 Januar 2010 by Jannis Kucharz


Im Interview
damals hatta Pogo noch gesagt, Terminator 2 sei zwar einer seiner größten LIeblingsfilme, aber darin gäbe es nichts, was er in einem Song immer wieder hören wolle. Nun hat er doch einen Track daraus gemixt und den Pixar Film Up! hat er vor kurzem auch verarbeitet.

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Ein offener Brief an MTV

Posted on 07 Januar 2010 by Pell

Liebes MTV-Team,

sehr gut erinnere ich mich noch an einen regnerischen Abend vor einer längeren Zeit. Ich besaß keine Motivation für die Hausaufgaben und begab mich aus trübseeliger Langweile vor das Fernsehgerät. Ein altes Röhrenmodell, das für das Zappen kaum zu gebrauchen war. Nach jedem Knopfdruck musste man mehrere Sekunden warten, bis das andere Bild zu sehen war. Es lag aber nicht daran, dass ich an diesem Tag nicht umschaltete – viel mehr war es die gröhlende Stimme eines Kurt Cobain, die mich absolut in den Bann zog. Es mag nach einem Klischee klingen, aber dafür bin ich MTV ewig dankbar.

MTV war mehr als ein Sender, es war ein Phänomen, der Inbegriff der Popkultur, ein absoluter Kult – schon zu Beginn. Ihr konntet die Lücke füllen, die seit dem Weltruhm der Beatles beständig wuchs. Ihr wart der Plattenladen des Fernsehens, die Musikzeitschrift im Bewegtbildformat und die erste Liebe jedes Teenagers.

Zwar kritisierten euch auch schon zu euren Blütezeiten sehr viele Musiker, aber niemand würde ernsthaft leugnen, dass ihr vielen jungen Menschen die Tore zur Welt der Töne eröffnet hattet. Ob man die verschiedenen musikalischen Epochen eurer bisherigen Geschichte nun mochte oder nicht, widerspricht nicht dem besonderen Wert eurer Bandbreite für die Hörer und die Künstler.

Heute steht euer Programm nicht mehr für diesen Wert. „Flavor of Love“, „Exposed“, „Next“, „Parental Control“, „Date my Mom“ heißen nun die Schlagworte. Das sind Sendungen, die euch keinen Cent kosten und im Viacom Imperium herumgereicht werden wie die Ketchupflasche am Mittagstisch. Tragischer als ihre einfältige Vielfalt ist ihr fragiles Niveau, das sich mit der Zeit im ständigen Unterbietungskampf zu befinden scheint. Ihr sprecht nicht mehr die Sprache mit den Künstlern, sondern die der Exekution aller Sinne, und hinter den Kulissen geht es nur noch um Zahlen.

Nein, entgegen der Aussage eurer Geschäftsführerin Cahtherine Mühlemann kommen diese Formate bei den Jugendlichen nicht an. Sicherlich mögen die Quoten eine Attraktivität belegen, doch ist dies zum Teil ein Trugbild – die Zielgruppe hat nur das zu schlucken, was man ihr vorsetzt. Ihr seid also gar nicht in der Lage wirklich deutlich festzustellen, ob andere Angebote nicht doch auf größere Resonanz stoßen könnten. Auch entsprecht ihr nicht dem Zeitgeist heutiger Tage, sondern formt ihn Dank eurem Einfluss selbst.

Internationale Größen wie Justin Timberlake kritisierten diese traurige Programmausrichtung ebenso und auch hierzulande sprechen die Reaktionen einiger bekannter Gesichter Bände: Bushido beendete die Kooperation mit MTV und sein Rivale Sido konnte es sich nicht verkneifen, den erwähnten „Zeitgeist“ satirisch anzufechten.

MTV war einst in einer Reihe zu nennen mit Ereignissen wie Woodstock – die Bedeutung ist nicht der Profit, sondern der Wert für die Menschen. In Erinnerung behalten wir Rockerfeller nicht für seine starre Unternehmensführung, sondern für seine großzügigen Wohltaten. Ein Künstler lebt für sein Schaffen, selbst wenn er nicht davon leben kann. Als Musikfernsehen dieses Prinzip in jedem Umfang so zu ignorieren, schreit förmlich nach einer Namensänderung.

Möchte man auf MTV tatsächlich Musik hören, wird man eine Koffeinüberdosis nicht vermeiden können. Nachts laufen tatsächlich Videos aus alten und heutigen Tagen. Und drei Mal im Jahr darf man sich Dank den gesponserten Festivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ sogar tagsüber auf Musikgenuss freuen. Wieso verbannt man aber Sendungen wie „TRL“ oder „brand:neu“? Wieso interviewt euer Aushängeschild Markus Kavka bekannte Bands und Solokünstler für KabelEins und nicht für euch? Haben wir auf schreckliche Ereignisse wie in Winnenden zu hoffen, wenn wir Musik statt Datingshows sehen möchten?

Niemand erwartet, dass ihr keine anderen Formate ausstrahlt, so lange diese irgendwie im Kontext stehen. „Sarah Kuttner – Die Show“ hatte beispielsweise nur am Rande etwas mit Musik zu tun, besaß aber dennoch einen Bezug. Ebenso befinden sich beispielsweise „Masters“ „Made“, „Real“, so wie diverse Cartoons und Comedysendungen sicherlich nicht außerhalb dieses Rahmens. Auch das neu gestartete „Home“ ist trotz mangelnder schöpferischer Qualität, nicht fehl am Platze. Nur sind das absolute Ausnahmen im Dschungel der Datingshows.

Junge Menschen kennen tatsächlich mehr als Klingeltöne und die neuen Liebesillusionen eines „Flavor of Love“. Musik hören sie übrigens auch noch und neue Songs entdecken sie primär nicht nur auf YouTube. Sie können sich auch meistens kein PayTV leisten. Der Horizont eurer Zielgruppe ist nicht so beschränkt wie euer Einschätzungsvermögen. Man kann natürlich jegliche Kritik ignorieren, aber .. ach wieso die Mühe?

Ich danke euch für den Schubs in die Welt der Musik und mit Bedauern möchte ich euch davon verabschieden.

Lebt wohl.

@pelld

Das Logo gehört MTV und wurde von der Wikipedia Seite verwendet.


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Movie Ruiners zerstören Soundtracks [Free Download]

Posted on 08 Oktober 2009 by Jannis Kucharz

Das Label Ego Twister Records hat 33 Künstler dazu aufgefordert bekannte Soundtracks  zu reinterpretieren. Bedinung: Es darf nicht gesampelt werden, sondern maximal neueingespielt. Sonst wäre es wahrscheinlich auch nicht zu einem solch großartigen Ergebnis gekommen. Mit 8-Bit Versionen der “Adams Family”, “Requiem for a Dream” oder eine französischen Version von “Lose Yourself”  oder einer elektronischen “Pretty Woman”. Also wirklich großartig und das großartigste: Kostenlos zum Download. Dahin geht es hier. Und zur Vorschau schon mal die “Top Gun Anthem”:

Young P2018 – Top gun anthem from Ego Twister records on Vimeo.space


Hier die Trackliste mit den einzelnen Songs:

  1. Silencide vs yan_g – “2Oth Century fuck” (Alfred Newman)
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  2. Vernon LenoirMy name is nobody (Ennio Morricone)
    Movie : “Il mio nome è Nessuno” by Tonino Valerii & Sergio Leone – 1973
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  3. Syndrome WPW Dueling synthesizers (Arthur Smith) vs In the Highways (Maybelle Carter)
    Movie : “Deliverance” by John Boorman – 1972 – Original track
    Movie : “O brother where art thou” – 2000 – Original track
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  4. Nouveau Pratique GratuitMon Oncle (Frank Barcellini)
    Movie :  “Mon Oncle” by Jacques Tati – 1958
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  5. Tale twistRosemary’s baby main theme (Krzysztof Komeda)
    Movie: “Rosemary’s baby” by Roman Polanski – 1968
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  6. BacalaoRiddle of steel (Basil Poledouris)
    Movie : “Conan the barbarian” by John Milius – 1982
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  7. [guÿôm]The Chase (Georgio Moroder)
    Movie: “Midnight Express” by Alan Parker – 1978
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  8. Gratuit Perds toi, toi même (French interpretation of “Lose yourself” by Eminem)
    Movie: “8 mile” by Curtis Hanson – 2002
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  9. Eli GrasBaby elephant walk (Henry Mancini)
    Movie : “Hatari!” by Howard Hawks – 1962
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  10. AtoneLaura Palmer’s theme (Angelo Badalamenti)
    Movie: “Twin peaks: fire walks with me” by David Lynch – 1992
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  11. AmnésieAssault On Precinct 13 (Main Title) (John Carpenter)
    Movie: “Assault on Precinct 13” by John Carpenter – 1976
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  12. KlementOh, pretty woman (Roy Orbison & Bill Dees)
    Movie: “Pretty woman” by Garry Marshall – 1990
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  13. GNGLa Carioca (Vincent Youmans)
    Movie : “Flying down to Rio” by Thornton Freeland – 1933 – Original track
    Movie : “La cité de la peur” by Alain Berbérian – 1994 – French cover
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  14. Cindy Sizer Dirty life (reinterpretation of  “(I’ve had) the time of my life” by Bill Medley & Jennifer Warnes)
    Movie : “Dirty dancing” by Emile Armolino – 1987
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  15. DivagThe Addams Family theme (Vic Mizzy)
    TV series & movie : “The Addams Family” by Barry Sonnenfled – 1991
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  16. Dr. Phibes & the ten plagues of Egypt Jeux interdits (Narciso Yepes)
    Movie: “Jeux interdits” by René Clément – 1952
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  17. Edmond LeprinceHumanity (Ennio Morricone)
    Movie: “The Thing” by John Carpenter – 1982
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  18. IpaghostIn heaven (David Lynch)
    Movie : “Eraserhead” by David Lynch – 1977)
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  19. Joe La Noïze Halloween theme (Décompensation remix) (John Carpenter)
    Movie: “Halloween” by John Carpenter – 1979
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  20. Sonicon feat BadOu Psycho boy jack/Ozzie & Harriet –medley (The Dust Brothers)
    Movie: “Fight Club” by David Fincher – 1999
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  21. Nitneroc Les compères (Vladimir Cosma) – Download mp3
    Movie: “Les compères” by Francis Veber – 1983
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  22. David FenechReality (Richard Sanderson, Vladimir Cosma & Jeff Jordan)
    Movie: “La boum” by Claude Pinauteau – 1980
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  23. SilencideSirba (Vladimir Cosma)
    Movie: “Le grand blond avec une chaussure noire” by Yves Robert – 1972
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  24. Dj Nestor FlashLa soupe aux choux (Vladimir Cosma)
    Movie: “La soupe aux choux” by Jean Girault – 1981
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  25. Yvan&Lendl La scoumoune (François de Roubaix)
    Movie : “La scoumoune” by José Giovanni – 1972)
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  26. Eat RabbitI still don’t understand you computer (Eat Rabbit)
    Music inspired by the movie “Logan’s run” by Michael Anderson – 1976
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  27. GlafoukRequiem for a dream (Clint Mansell)
    Movie : “Requiem for a dream” by Darren Aronofsky – 2000
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  28. Young P3018Top gun anthem (Harold Faltermeyer & Steve Stevens)
    Movie: “Top gun” by Tony Scott – 1986
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  29. NiwouinwouinMy rifle, my poney and me (Dimitri Tiomkin)
    Movie: “Rio bravo” by Howard Hawks – 1959
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  30. Fadt FanfareWild wild west theme (Richard Markowitz)
    TV series : “The wild wild west” – 1965–1969
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  31. LogosamphiaThe Gremlin Rag vs Arabian nights (Jerry Goldsmith /Alan Menken)
    Movie: “Gremlins” by Joe Dante – 1984 – Original track
    Movie: “Aladdin” by Ron Clements & John Musker – 1992 – Original track
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  32. Silencide vs yan_gBeetlejuice main title (Danny Elfman)
    Movie: “Beetlejuice” by Tim Burton – 1988
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  33. Allemand Berger AllemandProfondo rosso(Goblin)
    Movie : “Profondo rosso” by Dario Argento – 1975
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  34. Thiaz ItchAlways look on the bright side of life (Eric Idle)
    Movie: “Monty Python’s Life of Brian” by Terry Jones – 1979
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  35. Bonus track Cindy SizerDirty life (club edit) (reinterpretation of  “(I’ve had) the time of my life” by Bill Medley & Jennifer Warnes)
    Movie : “Dirty dancing” by Emile Armolino – 1987
    Original trackdownload mp3

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Neuer Pogo Track: “Bangarang”

Posted on 01 September 2009 by Jannis Kucharz

Im Interview wollte er nocht nichts über seine kommenden Projekte verraten, nun ist Pogos neuster Track online. Diesmal musste Steven Spielbergs Peter Pan Verfilmung “Hook” dranglauben.    [Zum Interview mit Pogo]

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“Plötzlich aufwachen und entdecken, das Video wird übers ganze Internet gefeiert”

Posted on 27 August 2009 by Jannis Kucharz

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mit Filmen wie „Alice im Wunderland“, „Die Hexe und der Zauberer“ oder „Mary Poppins“ verbinden mich glückliche Kindheitserinnerungen. Wahrscheinlich sind es eben diese glücklichen Erinnerungen, die der Australier Pogo mit seinen Youtube-Videos zum Erfolg verholfen haben. Er nimmt nämlich winzige Phrasensequenzen aus diesen Filmen und remixt sie mit anderen Passagen aus dem Film so lange, bis daraus ein mehr als hörbarer Track im chilligen Elektrosound entsteht. Netzfeuilleton.de hat den Westaustralier zu seiner Vorgehensweise und seinem Erfolg befragt.

Deine Video „Alice“ haben auf Youtube mehr als 3 Millionen Leute angeschaut. Eine Frage, die wahrscheinlich jeden interessiert, der Videos auf Youtube hochlädt: Wie wurde das Video so erfolgreich? War der Auslöser, dass eine berühmte Webseite das gefeatured hat oder kannst du dir das selber nicht richtig erklären?

Plötzlich aufzuwachen und zu entdecken, dass das Video über ganze Internet hinweg gefeiert wurde, war in der Tat erschreckend. Was früher nur auf meinem MP3-Player existierte, war jetzt allgegenwärtig über das Internet versprengt. Es ist wirklich erstaunlich, wenn man darüber nachdenkt, dass ich so viele Menschen mit diesem einen, einfachen Stück Musik geistig und emotional erreicht habe. Was mich wirklich verblüfft ist, dass ich nie eingegriffen habe. „Alice“ war einfach an eine Rakete geschnallt und die ging ganz von alleine los. Ich denke, das zeigt die Kraft des Netzes und ich hoffe, das zeigt auch anderen, so wie mir, dass Musik allen gehört.

In deinen meisten Tracks nimmst du winzige Ausschnitte aus Filmen und mischte diese solang, bis da eine Melodie und ein Beat ist. Wie kommst du auf die Ideen? Guckst du einen Film, siehst eine bestimmte Phrase und denkst: „Oh, daraus sollte ich einen Song machen!“?

Ich hab eigentlich von Anfang kleine Sounds ausgemacht, die ich immer und immer wieder hören wollte. Akkorde, Silben, Trommelschläge, was auch immer. Als dann Musikproduktion zu meinem Hobby wurde, war es nur natürlich diese Sounds aufzunehmen und in einer Sequenz zu neuen Musikstücken zu verwandeln. Das war kurz bevor es mein Hobby wurde und ich wusste sofort, dass das mein Stil ist. Die Goldene Regel dabei: Sounds auszumachen, die ich auch im Einzelnen liebe. Das ist eigentlich alles worum es geht.

Und wie lange sitzt du an einem Song mit dem dazugehörigen Video?

Bis ich einen neuen Track fertig habe kann von ein paar Tagen bis zu ein paar Wochen dauern. Das hängt größtenteils davon ab in was für einer Phase ich bin, und die meisten guten kommen seltsamerweise in den späten Nachtstunden. Normalerweise brauche ich dann nochmal die gleiche Zeit um meine Videos zu produzieren, kann aber auch viel länger dauern, wenn das Material, dass ich durchschaue wenig hergibt. Das hat dann aber wieder den Vorteil, dass ich gezwungen bin, mir neue Wege auszudenken wie ich das Material nutzen und das Video zusammenzuschneiden kann. Wahrscheinlich würde ich selten über meinen Horizont hinausdenken, wenn es diese Herausforderungen nicht gäbe.

Du nimmst meisten Kinderfilme wie „Mary Poppins“ oder „Alice im Wunderland“ für deine Songs. Filme, die jeder kennt. Warum? Hast du eine besondere Beziehung zu diesen Filmen?

Ich bin eigentlich nicht auf Kinderfilme oder Disney Produktionen festgelegt, aber im Allgemeinen macht es mit denen am meisten Spaß. Die Essenz meiner Arbeit ist es, die Elemente oder Szenen eines Filmes einzufangen, die mich am meisten faszinieren. Das Ergebnis ist ein Song, der mir garantiert gefällt. Ich mag den Gedanken, dass meine Songs, denn Spaß widerspiegeln, den ich selbst beim Machen und Hören habe.

Und warum nimmst du keine anderen Filme? Hast du noch nie darüber nachgedacht „Stirb langsam“ oder „Terminator“ zu mixen?

Ich bevorzuge Filme, die eine bestimmte Klarheit und Charakteristik in Melodie und Harmonie haben. Das ist vielleicht anmaßend, aber ich glaube die meisten Action-Filme versagen bei diesen Kriterien. Versteh mich nicht falsch, „Terminator 2“ ist einer meiner größten Lieblingsfilme, aber es gibt in ihm nichts, was ich immer wieder wiederholt hören wollte.

Du verteilst deine Musik umsonst, jeder kann sie auf deinem Last.fm Profil herunterladen. Verdienst du irgendwie Geld mit deinem Projekt?

Profit aus meiner Musik zu bekommen war nie die Priorität. Im Kern war das Produzieren immer das Erfüllen meiner eigenen Musikbedürfnisse. Seit meiner Kindheit, als ich “Music 2000″ auf der Playstation gespielt habe, mochte ich meine Arbeit so sehr, dass ich sie selbst oft gehört habe. Trotzdem wird mir durch das Feedback und die Unterstützung die ich jeden Tag bekomme klar, dass meine Musik auch den musikalischen Durst anderer stillen kann. Kinder hören sie auf ihrer Busfahrt zur Schule. Snowboarder haben sie im Ohr, wenn sie die Hügel runterbrettern. Sie wird auf Modenschauen, Ausstellungen und Parties gespielt und mir haben Kranke erzählt,dass sie ihnen hilft Schmerzen zu ertragen.

Ich glaube wir stehen als Gesellschaft einem Verfall eigenständiger Ideen und Kreativität gegenüber, und zu wissen, dass meine Lieder gehört werden und anders sind, ist wirklich die größte Belohnung, die ich mir als Künstler vorstellen kann.

Du nimmst Filme, deren Rechte bei Disney oder anderen Firmen liegen. Hast du schon irgendwelche Probleme bekommen, weil du ihre Arbeit für deine Remixe nutzt?

Bei meiner Arbeit gibt es sicher ein paar Fragen, die das Recht geistigen Eigentums berühren und würde ich Profit aus meiner Arbeit schlagen, müsste ich mich denen wahrscheinlich auch vor Gericht stellen. Das ist das grundlegende Problem der Remixkultur, aber das ist nichts neues. Wie viele Felder der Kunst, ist auch Musik eine Kunst, die sich entwickelt hat und seit ihrem Ursprung von der Verschmelzung der Ideen und dem Teilen der Energie lebt. Ich glaube nicht, dass Disney den Klang von Alice Stimme mehr schützen kann, als der Erfinder der Violine den Klang dieses Instruments unter Copyright stellen darf. Sollte mir eines Tages das Gegenteil bewiesen werden, wird mich das nur in der Einstellung bestärken, dass das Copyright heutzutage nur noch von Businessschergen als Mausefalle für Profit missbraucht wird.

Die Realität ist doch die, dass meine Werke nur zum Kauf der ursprünglichen Werke anregen und ich für mich oder einen anderen Dritten keinerlei finanziellen Gewinn erwirtschafte.

Was sind denn deine nächsten Projekte?

Das behalte ich für mich. Expectations don’t fly with me. Aber ich glaube ich gebe meinen Hörern einen Tipp: Geht rüber auf meine MySpace Seite oder zu Youtube und guckt euch meinen Banner, da findet ihr Hinweise auf mein nächstes Release. Vielen Dank an alle für ihre großartige Unterstützung!

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Wu-Tang Lego Clan

Posted on 01 August 2009 by Jannis Kucharz

Das Wu-Tangs Clan Video zu “Da Mistery of Chessboxin’” wurde von Davo komplett in Lego nachgebaut. Ziemlich cool. Wer nicht glaubt, dass er das alles korrekt gemacht hat findet hier noch einen Bild für Bild Vergleich.

[via Jeriko]

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Ein kleines Stück Deutschrap Geschichte

Posted on 14 Juli 2009 by Jannis Kucharz

Eko Fresh1 hat viel durchgemacht. Er hatte einen kometenhaften Aufstieg aus dem kleinen Mönchengladbach bis “raus in die Welt” bzw. die Charts. Er wurde mit von Kool Savas von einem der besten deutschen Rapper unterstützt, dann kam der Bruch mit dem Meister. Seine Pop-Zeit mit L.O.V.E. und dem von ihm geschriebenen Catterfeld Hit ‘‘Du hast mein Herz gebrochen”.Durch den Ausverkauf verlor er Credibility in der HipHop-Gemeinde, die erst durch das legendäre Battle mit seinem Ex-Mentor Savas annähernd wieder herstellen konnte. Dann wieder Eko Fresh Seite an Seite mit Bushido, Eko als Gangster. Wieder ein Bruch. Eko hörte auf mit Rappen.

Jetzt ist er noch einmal “back” und will mit “Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen” zurück zu den Anfängen angelehnt, an seine erste EP “Jetzt kommen wir auf die Sachen”. Genauso heisst auch eine Doku über Eko, in der er seinen Werdegang rückblickend beleuchtet. Und wenn man sich die einzelnen Stationen anguckt wir klar, dass es mehr ist als die Dokumentation über einen Rapper. Es ist viel mehr ein Film über die einzelnen Stationen und die Entwicklung des Deutschen HipHop in den letzten Jahren, deren Teil Eko imm war. Mal seiner Zeit voraus, mal hinterher, mal einfach angepasst, aber immer ein Teil.

[via]

Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen” erscheint am 21. August 2009.


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Der King of Pop lebt!

Posted on 13 Juli 2009 by Jannis Kucharz

Darüber hinaus ist das Beweis genug dafür, dass er auch niemals sterben wird.    [via farbwolke]

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Social Media ist die neue Punk Musik

Posted on 01 Juli 2009 by Jannis Kucharz


Interessante These, gefunden im Lummaland

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