Morgenlinks mit Narrenkönig, MegaUpload & Apple EULA

    Narrenkönig ohne Land
    (taz.de, Torsten Landsberg)
    Über den Late-Night-König Harald Schmidt, der jetzt an 3 Tagen die Woche sendet, allerdings mit grade mal 800.000 Zuschauern. Landsberg glaubt das liegt daran, dass das Konzept Late-Night nie an Deutschland angepasst wurde. Vor allem obligatorische Talk mit den Stars funktioniert eben nicht, wenn man hierzulande keine wirklichen Stars hat.

    MegaUpload
    (jonathancoulton.com, Jonathan Coulton)
    Nicht nur Pëll hat sich Gedanken zu MegaUpload gemacht, auch der Musiker Jonathan Coulton. Ausgangspunkt seiner Überlegungen war dieser Tweet:

     

    (via quote.fm)

    Pressespiegel: Apples iBooks 2 entfacht Sturm der Entruestung
    (netbooknews.de, Sascha Pallenberg)
    Sascha hat sich zunächst selbst aufgeregt und nun die Pressestimmen gesammelt. Es geht um die neue Apple Software iBooks Author, mit der sich leicht eBooks erstellen lassen. Der Aufreger steckt in den Nutzungsbedingungen: Mit der Software erstellte Bücher, dürfen nur über Apple vertrieben werden.

    “The issue is that this is a software EULA which for the first time attempts to restrict what I can do with the output of the app, rather than with the app itself. No consumer EULA I’ve ever seen goes this far. Would you be happy if Garage Band required you to sell your music through the iTunes Store, or if iPhoto had license terms that kept you from posting your own photos online?” (Venomous Porridge)

     

    10 Gründe, warum Youtube klassischen Fernsehsendern das Leben zur Hölle machen wird
    (120sekunden.com, Martin Giesler)
    Martin Giesler schaut sich etwas die Zahlen von Youtube an und hat einen Rat für Fernsehmacher: “Wer Youtube ernst nehmen will, der sollte auch bereit sein, originären Content speziell für Youtube anzubieten.”
    Er selbst ist dabei via Crowdsourcing “Shit that Germans say” zu produzieren, Mitstreiter weiterhin willkommen..

    1 KOMMENTAR

    1. Zum letzten Link. Ich bin ja der Meinung, dass die jungen Menschen wirklich keinen Fernseher mehr brauchen, weil sie die Sendungen, die sie interessieren im Internet sehen können. Das heißt aber, dass die Produktionsfirmen und so weiter weiter existieren müssen, damit diese Sachen überhaupt gedreht werden. Aber davon abgesehen, ich glaube, dass die Generation 40+ durchaus sehr am Fernsehen interessiert ist. Das geht in Blogs immer unter, dass da sehr viele Leute sind, die YouTube vielleicht gar nicht wirklich kennen. Hm, nun gut, das Geld steckt dann wohl auch eher in den jungen Leuten, wobei ich erst vor ein paar Tagen einen Artikel in der (gedruckten) Zeit las, in der ein großen Ausbau der Seniorenbranche vermutet. Ich glaube also, dass sich da viel mischt. Aber die Auswahl der Links gefiel mir gut und selbst mit dem Frühstücksangebot konnte ich mich anfreunden. Ist das da Multivitaminsaft?

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