Flattr Comments: Schmeichelhafte Kommentare

    Das ich ein Fan von Flattr bin oder doch zumindest die Entwicklung mit einigem Interesse verfolge, konnte man schon an der ein oder anderen Stelle bemerken. Nun haben wir hier bei Netzfeuilleton ein neues Feature: Neben Postings und dem Blogs selbst können nun auch Nutzerkommentare geflattert werden. Also eure Beiträge zu diesem Blog. Oft sind es nämlich Kommentare die einen Artikel viel lesenswerter, die noch eine weitere Sicht eröffnen, ein Thema weiterdrehen oder spannende neue Argumente einbringen.

    Wie funktioniert das?

    Deshalb kann nun jeder von euch zusätzlich zu Namen, e-Mail und Homepage auch seine Flattr-ID zum Kommentieren angeben. Neben eurem Kommentar erscheint dann ein Flattr-Button und wenn anderen der Kommentar gefällt oder sie ihn besonders herausragend finden, können sie euch mit einem Klick Geld zu kommen lassen. Ihr werdet also für einen tollen Kommentar finaziell belohnt.

    Eure Flattr-ID findet ihr in eurem Flattr-Profil auf der rechten Seite. Die ins Feld eintragen, Kommentar schreiben und sich schmeicheln (engl: to flatter) lassen.

    Was ist Flattr?

    Für diejenigen, die Flattr noch nicht kennen: Flattr ist ein „social Micropayment“ Dienst, der es einem erlaubt freiwillig für Dinge, die einem gefallen Geld zu geben.

    Das funktioniert so, das man monatlich einen bestimmten Betrag festsetzt, den man verteilen möchte. Den ganzen Monat lang klickt man dann bei Beiträgen, die einem gefallen und einem etwas mehr wert sind, auf den Flattr-Button. Am Ende des Monats wird dann das Geld unter all den Geflatterten aufgeteilt. Setzt man beispielsweise 2 Euro als Monatsbeitrag fest und klickt auf 4 Dinge, die einem den Alltag bereichert haben, bekommt jeder der Schöpfer am Ende des Monats 50 Cent. Das ist nicht viel, aber eine kleine Aufmerksamkeit für alle, die sich Mühe mit ihren Inhalten geben.

    Man kann natürlich jeder Zeit wieder aufhören (man schließt kein Abo oder ähnliches ab), in dem man sein Konto einfach nicht mehr auflädt. Ausprobieren schadet also nicht.

    Der Vorteil ist: Sobald man einzahlt, kann man auch selbst von anderen geflattert werden und Geld für seine Inhalte bekommen. Zum Beispiel jetzt auch für ausführliche Kommentare im Netzfeuilleton.

    Flattr kann man vieles, aber noch viel zu wenig. Vor allem Blogs haben den Dienst bislang installliert, aber auch bei der taz und dem Freitag sind alle Artikel flattrbar. Inzwischen funktioniert der Dienst sogar offline.

    Kann ich das in meinem Blog auch anbieten?

    Klar, geht sogar ganz einfach. Ich habe dafür das WordPress-PlugIn FlattComments. Es fügt dem Kommentarbereich eine Zeile hinzu, in der der User seine Flattr-ID angeben kann und übermittelt das „Thing“ dann an Flattr.

    Auch für die „normale“ Integration ins Blog gibts es einfache PlugIns für WordPress und andere Plattformen. Eine Übersicht gibt es bei Flattr selbst.

     

    Wer noch mehr zu Flattr wissen will, schaut in diesem Beitrag und demnächst wird das Blog micropayme.de zu Neuigkeiten und Entwicklungen bei Micropayments, auch über Flattr hinaus berichten.

    Bild: Bestimmte Rechte vorbehalten von pasukaru76 (sry bad internet)

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