Der deutsche Überwachungsalltag

Der ZDF-Film „Der gläserne Deutsche“ zeigt, wie wir Bürger schon heute überwacht und ausgespäht werden. Von Unternehmensseite, von staatlicher Seite, von ehemals staatlicher Unternehmensseite. Der Film zeigt, dass der gläserne Mensch keine Zukunftsmusik ist. Das, so oft von „Big Brother“ geredet wird und so sehr es einem schon zum Hals raushängt, diese dunkle Fantasie, die wir nicht wahrhaben wollen, schon wahr ist.

Der Film wird nicht mehr lange in der ZDF Mediathek verfügbar sein, deshalb jetzt anschauen ((Grund dafür ist der Rundfunkstaatsvertrag mit der unsäglichen 7-Tage-Regel, die dafür sorgt, dass ich von mir, mit meinen Gebühren bezahlte Beiträge nicht jederzeit und immer wieder Online anschauen kann, sondern nur 7 Tage.)):

Zu dem ZDF-Film
Zum Film in der Mediathek
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[via netzpolitik.org] Bild: Screenshot ZDF

Und dann steht es uns frei etwas dagegen zu tun. Wie? Da Ganze zu verbreiten ((Unten gibt es extra so kleine Buttons mit denen sich genau dieser Blogbeitrag über verschiedene Kanäle verteilen lässt)) und uns an die Abgeordneten zu wenden.
Genau dazu rief zum Beispiel auch Peter Schaar (Bundesdatenschutzbeauftragter) auf der re:publica ’09 auf. Es steht uns frei, genauso wie jedem Lobbyisten uns an unseren jeweiligen Lokalen Abgeordneten zu wenden ((Geht ganz leicht per E-Mail oder auch über eines dieser neuen Social Media Dinger, die die jetzt angeblich alle nutzen.)). Mit unseren konkreten Sorgen und Anliegen. Dazu sind sie da. Wir sind das Volk.

So und jetzt muss ich erstmal das Pathosejakulat von meinem Bildschirm wischen. Gute Nacht.

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