Die öffentlich-rechtliche Antwort auf Spotify – #streamletter 35

und mehr Matches auf Tinder dank einer Serie

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Mehr Matches auf Tinder

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Warum kündigen Menschen DAZN oder Sky?

Volders hat untersucht, weshalb Menschen DAZN oder Sky kündigen. Ein Drittel sind mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis bei Sky nicht zufrieden. Bei DAZN kündigen 15% wegen unerfüllter Erwartungen. Volders weiß das, weil sie als Start-up Kündigungen im Namen der Kunden vornehmen.

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Die Öffentlich-rechtliche Antwort auf Spotify: BBC Studios investieren in Pocket Casts

Die BBC hat mit ihrer kommerziellen Tochter BBC Studios in Pocket Casts investiert, eine Podcatcher-App. Das ist insofern interessant, als Pocket Casts bereits dem amerikanischen National Public Radio (NPR) und This American Life gehört. Hier bildet sich also eine internationale öffentlich-rechtliche Allianz. Und das in einer Zeit, in der immer mehr Player – und vielleicht ganz vorne Spotify – versuchen, mit exklusiven Audioinhalten Menschen in ihren geschlossene Plattform zu lotsen. Pocket Casts hingegen steht klar für die offenen Standards hinter Podcasts. Kurzer Blick nach Deutschland: Hier setzen ARD und Deutschlandfunk auf eigene Audiotheken, in der man ihre Inhalte hören kann, aber keine anderen. Damit sind sie natürlich auch keine Alternative zu einem echten Podcatcher.

Kauft die New York Times die Macher von Serial?

Ben Smith, lange News Chef bei Buzzfeed, ist zur alten New York Times gewechselt als Medienkolumnist. In seiner ersten Kolumne bezeichnet er die NYT als das Netflix für Journalismus, da es einerseits mehr und mehr Abos sammelt. Gleichzeitig auch auf dem Weg zu einer Art Monopol. Die interessanten News darin war aber, dass die New York Times wohl in Gesprächen ist, Serial Productions zu kaufen. Diese haben die Hitpodcasts „Serial“ (Schuld an dem ganzen Podcast-Hype) und S-Town produziert. Serial Productions wurde zuletzt mit 75 Millionen $ bewertet, wobei die NYT wohl deutlich weniger zahlen will.

TikTok-Mutter Bytedance startet Musikstreaming Dienst in Indien

Bytedance, dem chinesischen Mutterkonzern hinter TikTok, reicht es wohl nicht den Social Media-Markt aufzurütteln. Nun startet man auch einen eigenen Musikstreamingdienst in Indien mit dem Namen Resso.

Die meistgestreamten Podcasterinnen auf Spotify

Spotify hat zum Weltfrauentag die meistgestreamten Podcasterinnen auf ihrer Plattform ausgewertet. Ich persönlich freue mich natürlich über die Platzierung von Mordlust, für das ich im Dayjob die Redaktion machen darf. Das verrückte ist, dass Mordlust sogar bei den weltweiten Hörern auf Platz 4 kommt… 

Top 10 der meistgestreamten Podcasterinnen auf Spotify in Deutschland (1.1.2020 bis 1.3.2020):

  1. Mordlust
  2. Herrengedeck – Der Podcast
  3. Podkinski – Der Podcast mit Palina Rojinski
  4. 5 Minuten Harry Podcast von Coldmirror
  5. Paula KOMMT
  6. MORD AUF EX – Der internationale True Crime Podcast
  7. Mit den Waffeln einer Frau
  8. Happy, holy & confident. Dein Podcast fürs Herz und den Verstand
  9. Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz
  10. Besser als Sex

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Mehr Matches auf Tinder dank dieser Serie

Singles und solche, die es werden wollen, verbringen erstaunlich viel Zeit in der App Tinder. Was soll man also tun, während man auf die Chatnachricht von einem Match wartet? Wieso nicht eine Serie gucken? Dazu hatte Tinder schon eine Staffel der interaktiven Serie „Swipe Night“ veröffentlich und hat nun auch noch eine 2. Staffel bestellt. Die erste Staffel soll laut Tinder Millionen von Zuschauern gehabt haben und auch noch zu mehr Matches auf Tinder geführt haben.

YouTube stellt gelöschte Videos selten wieder her, auch bei Widerspruch

YouTube hat im letzten Quartal über 5 Millionen Videos gelöscht, die meisten davon automatisiert. Gegen 109.000 dieser Löschungen haben Creator Widerspruch eingelegt und in nur 23.000 Fällen hat YouTube diesem stattgegeben und die Videos wiederhergestellt. Nun kann man daraus lesen, dass YouTubes automatisches System fast keine Fehler mehr macht und deshalb gar kein Mensch sich diese Entscheidungen anzuschauen braucht – oder YouTube duldet schlicht fast keinen Widerspruch.

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