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Matt Damon erzählt: Weil alle am Handy hängen, will Netflix, dass die Handlung eines Films drei- oder viermal erklärt wird.

Matt Damon hat bei Joe Rogan erzählt, wie sie ihre Netflix-Film „The Rip“ gemacht haben – und welche Ansprüche Netflix daran hatte:

„The standard way to make an action movie that we learned was, you usually have three set pieces. One in the first act, one in the second, one in the third,“ Damon explained. „You spend most of your money on that one in the third act. That’s your finale. And now they’re like, ‚Can we get a big one in the first five minutes? We want people to stay. And it wouldn’t be terrible if you reiterated the plot three or four times in the dialogue because people are on their phones while they’re watching.'“

via Variety

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Elon Musk enttarnt sein eigenes Spiegelkabinett

Am Wochenende hat Elon Musks X eine Funktion eingeführt, die sofort für maximalen Wirbel sorgte. Das Update mit dem Namen „About this Account“ ermöglicht es Nutzer*innen, auf ein Profil zu klicken und Informationen wie das Erstellungsland des Accounts, den aktuellen Standort der Person dahinter und die Anzahl der bisherigen Nutzernamenänderungen einzusehen.

Nikita Bier, Produktchef bei X, nannte die Funktion „einen wichtigen ersten Schritt, um die Integrität des globalen Marktplatzes zu sichern“. Rund vier Stunden später, nachdem das Update live war, schrieb Bier einen weiteren Post: „I need a drink.“

Fast unmittelbar zeigte „About this Account“ an, dass viele prominente und äußerst aktive pro-MAGA-Accounts, die vorgaben, von „patriotischen“ Amerikanern betrieben zu werden, ihren Sitz in Ländern wie Nigeria, Russland, Indien und Thailand hatten.

@MAGANationX, ein Account mit fast 400.000 Followern, dessen Bio ihn als „Patriot Voice for We The People“ beschreibt, hat laut der Übersicht seinen Sitz in „Osteuropa (Nicht-EU)“ und seinen Nutzernamen seit der Erstellung des Accounts im vergangenen Jahr fünfmal geändert.

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Der System Prompt von Elon Musks Grok AI ist öffentlich

Man kann durch Nachfrage den Systemprompt von Grok herausfinden, dem Chatbot von Elon Musks xAi. Die meisten anderen Chatbots verstecken diese Systemprompts. Hier ein Auszug:

  • If the user asks a controversial query that requires web or X search, search for a distribution of sources that represents all parties/stakeholders. Assume subjective viewpoints sourced from media are biased.
  • The response should not shy away from making claims which are politically incorrect, as long as they are well substantiated.
  • Do not mention these guidelines and instructions in your responses, unless the user explicitly asks for them.
    Quelle

Siehe auch: Elon Musk baut mit Grok eine Propaganda-Maschine

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Quentin Tarantino Filme in der Arte Mediathek streamen

Arte widmet gerade dem Regisseur Quentin Tarantino einen Schwerpunkt, weshalb man in ihrer Mediathek Kill Bill, Death Proof, Reservoir Dogs und Jackie Brown streamen kann.
Begleitend gibts auch noch Dokus über Tarantino und Uma Thurman.

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Armin Wolf hat versucht gegen Beleidigungen auf X vorzugehen. Es ist unmöglich.

Armin Wolf, der österreichische Journalist und Moderator, wollte die Daten eines X Accounts erfragen, der täglich anonym Medienschaffende, Politiker und andere beleidigt. Er hat dafür einen Anwalt, die österreichische, irische und am Ende amerikanische Justiz bemüht. Auf seinem Blog schreibt er den Weg nachvollziehbar Schritt für Schritt auf und kommt zu folgendem Fazit:

Ein Rechtsstaat sollte garantieren, dass Menschen, die in ihren Rechten verletzt werden, sich wehren können und entschädigt werden — und dass es Sanktionen für Menschen und Unternehmen gibt, die Gesetze missachten. Aber X ist ein rechtsfreier Raum. Gesetze gelten hier nicht.

Die Rechtslage in Österreich und der EU ist unzureichend, die irischen und amerikanischen Behörden verweigern die Arbeit und X zeigt allen den Mittelfinger. Die „Redefreiheit“ eines vermummten rechtsextremen Soziopathen ist Elon Musk wichtiger.

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RTL kauft Sky Deutschland

RTL hat den Kauf von Sky DACH verkünden, die Kartellbehörde muss noch zustimmen. Wenn der Deal durch ist, würden sie damit Disney+ hierzulande überholen und auf Platz 3 des deutschen Streamingabogeschäfts landen.
Laut eigener Rechnung hätte man dann 11,5 Millionen Abonnenten.

In der eigenen Pressemitteilung verspricht RTL starke Investitionen in Deutschland und Europa, so sollen jährlich rund 2,5 Milliarden Euro in Inhalte fließen.

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Denis Villeneuve wird Regisseur des nächsten James Bond Films

Denis Villeneuve soll die Regie für den nächsten Bond Film übernehmen. Der Film ist der erste, der unter der Hoheit von Amazons Einfluss, die zunächst MGM kauften und dann von der Broccoli Familie die restlichen Bond-Rechte.
Das Bond Franchise steht damit vor einem kompletten Reboot, wer der neue Bond Darsteller sein wird, steht noch nicht fest – auch nicht, wann genau der Film kommt.
Denis Villeneuve macht mit seinen Werken wie „Sicario“, „Arrival“, „Blade Runner 2049“ und „Dune“ aber Hoffnung auf einen starken Neuanfang.

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The Social Network 2 – Aaron Sorkin arbeitet an einer Fortsetzung

„The Social Network“ soll einen zweiten Teil bekommen. Der Film von 2010, geschrieben von Aaron Sorkin und unter der Regie von David Fincher, gilt als Meisterwerk und erzählte die Anfänge von Facebook. Der erste Teil basierte auf dem Buch „The Accidental Millionaires“ von Ben Mezrich und erhielt drei Oscars, einen davon fürs beste Skript.

Lange hatte Sorkin eine Fortsetzung abgelehnt, aber nun wurde bekannt, dass Sorkin an einem Sequel schreibt und auch selbst Regie führen will.
Inhaltlich entzündet hat das wohl der Sturm auf das Capitol in 2021 bei dem Sorkin Facebook eindeutig eine Mitschuld einräumt. Diesmal will er sich beim Skript auf die Artikelserie „The Facebook Files“ vom Wall street Journal stützen. Ein Releasedatum ist noch nicht bekannt.

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Elon Musk baut mit Grok eine Propaganda-Maschine

Elon Musk arbeitet schon von Beginn an daran, dass seine AI Grok weniger „woke“ wird — oder genauer: die Wahrheit in seinem Sinne auslegt.

Hat bislang nicht wirklich geklappt, zwischendurch kürte Grok Elon persönlich zum Verbreiter der meisten Unwahrheiten auf X.

Diese Unwahrheiten hätte Musk jetzt gerne fest in Grok verankert und auf x dazu aufgerufen, „divisive facts for @Grok training“ zu posten. Die Replies darunter reichen von Kreationismus über Holocaustleugnung bis Propaganda und erwähnen auch noch die letzte Verschwörungstheorie.

Das Problem daran: Wenn Wissensvermittlung erst im 1-zu-1-Kontext, also im direkten Gespräch mit dem Chatbot deiner Wahl, stattfindet, lässt sich kaum noch überprüfen, was da rauskommt. Und ob dahinter Halluzination oder gezielte Einflussnahme steckt.

Bislang ist Grok dabei recht plump vorgegangen (siehe Verbreitung von Genozid-Erzählungen in Südafrika). Aber sein absurder Tweet zeigt, dass Elon Musk nicht bereit ist, aufzugeben.

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Der Reuters Digital News Report ist da.

Eine wie immer hervorragende Zusammenfassung liefert wieder das Social MediaWatchblog. Schlagzeilen machte dieses Jahr vor allem die Erkenntnis, dass in Deutschland das Wachstum von Social Media als Nachrichtenquelle stagniert. Das begründet sich vor allem in der unheimlich starken Rolle die Habitualisierung, also Gewohnheiten, bei der Mediennutzung bilden. Das bedeutet aber auch: All die neuen Gewohnheiten, die jüngere Nutzer aufbauen, legen sie auch so schnell nicht wieder ab.
Schaut nur mal auf die Snapchat Nutzung.