Morgenlinks: Journalisten 1,50, schwabbelige Ms & Welt Online Arschlöcher

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    Journalismus für 1,50 Euro die Stunde
    (Christian Jakubetz, blog-cj.de)
    Wieviel verdient man als Journalist? Stundelöhne liegen  inzwischen mal so bei 2,93. Da bleib ich vielleicht doch lieber Barkeeper.

    „Welt Online“ in Wahrheit Trick, um Arschlöcher von restlichem Internet wegzulocken
    (der-postillon.de)
    Der vielleicht bisher beste Postillon-Artikel, bei dem es sich auch mal lohnt mehr als die Überschrift zu lesen:

    Der gesamte Internetauftritt der Tageszeitung Die Welt und insbesondere dessen Kommentarfunktion sind in Wirklichkeit ein Trick, um arrogante rechte Arschlöcher vom restlichen Internet wegzulocken. […]
    „Ja, es stimmt“, gab ein Sprecher des Axel-Springer-Verlags zu. „Gemeinsam mit anderen Verlegern hat die Axel Springer AG im Jahr 1995 überlegt, wie wir möglichst viele Arschlöcher und Trolle aus den Kommentarspalten anderer Online-Publikationen abziehen und auf einen Punkt konzentrieren können: Das Ergebnis ist Welt Online, wo quasi jeder Spinner in den Kommentaren nahezu ungehindert seinen Rassismus, seine Arroganz und seinen Menschenhass ausleben kann.“

    Barbara Wulff
    (Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de) 
    Während sich auf Twitter angesichts der Klage von Bettina Wulff ins Fäutschen lachen und hämisch vom Streisand-Effekt sprechen, denkt Stefan Niggemeier ein paar Ecken weiter und wirft dabei nicht so plump wie Michael Spreng alles mögliche falsche zusammen. Spreng: „Das häufig idealisiert gepriesene Internet. Es ist neben seiner aufklärerischen Funktion auch eine riesige Denunziations- und Verleumdungsmaschine, häufig sogar vor der Information.“ Hier die Entgegnung auf Spreng von Felix Schwenzel.

    M ist voll schwabbel
    (Draußen nur Kännchen)
    Schöne Alltagsbegebenheit, schön aufgeschrieben. Entdeckt glaube ich via wirres.net, aber finde grade den Post nicht mehr.

    Bild: Bestimmte Rechte vorbehalten von KFoodaddict


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