„Look at this Fucking Hipster!“ – Warum finden alle Hipster scheiße?

16
Hipster-Kritik

Mate, Instagram-Filter und Nerd-Chick sind überall und doch schlägt der Hipsterkultur eine Welle der Ablehnung entgegen. Woher kommt der Hipster-Hass, der sogar soweit geht, dass Hipster selbst sich nicht als solche bezeichnen und das Attribut als Schimpfwort begreifen? Teil 2 (->Teil 1) unserer Serie über die Hipster-Subkultur.

Wie der gesamten Generation Y, so wirft man auch der Hipster-Kultur fehlende Werte, politische Einstellung und mangelndes gesellschaftliches Engagement vor. Der zelebrierte, lockere Lebensstil wird als Gleichgültigkeit gegenüber der bourgeoisen Gesellschaft und dem Mainstream verstanden. Diesem Gleichmut verleiht die Hipster Kultur ignorant bis extravagant Ausdruck. So wird sie oft als narzisstische, visionslose Gruppierung von Modeopfern betrachtet, der es ausschließlich um den Look geht und die auf Oberflächlichkeiten wie Kleidung und Haarschnitt reduziert werden kann. Durch das wahllose Bedienen an anderen Subkulturen und der krampfhaften Suche nach eigener Authentizität verliert die Subkultur diese komplett und zieht außerdem den Unmut der „bestohlenen“ Subkulturen auf sich.

Hipster-Kultur als eine Pseudo-Subkultur

Die Rebellion der Hipster-Kultur beschränkt sich in den Augen der Öffentlichkeit meist nur auf die visuelle Andersartigkeit. Konsumgüter dienen dabei dazu das Ego und das eigene Leben weiter auszuschmücken. So beansprucht jedes Mitglied des Hipster-Kults scheinbar die absolute Individualität und den perfekten Geschmack für sich. Dabei entsteht Stück für Stück das Bild einer Gruppierung von Egoisten, die sich dem Mainstream zu widersetzten versucht, jedoch zentrale Elemente dessen, wie Kommerz und Konsum, instrumentalisiert. Die Hipster-Kultur als eine Pseudo-Subkultur, die sich bestens im Kapitalismus eingerichtet hat und sich hinter der ursprünglichen Ablehnung von Markenkleidung versteckt. So wirkt das Tragen von Vintagekleider oft als Tarnung, hinter der sich ein krankhafter Technik- und Shoppingwahn verbirgt. Der Versuch absoluter Distinktion der in einer Luxusgesellschaft wie sie heute vorliegt, auf den Konsum beschränkt bleibt.

Viel Geld und Mühe für den Anschein von wenig Geld und Mühe

Auffallend dabei ist, dass von der Hipster-Gruppierung extrem viel Geld und Mühe dafür aufgewendet wird, so zu wirken als hätte man es nicht nötig Geld und Mühe für Outfit und Lifestyle aufzubringen. Ein fast schon nachlässiger, inszenierter, latent gelangweilter Lebensstil bei dem die Authentizität verloren geht. Dieses unechte, aufgesetzte Lebensgefühl wirkt sogar in der Gruppierung selbst oftmals zu gespielt um authentisch zu wirken. Das ist auch der Grund warum jeder Hipster die Bezeichnung als solchen als Beleidigung oder Demütigung empfindet. Denn damit kommt zum Ausdruck, dass er selbst lediglich als Teil einer Gruppe von Modeopfern gesehen wird, zu der er nicht gehören will. Er selbst sieht sich im Zentrum, mit einer persönlichen Tiefe und einem individuellen Geschmack, den er der restlichen Welt nicht zutraut. So wird die Bezeichnung „Hipster“ oft auch in der Subkultur selbst verwendet – um auszudrücken, dass der Angesprochene nicht authentisch wirkt. Sondern seine Rolle und seinen Stil aufgesetzt und plagiiert wirkt. An dieser Oberflächlichkeit und aufgesetzten Lockerheit stören sich viele Außenstehende. So reagieren erste Bars und Cafés, beispielsweise in Berlin, mit einem ausgesprochenen „Hipster-Verbot“. Auch im Internet wird eine regelrechte Hetzjagd auf Anhänger des Hipster-Kults veranstaltet. So bietet der Internetblog www.lookatthisfuckinhipster.com die Möglichkeit Fotos von Hipstern einzustellen und anschließend zu bewerten.

Dieser Kritik begegnet die Subkultur mit viel Humor und Ironie. Es gilt meist: „Hipster – das sind immer nur die Anderen.“

Hipster – das Produkt der Erlebnisgesellschaft.

Das Hipstertum ist ein klares Produkt der Distinktionsgesellschaft. Durch die fehlenden Werte und politischen Überzeugungen, bleiben dieser Gruppierung nur Oberflächlichkeiten und der persönliche Besitz um sich von den anderen Mitgliedern der gleichen sozialen Schicht abzuheben. Dieses Bedürfnis findet in unserer heutigen Gesellschaftsform vielleicht den bisherigen Höhepunkt. Der heutigen Generation der Hipster fehlt es, im Gegensatz zu früheren Jugendbewegungen, an nichts – außer Überzeugungen. Es gibt keinen popularisierenden Vietnamkrieg wie während der 68er-Bewegung oder keinen Hass auf das politische System wie den der Punks in den siebziger Jahren. In einer scheinbar werteund problemfreien Gesellschaft ist es die Generation Y und die daraus resultierende Hipster-Kultur, die den Nonkonfirmismus zur Tugend macht. Der im Ansatz rebellische Versuch sich von der stumpfen Bourgeoisie abzuheben, verwäscht sich mit der lockeren, leichten und weitestgehend inhaltslosen Lebensweise. Das Lebensgefühl der Spaßgesellschaft wird durch den Modestil und den Lifestyle nach außen getragen. Als Teil der oberen, gut ausgebildeten Mittelschicht fehlt es den Hipstern nicht an finanziellen Mitteln um die Andersartigkeit in den Mittelpunkt ihrer Existenz zu stellen. Der Wunsch der Individualität kann so zum zentralen Element werden, den man mit Hilfe von Konsum möglichst ungewöhnlicher und individueller Produkte zur Schau stellt.

Dem Hipster fehlt es an nichts – außer Überzeugungen

Gerhard Schulze beschreibt diese Art der Gesellschaftsform als Erlebnisgesellschaft. Nach seiner Meinung beschreibt der Begriff eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne sehr egoistisch auf das Erreichen von möglichst viel Genuss konzentriert ist. Als Angehörige des Selbstverwirklichungsmilieus trifft die Charakterisierung von Gerhard Schulze genau auf die Gruppe der Hipster zu. Als Mitglieder der gut ausgebildeten Mittelschicht ist die Distinktion, der lockere Lebensstil und der Spaß das oberste Lebensziel dieser sozialen Schicht. Dabei leben die Hipster in einer auf Genuss und Spaß ausgerichteten, gegenwartsorientierten Konsumgesellschaft die auf Solidarität, Anstrengung, Geduld und Askese weitestgehend verzichtet. Die individualistische Ausgestaltung des eigenen Lebens wird zur Abgrenzung gegenüber anderen Mitgliedern der eigenen sozialen Schicht instrumentalisiert.

In anderen Gesellschaftsmodellen, wie beispielsweise dem von Abraham Maslow, wird dieses Bedürfnis nach Selbstverwirklichung an höchster Stelle gesehen. Demnach sei der Mensch danach bestrebt erst alle „unteren Bedürfnisse“ zu befriedigen, bevor er sich der Befriedigung der höchsten Bedürfnisform, der Selbstverwirklichung, annimmt. Man könnte daraus schließen, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der die untersten vier Bedürfnisse der Bedürfnishierarchie (psychologische Bedürfnisse, Sicherheitsbe- dürfnisse, soziale Bedürfnisse und Individualbedürfnisse) per se befriedigt sind. Und dass die Hipster, als eine avantgardistische Bewegung der oberen Mittelschicht, sich das höchste aller Bedürfnisse, die Distinktion, zu ihrer existenziellen Tugend gemacht haben. In dieser Schicht scheint die Basis für ein sicheres und gesichertes Leben gege- ben. Unsere Gesellschaft muss sich nur wenig Sorgen um die Stabilität unseres politischen Systems machen – und besonders die Mitglieder der Generation Y sorgen sich nur wenig darum. Auch besteht im Großen und Ganzen eine Chancengleichheit in der Gruppierung der Hipster, da die meisten als Studenten oder akademische Absolventen, über eine ähnlich gute Ausbildung verfügen. So erklärt sich der Wunsch nach Andersartigkeit gegenüber den anderen Mitgliedern der selben sozialen Schicht, der sich in den beschriebenen Oberflächlichkeiten äußert.

Keiner nimmt dem anderen seine Ich-Posen ab

Die Hipster-Bewegung kann letztendlich als modische Erscheinung einer gesellschaftlichen Entwicklung interpretiert werden. In einer Luxusgesellschaft in der es an nichts mangelt, formiert sich ein Trend der eine visuelle Andersartigkeit in Mode und Lebensstil ins Zentrum rückt, um sich von der spießigen, konservativen Bourgeoisie zu distanzieren. Solche Jugendbewegungen gab es schon oft, jedoch meist verbunden mit politischen oder moralischen Idealen, beispielsweise in der 68er-Bewegung der Hippies oder den Aufständen der Punks in den siebziger Jahren. Diese politische und gesellschaftliche Verantwortung ist in der heutigen Generation scheinbar zu großen Teilen abhanden gekommen. So versucht sich die Bewegung der Hipster durch oberflächliche Gestal- tungsmuster verschiedener anderer Szenen, Kulturen und Modeerscheinungen eine politische und persönliche Tiefe zu basteln, die oftmals nicht der Wirklichkeit entspricht. Lockerheit, Lifestyle, Spaß und Coolness stehen im Zentrum dieser Erlebnisgesellschaft. Das Ergebnis ist eine egoistische Subkultur ohne Inhalt, für die das eigene Wohl und der Spaß im Leben an erster Stelle steht. So beschreibt Mateo Kries, der Kurator des Vitra Design Museums, in seinem Buch die Problematik dieser Generation: Die Individualität kommt aus der Mode. Unser Verhältnis zu den Dingen sei einzig vom Aspekt der Identi- fikation bestimmt. Jeder kleinen Design-Entscheidung gehe die große Repräsentationsfrage voraus: Bin ich das wirklich? Ein permanentes Abgleichen mit dem Bild, welches man der Öffentlichkeit vermitteln möchte. Resultat ist eine Gesellschaft, in der keiner mehr dem anderen seine Ich-Posen abnimmt und glaubhaft erscheint. So entsteht das Phänomen der Hipster-Kultur. Es sind meist nur oberflächliche Repräsentationen von Dingen die dargestellt werden. Das echte, authentische Ich bleibt in der Hipster-Kultur oftmals großflächig von der gewünschten Authentizitätsdarstellung verstellt. Robert Pfaller formuliert dazu: „Die Idee des Selbstausdrucks, die nie Mode sein wollte, weil hier jeder Einzelne nur sich selbst verpflichtet war – sie ist aus der Mode gekommen.“ Hipstertum kann wie jeder andere Stil nur dann echt sein wenn er glaubhaft ist und die persönliche Tiefe und kritische Haltung echt ist.

Die Anthropologin Dayna Tortorici fasst zusammen: «Hipster sind Kuratoren und Kritiker, Remixer und Designer oder eben [nur] jene Werbetexter und Prosumenten, die im Kielwasser der Künstler segeln».

Bild: hipstergirl68.tumblr.com

>> Teil 1. Was  sind Hipster und wie leben sie?

Was haltet ihr vom Hipster-Kult? Scheiße und Pseudo oder zählt ihr euch vielleicht selbst dazu?


16 KOMMENTARE

  1. Ego, Narzissmus, Ich-Kult?

    C. Lasch „The Culture of Narcissism: American Life in an Age of Diminishing Expectations“ (1979)

    I. Yalom „Und Nietzsche weinte“ und „Die Schopenhauer-Kur“

    Tower of Power – What is hip? (1973)

    3sat Delta – „Die narzisstische Gesellschaft“

    Es ist erschreckend wie viele Menschen offenbar verlernt haben, fühlen zu können, was ihnen eigentlich fehlt. Dass die kompensatorische Selbstliebe eben durch Massenmedien noch gefördert, vielleicht sogar erst in diesem dekadenten Maß hervorgerufen wurde, ist verständlich: Selbstbezogene Egoisten sind aufgrund ihrer Selbstwertproblematik kaum solidarisch, daher leicht zu regieren und der endlose Versuch, immaterielle Bedürfnisse durch materiellen Konsum zu ersetzen, ist vielleicht der Grund, warum es trotz aller offensichtlichen Destruktivität überhaupt noch eine ‚Wirtschaft‘ gibt.

    Vielleicht wird der allgemeine Leidensdruck am ‚Unbehagen in der Kultur‘ (Freud) langsam größer als die Angst, die liebgewonnen Feindbilder, das gepflegte Selbstbild, die Fassaden des schönen Scheins zu verlieren? Die feige Flucht vor den eigenen Gefühlen, vor schmerzlicher Introspektion hat viel Unglück gebracht – Stichworte Gruppennarzissmus (E. Fromm), neurotische Selbstüberhöhung. Insofern ist das Hipster-Thema politisch, der Film ‚Zeitgeist‘ fragt provokant ‚Is narcissism fascism?‘

  2. Genauer gedacht, ist das mit der Identität/ dem Ich so eine Sache. Der Hipster verzichtet auf die öffentliche Darstellung der eigenen Identität, dies setzt aber voraus, dass das eigene Ich identifiziert werden kann. Identitätsbildung ist eine lebenslange Aufgabe mit dynamischem Charakter. Ob Hipster oder nicht, Identitätssuche ist eine schwierige Angelegenheit.Deshalb passt es gut zur „Generation faul“ der Massenbewegung des Konformismus beizutreten, anstatt das eigene Ich zu ergründen. Wen wundert es, dass in einer Gesellschaft, die Kreativität und Individualität wenig fördert, als auch wenig Raum zur Identitätssuche lässt, die Geisteswissenschaft ausstirbt und die Betriebswirtschaft (Hipsterballungsraum)boomt?!

  3. Wie schade, dass wieder einmal nur die Symptome aber nicht die Ursache untersucht werden.

    Grob gesagt, klingen für mich (49) sowohl Abhandlung und Kommentare wie elaborierte Scheisse, die schon unsere Eltern von sich gegeben haben: Die jungen Menschen sind faul und OH! „anders“ als wir ihnen das gerne diktieren würden.

    Dass sie tatsächlich eine Welt und ein ich jenseits der breits Durchgekauten suchen scheint unverzeihlich und lächerlich.
    Wie traurig typisch für verkrustete, alte Schinken.

    Komisch, dass ich meine fünf Hipstakids für fantastische, tapfere Menschen halte, die einfach nur ihren ganz eigenen Weg suchen.

  4. Diesen Artikel sollte sich halb Prenzlauer-Berg durchlesen. Dann würde die Leute dort begreifen, was sie eigentlich falsch machen.

    Und ich muss mal ein Lanze für Club Mate brechen. Das ist eigentlich ein Getränk aus der Computer Hacker Szene und die Hipster haben das tolle wachmachende Getränke nur adaptiert!

  5. Ist mir aber neu, dass die Hipster keiner mag (Ironie off). Berlin z.B. ist voll davon, ganze Bezirke sind voll denen und meist sind das Zugezogen aus irgendeinem Kaff. Den ganzen Tag mit dem Chai Latte durch die Gegend laufen und natürlich darf der schicke Jütebeutel nicht fehlen!

  6. Sind denn Hipster wirklich so schrecklich? Schließlich gehen sie den Leuten nicht mit einem aufgesetzten Gutmenschengehabe auf die Nerven, die die ganzen Ökos.

  7. Da dieser Artikel sicher auf zahlreichen wissenschaftlichen studien mit ausreichend probanden basiert, dürfen die Autoren sich auch anmaßen, „im namen der öffentlichkeit“ mit mangelhafter Neutralität „DEM hipster“ alle möglichen Schwächen und absichten zu unterstellen. Sicher wurden viele Betroffene über Jahre ihres Lebens begleitet, intensiv politisches engagement, überzeugungen und monatliche Ausgaben protokolliert, bevor „die Öffentlichkeit“ dieses Fazit ziehen konnte.

    Ihr kritiker tut mir ein bisschen leid. Lasst doch diese Leute in Frieden und sucht Euch sinnvolle Ziele für eure bewundernswerte Energie.

    Im übrigen haben die sogenannten hipster auch ein leben neben ihrem hipstertum. Es ist lediglich ein entspannter Stil. Und der ist noch dazu ziemlich vielseitig und ermöglicht kreatives Ausleben und Definition der eigenen Persönlichkeit. Im übrigen machen sie sich wahrscheinlich viel weniger Gedanken um sich als ihr um sie.
    Sind euch denn die Gucci-Täschchen-Trägerinnen und hochgestellten burberry-Hemdkrägen ohne jegliche Individualität lieber? ..auch die haben natürlich ein recht auf ihre Auslegung ihres selbst und die definition ihrer Zugehörigkeit.

    Also lasst die hipster hipster oder was auch immer sein und kümmert euch mal darum, wie ihr glücklich werdet und euch so definiert, wie ihr euch wohl fühlt. Hoffentlich fühlt sich dadurch nicht jemand zu unrecht provoziert.
    Leben und leben lassen. Versuchts mal damit.

    Ich hol jetzt erstmal meine Club Mate aus dem Jutebeutel. ;-)

  8. … wer findet denn Hipster eigentlich scheisse? Sicher soll der o.g. pseudowissenschaftliche Beitrag polarisieren und nur Meinungen provozieren. Vorab, ich bin kein Hipster. Ich kenne auch wirklich niemanden, der über Hipster eine schlechte Meinung hat. Liegt vielleicht an meinem soz. Umfeld in Berlin Mitte und Prenzlauer Berg, welches im wesentlichen aus Akademikern besteht und kaum Identitäts- und Selbstwertprobleme hat. Man Leute, habt Ihr denn keine anderen Probleme? Das ist doch im Grunde eine witzige Geschichte und lustig anzusehen. Geht wahrscheilich auch nur in Berlin, wo Kreativität, Intelligenz und Individualismus mehr zählen als stumpfsinniger dummer Markenfetischismus, welcher sehr oft dazu dient, das kleine Ego und mangelnden Eigengeschmack zu kompensieren. Dass teure Markenklamotten niemanden in Berlin (ausser am Ku-Damm) interressieren und keiner sie anerkennt, ärgert natürlich den kleinen Mann. Dies hat aber auf jeden Fall auch seine Berechtigung. Denn jeder soll schliesslich selbst sehen, wie er glücklich wird. Ich werde nie ein Hipster sein (bin zu alt für den Quatsch), finde es allerdings super, dass Jugendlichen/ Erwachsenen die Möglichkeit geboten wird, auch ohne großen finanziellen Hintergrund, cool zu sein.
    Aus diesem Grunde liebe ich Berlin und die Hipster und alles was noch so Interessantes kommen wird.

  9. Wozu will man eigentlich cool sein?

    Und wer sagt, dass der Text von Markenklamotten- und Prada-Begeisterten Menschen stammen muss?
    (Gut, ich kenn den Autor nicht. Aber wenn man den Autor so einschätzt ist klar, dass man sich dagegen auflehnt)

    Und Hipster haben Kreativität, Intelligenz und Inividualismus (und vor allem Nonkonformismus) nicht für sich gepachtet, ich hab das Gefühl sie rufen das nur am lautesten, deswegen gehen alle unter dich sich nicht Nonkonformistisch dem Kreativitätskult anschließen, der genau so Konformistisch ist, wie jede andere Subkultur auch.

  10. hipster… kreativität und intelligenz, dazu noch geschmack und bildung… nach mehreren persönlichen begegnungen mit leuten die man dieser pseudo subkultur zuördnen könnte ist meine verallgemeinernde meinung zu dieser konsumgruppe: selbstdarstellung, selbstbemitleidung, egoismus, arroganz. – KREATIV??? WTF?

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT