Die BBC hat eine Partnerschaft mit YouTube angekündigt und will originäre Inhalte speziell für die Plattform zu produzieren.
Damit will man ein jüngeres, digital-natives Publikum ansprechen, auch wenn die Inhalte auch weiterhin auf iPlayer und Sounds erscheinen können. Geplant sind derzeit ca. 50 YouTube-Kanäle. Außerhalb Großbritanniens werden die Inhalte mit Werbung versehen, wovon sich die BBC zusätzliche Einnahmen verspricht, die hat die BBC auch bitter nötig.
Dieser Schrift wird weithin als Bestätigung der These „YouTube ist das neue Fernsehen“ gesehen. Eine weitere Bestätigung sind die Nielsen Zahlen in de USA, wo YouTube regelmäßig den größten Anteil der Zuschauerschaft vor dem Fernsehgerät vereint.
Man kann es auch darüberhinaus positiv sehen: Hier ist der Öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland einmal schneller gewesen als die BBC. funk mit seinen originären Kanälen wird dieses Jahr zehn. You’re welcome.
