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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Twitter</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>Ihr Tweet ist in diesem Land leider nicht verf&#252;gbar</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2012/01/ihr-tweet-ist-in-diesem-land-leider-nicht-verfugbar/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter hat gerade einen Blogartikel ver&#246;ffentlich, der da hei&#223;t: &#8220;Tweets still must flow&#8221;. Hinter diesem euphemistischen Titel verbirgt sich nichts anderes als eine l&#228;nderspezifische Zensurinfrastruktur. Ab dem heutigen Tage will Twitter damit anfangen bestimmte Tweets in bestimmten L&#228;ndern zu blockieren. As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas about [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- AdSense Now! V2.00 -->
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</script> </p></div><p>Twitter hat gerade einen Blogartikel ver&#246;ffentlich, der da hei&#223;t: <a href="http://blog.twitter.com/2012/01/tweets-still-must-flow.html">&#8220;Tweets still must flow&#8221;</a>. Hinter diesem euphemistischen Titel verbirgt sich nichts anderes als eine l&#228;nderspezifische Zensurinfrastruktur.</p>
<p>Ab dem heutigen Tage will Twitter damit anfangen bestimmte Tweets in bestimmten L&#228;ndern zu blockieren.</p>
<blockquote><p>As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas about the contours of freedom of expression. Some differ so much from our ideas that we will not be able to exist there.<br />
[...]</p>
<p>Starting today, we give ourselves the ability to reactively withhold content from users in a specific country</p></blockquote>
<p>Dabei will man sich wohl an die jeweils lokalen Gesetze halten, so ist in dem Beitrag explizit die Rede von Deutschland und Frankreich, die Nationalsozialistische Inhalte verbieten. Gemeint sein d&#252;rften aber eher L&#228;nder wie China.</p>
<p>Mit der Selbstunterwerfung der Zensur sichert sich Twitter den Zugang zum chinesischen Markt, momentan ist dort vor allem der Microblogging-Service von <a title="Sina Weibo" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sina_Weibo">Sina Weibo</a> verbreitet. Andere Dienste, wie Baidu und Fanfou wurden dort bereits abgeschaltet, weil so kritische Themen wie Menschenrechte oder Liu Xiaobo angesprochen wurden.</p>
<p>Welche Prinzipien genau gelten ist unklar, in ihrem ersten <a href="https://support.twitter.com/articles/20169222">Hilfe Artikel </a>sprechen sie nur davon, dass:</p>
<blockquote><p>Many countries, including the United States, have laws that may apply to Tweets and/or Twitter account content.</p></blockquote>
<p>Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sich Twitter von einer freien Meinungs&#228;u&#223;erung in restriktiven L&#228;ndern abkehrt. Ein Assad wird sich in Syrien nicht mehr die M&#252;he machen m&#252;ssen alle Nachrichten seines Volks zu &#252;berwachen, er erl&#228;sst ein Gesetz, dass kritische Inhalte verboten sind und dann &#252;bernimmt das Twitter f&#252;r ihn. Twitter wird nicht dazu beitragen, dass Menschen in China davon erfahren was in Tiananmen geschehen ist.</p>
<p><strong>Eine <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Twitter_Revolution">Twitter Revolution </a>wird es nicht mehr geben.</strong></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3745&amp;md5=0ddec959b947a41c034e62b56a7d3c36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgenlinks mit Schleichwerbung, Netwerkverwirrungen &amp; Stalins Badezimmer</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/04/morgenlinks-mit-schleichwerbung-netwerkverwirrungen-stalins-badezimmer/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/04/morgenlinks-mit-schleichwerbung-netwerkverwirrungen-stalins-badezimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 19:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Siebbelag]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlinks]]></category>
		<category><![CDATA[Schleichwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Stalins Badezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schleichwerbe-Recherche (blogs.taz.de, Sebastian Heiser) Sebastian Heiser hat sich mit einer fiktiven Werbeagentur bei Zeitungsh&#228;usern gemeldet und gefargt, was er den so tun k&#246;nne, um die Inhalte seiner Kunden nicht nur im Anzeigenbereich, sondern auch im redaktionellen Teil zu platzieren. Ergebnis: Mit dem n&#246;tigen Kleingeld geht da einiges: Vor allem WAZ und Neues Deutschland bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blogs.taz.de/rechercheblog/2011/04/01/die-schleichwerbe-recherche/">Die Schleichwerbe-Recherche<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(blogs.taz.de, Sebastian Heiser)</span><br />
Sebastian Heiser hat sich mit einer fiktiven Werbeagentur bei Zeitungsh&#228;usern gemeldet und gefargt, was er den so tun k&#246;nne, um die Inhalte seiner Kunden nicht nur im Anzeigenbereich, sondern auch im redaktionellen Teil zu platzieren. Ergebnis: Mit dem n&#246;tigen Kleingeld geht da einiges: Vor allem WAZ und Neues Deutschland bieten Katalogl&#246;sungen f&#252;r Schleichwerbung. Insgesamt bieten aber auch renommierte Zeitungen &#252;ber die Praxis der &#8220;Sonderver&#246;ffentlichungen&#8221; einige M&#246;glichkeiten.</p>
<p><strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E579B06A5943E415C84136818FF9ADB1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Twitter und die Hauptstadtjournalisten: Das Recht auf die letzten Fragen</a></strong><br />
<span style="color: #888888;">(faz.net, Stefan Niggemeier)</span><br />
Der Regierungssprecher Steffen Seibert twittert. Das sorgt bei einigen Haupstadtjournalisten f&#252;r Verunsicherung. Nachdem der <a href="http://vimeo.com/21654630">Videomittschnitt</a> und <a href="https://wiegold.wordpress.com/2011/03/28/wenn-der-regierungssprecher-twittert/">das Protokoll</a> einer Pressekonferenz zum Thema schon f&#252;r einige Lacher und H&#228;me sorgte, fasst Stefan Niggemeier das Geschehen noch einmal zusammen und bietet &#8220;eine Handreichung f&#252;r Journalisten f&#252;r den Sprung ins 21. Jahrhundert&#8221;.</p>
<p><strong><a href="http://post.ly/1pYTx">Mein Social Network<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(sheephunter.posterous.com, Jannis Kucharz)</span><br />
Nach einer Anregung von <a href="http://www.indiestreber.de/">Matze</a> habe ich versucht meine digitalen Vernetzungen aufzuzeichnen. Mein Blog l&#228;uft in mein Twitter und von da auf Facebook oder so. Mit diesem Link mache ich ausserdem die Ver<del datetime="2011-04-04T18:42:15+00:00">wirrung</del>linkung komplett.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,753974,00.html">Die Dagegen-&#214;ffentlichkeit<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(spon.de, Sascha Lobo)</span><br />
Sascha Lobo stellt fest: &#8220;Das deutschsprachige Internet ist nicht die ersehnte Gegen&#246;ffentlichkeit, sondern blo&#223; eine Dagegen-&#214;ffentlichkeit&#8221;. Mit Dagegen l&#228;sst sich leichter mobilisieren, kurzfristige Schlussfolgerung ist, dass man statt einer Pro-Netzneutralit&#228;ts-Debatte lieber eine &#8220;Gegen Datenrassismus&#8221; vom Zaun brechen sollte. Langfristig w&#252;nscht er sich einen konstruktiveren Diskurs.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,754222,00.html">Br&#252;der, zur Freiheit!<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(spon.de, Jakob Augstein)</span><br />
Konstruktivit&#228;t w&#252;nscht sich Jakob Augstein auch von einer echte liberalen Partei, also dem Gegenteil von dem was die FDP im Moment darstellt. &#8220;Westerwelles FDP der Selbstbediener braucht kein Mensch &#8211; Deutschland fehlt eine echte liberale Partei.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0324/medien/0012/index.html">Wie ich Stalins Badezimmer erschuf<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(Berliner Zeitung, Andreas Kopietz)</span><br />
Lippenstift und Puderdose, Goldelse, Bundeswaschmaschiene: Berlins Sehensw&#252;rdigkeiten haben angeblich alle m&#246;glichen Spitznamen im Volksmund. Einer ist definitiv erfunden &#8220;Stalins Badezimmer&#8221; f&#252;r die Karl-Marx-Allee. Aus einer Rotweinlaune heraus schrieb Andreas Kopietz den Begriff in die Wikipedia und von da an nahm er eine erstaunliche Karriere.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><img class="alignright" title="Namensnennung" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_attribution_small.gif" border="0" alt="Namensnennung" /><img class="alignright" title="Weitergabe unter gleichen Bedingungen" src="http://l.yimg.com/g/images/cc_icon_sharealike_small.gif" border="0" alt="Weitergabe unter gleichen Bedingungen" /></a> <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Bestimmte Rechte vorbehalten</span></a><span style="color: #888888;"> von </span><a href="http://www.flickr.com/photos/arvindgrover/"><span style="color: #888888;">arvindgrover</span></a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3010&amp;md5=82a7e930f1ab3c51fc6dd57015e0c8eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>#BlogThursday, keep it moving!</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/04/blogthursday-keep-it-moving/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[#BlogThursday]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche ist es mir passiert: Ich habe doch tats&#228;chlich  meine von mir selbst ins Leben gerufene Aktion, den #BlogThursday, vergessen. Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte viel zu tun. Am Mittwochabend war ich beim Twittwoch FFM unterwegs, und am Donnerstag hatte ich Deadline f&#252;r zwei Beitr&#228;ge. Einmal f&#252;r die Jugendmedienschutztagung und dann f&#252;r die Neuauflage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche ist es mir passiert: Ich habe doch tats&#228;chlich  meine von mir selbst ins Leben gerufene Aktion, den <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">#BlogThursday</a>, vergessen. Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte viel zu tun. Am Mittwochabend war ich beim <a href="http://www.twittwoch.de/twittwoch-frankfurt-vom-kaltschreiben-und-hitzigen-debatten/">Twittwoch FFM</a> unterwegs, und am Donnerstag hatte ich Deadline f&#252;r zwei Beitr&#228;ge. Einmal f&#252;r die <a href="http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/jugendschutz/index.html">Jugendmedienschutztagung</a> und dann f&#252;r die Neuauflage des Buches &#8220;PR im Web2.0&#8243;.</p>
<p>Aber der <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">#BlogThursday </a> ist ein viel zu tolles Projekt, ihn in Vergessenheit geraten zu lassen und er funktioniert! Ich habe &#252;ber <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Twitter</a> viel Lob f&#252;r die Aktion erhalten und was noch wichtiger ist viele interessante Blogs gefunden. Mir scheint es hat sich auch schon ein harter Kern gebildet, der sich allw&#246;chentlich auf den #BlogThursday freut und ich muss sagen, ich hab allein am ersten #BlogThursday mehr interessante Blogs entdeckt, als im letzten halben Jahr.</p>
<p>Deswegen gilt morgen wieder: Macht mit! Kurz &#252;belegen, welches Blog in der letzten Woche einen besonders lesenswerten Beitrag geschrieben hat, welches euch ein L&#228;cheln auf die Lippen gezaubert hat oder schon seit Jahren kontinuierlich gute Arbeit leistet. Ob bekannt, unbekannt, relevant ist v&#246;llig egal. Einfach einen Tweet aufsetzen mit 140 Zeichen, Link zum Blog und wenige Worte, warum dieses Blog euch so gut gef&#228;llt. Dann den Hashtag #BlogThursday nicht vergessen, damit alle eure Empfehlung finden. Au&#223;er dem werde ich die Blogempfehlungen nun auch hier mit einem Search-Widget reinlaufen lassen:</p>
<p><script src="http://widgets.twimg.com/j/2/widget.js"></script><br />
<script>
new TWTR.Widget({
  version: 2,
  type: 'search',
  search: '#BlogThursday',
  interval: 6000,
  title: 'Neueste Blogempfehlungen vom',
  subject: '#BlogThursday',
  width: 300,
  height: 350,
  theme: {
    shell: {
      background: '#8ec1da',
      color: '#ffffff'
    },
    tweets: {
      background: '#ffffff',
      color: '#444444',
      links: '#1985b5'
    }
  },
  features: {
    scrollbar: true,
    loop: true,
    live: true,
    hashtags: true,
    timestamp: true,
    avatars: true,
    behavior: 'default'
  }
}).render().start();
</script></p>
<p>Also empfehlt eure Lieblingsblogs und tragt so die Aktion weiter. Mehr zu den Hintergr&#252;nden und der Entstehung gibt es nochmal <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">hier</a>. Let&#8217;s make Blogs a trending topic again!</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2385&amp;md5=fb491415c421b20dc2f9e11a736ab946" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzfeuilleton.de/2010/04/blogthursday-keep-it-moving/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blog thirsty? Try #BlogThursday!</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 01:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[#BlogThursday]]></category>
		<category><![CDATA[Blogcharts]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Linkökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzfeuilleton.de/?p=2337</guid>
		<description><![CDATA[Durch den Microbloggingdienst Twitter gehen die Verlinkung unter den Blogs zur&#252;ck. Ich finde, Blogs sollten einen eigenen Tag auf Twitter erhalten. Den #BlogThursday!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #888888;">//English version below!</span></p>
<p>Es ist jetzt 2 Monate her, dass Robert Basic sich die Statistiken der <a href="http://www.deutscheblogcharts.de">Deutschen Blogcharts</a> angeschaut und festgestellt hat, dass der Grad der <a href="http://www.robertbasic.de/2010/01/deutsche-blogs-auf-dem-stand-vor-2006-angekommen/">Verlinkung auf dem Stand von 2006</a> angekommen ist. Heisst also, dass nach einem Hoch und Hype mit einem stetigen Anstieg was Bloganzahl und deren Verkn&#252;pfung anging ist die Zahl der Links, die sich Blogger untereinander schenken r&#252;ckl&#228;ufig. Aktuell reicht es beispielsweise, wenn 89 Blogs in den letzten 6 Monaten auf das eigene Blog verwiesen haben, um in die Charts einzusteigen. Zum Vergleich: Im M&#228;rz 2008 waren es noch 211.</p>
<p>Das alles ist keine neue Erkenntnis und auch der Schuldige scheint schon lange festzustehen: <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Twitter</a>. Die meisten verzichten inzwischen darauf, wegen eines Links ihren Blogeditor anzuwerfen, sondern garnieren ihn mit 140 Zeichen und schicken in raus in die Welt. Das ist soweit gar nicht schlimm und dennoch schade. Denn ich glaube, dass diese Entwicklung weiter dazu beitr&#228;gt, dass der Long Tail im Long Tail bleibt. Also die &#8220;gro&#223;en Blogs&#8221; bleiben weiter gro&#223;, weil sie tendenziell immer noch mehr verlinkt werden und die Kleinen bleiben klein, weil sie keiner verlinkt. <a href="http://www.electru.de/2010-03-03/inzest-blogrolls/#comment-3768">Manche</a> werfen den &#8220;Gro&#223;en&#8221; dazu noch Inzest vor.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/03/blogthursdaywh-Kopie.png" alt="#BlogThursday" /></p>
<p>Das macht es viel schwerer neue, spannende Blogs zu entdecken.  Auf Twitter z&#228;hlen bis lang  auch lediglich einzelne Beitr&#228;ge mit den schnellsten Nachrichten und neusten Informationen. Gesamtwerke werden selten gew&#252;rdigt.</p>
<p>Schade eigentlich, den meistens sind es genau diese &#8220;Gesamtkunstwerk-Blogs&#8221; in meinem <a href="http://feeds2.feedburner.com/Netzfeuilleton">Feed</a>-<a href="http://netzfeuilleton.de/2009/08/informationsmanagement-mit-feedly/">Reader</a>, die mir ein L&#228;cheln auf die Lippen zaubern oder mich zum Nachdenken anregen. Und ich w&#252;rde gerne mehr davon entdecken, einziges Problem: Ich wei&#223; nicht wie, denn Sie sind ja <a href="http://www.electru.de/2010-03-03/inzest-blogrolls/#comment-3768">nirgends verlinkt</a>. So alt wie dieses Erkenntnis sind auch schon die L&#246;sungsans&#228;tze:</p>
<p>StyleSpion organisierte Halbj&#228;hrlich <a href="http://stylespion.de/ein-fuer-blogs/3889/">&#8220;Ein ♥ f&#252;r Blogs&#8221;.</a> Gab dann aber angesichts massiver <a href="http://www.blogschrott.net/1031/was-ist-ein-linkbait/">Linkbaiting</a>-Vorw&#252;rfe <a href="http://stylespion.de/kein-herz-fuer-blogs-mehr/">auf</a>.<br />
Ui hat den FollowFriday umgem&#252;nzt und pr&#228;sentiert nun allw&#246;chentlich <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/follow-friday-fuer-blogs">auf seinem Blog</a> andere Blogs denen es zu folgen lohnt. &#196;hnlich sah auch Robert Basics vorgehen, nachdem oben erw&#228;hnten Artikel aus: Seit ein paar Wochen empfiehlt er am etablierten Followfriday auf Twitter<a href="http://twitter.com/RobGreen/statuses/8673639235"> Blogs die er gerne liest</a>, anstatt einzelner User.</p>
<p>Aber mir geht das alles nicht weit genug. Blogs sind etwas wunderbares und dahinter stecken Menschen die sich viel Arbeit machen und es gibt so viele gro&#223;artige unentdeckte Perlen im weiten Meer. Deshalb pl&#228;diere ich daf&#252;r, dass Blogs ihren eigenen Twitter-Tag bekommen, &#228;hnlich dem <a id="aptureLink_68W1HxquVQ" href="http://search.twitter.com/search?q=%23musicmonday">#musicmonday</a> oder eben dem <a id="aptureLink_b7M1pbaJIo" href="http://search.twitter.com/search?q=%23followfriday">#followfriday</a>, um zwei etablierte Beispiele zu nennen, m&#246;chte ich hiermit den #BlogThursday einf&#252;hren.</p>
<p>Wie funktioniert das? Ganz einfach:</p>
<p>Ihr nehmt euch am Donnerstag 2 Sekunden Zeit und &#252;berlegt euch, welches die sch&#246;nste Blogperle ist, die ihr kennt. Welche Autor bringt euch regelm&#228;&#223;ig zum Lachen, Nachdenken oder hat einfach eine anbetungsw&#252;rdige Schreibe?<br />
Den Link zu seinem digitalen Tagebuch packt ihr dann in eure Twitternachricht zusammen mit einer kleinen Beschreibung oder Begr&#252;ndung, warum dieses Blog so toll ist.<br />
Dann noch Hashtag #BlogThursday dahinter, damit andere eure Empfehlung besser finden k&#246;nnen und hinaus damit in die Flut der Nachrichten.</p>
<p>Lasst und Blogs wieder zu einem Trending Topic machen, ich freue mich schon darauf viele neue, spannende Blogs zu entdecken und hoffe, dass viele von euch mitmachen und vielleicht vorher noch andere darauf hinweisen: <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">Donnerstag ist Blogtag</a>.</p>
<p>english version:</p>
<p>I don&#8217;t exactly know how the situation in other blogospheres is, but  in Germany the linking between blogs is decreasing. A lot of the  precious link  juice is of course going to Twitter. Many of Blog posts are linked on  Twitter everyday, but blogs as complete works are not that appreciated.  Although there is room for nearly everything on Twitter: On Fridays you  recommend interesting users, on Mondays you tell others, what music  you&#8217;re listening to. Why not do something like that for blogs? Because  blogs are such a beautiful thing, cause a lot of work and every single  author is happy getting a recommendation. That&#8217;s why i thought about  launching #BlogThursday.</p>
<p>What you gotta do? Its pretty easy: just  take 2 seconds and think about which blog had a pretty touching article  today, made you rethink your current position on a topic, or simply made  your day through a funny picture? Take the link to a blog, write a few  words why that blog is worth being read, add #BlogThursday  and send it out to your  followers.</p>
<p>I think they&#8217;ll like getting new Blog recommendations  and the Blog authors will be happy getting some love back. So lets do  this: From now on it&#8217;s #BlogThursday.</p>
<p><span style="color: #888888;">For more you should <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">follow us on Twitter</a> and add our <a href="http://feeds2.feedburner.com/Netzfeuilleton">RSS-Feed</a>.</span></p>
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		<title>&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; &#8211; Was twittern einer Lokalzeitung bringt</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/01/in-letzter-zeit-greif-ich-lieber-zur-rz-was-twittern-einer-lokalzeitung-bringt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[RheinZeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seine Kollegen denken wohl immernoch, dass er einfach zu viel Zeit habe, meint Christian Lindner bei der Vortragsreihe &#8220;Das Leben im Netz&#8221; an der Uni Mainz. Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung und spricht im Rahmen seines Vortrags &#252;ber &#8220;Das Schweizer Messer Web 2.0 &#8211; Die vielf&#228;ltigen Effekte von Twitter bei der Rhein-Zeitung&#8221;. Er ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Kollegen denken wohl immernoch, dass er einfach zu viel Zeit habe, meint Christian Lindner bei der <a href="http://netzhocker-mz.blogspot.com/">Vortragsreihe &#8220;Das Leben im Netz&#8221;</a> an der Uni Mainz. Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung und spricht im Rahmen seines Vortrags &#252;ber &#8220;Das Schweizer Messer Web 2.0 &#8211; Die vielf&#228;ltigen Effekte von Twitter bei der Rhein-Zeitung&#8221;. Er ist seit dem 23.01.2009 als <a href="http://twitter.com/RZChefredakteur">@RZChefredakteur</a> auf Twitter unterwegs und z&#228;hlt damit bis heute zu den wenigen Chefredakteuren, die selbst Twittern.<br />
Warum er damit angefangen hat? Twitter ist f&#252;r ihn das optimale Medium f&#252;r Journalisten, die ja gewohnt sind sich kurz und pr&#228;gnant auszudr&#252;cken, damit ist auch die Zeichenbeschr&#228;nkung f&#252;r ihn kein Problem: &#8220;Ein erfahrener Journalist empfindet die 140 Zeichen geradezu als komfortabel.&#8221; Inzwischen hat seine Rhein-Zeitung &#252;ber 30 redaktionelle Twitter-Accounts, die insgesamt auf &#252;ber 12.000 Follower kommen ((Man darf hier von einigen Doppel-Followings ausgehen)).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/christianlindner.jpg" alt="Der @RZChefredakteur beim Twittern" /><br />
<span style="color: #888888;">Der @RZChefredakteur beim Twittern. Foto von <a href="http://senadpalic.de/">Senad Palic</a>, geschossen an einem der Followerabende. </span></p>
<p>Doch die Follower folgen nicht nur, sondern interagieren mit dem Medium. Christian Lindners Credo lautet n&#228;mlich: Pers&#246;nlich Twittern! Automatisierte Nachrichtenfeeds, wie sie bei den meisten Nachrichtenseiten noch State of the Art sind, kommen bei ihm nicht in Frage. Durch diese Ansprechbarkeit der einzelnen Autoren, Ressorts, und Regionalredaktionen ist es auch m&#246;glich, dass die Leser eigene Themen und Hinweise weiterleiten.</p>
<p>Der Journalist z&#228;hlt auf: Unf&#228;lle, Einbr&#252;che oder seltsame Unternehmenspleiten, auf viele Themen weisen die engagierten Follower hin und irgendwann verliert man den Glauben hier nur gesch&#246;nte Einzelf&#228;lle pr&#228;sentiert zu bekommen. Mehrere Themenhinweise am Tag bek&#228;me die Rhein-Zeitung inzwischen, erz&#228;hlt Lindner, und dabei ginge es keineswegs nur um solch triviale Geschichten. Auch der ein oder andere Tipp aus gro&#223;en regionalen Unternehmen und der Hinweis auf ein politisches Skand&#228;lchen auf Landesebene soll schon dabei gewesen sein. Whistleblowing via Twitter.<br />
Erstaunlich ist, dass hierbei nicht einmal auf Anonymit&#228;t Wert gelegt wird, sondern diese Hinweise von personalisierten Accounts kommen. Die Erkl&#228;rung findet Lindner leicht: &#220;ber Twitter geht der Kontakt schnell und einfach und die Leute haben Vertrauen zur Marke RZ.</p>
<p>Vor allem Menschen und Themen die man sonst nicht erreicht h&#228;tte w&#252;rde die Rhein-Zeitung so st&#228;rker ansprechen. Das Image der sonst als recht verstaubt geltenden Lokalzeitung profitiert davon. Die Abonnenten der Printzeitung sind im Schnitt 51 Jahre, 46% &#252;ber 50. F&#252;r eine Lokalzeitung normal, aber die Auflage schwindet. Noch seien die Zahlen zwar stabil, aber Lindner glaubt an ein weiteres Abnehmen der Abonnentenzahlen. Eines seiner Instrumente dagegen ist Twitter, hier erreicht die Zeitung j&#252;ngere Menschen und ein, der Zeitung sonst eher fernes, Klientel. Von dem bisherigen Erfolg dieses Weges zeugen zwar noch keine Eindeutigen Zahlen, <a href="http://twitter.com/reneguels/status/7374951815 ">aber</a> <a href="http://twitter.com/altherr/status/5766818344">einige</a> <a href="http://twitter.com/blattwerk/status/3401712877">Tweets</a>:</p>
<p><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/RZTwitter.jpg" alt="null" /></p>
<p>Umgekehrt ist der Rhein-Zeitung aber auch daran gelegen den eigenen Lesern Twitter n&#228;her zu bringen. So promotet die RZ, die eigenen Twitter-Accounts recht prominent<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/"> auf der eigenen Seite</a> &#252;bersichtlich aufgeteilt nach Region und Ressort. Und um neu Twitterern &#252;ber Startschwierigkeiten hinwegzuhelfen, empfehlen sie auch gleich<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/index1.html"> lesenswerte Twitterer aus der Region</a> und haben das Projekt der Twitterpaten ins Leben gerufen, die Neulinge beim Microbloggingdienst versprechen an die Hand zu nehmen. Au&#223;erdem veranstaltet die Rhein-Zeitung ab-und-zu Followerabend, bei denen einige Follower in die Redaktion eingeladen und herumgef&#252;hrt.</p>
<p>Fassen wir also zusammen, welche Vorteile hat die Rhein-Zeitung von Twitter:</p>
<ul>
<li> Image-Gewinn gerade bei J&#252;ngeren</li>
<li> Steigerung der Reichweite  (bei einer <a href="http://webevangelisten.de/soziale-netzwerke-als-linkgeber">Webevangelisten-Untersuchung</a> landete die RZ noch vor der Tagesschau)</li>
<li> Verst&#228;rkung der Blatt &#8211; Leserbindung</li>
<li>Kontakt zu den Lesern</li>
<li>Besseres Bild der eigenen Leser</li>
<li> Verf&#252;gbarkeit des Wissens vieler, Stichwort Crowdsourcing. So fragt die RZ bei bestimmten Themen immer mal wieder die Follower nach Mithilfe. Zum Beispiel bei der Frage nach besonders <a href="http://twitter.com/GixxerDavis/status/7399428454">kaputten Stra&#223;en</a> oder den <a href="http://rhein-zeitung.de/on/09/12/13/rlp/r/schnee/schnee.html">sch&#246;nsten Schneebildern</a>.</li>
<li> <a href="http://www.twitvid.com/3579B">Ehrliche Kritik</a> und direktes Feedback, sowie <a href=" http://twitter.com/Monte_Mare/status/7371684156">Fehlerhinweise.</a></li>
<li>Hinweise auf lokale Themen, die der Zeitung sonst vielleicht entgangen w&#228;ren.</li>
</ul>
<p>Das sind sicher keine neuen Erkenntnisse, und darauf h&#228;tte man auch mit etwas gesundem Menschenverstand von selbst kommen k&#246;nnen, aber die RheinZeitung tritt eben den Beweis an, dass an all den schlauen Tipps der zahlreichen <a href="http://twitter.com/tspe/status/6925126200">Social-Media Berater</a> auch ab und zu ein Funken Wahrheit dran ist. Wie hat die Rhein-Zeitung das geschafft?</p>
<p>Christian Lindner hat daf&#252;r eine klare Erkl&#228;rung: F&#252;r ihn mitentscheidend war, dass er als Chef damit angefangen hat und es so selbst in die Redaktion  hineingetragen hat und eben nicht zur Technikabteilung gegangen ist und gesagt hat &#8220;Macht mal was mit diesem Twitter.&#8221; Bei der Rhein-Zeitung twittern alle Redaktionsabteilungen selbst. Auf die Frage, wie denn die alt eingesessenen Redakteure auf die neue Aufgabe im Redaktionsalltag reagiert hat, sagte er, dass man niemanden zum Twittern gezwungen habe, man habe Ihnen das Werkzeug an die Hand gegeben und gesagt mach mal und wenn auf gefallen ist, dass jemand sich da zur&#252;ck h&#228;lt habe man angesprochen, wo die Probleme liegen. Bei den neu angekommenen <a href="http://twitter.com/RZVolontaere">Volont&#228;ren</a> besteht der Chef allerdings auf die Verwendung der Sozialen Dienste, schlie&#223;lich nutzen die meisten das auch privat selbstverst&#228;ndlich und k&#246;nnen das also auch gewinnbringend in die Redaktion einbringen.</p>
<p>Ob diesem Beispiel weitere Zeitungen folgen werden? Lindner ist sich sicher, dass Sie m&#252;ssen um an zuzk&#252;nftige Leser, &#252;ber welchen Verbreitungskanal auch immer sie dann die Zeitung konsumieren, &#252;berhaupt zu erreichen.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2144&amp;md5=d7e1a00d7297fd88052b30ce06c264bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>How to gain 5000 Followers in just 11 days!</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/12/how-to-gain-5000-followers-on-twitte-in-just-11-days-robert-basic-robgreen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Was klingt wie das unseri&#246;se Angebot aus der letzten SPAM-Mail oder den zwielichten Tipps im verwinkelten SEO-Blog ist tats&#228;chlich ernstgemeint, denn er tut es schon wieder. Robert Basic verkauft, was andere als Teil seiner Seele ansehen, seinen Twitter-Account @RobGreen. Es war erst Anfang des Jahres, dass Robert Basic sein fr&#252;heres Blog BasicThinking gewinnbringend an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was klingt wie das unseri&#246;se Angebot aus der letzten SPAM-Mail oder den zwielichten Tipps im verwinkelten SEO-Blog ist tats&#228;chlich ernstgemeint, denn <a href="http://blog.buzzriders.com/2009/12/18/verkauf-des-twitter-accounts-robgreen/">er</a> tut es schon wieder. Robert Basic verkauft, was andere als Teil seiner Seele ansehen, seinen Twitter-Account <a href="http://twitter.com/RobGreen">@RobGreen</a>.</p>
<p>Es war erst Anfang des Jahres, dass Robert Basic sein <a href="http://basicthinking.com">fr&#252;heres Blog BasicThinking</a> gewinnbringend an den Mann brachte. 46.900 €uro brachte das A-Blog in einer ebay-Auktion. Nun ist eben der Twitter-Account dran.</p>
<p>Um die 5000 Follower hat der Account zur Zeit zu bieten. Die Auktion l&#228;uft diesmal &#252;ber keines der gro&#223;en Portale, sondern wird von Robert selbst via Mail abgewickelt.</p>
<p>Ich m&#252;sste l&#252;gen, w&#252;rde ich sagen ich h&#228;tte nichts von der Auktion gewusst. Schlie&#223;lich h&#228;nge ich <a href="http://www.robertbasic.de/2009/10/cafehaustalk-no-11/">hier</a> und <a href="http://blog.buzzriders.com/category/buzzcamp/">da</a> mit ihm ab ((this was a disclosure)) und er hatte mir schon von dem Plan berichtet, das Interessante ist, dass er dabei schon fast alle Reaktionen vorweggenommen hat.</p>
<p>Die sind n&#228;mlich genau gleich, wie beim letzten Mal. W&#228;hrend die einen ihm Vorwerfen eine <a href="http://www.techfieber.de/2009/12/18/social-media-nutte-robert-basic-verkauft-twitter-account/">&#8220;Social-Media Nutte&#8221;</a> zu sein und andere meinen darin einen <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/robert-basic-probt-den-ausverkauf_100025248.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=ae451bb2ba">Ausverkauf f&#252;r die PR </a>erkannt zu haben, &#252;berlegen sich dritte wieviel denn so ein gemeiner Follower an sich wohl wert sein kann.</p>
<p>Das Robert Basic in seiner Beispielrechnung daf&#252;r die Nummer 50.000 in den Mund nimmt sorgt gleich f&#252;r <a href="http://www.turi2.de/2009/12/18/heute2-robert-basic-verkauft-twitter-account-7595521/">die n&#228;chste Aufregung</a>. Dabei bin ich mir sicher, dass Robert selbst diese Summe als recht utopische Annahme dahin gestellt hat. Oder er hat seinen Verkaufstaktik seit dem letzten Mal extrem professionalisiert.</p>
<p>Die Argumente der Gegner sind &#252;ber weite Strecken diesselben wie beim Verkauf des Blogs: Das Projekt sei viel zu sehr mit dem Menschen Robert Basic verbunden, und nach dem Verkauf und dem Abklingen des Wirbels werden die Zahlen in den Keller rutschen. Beim Blog hatten sie damit unrecht. Die Besucherzahlen sind nach allen<a href="http://meedia.de/nc/details/article/basicthinking-ohne-basic-erfolgreicher_100022607.html"> Informationen, die man so hat</a> gestiegen, dank einer Professionalisierung der Inhalte.</p>
<h3>Wer sollte sowas kaufen?</h3>
<p>Der theoretische Anreiz zum Kauf des Twitter Accounts ist der gleiche wie beim Blog. Angenommen, da sitzt irgendwo ein Unternehmen, dass sagt: &#8220;Mensch wir wollen jetzt auch mal was in diesem SocialWeb machen, ohne jahrelange Vorarbeit.&#8221; Angenommen da hat jemand eine &#8220;Social Media Kampagne&#8221; in der Schublade und will mit einem gro&#223;en Knall starten, dann kann er nun Zuschlagen.</p>
<p>Und er muss auch keineswegs dann auf ewig als @RobGreen durchs Netz firmieren, der Name selbst steht n&#228;mlich nicht zum Verkauf, sondern lediglich der Account mit den Followern.</p>
<p>Und da schreien auch schon die n&#228;chsten: Sie f&#252;hlen sich &#8220;<a href="http://www.cyber-junk.de/mitgemacht/jetzt-fuhl-ich-mich-ungefragt-verkauft-unfollow-robgreen/">ungefragt verkauft</a>&#8220;, ihnen bleibt ein einfaches Unfollow. Und tats&#228;chlich scheinen in den ersten Studen des Angebots viele diese M&#246;glichkeit gew&#228;hlt zu haben, denn im Moment sind die Followerzahlen knapp unter 5000 gerutscht.</p>
<p><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/12/robgreen.jpg" alt="@RobGreens Followerzahlen" width="475/" /></p>
<p><span>Allerdings <span>ist</span> der <span style="text-decoration: line-through;"><span>Hype </span></span><span>Buzz</span> ja auch <span>nocht</span> nicht richtig gestartet. Man darf sich sicher sein, dass diese Zahlen wieder steigen, sobald die </span><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/"><span><span>Mainstreammedien</span></span></a> und das Fernsehen wieder mit dabei sind.</p>
<p>Interessant ist zu sehen, dass sich die hochkochende Diskussion um den Verkauf dem Gegenstand anpassen. Wurden vor fast einem Jahr noch <a href="http://rivva.de/http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/06/basic-thinking-verkaufen/">seitenweise</a> die Blogs vollgeschrieben finden sich nun viele der <a href="http://twitter.com/Nico/status/6791933048">h&#228;mischen</a> <a href="http://twitter.com/sixtus/statuses/6791857256">Kommentare</a> und <a href="http://twitter.com/saschalobo/statuses/6779462777">Anspielungen </a>ebenfalls auf Twitter.</p>
<p>Robert Basic <a href="http://twitter.com/RobGreen/status/6791489392">sagt selbst</a>, dass er sich jetzt ersteinmal entspannt zur&#252;cklehnt und die Reaktionen liest. Sein erstes Ziel ist ja auch schon erreicht: PR f&#252;r sein aktuelles<a href="http://buzzriders.com"> Projekt BuzzRiders</a> und die am Sonntag startenden <a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/bollmannetbasic-wenn-zwei-kumpel-streiten8654">neue Talkshow auf evangelisch.de </a>machen. Achso und wer zuschlagen will, findet hier noch einmale eine <a href="http://blog.buzzriders.com/twitter-verkauf-robgreen/">genaue Anleitung zum Weihnachsteinakuf.</a></p>
<p><strong>BTW:</strong> Der Dienst <a href="http://tweetvalue.com">TweetValue</a> errechnet f&#252;r @RobGreen einen Wert von 569$, <a href="http://whatsmytwitteraccountworth.com/">Whatismytwitteraccoutnworth.com</a> kommt hingegen auf $2,263.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2016&amp;md5=ea54aa58d4237163bb2d830a4ba69520" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind wir reif f&#252;r eine neue Zeitung?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 00:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
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		<category><![CDATA[kompakt]]></category>
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		<description><![CDATA[Es herrscht wieder Aufbruchstimmung im Lande! Dieses Heilmittel in Krisenzeiten ist wie so oft den Medienmogulen des Axel Springer Verlags zu verdanken, die mit einer gro&#223; angelegten Marketingkampagne die Medienrevolution mit dem Relaunch von „Welt Kompakt“ in Gang setzen. Ganz Berlin ist zugepflastert mit den Plakaten und auch auf M&#252;nchens Werbetafeln so wie in anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/12/bc84.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">Es herrscht wieder Aufbruchstimmung im Lande! Dieses Heilmittel in Krisenzeiten ist wie so oft den Medienmogulen des Axel Springer Verlags zu verdanken, die mit einer gro&#223; angelegten Marketingkampagne die Medienrevolution mit dem Relaunch von „<a href="http://www.facebook.com/weltkompakt">Welt Kompakt</a>“ in Gang setzen. Ganz Berlin ist zugepflastert mit den Plakaten und auch auf M&#252;nchens Werbetafeln so wie in anderen Gro&#223;st&#228;dten will man sie schon gesichtet haben, die h&#252;bschen Fotografien  mit ihren kessen Spr&#252;chen, die den versierten Internetnutzer in der anonymen Masse sofort entlarven sollen.</p>
<p>F&#252;hlt man sich angesprochen, etwa bei den Behauptungen, man melde seine Haustiere bei Facebook an oder brauche einen neuen Namen f&#252;r seine echten Freunde, wird auch gleich eine der elementarsten Fragen der neuen Zeitgeschichte gestellt, die <em>to be or not to be?</em> v&#246;llig in den Schatten stellt: Sind wir reif f&#252;r eine neue Zeitung? Ja oder nein? Ok oder Abbrechen?</p>
<p>Denn obwohl es gro&#223;es Vergn&#252;gen bereitet, in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln mobil online zu sein und dabei eingedeutschte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mG6sXLQwlJU">Bowie-Hits</a> zu tr&#228;llern, fehlte dem Anschein nach das geeignete Medium f&#252;r den Internets&#252;chtigen. Eine Zeitung kommt da wie gerufen. Wo sonst k&#246;nnte man die gestrigen Neuigkeiten, irgendwelche Tweets irgendwelcher Leute und Beschreibungen omin&#246;ser YouTube-Videos <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet">sonst finden</a>?</p>
<p>Endlich ist sie nun also gef&#252;llt die L&#252;cke der Generation Upload. Seit diesem November haben sogar die verblassesten Nerds nun also einen Grund ans Tageslicht zu treten, um vor dem Kiosk Schlange zu stehen. Dort warten sie dann reihenweise auf ihre kompakte Welt, die nativen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04">Digitalis</a>.</p>
<p>Den Spot zur Kampagne gibt es hier und dem hat sich der <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/werber-parodiert-welt-kompakt-spot_100024816.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=424d919017">Werber Nerger</a> ebenfalls angenommen und gleich 4 Parodien davon ver&#246;ffentlicht:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/150D811611005149&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/p/150D811611005149&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2002&amp;md5=cb24c3834e0f25a38f01fcf3c029d6bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentare &#252;ber eine Webseite auf einer Webseite</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/06/kommentare-ueber-eine-webseite-auf-einer-webseite/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2009/06/kommentare-ueber-eine-webseite-auf-einer-webseite/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzfeuilleton.de/?p=1303</guid>
		<description><![CDATA[TBUZZ erm&#246;glicht es Twitterkommentare &#252;ber eine Seite direkt abzugeben und gleichzeitig sehen, was in der Twittersphere aktuell &#252;ber diese Seite gemeint wird. Sollte es sich durchsetzen, k&#246;nnte es die Kommentierung auf Blogs weiter (r)evolutionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="350" height="263" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4548135&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=0086ff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4548135&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=0086ff&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p><a href="http://tbuzz.arc90.com/">TBUZZ</a> erm&#246;glicht es <a href="http://twitter.com/sheephunter">Twitter</a><a href="http://twitter.com/sheephunter">kommentare</a> &#252;ber eine Seite direkt abzugeben und gleichzeitig sehen, was in der <a href="http://netzfeuilleton.de/2009/03/taking-you-into-the-twittersphere/">Twittersphere </a>aktuell &#252;ber diese Seite gemeint wird. Sollte es sich durchsetzen, k&#246;nnte es die Kommentierung auf Blogs weiter (r)evolutionieren.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1303&amp;md5=768326ef23309c5ed051f16b941b7c69" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>StudiVZ unter Beschuss: Alle gegen einen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 17:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Darwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum gibt es &#196;nderungen in Deutschlands gr&#246;&#223;tem Studentenportal &#8220;StudiVZ&#8221; und den Ablegern MeinVZ&#38;SchuelerVZ, ist die Aufregung dar&#252;ber nicht weit. Doch was steckt hinter den Vorw&#252;rfen und ist alle Kritik verst&#228;ndlich? Netzfeuilleton sah sich die Hintergr&#252;nde genauer an und kommt zu einem etwas anderen Ergebnis. Verschwiegene Tatsachen und eine vergn&#252;gliche Massenbeschwerde kommen auf. Was ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/05/bf4.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Kaum gibt es &#196;nderungen in Deutschlands gr&#246;&#223;tem Studentenportal &#8220;StudiVZ&#8221; und den Ablegern MeinVZ&amp;SchuelerVZ, ist die Aufregung dar&#252;ber nicht weit. Doch was steckt hinter den Vorw&#252;rfen und ist alle Kritik verst&#228;ndlich? Netzfeuilleton sah sich die Hintergr&#252;nde genauer an und kommt zu einem etwas anderen Ergebnis. Verschwiegene Tatsachen und eine vergn&#252;gliche Massenbeschwerde kommen auf.<br />
</strong></p>
<p>Was ich in der deutschen Blogosph&#228;re immer wieder erkennen kann, ist eine unsensible Kopie von Aussagen. So bald eine gr&#246;&#223;ere Quelle eine Meinung propagiert, ist es ein Leichtes sie zu kopieren und in einer anderen Formulierung zu ver&#246;ffentlichen. So schafft man beispielsweise schnell eine Mobilisierung, die im Internet sehr gelobt wird, aber h&#228;ufig auch nur daran liegt, dass es genug ahnungslose Trittbrettfahrer gibt, die mitmachen. Diese virale Funktion kann auch gerne dazu benutzt werden, eine allgemeine Auffassung &#252;ber eine Sache zu erstellen, die dann von der Mehrheit geschluckt wird und so weiter geplaudert wird. Es muss keine gro&#223;en Begr&#252;ndungen geben, so lange gen&#252;gend Leute mitmachen, werden die Kritiker in der Masse verstummen. Diese Publicity hat viele Vorteile, kann aber auch zum Gegenteil f&#252;hren. Die StudiVZ Ltd. ist seit einiger Zeit gro&#223;es Opfer dieser negativen PR &#8211; teilweise berechtigt, teilweise v&#246;llig ohne Sinn.</p>
<p>So startete das Studentennetzwerk heute eine neue Funktion, die dem Microbloggingdienst Twitter sehr &#228;hnelt. Jeder User hat jetzt die M&#246;glichkeit eine 140-Zeichen lange Nachricht zu verfassen. Genauso wie beim amerikanischen Vorreiter also. Im Gegensatz zu dem ist diese Funktion aber noch nicht interaktiv einzusetzen und auch nicht &#246;ffentlich einsehbar. Statt das Netzwerk einmal daf&#252;r zu loben, dass die langweilige Startseite einem neuen Bild gewichen ist, darf <a href="http://www.alles2null.de/twitter-heisst-jetzt-buschfunk-bei-meinvz/">man</a> <a href="http://www.crossrange.de/2009/05/06/studivz-du-bist-klonland/">jetzt</a> <a href="http://www.sabiro.de/web-20/buschfunk-twitter-im-studivz/">von</a> <a href="http://netzwertig.com/2009/05/06/studivz-gestern-wie-facebook-heute-wie-twitter/">kunterbunten Kopievorw&#252;rfen</a> lesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/05/bf1.jpg" alt="" /></p>
<p>Dass die Funktion &#8220;ist gerade..&#8221; bei StudiVZ schon seit &#252;ber einem Jahr existiert und jetzt einfach unter dem Titel &#8220;Buschfunk&#8221; vom pers&#246;nlichen Profil auf die Startseite gewichen ist, wird verschwiegen. Dass StudiVZ sicher nicht das erste Portal ist, dass <a href="http://www.blogwave.de/was-machen-eigentlich-die-ganzen-twitter-klone.html">Twitter kopiert</a>, scheint pl&#246;tzlich auch nicht der Rede wert zu sein. Dass Facebook seit kurzer Zeit selbst versucht eine Art Twitter zu integrieren, ist auch nirgends zu lesen. Immerhin kupferte StudiVZ bei Facebook ab, was zu Recht zu viel Kritik f&#252;hrte, aber das amerikanische Pendant pl&#246;tzlich unverwundbar macht?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Das fr&#252;hrere &quot;Username is..&quot; wurde in eine Phrase umformuliert, die auch auf Facebook zu twittern einl&#228;dt." src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/05/bf2.jpg" alt="" width="400" height="66" /><p class="wp-caption-text">Das fr&#252;hrere &quot;Username is..&quot; wurde in eine Phrase umformuliert, die auch auf Facebook zu twittern einl&#228;dt.</p></div>
<p>Dabei macht man es sich einfach: Was es bei Facebook so oder so &#228;hnlich gibt, ist gleich eine Kopie. Die &#246;ffentlichen Profile in etwa die StudiVZ vor kurzer Zeit einf&#252;hrte. Bei Facebook gibt es diese schon lange, dabei bleibt unerw&#228;hnt, dass das amerikanische Netzwerk diesen &#8220;Fangedanken&#8221; deutlich von MySpace kopierte, die es mit ihren Musikerprofilen in die Herzen der User schafften. Sicher sind einige <a href="http://bumi.wordpress.com/2006/10/03/studivz-in-original-facebook-farben/">Plagiatvorw&#252;rfe berechtigt</a>, auch wenn die Facebook-Klagen eher nach einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,621831,00.html">Kaufversuch aussehen</a>, zu mal das Social Network <a href="http://www.informationweek.com/news/internet/social_network/showArticle.jhtml?articleID=213403676">selbst im Rechtsstreit</a> stand und StudiVZ vor einiger Zeit vergeblich aufkaufen wollte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/05/bf3.jpg" alt="" /></p>
<p>Wer bei StudiVZ Innovation sucht, soll sie erst einmal bei der Konkurrenz finden. Das gegenseitige Kopieren ist dabei eine altbew&#228;hrte Methode, um etwas weiterzuentwickeln. Im Grunde baut jedes heutige Startup irgendwo auf den Ideen anderer Vorg&#228;nger auf. Das war fr&#252;her nicht unbedingt anders:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/3S_JgkiW3qI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3S_JgkiW3qI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/3S_JgkiW3qI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/3S_JgkiW3qI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></embed></object></p>
<p>Wenn ein jeder StudiVZ nicht mag, wieso befinden sich dann immer noch so viele User dort? Ist es vielleicht wie beim Fernsehen, das auch den gro&#223;en Hass sch&#252;rte, als Ranicki sich &#246;ffentlich aufregte? Der &#8220;ja, voll doof&#8221;-Ruf bleibt eben immer ein einfaches Mittel der sozialen Interaktion. &#220;brigens eine Funktion die alle Netzwerke vereint. Aber wahrscheinlich hat StudiVZ das auch irgendwo gestohlen.</p>
<p><em>Alle Screenshots von mir. Titelbild unter CC von <a href="http://www.flickr.com/photos/66164549@N00/2211057359">law_keven</a> bearbeitet.<br />
Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="http://idiotext.blogspot.com/2009/05/alle-gegen-einen.html">idiotext</a>.</em></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1182&amp;md5=03eb65c868450a7182759f20a9d2fec6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Taking you into the Twittersphere</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 19:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
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		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="350" height="292" data="http://current.com/e/89891774/en_US" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://current.com/e/89891774/en_US" /></object></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=980&amp;md5=e4bf580f3bbbd4d46ad6714d52019f1a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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