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	<title>netzfeuilleton.de &#187; PR</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>Morgenlinks mit Privilegienmuschis, BND &amp; Bela B.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 08:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[BND]]></category>
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		<description><![CDATA[Wahrheit und Normen (juliaschramm.de, Julia Schramm) Julia Schramm betrachtet ihr Leben als &#8220;Privilegienmuschi&#8221; und zu welchen Vorteilen ihr das gereicht: &#8220;Ich werde auch nicht gefragt, wann ich entdeckt habe, dass ich hetero sei, wie denn meine Umwelt auf diese Nachricht reagiert h&#228;tte, dass ich nun mit einem Mann zusammen sei und ob wir Probleme mit [...]]]></description>
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</script> </p></div><p><strong><a href="http://juliaschramm.de/blog/moderne/wahrheit-und-normen/">Wahrheit und Normen<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(juliaschramm.de, Julia Schramm)</span><br />
Julia Schramm betrachtet ihr Leben als &#8220;Privilegienmuschi&#8221; und zu welchen Vorteilen ihr das gereicht: &#8220;Ich werde auch nicht gefragt, wann ich entdeckt habe, dass ich hetero sei, wie denn meine Umwelt auf diese Nachricht reagiert h&#228;tte, dass ich nun mit einem Mann zusammen sei und ob wir Probleme mit der Akzeptanz haben.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp:: ">Meine Name ist: BND<br />
</a></strong> <span style="color: #888888;">(ard.de, Ulrich Chaussy)<br />
<span style="color: #000000;">Das ARD-Radiofeature blickt so weit wie m&#246;glich hinter die Kulissen des Bundesnachrichtendienstes und die Geschichte des Geheimdienstes.</span></span></p>
<p><strong><a href="http://saschalobo.com/2011/10/28/der-brief-den-schlecker-jetzt-schreiben-sollte">Der Brief, den Schlecker jetzt schreiben sollte<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(saschalobo.com, Sascha Lobo)</span><br />
Schlecker hat sich in der letzten Woche etwas in die Nesseln gesetzt, als sie versuchten ihren Slogan &#8220;For You. Vor Ort.&#8221; mit einer Zielgruppe aus der &#8220;mittleren und unteren Bildungsschicht&#8221; zu verteidigen. Sascha Lobo schreibt den Brief, den Schlecker jetzt zur Entschuldigung schreiben sollte.</p>
<p><strong><a href="http://www.ennomane.de/2011/10/26/schnauze-schmidt/">Schnauze, Schmidt!<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(ennomane.de, Enno Park)</span><br />
&#8220;Helmut Schmidt toll finden ist einer der gro&#223;en gemeinsamen Nenner unserer Zeit.&#8221; und trotzdem ist Enno genervt vom Altkanzler der Herzen.</p>
<p><strong><a href="http://videos.arte.tv/de/videos/hotel_bela_george_romero-4227838.html">Hotel Bela<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(arte.tv, Bela B.)<br />
<span style="color: #000000;">Bela B.,Gruselfan, trifft Zombiegott George A Romero (&#8220;&#8230; of the Dead&#8221;). Hotel Bela wird wohl eine einmalige Sache bleiben, sagt die SZ, deshalb schnell in den n&#228;chsten 7 Tagen anschauen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den Morgenlinks sammeln wir bis m&#246;glichst jeden Dienstag spannende, interessante &amp; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um etwas Lesestoff f&#252;r zu haben. Wer nicht immer bis zur n&#228;chsten Ausgabe auf spannende Links warten m&#246;chte, der folgt  <a href="http://twitter.com/morgenlinks">@morgenlinks</a> auf Twitter oder <a href="http://facebook.com/netzfeuilleton">“Liked” uns auf Facebook</a> und erh&#228;lt dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne f&#252;r Hinweise offen, ebenso &#252;ber Kommentare, Mail oder auf anderem Wege.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3566&amp;md5=9f7ff6654b2bea76e8a783a1b5e82af2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Morgenlinks mit PR in SZ, Aufstand in CDU &amp; SPAM in Ton</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Siebbelag]]></category>
		<category><![CDATA[Burger]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlinks]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Versicherungs-PR in der S&#252;ddeutschen (nachdenkseiten.de, Jens Berger) Jens Berger wundert sich doch sehr, dass laut SZ eine Berufsunf&#228;higkeitsversicherung &#8220;jeder braucht&#8221;. Und kommt zu dem Schluss: &#8221; Im schlimmsten Fall handelt es sich hierbei um ein sogenanntes „Advertorial“, also einer Mischung aus Werbung und redaktionellem Inhalt, f&#252;r den ein Kunde gezahlt hat. Im besten Fall versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=10070">Versicherungs-PR in der S&#252;ddeutschen<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(nachdenkseiten.de, Jens Berger)</span><br />
Jens Berger wundert sich doch sehr, dass laut SZ eine Berufsunf&#228;higkeitsversicherung &#8220;jeder braucht&#8221;. Und kommt zu dem Schluss: &#8221; Im schlimmsten Fall handelt es sich hierbei um ein sogenanntes „Advertorial“, also einer Mischung aus Werbung und redaktionellem Inhalt, f&#252;r den ein Kunde gezahlt hat. Im besten Fall versucht die SZ „lediglich“ das zu erreichen, was in den Hochglanzprospekten f&#252;r potentielle Anzeigenkunden gerne als „werbefreundliches Umfeld“ beschrieben wird. &#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Leserbrief-%E2%80%9EJetzt-ist-Schluss-Frau-Merkel%E2%80%9C-_arid,273281.html">Leserbrief: „Jetzt ist Schluss, Frau Merkel“<br />
</a></strong><span style="color: #888888;"> (rheinzeitung.de, Peter Mallmann)</span><br />
Anscheinend scheitn man auch in Der CDU nicht mit dem &#8220;F&#252;hrungsstil&#8221; von Frau Kanzlerin ganzlich zufrieden zu sein. So meldet sich zumindest das Mitglied Peter Mallmann deutlich: &#8220;Das st&#228;ndige Hin und Her soll F&#252;hrung in die Moderne sein? So ein Unfug. Wir sind in der CDU etwa 500 000 Mitglieder, und keines davon wurde gefragt. &#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.buzzfeed.com/foodiggity/dean-martins-burger-recipe-11oy?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter">Dean Martin&#8217;s Burger Recipe<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(buzzfeed.com)</span><br />
Dean Martin hat im Celebrity Kochbuch von 1967 ein Burgerrezept ver&#246;ffentlicht, dass sich auf das Wesentliche beschr&#228;nkt.</p>
<p><strong><a href="http://huckbook.de/post/7236737557/meine-meinung-zu-meiner-meinung">Meine Meinung zu meiner Meinung<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(Huckbook.de, Huck Haas)</span><br />
Huck wei&#223; nicht so recht, was er von all den Meinungen halten soll. Vor allem jetzt zu Google+ hat ja auch wieder jeder eine Meinung. Aber zu seiner Meinung, da hat Huck eine Meinung.</p>
<p><strong><a href="http://kaltspiegel.tumblr.com/post/7339227571/via-ginshu">Soziale Umfrage!<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(kaltspiegel.tumblr.com, @coldmirror)</span><br />
Coldmirror liest SPAM! &#8220;Anfangen Sie jetzt!&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; color: #888888;"><span class="Apple-style-span" style="font-size: 11px; line-height: normal;">Bild: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Bestimmte Rechte vorbehalten</span></a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/sweetonveg/"><span style="color: #888888;">SweetOnVeg</span></a><br />
</span></span></p>
<p style="text-align: left;">In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &amp; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um etwas Lesestoff f&#252;r zu haben. Wer nicht immer bis zur n&#228;chsten Ausgabe auf spannende Links warten m&#246;chte, der folgt  <a href="http://twitter.com/morgenlinks">@morgenlinks</a> auf Twitter oder <a href="http://facebook.com/netzfeuilleton">“Liked” uns auf Facebook</a> und erh&#228;lt dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne f&#252;r Hinweise offen, ebenso &#252;ber Kommentare, Mail oder auf anderem Wege.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3237&amp;md5=61b2e21c09ec40df72a4925a7c2649ed" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ich von Unternehmen &amp; PR erwarte</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/10/was-ich-von-unternehmen-pr-erwarte/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 12:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgens, kurz vor dem Aufwachen, streckt sich eine Hand aus meinem Bett, fischt  blind nach dem Macbook, zieht es liebevoll auf die Matratze und klappt es auf. Blasser Bildschirmschein weckt mich auf und sofort bin ich mittendrin. Tweets prasseln auf mich ein, E-Mails werden gecheckt: Was hat sich getan in den letzten 6-8 Stunden? Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens, kurz vor dem Aufwachen, streckt sich eine Hand aus meinem Bett, fischt  blind nach dem Macbook, zieht es liebevoll auf die Matratze und klappt es auf. Blasser Bildschirmschein weckt mich auf und sofort bin ich mittendrin. Tweets prasseln auf mich ein, E-Mails werden gecheckt: Was hat sich getan in den letzten 6-8 Stunden?<br />
Ich bin ein Medienjunkie, genauer ein „neue Medien“-Junkie, auch Digital Native gennant.<br />
Der Gedanke ein physisches Lexikon aufzuschlagen erscheint mir absurd, das gedruckte Telefonbuch vergilbt auf der Toilette, denn online finde ich alles schneller und genauer. Und so bestimmt das Internet auch mein Leben: Was ich abends kochen kann sagt mir chefkoch.de, wo ich etwas trinken kann qype.de, welchen Film ich mir anschauen sollte moviepilot.de. Falsch w&#228;re es allerdings zu sagen, ich &#252;berlie&#223;e  diese Entscheidungen einem Algorithmus. Nein, all das was ich im Social Net finde, sind die Meinungen von Menschen, die ein Algorithmus lediglich f&#252;r mich sortiert.</p>
<h3>Das Netz hilft einordnen</h3>
<p>Wie fr&#252;her sind es auch heute noch die Meinungen anderer Menschen mit spezifischen Erfahrungen, die relevant sind. Zum Beispiel, kann mir ja nur der Freund sagen, ob ein Film gut ist, der er ihn gesehen hat. Das Netz hilft mir nun aber, den Wert dieser Meinung f&#252;r mich pers&#246;nlich einzuordnen: Zum Beispiel gleicht <a href="http://www.moviepilot.de/users/sheephunter">Moviepilot </a>nun ab, was der Freund noch gesehen hat, wie es ihm gefallen und ob unser Filmgeschmack entsprechend zusammen passt. Je nachdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass meine Meinung &#252;ber den Film mit der meines Freundes &#252;bereinstimmt. Und wie man sich fr&#252;her in der Tageszeitung m&#246;glichst einen Kritiker gesucht hat, der dem eigenen Geschmack entspricht, kann ich dadurch einsortieren, ob der Freund in Fragen Filme reliabel f&#252;r das eigene Geschmacksempfinden bleibt. Daraus ergibt sich ein Netzwerk von Personen, die f&#252;r mich zu pers&#246;nlichen Experten auf einem bestimmten Gebiet werden.<br />
Als Folge daraus habe ich ein auf mich zugeschnittenes Informationsnetzwerk, dass mir in der Flut der Masse die Informationen zug&#228;nglich macht, die mich interessieren. So l&#228;sst es sich auch erkl&#228;ren, dass, obwohl ich Medien- und News-Junkie bin,ich inzwischen eher selten die Startseite von Spiegel-Online aufrufe. Diese wird mir zu sehr von dem sich gef&#252;hlt t&#228;glich weiter emporstrebenden Boulevard-Ressort eingenommen. Dennoch kann ich sicher sein, dass relevante Artikel oder Meldungen mich erreichen. Via <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Twitter</a>, <a href="http://www.facebook.com/netzfeuilleton">Facebook</a> oder <a href="http://rivva.de">Rivva</a>, bekomme ich die wichtigsten Meldungen in Echtzeit und kann sicher sein, dass ich dieselbe Wissensgrundlage habe, wie alle in meinem Netzwerk. Ich stelle mir meine Informationen selbst zusammen, auf mich zugeschnitten und nicht mehr ich muss zu den jeweiligen Nachrichten gehen, sondern die Nachrichten kommen zu mir.</p>
<h3>Das beste Produkt setzt sich durch</h3>
<p>Was m&#252;ssen jetzt Unternehmen in dieser, meiner Welt leisten? Zun&#228;chst einmal m&#252;ssen sie gute, am besten hervorragende Produkte machen. Der potentielle Kunde mit seinen Bed&#252;rfnissen muss absolut im Fokus stehen. Im Internetzeitalter wird quasi jede Produktentscheidung, gemessen an fr&#252;heren Ma&#223;st&#228;ben, mit high envolvement getroffen. Eine Eingabe in Google und ich finde Produkttest, Vergleiche und Meinungen zu allem. Es kann sich also nur das beste Produkt durchsetzen und PR-Nebel hilft in diesem Konkurrenzkampf relativ wenig. Dazu f&#228;llt auch mir nur wieder das leidige Beispiel Vodafone ein, die mit einer Riesenkampagne versuchten die „Generation Upload“ zu gewinnen, dabei jedoch verga&#223;en konkrete Angebote an die Zielgruppe zu machen. Dabei verfolgte eben diese die Entwicklung mit durchaus gro&#223;em Interesse und waren gespannt was ihnen der Kommunikationsriese zu bieten h&#228;tte. Es gab aber nur einen bunten Werbespot. In der Konsequenz wurde auch das tarifliche Angebot genau inspiziert und dann auseinandergenommen, weil es die angesprochene Zielgruppe nicht traf. W&#228;hrend derselben Zeit senkte O2 einige seiner Preise und schnitt seine Tarife besser auf mobile Onliner zu und schaffte es so, ganz ohne Kampagne an vielen Stellen positiv erw&#228;hnt zu werden. Das Netz verpflichtet also zu guten Produkten.<br />
Was ein Unternehmen dar&#252;ber hinaus tun muss, dass ich mich als „Fan“ auf Facebook oute, oder ihm zum Beispiel auf Twitter folge? Nun das Unternehmen, oder die Marke will sich in eine Reihe mit meinen Freunden stellen, also verlange ich von ihm auch das, was ich von einem Freund erwarte. Wie oben erw&#228;hnt sind meine Anforderungen, an mein Informationsnetzwerk sehr hoch, die muss zwangsl&#228;ufig auch das Unternehmen erf&#252;llen; mit Pressemitteilungen wird das kaum getan sein. Entweder also das Unternehmen ist wichtig f&#252;r mein t&#228;gliches Leben und bietet daf&#252;r die besten Informationen, oder ich werde mich wohl kaum mit ihm „anfrienden“.</p>
<h3>Wer mein Freund sein will, muss ein Freund sein</h3>
<p>Was muss es noch bieten? Als „Friend“ muss ich ihm Vertrauen k&#246;nnen. Das wir heutzutage Unternehmen Vertrauen schenken, ist dabei keineswegs mehr absurd, denken wir nur an Google. Menschen vertrauen Google privateste Daten an, die, fordert der Staat sie zum Beispiel in Form einer Vorratsdatenspeicherung, dieselben Menschen auf die Barrikaden treibt. Google hat es geschafft f&#252;r viele Menschen vertrauensw&#252;rdiger zu sein als Vater Staat.<br />
Wie erreich ein Unternehmen solches Vertrauen? Es kann nat&#252;rlich nicht jedes Unternehmen Google sein, aber einerster Schritt in Richtung Vertrauen ist Transparenz, Transparenz und Offenheit. Unternehmen den ich etwas (an)vertraue, stehen unter akuter und erh&#246;hter Beobachtung. Ein Fehler und noch schlimmer ein nachfolgender Fehler in der Kommunikation und die Kunden sind weg und bei der Konkurrenz. Deshalb Transparenz. Geschieht ein Fehler, sollte ein Unternehmen so weit wie m&#246;glich uneingeschr&#228;nkte Verantwortung &#252;bernehmen, offen und ehrlich erkl&#228;ren, wie es dazu kommen konnte und sich angemessen entschuldigen (Alte PR-Regel, oder?). Egal, ob es sich um einen Einzelfall oder eine gr&#246;&#223;ere Panne handelt. Schlie&#223;lich kann im Netz sofort aus jedem ungl&#252;cklichen Einzelfall eine gr&#246;&#223;ere Krise entstehen, denken wir nur an den Sportartikel Hersteller Jako oder Jack Wolfskin. Hier hilft nur schnelles und ehrliches Vorgehen. Den das Netz ist gleichzeitig so schnelllebig, dass es in seinem neuesten Trend eigentlich von Unternehmen verlangt jederzeit eine Echtzeitstellungnahme abgeben zu k&#246;nnen. Bleibt diese aus oder wird erste Tage sp&#228;ter, nach aufw&#228;ndiger interner Abstimmung, ver&#246;ffentlicht ist die Aufmerksamkeit l&#228;ngst 150 Millionen Tweets weiter, nur  der Imageschaden bleibt (be)stehen. Schnelle offene Kommunikation also, aber Kommunikation reicht nicht. Der Begriff Kommunikation, kann und meint in der PR auch oft eine einseitige Beziehung von Sender und Empf&#228;nger. In meinem Freundesnetzwerk verlange ich aber einem Dialog. Niemand hat schlie&#223;lich Freunde gerne, die stets nur von sich erz&#228;hlen und einen nicht zu Wort kommen lassen. Der wichtigste Schritt dazu ist erst einmal die Erreichbarkeit. Was n&#252;tzt mir ein Freund, dem ich von einem Problem erz&#228;hlen m&#246;chte, wenn ich nicht erreichen kann? Ein Unternehmen sollte also, will es eine Beziehung oder Bindung zu mir aufbauen, erreichbar sein, am besten auf allen Kan&#228;len die ich nutze, um stets den k&#252;rzesten Weg zu sichern. Zum Beispiel &#252;ber Twitter, hier ist die Kommunikation einfach und 140 Zeichen sind schnell geschrieben.</p>
<h3>Ein Freund h&#246;rt zu</h3>
<p>Ein guter Freund sollte auch zuh&#246;ren. Wie h&#246;rt man als Unternehmen zu? Genau, wie als andere Mensch auch, dem folgen, was der andere sagt. Ich freue mich zum Beispiel wenn ich einen belanglosen Tweet absetze mit: „Wow, das Produkt XY ist aber echt toll, macht Spa&#223; damit“ und ich bekomme eine Anwort von dem Unternehmen das schreibt „Danke, <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">@netzfeuilleton</a>. Freut uns, dass dir unser Produkt gef&#228;llt.“ Mag sein, dass andere Zeitgenossen das schon wieder als SPAM betrachten; ich pers&#246;nlich finde es nett, denn es zeigt mir, dass man mir zuh&#246;rt. Noch netter ist es nat&#252;rlich wenn eine Antwort auch kommt, wenn ich mich nicht &#252;ber Produkt XY freue, sondern mich &#228;rgere und man mir dann schnelle und unkomplizierte Hilfe anbietet. Es ist ganz einfach, es ist menschlich. Unternehmen m&#252;ssen auf ihre soziale Komponente setzen oder diese ausbauen, schlie&#223;lich hei&#223;t es Social Network.<br />
Gehen wir noch einen Schritt weiter. Als Blogger und aktiver Twitterer erreichen mich immer wieder Unternehmen, die nicht nur m&#246;chten, dass ich sie gut finde, sondern das auch &#246;ffentlich weitergebe. Mehrere PR-Mails am Tag trudeln ein mit der Bitte, die folgende Information in meinem Blog netzfeuilleton.de zu ver&#246;ffentlichen. Antwort: Nein. Ein Blog ist immer, auch wenn es mit teilsprofessionellen Anspruch gestaltet wird, eine sehr pers&#246;nliche Sache. Hier bestimme ich, zusammen mit meinen anderen Autoren, was ver&#246;ffentlicht wird und das ist vor allem das, was uns pers&#246;nlich interessiert. Das sch&#246;ne ist, dass wir nicht unter dem Druck stehen, wie beispielsweise eine Zeitung, jeden Tag eine gewisse Anzahl Seiten zu f&#252;llen, sondern wir m&#252;ssen nur so viel ver&#246;ffentlichen, wie wir f&#252;r richtig halten ist. Eine PR-Meldung geh&#246;rt selten zu dem, was wir f&#252;r wichtig halten. Schon gar nicht, wenn sie mit den Worten beginnt: „Liebe Medienpartner&#8230;“. Solche eMails werden nicht einmal ge&#246;ffnet. Startet eine ungefragte Mail dagegen mit „Lieber Herr Kucharz, wie ich in Ihrem Weblog netzfeuilleton.de gesehen habe, besch&#228;ftigen Sie sich mit Medien &amp; Kultur.“ So eine Anrede f&#252;hrt wenigstens dazu, dass ich die Mail bis zu Ende lese. Wird dann noch ein konkreter Artikel von mir erw&#228;hnt, f&#252;hle ich mich geschmeichelt. Ihr Pressemitteilung ver&#246;ffentliche ich trotzdem nicht. Schlie&#223;lich gibt es unter Bloggern auch so etwas wie einen Ehrencodex, ich schreibe dort unter meinem eigenen Namen und muss jederzeit pers&#246;nlich dahinter stehen k&#246;nnen, denn das Internet vergisst auch nicht. Wenn Sie also m&#246;chten, dass ich &#252;ber Ihr Produkt schreibe, dann senden Sie es mir zu. Wenn es den Themenbereich trifft und ich gerade Zeit habe, erhalten Sie im Austausch eine ehrliche Meinung. Ja, eine ehrliche, unabh&#228;ngige Meinung, schlie&#223;lich lautet unser Slogan Medien, Meinung, Kultur. Sind Sie an meiner echten Meinung nicht interessiert und m&#246;chten lieber in rein positivem Glanz auf meinem Blog erscheinen, bleibt ihnen immer noch gerne die M&#246;glichkeit Werbung zu buchen. Soll ich m&#246;glichst sch&#246;n &#252;ber ihr Produkt schreiben, bleibt immer noch mein Hinweis vom Anfang: Machen Sie gute Produkte.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867642621?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingz0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867642621" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/10/hubermelanie.jpg"  alt="Kommunikation im Web 2.0" hspace="20" vspace="10" align="left" /></a><em>Dieser Artikel erschien als Beitrag in der 2. Auflage von &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867642621?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingz0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867642621">Kommunikation im Web 2.0</a>&#8220;  von Melanie Huber unter dem Titel &#8220;Das w&#252;nscht sich Ihre Zielgruppe&#8221;. Das Buch bei Amazon bestellen geht <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3867642621?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingz0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3867642621">hier</a>.</em><br clear="all"/></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2606&amp;md5=48379b79ce0a7245bee292f1756e03f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>D&#252;stere Visionen: Blogs in den F&#228;ngen der PR</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 20:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann nur hoffen, dass Flo (Grenzpfosten) unrecht hat. In seinem aktuellen Eintrag sieht er ausgerechnet die PR als einzige Chance f&#252;r Blogs in Deutschland wirklich bekannt und relevant zu werden. Das widerspricht zutiefst meinem Verst&#228;ndnis des Bloggens. Nat&#252;rlich gibt es PR/Corporate-Blogs die sich darauf spezialisiert haben PR zu verteilen, aber das kann und darf [...]]]></description>
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<p>Ich kann nur hoffen, dass<a href="http://www.grenzpfosten.de/2008/12/02/ohne-pr-werden-blogs-nie-wirklich-erfolgreich-sein/"> Flo (Grenzpfosten)</a> unrecht hat.<br />
In seinem aktuellen Eintrag sieht er ausgerechnet die <strong>PR als einzige Chance </strong>f&#252;r Blogs in Deutschland wirklich bekannt und relevant zu werden.</p>
<p>Das widerspricht zutiefst meinem Verst&#228;ndnis des Bloggens. Nat&#252;rlich gibt es PR/Corporate-Blogs die sich darauf spezialisiert haben PR zu verteilen, aber das kann und darf doch nicht die Zukunft und Aufgabe von Blogs im Allgemeinen sein.<br />
Flo fordert, dass endlich auch <strong>Blogs in Deutschland</strong> mit exklusiven Informationen von Unternehmen versorgt werden. Ich hingegen glaube nicht, dass das Gros der Blogger in Deutschland f&#228;hig ist, sich durch den gewieften PR-Dschungel zu k&#228;mpfen. Bedenkt man, dass auch <strong>&#8220;professionelle&#8221; Journalisten </strong>ihnen reihenweise auf den Leim gehen. Und wenn nun auch Blogger intensiv dem st&#228;ndigen Umwerben der verschiedenen &#214;ffentlichkeitsarbeiter ausgesetzt w&#228;ren, w&#252;rden Blogs auf kurz oder lang zur Werbeschleuder verkommen. Sie w&#252;rden wahrscheinlich erst recht<em> &#8220;<a href="http://www.agenturblog.de/2007-05/nur-web-20-copycats-in-deutschland/">Copy Cats</a>&#8220;</em> von Pressemitteilungen, weil sie diese nicht richtig lesen k&#246;nnen, weil sie dem PR-Sprech erliegen und mangels Recherchemittel nur eine einseitige, ja extrem gef&#228;rbte Meinung liefern k&#246;nnen.</p>
<p>Leider wird das kommen. Wenn Blogs noch weiter in den Fokus der &#214;ffentlichkeit &amp; vor allem der <strong>Werbeindustrie</strong> r&#252;cken. Aber dann sollte sich Blogs genau dagegen anstellen und wehren, denn nichts w&#228;re schlimmer als wenn die PublicRelations Agenturen Blogs hemmungslos f&#252;r ihre Botschaft einsetzen k&#246;nnten.<br />
Das w&#228;re <strong>der Tod der Blogs</strong>, w&#252;rden sie doch ihre wichtigste Eigenschaft zu verlieren: Ihre <strong>Unabh&#228;ngigkeit </strong>und ungehemmte<strong> Kritikf&#228;higkeit</strong>.</p>
<p>Im Moment sind zum Gl&#252;ck noch wenig Blogs relevant und gro&#223; genug um Ziel der PR-Attacken zu werden, dennoch will ich nicht hoffen das Blogs, die gerade noch als Rettung oder <strong>Zukunft des Journalismus</strong> gefeiert wurden, so schnell den selben Weg in die F&#228;nge der &#214;ffentlichkeitsarbeit gehen.</div>
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