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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Medien</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>Zukunft der Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zukunft der Medien - wann findet sie statt? Wie wird sie aussehen? Das Netzfeuilleton l&#228;dt zur Diskussion ein.]]></description>
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</script> </p></div><p>Wir diskutieren <a title="Diskussion Netzfeuilleton Zukunft der Medien" href="http://netzfeuilleton.de/2011/12/medienlandschaft-der-zukunft-was-glaubt-ihr/">hier im Netzfeuilleton</a> ja gerade &#252;ber die Zukunft der Medien. Es wird aufgerufen, die eigene Meinung zu mitzuteilen.</p>
<h4>Zukunft</h4>
<p>Wann ist die Zukunft? Ist sie morgen? In zehn Jahren, in f&#252;nfzig oder hundert? In einer kurzen Zeitspanne kann sich viel ver&#228;ndern, das auch den aufmerksamsten Beobachtern entgeht. Ich bezweifle, dass ich Anfang des letzten Jahrhunderts an eine Mondlandung geglaubt h&#228;tte. Ich bezweifle, dass ich in den 90ern an Arnold Schwarzenegger als amerikanischen Politiker geglaubt h&#228;tte. Ja, trotz Martin Luther King war der Sieg Obamas f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend. Die Geschichte verl&#228;uft nach keinen Mustern, die ich verstehen kann. F&#252;r mich ist sie trotz aller hierarchischen Modelle, die unsere menschlichen Gesellschaften st&#252;tzen etwas vollkommen anarchisches. Die Sch&#246;nheit liegt in der Ungewissheit des Blickes in die Zukunft.</p>
<h4>Medien</h4>
<p>Ob Blogs, Zeitungen oder bemalte H&#246;hlenw&#228;nde, die Gemeinsamkeit besteht darin, dass ein Sch&#246;pfer und Betrachter notwendig sind. <a class="simple-footnote" title="Wobei Sch&#246;pfer und Betrachter ein und die selbe Person sein k&#246;nnen. Nach allem, was bekannt ist, hat beispielsweise Henry Darger seine Kunst nur f&#252;r sich selbst erschaffen." id="return-note-3677-1" href="#note-3677-1"><sup>1</sup></a> Mit dem Internet sind viel mehr Sch&#246;pfer hinzugekommen, aber das bedeutet nicht, dass jede Stimme geh&#246;rt wird. Es ist immer noch alles wie bisher: die Prominenz zieht die neue Prominenz heran. Ver&#228;ndert haben sich aber die Figuren in manchen Branchen: ein neues Techblog hat mehr von einem Link als von einem abgedruckten Artikel in irgendeiner Chip oder PCgo <a class="simple-footnote" title="Falls letztere eigentlich noch existiert. Wie viel Geld ich f&#252;r vermeintliche Windows-Beschleunigungs-Programm-CDs ausgegeben habe…" id="return-note-3677-2" href="#note-3677-2"><sup>2</sup></a> Aber das ist nicht &#252;berall so, in den meisten Bereichen entsteht Relevanz immer noch bei den &#8220;herk&#246;mmlichen Medien&#8221;. Wikileaks beispielsweise wurde erst wirkliche Aufmerksamkeit geschenkt, als sie mit Spiegel, Guardian und New York Times kooperierten.</p>
<p>Die Macht der Leitfiguren, die man gerne auch als &#8220;die Medien&#8221; bezeichnet, wird sich vielleicht verschieben, sie wird anderen in die H&#228;nde fallen. Das wird sich mit einem anderen Trend verbinden, der in den Vereinigten Staaten bereits zu sp&#252;ren ist. <em>Opinion Leaders</em> haben mehr Aufmerksamkeit als Berichterstattung, der Erfolg von Fox News &#8211; immerhin meist gesehener Nachrichtensender in den USA &#8211; beruht auf Figuren wie Bill O&#8217;Reilly und Glenn Beck. Sie sind die neuen M&#228;chtigen und nicht nur im Bereich der Politik: Oprah Winfreys &#8220;Book Club&#8221; hat die Bestsellerlisten bestimmt. Es gibt kaum Zweifel daran, dass das Internet hier in Konkurrenz tritt, jeder kann nun einen Buchclub er&#246;ffnen. Die Herausforderung der alten Prominenz wird es sein, einen Platz im Internet zu finden. Wahrscheinlich werden so manche Namen verblassen und v&#246;llig neue entstehen. <a class="simple-footnote" title="Versucht wird es schon sehr deutlich: Als Conan O&#8217;Brien seine Show auf NBC verlor, versuchte er mit seinem &#8220;Team Coco&#8221; im Internet eine Gefolgschaft zu finden. Bei einem seiner Late Night Host-Kollegen, Craig Ferguson, ist die Lesung von Tweets l&#228;ngst Teil der Show." id="return-note-3677-3" href="#note-3677-3"><sup>3</sup></a></p>
<h4>Internet</h4>
<p>Der wirkliche Unterschied zwischen damals und heute ist vielleicht die B&#252;ndelung des Angebots. Eine Zeitung hat eine Auswahl an Artikeln, ein Fernsehsender hat eine Auswahl an Sendungen. Das Internet aber wird in H&#228;ppchen genossen, etwas hiervon und etwas davon. Man h&#246;rt ein Lied, kein Album mehr. Man liest einen Artikel und nicht die ganze Zeitung. Wer der Metapher zum Ursprung folgt, entdeckt auch Parallelen: Fast Food ist Gegenwart. Diese Unmengen aber sind kaum zu bew&#228;ltigen und das bedeutet, dass Filter kommen werden, das Wort Personalisierung wird eine ganz andere Bedeutung einnehmen und es wird viele B&#252;cher geben, die Kritik &#252;ben werden.</p>
<p>Der Schritt ins Internet ist in meinen Augen kaum zu &#252;berwinden. Fernseher werden irgendwann nur noch mit Lan-Kabel verbunden sein. Vielleicht gehen die verschiedenen Medienriesen Partnerschaften ein, nachdem man irgendwann vor der unkontrollierten Vervielf&#228;ltigung kapituliert hat. Vielleicht sieht man irgendwann nicht mehr die Tagesschau bei der ARD, sondern einfach die Tagesschau und die ARD nimmt nur noch die Rolle der Produktionsfirma ein. Bereits jetzt sind Dank der Onlineangebote die Zuschauer der <a href="http://dailyshow.com">Daily Show</a> oder von <a href="http://www.southpark.de/">South Park</a> nicht zwangsl&#228;ufig Comedy Central-Zuschauer.</p>
<p>Eine solche Ver&#228;nderung aber w&#252;rde Standards bedeuten. Die gibt es bis heute noch nicht, Mediatheken sind einfach nur Internetseiten und sie funktionieren nicht alle gleich. Die Gegenwart verdeutlicht wie sehr Formate gegeneinander k&#228;mpfen <a class="simple-footnote" title="Dahinter steckt ja sehr sehr viel Geld. Interessant ist beispielsweise die fortlaufende Geschichte um den H.264 Codec." id="return-note-3677-4" href="#note-3677-4"><sup>4</sup></a>. Zur Zeit ganz gut bei den E-Readern zu beobachten. Vielleicht gibt es irgendwann eine Einigung wie sie auch bei VHS, DVD oder MP3 getroffen wurde. Verhandlungen aber f&#252;hren nicht immer zu einem Kompromiss, wohlm&#246;glich gibt es in der Zukunft viele verschiedene Angebote und das Konzept des Kanals bleibt bestehen, ziemlich sicher aber wird sich die zeitliche Beschr&#228;nkung ver&#228;ndern. <a class="simple-footnote" title="Es wird hier sehr deutlich wie sehr all das allerdings an Verhandlungen oder gar Gesetzen gebunden ist. Es m&#252;sste sich hierzulande einiges &#228;ndern, damit die Tagesschau ihr Angebot nicht auf ein paar Wochen limitieren m&#252;sste. Das Lizenzrecht zeigt ja anhand des Streits zwischen GEMA und YouTube, dass eine Vers&#246;hnung an Geld oft scheitert. Ein weiterer Aspekt bei den Lizenzrechten in der Musik ist deren strikte Limitierung. Wer Scrubs auf DVD kauft, bekommt beispielsweise die Musik aus dem Fernsehen zu h&#246;ren, bei Netflix allerdings mussten einige Songs ausgetauscht werden. Ein Teil des k&#252;nstlerischen Werks wird also ver&#228;ndert, um keine Gesetzesbr&#252;che zu riskieren. Ein weiteres Beispiel, dass ich gerne w&#228;hle ist die tolle Sendung Cold Case - aufgrund von Musiklizenzen ist die Sendung bisher nicht auf DVD erschienen. Wer die Folgen also sehen wollte, bevor CBS einige von ihnen online stellte, musste entweder auf Wiederholungen im Fernsehen warten oder auf andere Quellen zur&#252;ckgreifen." id="return-note-3677-5" href="#note-3677-5"><sup>5</sup></a></p>
<h4>Physis</h4>
<p>Die Neue Z&#252;richer Zeitung wurde 1780 gegr&#252;ndet. Das ist &#252;ber 200 Jahre her und das Format der Zeitung existierte trotz Fernsehen und Teletext. Das aber lag einfach daran, dass diese Technologien der Zeitung nicht das Wasser reichen konnten. Mit dem Internet aber &#228;ndert sich dies und so war der Lauf der Dinge stets. Als die Fotographie Einzug hielt, h&#246;rten die Maler auf realistische Bilder anzufertigen. In den Fokus r&#252;ckten nun die Werke, die <a title="Expressionismus Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus">die Wirklichkeit andersartig</a> wiedergaben. Die Kunst starb also nicht aus, sie nahm aber eine andere Wendung. &#8220;Print&#8221; wird auch nicht sterben, allerdings werden auch Traditionsbl&#228;tter irgendwann aufh&#246;ren, Tageszeitungen zu drucken. Denn es wird sich schlicht nicht mehr lohnen.</p>
<p>Die Frage ist, ob das Format der Zeitung &#8211; geb&#252;ndelte Information &#8211; ausstirbt und die Nachrichtenseiten wie sie heute bekannt sind, die Entwicklung fortschreiten. Wie viele Menschen w&#228;ren bereit f&#252;r diese B&#252;ndelung und Exklusivtexte zu bezahlen? Oder wird Geld auf eine andere Weise verdient? Bevor diese Frage &#252;berhaupt so eine Relevanz einnehmen kann, muss klar sein, woher eine solche Zeitung bezogen wird. Auch hier geht es um Standards. Das World Wide Web hat mit HTML und dem Browser die M&#246;glichkeit geschaffen, Inhalte zu lesen. Wer allerdings heutzutage eine Zeitung auf dem iPad kauft, hat sie erstens nicht gleichzeitig auf einem anderen Ger&#228;t und besitzt au&#223;erdem nicht die identische Publikation. Die meisten Zeitungen sind Apps und haben mit einer Zeitung der Zukunft weniger gemein als mit der <a title="Multimedia CD" href="http://en.wikipedia.org/wiki/CD-i">Multimedia CD</a> der 90er Jahre.<br />
Gebraucht wird hier also weiterhin eine Vorgabe, ein Format etwa und letztlich eine Art Kiosk, der die verschiedenen Zeitungen anbietet. Das aber wird auch andere Probleme mit sich ziehen, die Bild zensiert beispielsweise die Fotos ihrer entkleideten und haupts&#228;chlich weiblichen Models ihrer iPad-Ausgabe und was ist mit Zeitungen wie die &#8220;Jungen Freiheit&#8221;? Werden sie in so einer Welt &#252;berhaupt Zugang finden?</p>
<p>Traditionsbl&#228;tter wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung werden ausharren wie sie sich damals lange weigerten, ein Farbfoto auf die Titelseite zu drucken oder sich der Rechtschreibreform anzupassen. Die Wochenzeitung wird vielleicht auch eine lange Zeit gedruckt werden. Musik und Geschriebenes ist nicht identisch. Die Kunden von Buchklassikern werden vielleicht weiterhin auf etwas gedrucktes bestehen und bestimmte Ver&#246;ffentlichungen, Kunstb&#252;cher etwa wird es sicherlich noch eine lange Zeit in gedruckter Form geben. Doch nach einigen Generationen k&#246;nnte der Wechsel ins Digitale vollzogen sein.</p>
<p>Print w&#228;re dann nicht tot, aber bereits heute sehen wir immer mehr Flachbildschirme wo fr&#252;her Plakate hingen. Gedrucktes h&#228;tte sicher seine Renaissance, sicher auch st&#228;rker als die Vinyl-Platte und sie h&#228;tte einen Platz wie sie noch lange einen wichtigen Platz haben wird. Aber vielleicht nicht ewig wie heute. <a class="simple-footnote" title="Das Leben ohne Papierkram aber halte ich f&#252;r einen Mythos. Es wurde mit Computern nicht weniger Papier verschwendet sondern sehr viel mehr &#8211; und die B&#252;rokratie w&#228;chst statt zu schrumpfen." id="return-note-3677-6" href="#note-3677-6"><sup>6</sup></a></p>
<p><strong>Geld</strong></p>
<p>Es gibt Leute wie <a title="Jeff Jarvis Blog" href="http://www.buzzmachine.com/2012/01/02/so-much-for-the-penny-press/">Jeff Jarvis</a>, die vermuten, dass etwa Zeitungen nicht unbedingt durch Journalismus Geld verdienen m&#252;ssen, sondern mit den Gewinnen diesen finanzieren. Auf diese Weise finanzieren sich heute nat&#252;rlich die allermeisten Blogger, man arbeitet und finanziert das Blog mit. Es gibt nur wenige Blogs, die bisher anderweitig existieren. Dienste wie <a href="http://flattr.com">Flattr</a> oder <a title="Kachingle" href="http://kachingle.com/">Kachingle</a> haben den Massenmarkt nicht &#252;berzeugt. Jemand wie <a title="Tim Pritlove Blog" href="http://tim.geekheim.de/2012/01/05/dr203-podcasting-teil-2/">Tim Pritlove</a> mag mit Flattr seinen Lebensunterhalt bestreiten k&#246;nnen, das aber h&#228;ngt damit zusammen, dass sein Publikum ein speziell technisches ist.</p>
<p>Im oben genannten Beitrag wird <a title="Schwarzkopf" href="http://www.schwarzkopf.de/sk/de/home.html">Schwarzkopf</a> angesprochen, die aus ihrer Internetseite mehr Informationsportal als Produktseite gemacht haben. Die Frage ist nat&#252;rlich wie objektiv ein Unternehmen &#252;ber diese Themen berichten kann, f&#252;r die es Produkte anbietet. Selbst wenn Schwarzkopf sich als investigatives Beispiel herausstellen sollte, bedeutet dies nicht, dass sich Nachfolger genauso korrekt verhalten. Wenn eine Zeitung, wie Jarvis &#252;berlegte, Produkte anbietet um den Journalismus zu bezahlen, wird sich immer die Frage stellen, wie sehr die eigene Pressefreiheit darunter leidet. Im erw&#228;hnten Beitrag wird auch angef&#252;hrt, dass einige Unternehmen nur Werbung buchen, um Druck auf die Zeitungen auszu&#252;ben.</p>
<p>Die Unabh&#228;ngigkeit ist aber eine deutlicher Faktor, denn die <em>Opinion Leaders</em> sind nicht f&#252;r die Berichterstattung zust&#228;ndig. Sie reisen nicht zu den Kriegen, sondern erz&#228;hlen, was sie von ihnen halten. Auf diese Weise gibt es aber keine neuen Informationen. Vielleicht wird also Crowdfunding eine gr&#246;&#223;ere Rolle spielen. Das <a title="Common Language Project" href="http://clpmag.org/">Common Language Project</a> etwa hat die letzte Reportage in Syrien, der T&#252;rkei und dem Irak mithilfe von <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1671881452/stumbling-towards-damascus">Kickstarter.com</a> finanziert. <a class="simple-footnote" title="Interessant ist, dass CLP weit weniger Leser hat als genannte &#8220;Opion Leaders&#8221;. Die Seite finanziert sich au&#223;erdem nicht durch Werbung, sondern allein durch Spenden." id="return-note-3677-7" href="#note-3677-7"><sup>7</sup></a> Wenn f&#252;r Journalismus auf diese Weise bezahlt wird, steigert das allerdings die Qualit&#228;t? Werden es immer f&#228;hige Menschen sein, die bestimmte Gebiete bereisen? Wie kann sicher gestellt werden, dass es keine Spender gibt, die Einfluss nehmen?</p>
<p>Es wird stets Journalisten geben, wie es Musiker gibt und Maler, obwohl die Wahrscheinlichkeit auf ein Leben in Reichtum nicht besonders gro&#223; ist. Wikileaks entstand nicht mit dem Wunsch Millionenbetr&#228;ge mit Spenden zu verdienen. Diese Sachen werden nicht verschwinden, wenn das Geld knapper wird. Sch&#246;pfer werden nicht aussterben. Ein Sch&#246;pfer muss kreieren. Etwas anderes bleibt ihr nicht &#252;brig.<br />
Wahrscheinlich &#228;ndern sich aber bestimmte Wege der Finanzierung. Vielleicht wird es Zusch&#252;sse geben wie es sie von der Filmf&#246;rderung gibt. Vielleicht werden gro&#223;e Unternehmen wie Google oder Microsoft (Microsoft ist ja schon an MSNBC beteiligt) Geldgeber sein. Lange finanzierte Google YouTube ja ohne dabei etwas zu verdienen und die Seite ist vielleicht <em>das</em> Aush&#228;ngeschild der medialen Ver&#228;nderung. <a class="simple-footnote" title="MTV Deutschland etwa floh ins PayTV. Doch selbst dort ist es nicht vor YouTube sicher." id="return-note-3677-8" href="#note-3677-8"><sup>8</sup></a></p>
<p><strong>Unsinn</strong></p>
<p>Aber die Zukunft ist ungewiss und diese &#8220;Erkenntnis&#8221; ist wichtiger als diese Abs&#228;tze. Die Medien wie sie hier existieren, sind nicht die Medien wie sie in &#196;thiopien, Marokko oder dem Kosovo existieren. Morgen k&#246;nnte eine Krieg ausbrechen, der uns alle betrifft. Vielleicht &#228;ndern sich die Bedingungen des Internets, vielleicht platz die Startupblase, vielleicht gibt es den ersten gro&#223;en Daten-GAU, der diesen Namen wirklich verdient hat. Wer wei&#223; das schon? Die Medien sind menschliche Sch&#246;pfungen. So lange Menschen existieren, wird es sie geben. Das ist die einzige Konstante der Zukunft <a class="simple-footnote" title=", glaube ich." id="return-note-3677-9" href="#note-3677-9"><sup>9</sup></a>.</p>
<p><small><span style="color: #999999;">Dieses Bild ist von <a href="http://theblogformelyknownasbrummkreisel.wordpress.com/"><span style="color: #999999;">Brummkreiseling</span></a>. Er hat mir die Benutzung vor einer Weile erlaubt.</span></small></p>
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	</item>
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		<title>Medienlandschaft der Zukunft &#8211; Was glaubt ihr?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist die Zukunft hin? Und was bedeutet Sie f&#252;r die Medien? Dar&#252;ber haben Alex Boerger und ich uns in dieser Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; unterhalten. &#160; &#160; Das ganze gibt&#8217;s auch wieder ohne Gesichter und nur mit Ton: Und nun zum wichtiger Part: Welche Visionen habt ihr f&#252;r die Zukunft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist die Zukunft hin? Und was bedeutet Sie f&#252;r die Medien? Dar&#252;ber haben <a href="http://alexboerger.de">Alex Boerger</a> und ich uns in dieser Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; unterhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/aKKl8ooNlzg?hd=1" frameborder="0" width="590" height="330"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ganze gibt&#8217;s auch wieder ohne Gesichter und nur mit Ton:<br />
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F31102605&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Und nun zum wichtiger Part:</h3>
<p>Welche Visionen habt ihr f&#252;r die Zukunft der Medien? Schaut mal nicht nur auf 2012, sondern ruhig 10 Jahre in die Zukunft, was glaubt ihr wie k&#246;nnte die Information der &#214;ffentlichkeit organisiert sein? Wer k&#246;nnten die Player im Markt sein und wie ist es aufgebaut? Spinnt einfach mal rum, entwickelt Ideen und werdet konkret.<br />
Diese Ideen k&#246;nnt ihr gerne in eurem eigenen Blog, hier als Kommentar, oder auf Youtube als Videoantwort posten. Ich werde Eure Vorschl&#228;ge dann sammeln und in einem neuen Artikel aufgreifen. Ich bin gespannt auf eure Ideen und geb euch mal Zeit bis zum 05.01.2012.</p>
<p><span style="color: #888888;">Das war erst einmal die erste Staffel von<a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLAE5DAE567D19E316&amp;feature=mh_lolz"><span style="color: #888888;"> &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221;</span></a>, allerdings bin ich schon auf der Suche nach neuen Gespr&#228;chspartner und es wird im neuen Jahr sicher weitergehen. <a href="http://youtube.com/user/netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">Youtube-Kanal abonnieren</span></a> lohnt sich also, die <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PL083BD309E26D8246&amp;feature=view_all"><span style="color: #888888;">TEDx-Interviews</span></a> laufen ja auch noch weiter.</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3666&amp;md5=aa2eed32774c48484d55e4b86bde106e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3666&amp;md5=aa2eed32774c48484d55e4b86bde106e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Morgenlinks mit Gelb zu Schwarz, Stra&#223;enstrich-Steuer, Quelle: Youtube</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/08/morgenlinks-mit-gelb-zu-schwarz-strasenstrich-steuer-quelle-youtube/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Siebbelag]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlinks]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Die lange D&#228;mmerung (sprengsatz.de, Michael Spreng) Schwarz-Gelb d&#228;mmert vor sich in, aber Nacht wird es erst 2013 Wikipedia ist keine Demokratie (Notizblog, Torsten Kleinz) &#8220;Wikipedia-Politik findet weitgehend ohne &#214;ffentlichkeit statt. Obwohl sich quasi jeder f&#252;r die gewaltige publizistische Macht der Wikipedia interessiert, wenden sich die meisten nach kurzer Zeit angewidert ab.&#8221;, beschreibt Torsten Kleinz die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3717">Die lange D&#228;mmerung<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(sprengsatz.de, Michael Spreng)</span><br />
Schwarz-Gelb d&#228;mmert vor sich in, aber Nacht wird es erst 2013</p>
<p><strong><a href="http://notes.computernotizen.de/2011/08/24/wikipedia-ist-keine-demokratie/">Wikipedia ist keine Demokratie<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(Notizblog, Torsten Kleinz)</span><br />
&#8220;Wikipedia-Politik findet weitgehend ohne &#214;ffentlichkeit statt. Obwohl sich quasi jeder f&#252;r die gewaltige publizistische Macht der Wikipedia interessiert, wenden sich die meisten nach kurzer Zeit angewidert ab.&#8221;, beschreibt Torsten Kleinz die Abstimmmungen und Entscheidungen auf der Wissensplattform. Interessant dazu auch: <a href="http://medienradio.org/mr/mr048-wikimedia/">Das aktuelle Medienradio </a>mit Jan Engelmann von Wikimedia.</p>
<p><strong><a href="http://www.stilstand.de/erfundene-situationen/">Erfundene Situationen<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(stilstand.de)</span><br />
Der literarische Taschenspielertrick des Henryk M. Broder: netzf.eu/r1qLtE<br />
24 Aug.</p>
<p><strong><a href="http://videopunks.de/quelle-youtube">Quelle: YouTube<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(videopunks.de, Markus H&#252;ndgen)</span><br />
Die Medien belegen ihre Internetfundst&#252;cke immer wieder mit &#8220;Quelle: Youtube&#8221;. Dabei gibt die PLattform in ihren AGBs eigentlich genaue Anweisungen wie die Urheber auszuweisen sind.</p>
<p><strong><a href="netzf.eu/pliunJ">Verkehr nur mit Ticket: Automat am Bonner Stra&#223;enstrich<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(rhein-zeitung.de)</span><br />
Kleine Schmunzelmeldung: &#8220;Der neue Automat ist ein umger&#252;steter Parkscheinautomat &#8211; er betrifft Verkehr anderer Art.&#8221; Bonn hat einen Stra&#223;enstrich-Steuer-Automat aufgestellt.</p>
<p>In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &amp; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben guten Lesestoff. Wer nicht immer bis zur n&#228;chsten Ausgabe auf spannende Links warten m&#246;chte, der folgt <a href="http://twitter.com/morgenlinks">@morgenlinks auf Twitter </a>oder<a href="http://facebook.com/netzfeuilleton"> “Liked” uns auf Facebook</a> und erh&#228;lt dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken.<br />
Auf diesem Wege sind wir auch gerne f&#252;r Hinweise offen, ebenso &#252;ber Kommentare, <a href="http://netzfeuilleton.de/impressum/">Mail</a> oder auf anderem Wege.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3283&amp;md5=c0b8427a5301ed60e985731e49af1cd2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3283&amp;md5=c0b8427a5301ed60e985731e49af1cd2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Morgenlinks mit Spekulanten, Bespa&#223;ungjournalismus &amp; Humor gegen Guttenberg</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/03/morgenlinks-mit-spekulanten-bespasungjournalismus-humor-gegen-guttenberg/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/03/morgenlinks-mit-spekulanten-bespasungjournalismus-humor-gegen-guttenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 23:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Siebbelag]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlinks]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &#38; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um perfekten Lesestoff f&#252;r den Sonntag zu haben (Gute, diese Woche etwas zu sp&#228;te daf&#252;r, sorry). Diese Woche mit: Humor als letzter Versuch ernster politischer Diskussion (Sozialtheoristen.de, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &amp; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um perfekten Lesestoff f&#252;r den Sonntag zu haben (Gute, diese Woche etwas zu sp&#228;te daf&#252;r, sorry). Diese Woche mit:</p>
<p><strong><a href="http://sozialtheoristen.de/2011/03/05/humor-als-letzter-versuch-ernster-politischer-diskussion/">Humor als letzter Versuch ernster politischer Diskussion<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(Sozialtheoristen.de, Stefan Schulz)</span><br />
Humor als Steigerung der Auseinandersetzung, wie man es am Wochenende bei den &#8220;Pro&#8221;-Guttenberg-Demonstrationen beobachten konnte und Alternative zu Politikverdrossenheit.</p>
<p><strong><a href="http://print-wuergt.de/2011/03/04/ist-bild-die-rechtspopulistische-partei-die-wir-nicht-haben/">Ist Bild die rechtspopulistische Partei, die wir nicht haben?<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(</span><span style="color: #888888;">printwuergt.de, Michalis Pantelouris)</span><br />
Pantelouris &#252;ber die Grunds&#228;tze der Demokratie und die Rolle der Bild. &#8220;Um tats&#228;chlich eine partei&#228;hnliche Rolle zu spielen, braucht es mehr als nur Rechthaberei. Eine Meinung hat jeder, aber eine gemeinsame Haltung zu finden braucht Arbeit.&#8221;</p>
<p id="post-38530"><strong><a title="Pawel Kuczynski’s Satirical Art" rel="bookmark" href="http://englishrussia.com/index.php/2011/03/02/pawel-kuczynskis-satirical-art/">Pawel Kuczynski’s Satirical Art<br />
</a></strong><span style="color: #888888;">(englishrussia.com)<br />
</span><span style="color: #333333;">Ganz hervorragende Kunst mit hintergr&#252;ndigen Verbindungen und Botschaften. (via @ChrisStoecker)</span></p>
<p><a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=14018"><span style="color: #000000;"><strong>Benzin und &#214;l: Angst regiert den Markt</strong></span><br />
</a><span style="color: #808080;">(blog.rheinzeitung.de, Joachim T&#252;rk)</span><br />
Durch die Auseinandersetzungen in Lybien steigen die Benzinpreise, hei&#223;t es. Dabei sind hauptverantwortlich immer noch die Spekulanten und nicht Gaddafi.</p>
<p><strong><a href="http://www.taz.de/1/leben/taz-medienkongress-2011/artikel/1/online-schlaegt-print/">Online schl&#228;gt Print<br />
</a></strong><span style="color: #808080;">(taz.de, Reinhard Wolff)<br />
</span>Nachdem wir <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/02/morgenlinks-mit-betruegern-klassenkampf-ikea-stonehenge/">letzte Woche</a> das Beispiel eine norwegischen Zeitung hatten, die Dank Internetverzicht immer mehr Leser gewinnt, diese Woche eine schwedische Zeitung die Online mehr verdient als mit Print.</p>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2011/02-26/001.php"><strong>Instantprominente all&#252;berall</strong><br />
</a><span style="color: #808080;"> (jungewelt.de)<br />
<span style="color: #000000;">Interview mit Tom Schimmek &#252;ber Instantprominente und Bespa&#223;ungjournalismus. &#8220;Bespa&#223;ungsjournalismus ist einfach billiger. Sie k&#246;nnen mit diesen Prominenten-Schwadronen Medien quasi kostenneutral f&#252;llen.&#8221;</span></span></p>
<p><strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC66FBF3DF17542E8B68E58589F4872B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Eine Person in Fu&#223;noten<br />
</a></strong><span style="color: #808080;">(faz.net, Marcus Jauer)</span><br />
Die FAZ dokumentiert die Entstehung von KT zu Guttenbergs &#246;ffentlichem Bild. Allein in Fu&#223;noten. &#8220;Das &#246;ffentliche Bild von Karl-Theodor zu Guttenberg ist kein Plagiat. Es ist eine Eigenleistung der Presse und entstand in m&#252;hevoller Kleinarbeit. Die Vorw&#252;rfe, dabei sei bewusst get&#228;uscht worden, sind abstrus.&#8221;</p>
<p><strong><a title="Permanent Link to Korrumpiert Facebook mit seinem Like-Button das Netz?" rel="bookmark" href="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2011/02/28/korrumpiert-facebook-mit-seinem-like-button-das-netz/">Korrumpiert Facebook mit seinem Like-Button das Netz?<br />
</a></strong><span style="color: #808080;">(zeit.de, Christiane Schulzki-Haddouti)<br />
<span style="color: #000000;">Facebook greift mit dem Like.Button um sich und damit das freie Netz an. </span></span>&#8220;F&#252;r die Informationsbeschaffung k&#246;nnte sich der Like-Button schlimmer als s&#228;mtliche Zensurversuche herausstellen&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-2.0</a> by distopiandreamgirl</span></p>
<p>Wer nicht immer bis Sonntag auf spannende Links warten m&#246;chte, der folgt <a href="http://twitter.com/morgenlinks">@morgenlinks</a> auf Twitter oder<a href="http://facebook.com/netzfeuilleton"> “Liked” uns auf Facebook</a> und erh&#228;lt dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne f&#252;r Hinweise offen, ebenso &#252;ber Kommentare, Mail oder andere Wege.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2916&amp;md5=d4c2b46015796ef68b8b5df26f6f841b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2916&amp;md5=d4c2b46015796ef68b8b5df26f6f841b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Morgenlinks mit Bravo Girl, deutschem Kino &amp; einem McLobster bitte.</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/02/morgenlinks-fuer-den-20-02-2011/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/02/morgenlinks-fuer-den-20-02-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 07:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Siebbelag]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlinks]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[webvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &#38; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um perfekten Lesestoff f&#252;r den Sonntag zu haben. Diese Woche mit: Failed Food Launches (shortlists.com, englisch) Erinnern Sie sich noch an den McLobster oder die Coca-Cola Blak? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Morgenlinks sammeln wir spannende, interessante &amp; bemerkenswerte oder besonders gute Artikel, Links und Videos. Gerne auch mal etwas l&#228;nger, gerne etwas &#252;ber den Tellerrand hinaus, eben um perfekten <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/01/pressalien-4-die-schoensten-feuilleton-geschichten-2010/">Lesestoff f&#252;r den Sonntag</a> zu haben. Diese Woche mit:</p>
<p><strong><a href="http://www.shortlist.com/shortlists/list/793/failed-food-launches">Failed Food Launches</a></strong><br />
<span style="color: #888888;">(shortlists.com, englisch)</span><br />
Erinnern Sie sich noch an den McLobster oder die Coca-Cola Blak? Nein? 6 Lebensmittel bei denen man sich fragt, wasdie Produktentwicklung sich dabei gedacht hat?</p>
<p><a href="http://www.folge-mag.com/constanze_kurz.html"><strong>„Ich h&#228;tt&#8217; schon gerne eine sch&#246;ne Utopie.“</strong></a><br />
<span style="color: #888888;">(Folge-Mag.com, Video)</span><br />
Das Folge-Mag hat ein sch&#246;nes Portrait-Interview mit und &#252;ber Constanze Kurz, der Pressesprecherin des CCC.<span style="color: #888888;"> [<a href="http://www.netzpolitik.org/2011/%E2%80%9Eich-hatt-schon-gerne-eine-schone-utopie-%E2%80%9C/">via</a>]</span></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&amp;dig=2011/02/16/a0088&amp;cHash=9bb6882950"><strong>Das Gl&#252;ck der Karrierefrau</strong></a><br />
<span style="color: #888888;">(taz.de / Georg See&#223;len)</span><br />
Georg See&#223;len hat sich einmal das Schema des deutschen Fernsehfilms genauer angeschaut: Frau heiratet ein oder erbt, ist aber trotzdem ein bisschen &#8220;Power-&#8221;.</p>
<p><strong><a href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes/mon-february-14-2011-edward-glaeser">The Dailyshow, Februar 14.</a></strong><br />
<span style="color: #888888;">(thedailyshow.com, Video, englisch)</span><br />
Die Daily Show von Anfang der Woche mit einem R&#252;ckblick auf <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/02/anruf-aus-aegypten/">&#196;gypten</a>: &#8220;What, are we just going to allow nations to build themselves?!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.slow-media.net/claus-kleber-denkt-hajo-friedrichs-neu"><strong>Claus Kleber denkt Hajo Friedrichs neu</strong></a><br />
<span style="color: #888888;">(slow-media.net, Sabria David)</span><br />
Auch im heute-journal spielte der R&#252;ckblick auf <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/02/anruf-aus-aegypten/">&#196;gypten</a> eine besondere Rolle. Eine besonders Emotionale. Sabria David sieht darin eine neue Subjektivit&#228;t im Journalismus aus.</p>
<p><a href="http://ninialagrande.blogspot.com/2011/02/397-anleitungen-wie-du-dein-leben.html"><strong>397 Anleitungen f&#252;r Dein Leben</strong></a><br />
<span style="color: #888888;">(Ninia La Grande)</span><br />
Was M&#228;nner wollen: Die BRAVO Girl erkl&#228;rt jungen M&#228;dchen, wie sie zu sein haben, damit die Jungs auf sie stehen.</p>
<p><strong><a href="http://medienradio.org/mr/mr040-webvideo-kultur/">Medienradio Folge 40: Webvideo Kultur</a></strong><br />
<span style="color: #888888;">(medienradio.org, Philip Banse, Audio)</span><br />
In einer neuen, spannenden Folge des Medienradios unterh&#228;lt sich Philip Banse mit <a href="http://twitter.com/videopunk">@videopunk</a> &#252;ber die Gegenwart und Zukunft des Webvideo &amp; Bewegtbild, vor allem im Vergleich von Deutschland und den USA.</p>
<p><strong><a href="http://parallelfilm.blogspot.com/2011/02/arm-und-reich.html">Arm und Reich</a></strong><br />
<span style="color: #888888;">(Parallel Film, Christoph Hochh&#228;usler)</span><br />
Das deutsche Kino Arm an guten Filmen? Die Quote stimmt, sagt Christoph Hochh&#228;usler. Dazu gab es auch eine <a href="http://www.facebook.com/netzfeuilleton/posts/136013329799184">spannende Diskussion</a> bei Facebook.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC 2.0</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/visualpanic/">visualpanic</a></span></p>
<p>Wer nicht immer bis Sonntag auf spannende Links warten m&#246;chte, der folgt <a href="http://twitter.com/morgenlinks">@morgenlinks</a> auf Twitter oder &#8220;Liked&#8221; uns auf <a href="http://www.facebook.com/netzfeuilleton">Facebook</a> und erh&#228;lt dann die Links immer direkt, wenn wir sie entdecken. Auf diesem Wege sind wir auch gerne f&#252;r Hinweise offen, ebenso &#252;ber Kommentare, <a href="http://netzfeuilleton.de/impressum/">Mail</a> oder andere <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Wege.</a></p>
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		<title>Wie das Fernsehen unser Leben ruiniert hat</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/01/wie-das-fernsehen-unser-leben-ruiniert-hat/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/01/wie-das-fernsehen-unser-leben-ruiniert-hat/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 01:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleines Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fernsehen hat uns alle kaputt gemacht und suggeriert permanent Angst; Vor Gefahren, die nicht da sind. Wenigstens sind die sch&#246;n bunt. So kann man zusammenfassen, was Charlie Brooker in der ersten Folge seiner neuen Serie &#8220;How TV Ruined Your Life&#8221; erkl&#228;rt. Charlie Brooker ist so etwas wie der englische Oliver Kalkofe. Er kritisiert Fernsehprogramm im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fernsehen hat uns alle kaputt gemacht und suggeriert permanent Angst; Vor Gefahren, die nicht da sind. Wenigstens sind die sch&#246;n bunt. So kann man zusammenfassen, was Charlie Brooker in der ersten Folge seiner neuen Serie &#8220;How TV Ruined Your Life&#8221; erkl&#228;rt. <a id="aptureLink_L3EdymMWpq" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charlie%20Brooker">Charlie Brooker</a> ist so etwas wie der englische Oliver Kalkofe. Er kritisiert Fernsehprogramm im Fernsehprogramm. Lange tat er das in dem Format &#8220;<a id="aptureLink_FwKzl9vRbY" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charlie%20Brooker%27s%20Screenwipe">Screenwipe</a>&#8220;. Doch nicht nur das, er erkl&#228;rt und hinterfragt auch die Mechanismen mit denen Fernsehen arbeitet und funktioniert. Mit <a id="aptureLink_ivYvU5lZjI" href="http://www.youtube.com/watch?v=2aEk864YrKw">Newswipe</a> und Gameswipe weitete er dies auch auf die Nachrichten- und Videospielebranche.</p>
<p>Am Dienstag lief nun die erste Folge von &#8220;How TV Ruined Your Life&#8221; auf BBC2 und sie ist dankenswerterweise auf Youtube gelandet. Menschen die im United Kingdom leben, oder einen Weg finden, das Internet glauben zu machen, sie w&#252;rden da wohnen, k&#246;nnen es auch direkt im <a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b00y4csg/How_TV_Ruined_Your_Life_Fear/">BBC iPlayer </a>anschauen. Ich glaube, ich habe eine neue Lieblingsserie <a href="http://www.dangerousminds.net/comments/charlie_brooker_how_tv_ruined_your_life/">gefunden</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/5898C699FD555E23?hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="385" src="http://www.youtube.com/p/5898C699FD555E23?hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
[<a href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=5898C699FD555E23">Direktruin</a>]</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: Screenshot</span></p>
<p><strong>mehr&#8230;</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://sheephunter.posterous.com/how-to-do-a-fernsehbeitrag">Chrlie Brooker &#8211; How to do a Fernsehbeitrag</a></li>
<li><a href="http://sheephunter.posterous.com/how-to-do-tv-reporting-for-runaways-today-bre">Breaking News about Bullshit</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2011/01/es-gibt-so-viele-themen-aber-was-soll-ich-von-ihnen-halten/">So viele Themen, aber was soll ich von Ihnen halten?</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2779&amp;md5=01c685237dbe405deea999eebc1e46e6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2779&amp;md5=01c685237dbe405deea999eebc1e46e6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Es gibt so viele Themen, aber was soll ich von ihnen halten?</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/01/es-gibt-so-viele-themen-aber-was-soll-ich-von-ihnen-halten/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/01/es-gibt-so-viele-themen-aber-was-soll-ich-von-ihnen-halten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 11:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Dioxin]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Talk]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nacht sind Pell und ich uns in einem dieser zahlreichen Instant-Messenger &#252;ber den Weg gelaufen und es gab so viele Themen zu besprechen. Wichtige Themen. Oder sind sie das gar nicht? Was soll man von all diesen Themen halten, die uns tagt&#228;glich umschwirren? Ein Gespr&#228;chsauszug: Pell: Es gibt so viele Themen, zu denen ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nacht sind Pell und ich uns in einem dieser zahlreichen Instant-Messenger &#252;ber den Weg gelaufen und es gab so viele Themen zu besprechen. Wichtige Themen. Oder sind sie das gar nicht? Was soll man von all diesen Themen halten, die uns tagt&#228;glich umschwirren? Ein Gespr&#228;chsauszug:</p>
<p><em><strong>Pell: </strong>Es gibt so viele Themen, zu denen ich sehr energische Meinungen pflege und doch habe ich keines davon so &#246;ffentlich verteidigt/attackiert. Vielleicht sollte ich das &#228;ndern. Wie geht es Dir damit?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Jannis:</strong> Bei mir scheitert es meinst an der Prokrastination oder daran, dass ich denke andere haben das schon besser gesagt oder gar, dass ich mir selbst nicht die Zeit gebe genug nachzudenken, mich in ein Thema ein zu finden. Das sehe ich aber  als Teil dieser schnelllebigen Medienlandschaft: Bevor ich mir zu einem Thema eine umfassende Meinung bilden kann, ist es schon wieder durch.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Dabei sind es letztlich ja diese Leute, die f&#252;r diese Themen stehen, die sie in die Medien bringen. Man muss wohl idealistisch genug f&#252;r ein Thema sein. Ich wei&#223; nicht, wie es vor dem Internet war, ob ich auch so sehr prokrastinierte wie heute. Als ich dieses Jahr gesundheitlich eine Zeit lang vom Internet schied, war mein Kopf sehr viel ruhiger und das Denken, das bilden fiel mir einfacher, ich f&#252;hlte mich oben wohler, aber die L&#252;cke an Wissen war riesig.</em></p>
<p style="text-align: left;">Ja, es ist ein wahnsinniger Konflikt in einem Selbst zwischen alles mitbekommen m&#252;ssen, dem Gef&#252;hl m&#246;glichst viel Wissen aufzusaugen und dem wirklich etwas zu begreifen. Auch ich geno&#223; meine Zeit in Indien mit wenig Internetzugang: Ich kam dazu 6 B&#252;cher zu lesen. Wahnsinn. F&#252;r mich selbst hat das sicher mehr gebracht, als sich 3 Stunden durch<a href="http://ted.com"> TED Talks</a> zu klicken</p>
<p style="text-align: left;"><em>Geht es also letztlich nicht so sehr um Wissen, sondern um Anerkennung bzw. sozialen Austausch?</em></p>
<p style="text-align: left;">Ja, mit Sicherheit. Man m&#246;chte mitreden k&#246;nnen. Denn seien wir ehrlich, die meisten allt&#228;glich konsumierten Wissensschnipsel betreffen einen im eigenen, pers&#246;nlichen Leben &#252;berhaupt nicht</p>
<p style="text-align: left;"><em> Ich habe oft den Eindruck, dass Themen aber gar nicht wirklich in ihrer absoluten Breite behandelt werden wollen, oft weil sie dann zu komplex werden. Mich st&#246;rt das nat&#252;rlich, wenn ich &#252;ber etwas bestimmtes ganz viel zu wissen glaube, gleichzeitig sind meine Meinungen zum Dioxin-Skandal auch d&#252;rftig. Vielleicht ist das gro&#223;e Problem, dass jeder glaubt, eine Meinung zu allem haben zu m&#252;ssen.</em></p>
<p style="text-align: left;">Aber nach was f&#252;r einer Meinung verlangt denn der Dioxin-Skandal &#252;berhaupt?</p>
<p style="text-align: left;"><em>Ist diese Frage nicht der Ausruf vieler Menschen? &#8220;Was soll ich hiervon halten?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;">Sicherlich, und ich beobachte f&#252;r mich, dass immer mehr Menschen damit allein gelassen werden. Keiner bietet mehr die Antworten, weil Themen so schnell, so intensiv durch gekaut werden, dass nach 2 Wochen jeder sagt: &#8220;Geh mir weg mit Dioxin!&#8221;, gleichzeitig ist man aber noch nicht einmal ann&#228;hernd zum Grund des Problems vorgesto&#223;en.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Werden sie tats&#228;chlich alleine gelassen? Manchmal wei&#223; ich nicht, wieso man an Medien irgendwelche Anspr&#252;che stellt. Man k&#246;nnte sie boykottieren und sie m&#252;ssten sich bessern. Aber so ein Ausruf w&#228;re bereits medial. Alles ist medial. Ich glaube, der Hunger ist vielseitig, immer mehr Fotos von Assanges Verhaftung, immer mehr Details zum Dioxin-Skandal &#8211; kurze Schnipsel, aber keine Ausarbeitung zu beiden. Vielleicht m&#246;chte niemand einen Essay lesen, selbst wenn er polemisch unterhaltend ist. Vielleicht aber sind diese ganzen vielleichts nur existent, weil es derzeit kein Format gibt, das tats&#228;chlich geliebt wird. Es gibt nichts, das richtig funktioniert.</em></p>
<p style="text-align: left;">Oder die Formen erf&#252;lle nicht die Anforderungen, die unsere Zeit an sie stellt. Bis jemand so einen Dioxin-Skandal zu Ende recherchiert h&#228;tte, in einen guten Artikel gepackt und ver&#246;ffentlicht h&#228;tte, dauert es wahrscheinlcih 2 Monate. Bis dahin wei&#223; schon niemand mehr wie man Dioxin eigentlich schreibt.</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Pell:</strong> Was w&#252;rdest Du denn gerne f&#252;r Journalismus lesen?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Jannis</strong>: Guten.</p>
<p style="text-align: left;">Was sagt ihr? F&#252;hlt ihr euch auch von Themen &#252;berschwemmt? Wie bildet ihr euch eine Meinung? Steigt ein in unser Gespr&#228;ch.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Das Foto hab ich &#252;ber <a href="http://sxc.hu">sxc.hu</a> gefunden und stammt vom<a href="http://www.sxc.hu/profile/Mattox"> User Mattox</a>.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;"><strong>Update: </strong>Angeregt durch <a href="http://helloandlike.com/2010/menschen-verbinden/">Alex</a> in den Kommentaren, werde ich einige der hier angerissenen Thesen noch weiterspinnen. Bei einem &#8220;<strong>&#214;ffentlichen Diskurs &#252;ber &#246;ffentlichen Diskurs</strong>&#8220;. Statt findet dieser am <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=133409976723472">Montag, den 31.01.2010 um 18.00 Uhr</a> im <a href="http://www.pengland.de/">Pengland</a>. Rahmengebend ist die Ausstellung <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=141363212589189">&#8220;The very Best of the Internet&#8221;</a>. Auch da sind alle herzlich eingeladen in das Gespr&#228;ch einzusteigen.</span></span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2725&amp;md5=54e7bb8af966a1a7705c3733358afb8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2725&amp;md5=54e7bb8af966a1a7705c3733358afb8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zu Apple</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/05/gedanken-zu-apple/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 04:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Darwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>
		<category><![CDATA[kurze gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das iPad ja eine schnuckelige Idee, der Medienkonsum f&#252;r das neue Zeitalter, kein Computer, kein Laptop, kein Handy. Irgendwas zwischen all dem und wie es bei Apple der Fall ist, reicht es &#8220;revolutionary&#8221; und &#8220;awesome&#8221; oft genug zu erw&#228;hnen, um es allen schmack- und glaubhaft zu machen. V&#246;llig unkritisch nimmt die Verlagsbranche diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das iPad ja eine schnuckelige Idee, der Medienkonsum f&#252;r das neue Zeitalter, kein Computer, kein Laptop, kein Handy. Irgendwas zwischen all dem und wie es bei Apple der Fall ist, reicht es &#8220;revolutionary&#8221; und &#8220;awesome&#8221; oft genug zu erw&#228;hnen, um es allen schmack- und glaubhaft zu machen. V&#246;llig unkritisch nimmt die Verlagsbranche diese Begriffe auf und sieht darin eine rosige Zukunft, die Probleml&#246;sung f&#252;r all die Schwierigkeiten der letzten Jahre, Steve Jobs als heiliger Obama der Medienwelt. Ist eine L&#252;ge nur oft genug erz&#228;hlt, wird sie als Wahrheit behandelt.</p>
<p>Die &#8220;iPad-L&#252;ge&#8221; w&#228;re aber ein zu drastischer Titel f&#252;r diese kleine Geschichte gewesen. Apple l&#252;gt in diesem Sinne nicht, aber tr&#252;gt in vielerlei Hinsicht. Die Erfolge der letzten Produkte sind zum scheinbaren Indikator absoluter L&#246;sung geworden und nach diesem Modell glaubt nun auch der Journalismus ein Kuchenst&#252;ck vernaschen zu d&#252;rfen. Vermutlich f&#228;llt damit mehr auseinander als zusammengeflickt wird, zumindest ist iTunes als Rettung der Musikbranche oft missverstanden worden. Der virtuelle Plattenladen verkaufte zwar nicht wenige Musikst&#252;cke, konnte die illegalen Downloads aber nur marginal eind&#228;mmen. Nun ist es eine Frage der Zeit, ob ein iBook-Store &#228;hnlich erfolgreich wird und wenn ja, damit &#252;berhaupt einen gro&#223;en Unterschied ausl&#246;sen kann. (Dieser Artikel kritisiert seine Voreiligkeit somit selbst.)</p>
<p>Genaugenommen ist die Debatte ja ziemlich makaber. W&#252;rde das iPad tats&#228;chlich die gedruckten Medien ersetzen, so m&#252;ssten allein in Deutschland doch fl&#228;chendeckend solche Ger&#228;te verteilt sein. Aber das ist nicht der Fall. In der Tat ist es doch eher so, dass eine gewisse Minderheit mit diesem Ger&#228;t spielen wird; aber f&#252;r eine tats&#228;chliche L&#246;sung m&#252;sste ein solches Ger&#228;t zur absoluten Allt&#228;glichkeit werden. &#196;hnlich wie Computer, Telefon und Handy. Bisher sieht es aber nicht danach aus, dass der Ottnormalverbraucher auch gleichzeitig iPad-Kunde ist. Wenn die Konkurrenz ihre Tablets auf den Markt wirft, k&#246;nnte sich dies ein wenig &#228;ndern. Ein Standard w&#252;rde gebraucht werden, derzeit dominieren ja eher die Applikationen verschiedenster Publikationen, die vollkommen bunt zusammen geworfen sind und keine Einheit bieten.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist Apple selbst ein gro&#223;es Problem. Weitl&#228;ufig zieht es all die Verlage in die Mangel und verlangt eine horrende Umsatzbeteiligung von 30%. Kontrolliert Inhalte, k&#246;nnte sie theoretisch mit der &#252;blichen Firmen-Philosophie von heute auf morgen aus dem Store bannen und w&#252;rde Dank tragreicher Fanboyschaft dennoch von gro&#223;er Kritik befreit sein. L&#228;ngst ist Apple ja selbst zu jener Furchtgestalt des Big Brothers geworden, die im <a id="aptureLink_JzOOSgZ5Te" href="http://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8">Macintosh-Spot aus dem Jahre 1984</a> noch mit Anlehnung an George Orwells Roman kritisiert wurde. Mittlerweile ist der Apfel nicht mehr ein Underdog und die &#8220;Think different&#8221;-Kampagne nur noch ein perfider Witz. All die ber&#252;hmten Leute von Gandhi, Martin Luther King &#252;ber Lennon und Picasso, mit denen Apple ihre Rebellhaltung schm&#252;cken wollte, wirken im Anbetracht des Erfolgs schlie&#223;lich wie missbrauchte Geschichte und in der letzten gro&#223;en Werbespotreihe &#8220;<a id="aptureLink_EWoApJJjSI" href="http://www.youtube.com/watch?v=O6ZzfgtKQLs">Mac Vs. Pc</a>&#8221; war es der PC, dicklich, neurotisch und etwas eigen, der &#8220;different&#8221; dachte und nicht sein junges makelloses Gegen&#252;ber, das austauschbar und zu gew&#246;hnlich erschien.</p>
<p>Und wie oft denkt Steve Jobs an den Mitarbeiter, der sich umbrachte, weil er ein Ger&#228;t verlor oder daran, dass sein Konzern seine Produkte sehr viel teurer verkauft als die Konkurrenz, aber die selben niedrigen L&#246;hne an die schuftenden Fabrikarbeiter bezahlt? Es ist sensationell d&#228;mlich, wie ein Gesch&#228;ftsf&#252;hrer hochgelobt wird f&#252;r seinen Starrsinn und seine Sturheit und gleichzeitig all die Widrigkeiten ver&#252;bt, die sonst mit negativem Echo begleitet werden. Apple l&#228;dt keine kritischen Journalisten zu den Keynotes ein, klagt wahllos und beschlie&#223;t in Willk&#252;r mal diesen und jenen Entwicklerkreis zu verbannen. Wie lange bleibt der Apfel aber unter diesen Umst&#228;nden noch schmackhaft und ist es nicht pervers, dass er es noch zu sein scheint? Wie lange wird an der Verdammnis zu beissen sein?</p>
<p>Zumindest wohl noch so lange bis Ern&#252;chterung  einkehrt oder das n&#228;chste &#8220;revolutionary&#8221; und &#8220;awesome&#8221; auf der gro&#223;en Leinwand schwebt. Vorbestellen kann man das iPad nun in Deutschland ja schon. Mitsamt der Weltrettungshoffnung.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.flickr.com/photos/19193733@N00/171813349"><span style="color: #888888;">Bild: CC by Gregg Fuller.</span></a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2503&amp;md5=259e04b2d7b27c2124dc4502c1818b70" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2503&amp;md5=259e04b2d7b27c2124dc4502c1818b70" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>taz.de nimmt Flattr auf</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dankbarkeits-Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit heute Nacht um 0.00 Uhr finden sich auch auf der Homepage der taz die kleinen orange-gr&#252;nen Buttons des Micropaymentdienstes Flattr. Damit k&#246;nnte Daniel Fiene auf seine Frage “Was passiert, wenn das erste gro&#223;e Medium Flattr implementiert?”, schneller eine Antwort bekommen als er dachte. Nun ist taz.de nicht SpiegelOnline, aber es ist eben auch kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Nacht um 0.00 Uhr finden sich auch auf der<a href="http://taz.de/"> Homepage der taz</a> die kleinen orange-gr&#252;nen Buttons des <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Micropaymentdienstes Flattr</a>. Damit k&#246;nnte Daniel Fiene auf<a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2010/05/18/fiene-flattr-frage-was-passiert-wenn-spiegel-online-flattrn-wurde/"> seine Frage</a> “Was passiert, wenn das erste gro&#223;e Medium Flattr implementiert?”, schneller eine Antwort bekommen als er dachte. Nun ist taz.de nicht SpiegelOnline, aber es ist eben auch kein <a href="http://www.spreeblick.com/2010/05/18/spreeblick-mit-flattr/">kleines Blog</a>.</p>
<h3>“Da kam Flattr wie gerufen!”</h3>
<p>Die taz hat bereits Erfahrungen mit freiwilligen Spenden ihrer Leser gesammlt. W&#228;hrend der Aktion die Jungen &#252;bernehmen die taz, konnten Leser auf taz.de freiwillig per Bankverbindung spenden, dabei kamen <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/04/30/tazde-leser_spenden_184283_euro_fuer_unabhaengigen_journalismus/">innerhalb einer Woche &#252;ber 1.800€ zusammen</a>.</p>
<p>Das sei ein erster Versuch Richtung Spenden gewesen, das Konzept der Microdonations h&#228;tten sie aber schon l&#228;nger im Hinterkopf gehabt, erz&#228;hlte mir Phillip Moritz, Webmaster der taz, “Und da kam Flattr wie gerufen!”.</p>
<p>Man hoffe, so Moritz, auf das Konzept der Microdonations, egal ob nun mit Flattr oder einem &#228;hnlichen Dienst sei und eventuell k&#246;nnte das Konzept sogar das Online-Business ver&#228;ndern. Ob man dabei Gewinne machen kann sei noch nicht sicher, aber man m&#246;chte mit der Teilnahme auch das Projekt Flattr insgesamt nach nach vorne und zu mehr Akzeptanz bringen. Wie stark die Leser das annehmen, m&#252;sse sich erst noch zeigen, aber man wolle eben genau das herausfinden.</p>
<p>Moritz zeigte sich allerdings &#252;berrascht, das innerhalb der kurzen Zeit nun doch schon einige Flattr-Klicks auf die Homepage gewandert sein. In den 12 Stunden, seit Flattr auf der Homepage der taz verf&#252;gbar ist, sind 36 Flattr Klicks auf <a href="https://flattr.com/profile/taz.de">der Seite </a>eingegangen, was diese Wert sind zeigt aber erst am Monatsende.</p>
<h3>“Flattr hat das beste Konzept.”</h3>
<p>Im Gegensatz zur Konkurrenz habe Flattr das beste Konzept. Man denkt wohl noch &#252;ber eine Implementierung des &#228;hnlichen Dienstes Kachingle nach und eventuell soll es eine Partnerschaft mit amazon geben, n&#228;heres gibt es dazu aber noch nicht. Bei der zuvor ausprobierten &#220;berweisungsaktion seien neben den tats&#228;chlichen Transferkosten auch die mentalen Transferkosten zu hoch und auch ein einfacher PayPal-Spenden Button zweige bei Kleinstbetr&#228;gen zu viel an Geb&#252;hren ab, erkl&#228;rt Moritz die Entscheidung f&#252;r den Dienst von Flattr.</p>
<p>Die Einnahmen aus Flattr werden dabei nicht den einzelnen Autoren zugef&#252;hrt werden, sondern gesammelt in die Onlineeinnahmen einflie&#223;en. Lediglich bei den Blogs denkt man dr&#252;ber nach den einzelnen Autoren, die bislang nur eine Aufwandspauschale erhalten, zu erm&#246;glichen ihren eigenen Flattr Account in das jeweilige Blog einzubinden. Zu den <a href="http://www.fixmbr.de/flattr-datenhandel-leicht-gemacht/">Vorw&#252;rfen des Datenhandels</a> bei Flattr macht man sich bislang wenig Sorgen. “Schauen wir mal”, war des Webmasters lakonische Antwort.</p>
<p>Flattr auf taz.de ist ein weiterer gro&#223;er Schritt f&#252;r den Micropaymentdienst, deshalb verk&#252;ndete das heute morgen auch ganz stolz<a href="http://twitter.com/flattrme/status/14347595851"> deren offizieller Twitteraccount</a>. Ob es den Durchbruch bedeutet ist nat&#252;rlich noch unklar, schlie&#223;lich befindet sich Flattr weiterhin in einer geschlossenen Beta und der Zugang ist nur mit Einladung m&#246;glich. Diese kann aber jeder auf der Homepage anfordern. Fraglich ist auch, ob sich der Dienst au&#223;erhalb der Netzgemeinde, in der er im Moment ziemlichen Hype genie&#223;t, durchsetzen kann. Wird sich der Zeitungsleser aus Hinterpusemuckel dazu aufraffen einen Account bei diesem Dienst anzulegen? Die taz kann mit ihrem Genossenschaftsmodell und den spendenbereiten Lesern sicher am ehesten darauf hoffen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: Screenshot taz.de [M]</span></p>
<p><strong>mehr:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Flattr: Die Dankbarkeits-&#214;konomie</a></li>
</ul>
<p>Was glaubt ihr? Ist das der Durchbruch f&#252;r Flattr? Und k&#246;nnte es eventuell auch der Durchbruch f&#252;r Erl&#246;se von Onlinemedien sein?</p>
<p><span style="color: #888888;">Um keinen unserer Artikel zu verpassen </span><a href="http://twitter.com/netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">folgt uns auf Twitter</span></a><span style="color: #888888;"> und abonniert u</span><a href="http://feeds.feedburner.com/Netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">nseren RSS-Feed</span></a><span style="color: #888888;">.</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2483&amp;md5=8e0b8e95e9deb6562085d48ffa028b14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2483&amp;md5=8e0b8e95e9deb6562085d48ffa028b14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das neue uMag: Pseudonline</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/02/pseudonline/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[umag relaunch magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das u_Mag hat sich ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man einige Stimmen um eine Kritik. Das neue Papier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das u_Mag <a title="uMag Pressemitteilung" href="http://www.bunkverlag.de/pm_2010_01.php">hat sich</a> ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man <a href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=821923&amp;title=Blattkritiken+aus+den+Blogs&amp;artist=Feedback+auf+den+uMag-Relaunch&amp;topic=popkultur&amp;ads=no">einige Stimmen</a> um eine Kritik.</strong></p>
<p>Das neue Papier erinnert an graue Geb&#228;udefassaden und besitzt damit eine sympathische N&#228;he zur Tageszeitung, was in Anbetracht der vielen Hochglanzmagazine einen frischen Eindruck erweckt. Im Vergleich zu den alten Ausgaben sieht das Heft damit auch sehr viel dicker aus, obwohl die Seitenzahl gleich blieb.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/02/PICT0022.jpg" alt="Das neue und das alte u(_)Mag" /></p>
<p>Das Layout ist tr&#228;ge und farblos. Bleiche Halbrundrechtecken kleben am oberen Teil der Seiten und dienen wahlweise als Ressortmarkierung oder Hintergrund f&#252;r die Titelthemen.  Darunter finden sich noch weitere Informationen in einer winzigen Schriftgr&#246;&#223;e. Noch kleiner ist die Seitenzahl, die beim notorischen Umbl&#228;ttern zum Kauf einer Lupe verpflichtet. Bei den gro&#223;en Themen herrscht eine gewisse leere Atmosph&#228;re, da der Platz nur marginal ausgenutzt wird. Einzig die Fotoreihen &#252;berzeugen darin.</p>
<p>Die Rubriken, die im Konzeptschreiben als &#8220;Kosmen&#8221; bezeichnet werden, wurden von verschiedenen Titeln wie &#8220;Gesellschaft&#8221;, &#8220;Musik&#8221; oder &#8220;Literatur&#8221; auf die vier Anglizismen &#8220;uniq&#8221;, &#8220;music&#8221;, &#8220;arts&#8221; und &#8220;go ahead!&#8221; reduziert, die wohl den betonten Anspruch haben, kompakt und modern zu klingen. Dabei gehen die verschiedenen Bereiche so sehr ineinander &#252;ber, dass beim Lesen die eigentliche Trennung nicht so ganz klappen m&#246;chte.</p>
<p>Zu Anfang jeder Rubrik finden sich ein sehr kurzes Interview und eine reihe an Meldungen, die den Eindruck getarnter Pressetexte erwecken lassen. Ein wenig erinnert diese Zusammstellung aus trivialer Information und Werbung an das Hausmagazin einer gro&#223;en amerikanischen Fastfood-Kette. Vor der Runderneuerung kam das Magazin ganz ohne diese kurzen Texte aus.</p>
<p>Aber <a href="http://www.zeit.de/2007/22/Martenstein">auf K&#252;rze</a> wurde besonders viel wert gelegt, da die Redaktion &#8220;die Bed&#252;rfnisse ihrer Zielgruppe&#8221; kennt und  &#8220;verst&#228;rkt auf kurze, konzentrierte Text&#8221; setzt, um die &#8220;internetaffine Zielgruppe f&#252;r ein Printmagazin&#8221; zu begeistern. Die meisten Texte sind unheimlich reduziert, manche geistern als kleine Meldungen durch das Magazin. Die Seiten &#8220;Technik&#8221; und Games&#8221; wurden halbiert und aneinander gequetscht. Das Editorial minimierte sich von mehreren auf zwei Abs&#228;tze.  Selbst die Themen, die auf dem Cover angeworben werden, sind h&#246;chstens als sp&#228;hrlich zu bezeichnen. Das sieht dann so aus, dass &#8220;Fettes Brot&#8221; f&#252;nf Fragen beantworten d&#252;rfen und das Titelthema um die Band &#8220;Red Velvet&#8221; bereits nach acht ein Ende findet.</p>
<p>Die Plattenkritiken entsprechen auch nicht mehr der klassischen Rezension, sondern einem Pseudodialog der Redakteure. Vermutlich f&#252;hlte man sich da <a title="Spex neue Kritiken" href="http://www.zeit.de/kultur/2010-01/ende-der-plattenkritik">von Spex</a> inspiriert, die diesen Diskussionen &#252;ber neue Musik allerdings sehr viel mehr Seiten als eine Spalte pro Album einr&#228;umen. Eine Seite weiter gibt es ein Foto von &#8220;Die Sterne&#8221;-S&#228;nger Frank Spilker. Den Text dazu kann man <a title="Frank Spilker Die Sterne" href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=809722&amp;title=Frank+Spilker+%2F+Die+Sterne&amp;artist=Im+Bett+mit%3A&amp;topic=popkultur">nur online</a> lesen. Das nennt man vermutlich &#8220;Crossmedia&#8221;.</p>
<p>In der letzten Sparte &#8220;go ahead!&#8221; gibt es schlie&#223;lich auch ein paar Leckerbissen. Ein Text &#252;ber <a title="Ausgestiegen.com" href="http://www.ausgestiegen.com/">Internetaussteiger</a>, mit (sehr einseitigen) Meinungen von ein paar Internetenthusiasten daneben. Ein interessantes Interview zur Plastikindustrie ist letztlich der geheime H&#246;hepunkt des ganzen Magazins. Leider ist auch dieses wieder sehr kurz. So stolpert das uMag am Versuch mehr online als offline zu sein.</p>
<p>Abseits des Internets m&#246;chte ich aber die Vorz&#252;ge von Print genie&#223;en und nicht den vergeblichen Versuch eines gedruckten Blogs lesen. Lange Texte, Berichte, Fotos. Gerade ein Monatsmagazin hat die Pflicht, mich &#252;ber diesen langen Zeitraum zu versorgen und nicht kurze Meldungen neben mickrigen Interviews vorzuf&#252;hren. Das uMag scheitert daran, das Sprachrohr irgendeiner scheinbaren Szene sein zu wollen und gleichzeitig in einem Marketingschema zu denken. Matt/Elbe m&#246;gen sch&#246;ne Zahlen berechnen, schaffen es aber nicht, Konsens zu bilden.<br />
Es fehlt Profil, Aussagekraft, die Besonderheiten. Hier und da gibt es interessante Artikel, die es aber nicht schaffen, das Gesamtbild aufzuh&#252;bschen. Es h&#228;tte weniger vom weniger und mehr vom mehr sein m&#252;ssen. Wo sind die gesellschaftlichen Themen? Die abstrakten Meinungen? Die fremden Geschichten? Die Auseinandersetzung? Auch das alte u_Mag hatte wenig davon. Dem neuen uMag fehlt allerdings noch viel mehr.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 236px; width: 1px; height: 1px;"><strong>Das u_Mag <a title="uMag Pressemitteilung" href="http://www.bunkverlag.de/pm_2010_01.php">hat sich</a> ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man <a href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=821923&amp;title=Blattkritiken+aus+den+Blogs&amp;artist=Feedback+auf+den+uMag-Relaunch&amp;topic=popkultur&amp;ads=no">einige Stimmen</a> um eine Kritik.</strong></div>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2294&amp;md5=fa724cc2933c74c98821f2e93fe8bde4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2294&amp;md5=fa724cc2933c74c98821f2e93fe8bde4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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