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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Großes Kino</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>So sch&#246;n kann Weltuntergang sein: Lars von Triers &#8220;Melancholia&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kirsten Dunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Lars von Trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem eindrucksvollen Preludium begr&#252;&#223;t uns Lars von Trier: Ein starker Hengst versinkt in der Wiese, Kirsten Dunst watet durch seildicke Spinnweben, erleuchtet von zwei Monden. Einer ist der titelgebende Planet &#8220;Melancholia&#8221;. Und schon sind wir im ersten Teil des Films bei Justines (Kirsten Dunst) Hochzeit. Zun&#228;chst kann das Gl&#252;ck des Paares nichts tr&#252;ben, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- AdSense Now! V2.00 -->
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</script> </p></div><p>Mit einem eindrucksvollen Preludium begr&#252;&#223;t uns Lars von Trier: Ein starker Hengst versinkt in der Wiese, Kirsten Dunst watet durch seildicke Spinnweben, erleuchtet von zwei Monden. Einer ist der titelgebende Planet &#8220;Melancholia&#8221;.</p>
<p>Und schon sind wir im ersten Teil des Films bei Justines (Kirsten Dunst) Hochzeit. Zun&#228;chst kann das Gl&#252;ck des Paares nichts tr&#252;ben, auch dass die Stretch Limo in der Kurve stecken bleibt und Braut und Br&#228;utigam zu Fu&#223; mit mehreren Stunden Versp&#228;tung zu ihrer eigenen Feier kommen l&#228;sst sie lachen. Doch dann zeigt sich der Schatten, der auf Justine liegt. Gestraft mit einer herzlosen Mutter und einem Vater, der ihre Bed&#252;rfnisse nicht versteht vergeht ihr der Spa&#223; am feiern. Sie entfernt sich immer wieder von der Runde, nimmt ein Bad w&#228;hrend die piekfeinen G&#228;ste darauf warten, dass sie die Hochzeitstorte anschneidet oder v&#246;gelt den Assistenten ihres Chefs anstatt ihrem frisch gebackenen Mann eine unvergessliche Hochzeitsnacht zu bescheren.  Am Ende des Abends wird sie ihren Job und ihren Mann los sein.</p>
<p>Wir begenen Justine wieder im zweiten Teil des Films wieder, wenn sie ihre Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) wieder in dem Hotel besucht, in dem sie auch Hochzeit feierten. Schwer gebrochen kommt sie an, kann kaum noch laufen muss gest&#252;tzt werden und schl&#228;ft dann erst einmal viele Stunden.  Der Stern, den sie schon an ihrer Hochzeitsnacht gesehen hat, ist n&#228;her gekommen. Es ist der Planet &#8220;Melancholia&#8221;, der in einem einmaligen Ereignis an der Erde vorbei fliegen soll. avon ist auch Claires Mann John (Kiefer Sutherland) &#252;berzeugt, nur Claire hat Angst die beiden blauen Planeten k&#246;nnten kollidieren. Und schlie&#223;lich muss auch John zugeben, dass man in der Wissenschaft bei solchen Gr&#246;&#223;enordnungen immer mit einwenig Ungenauigkeiten einberechnen muss&#8230;</p>
<p>Ging es in &#8220;Antichrist&#8221; noch um den Kampf gegen die Depression ist in &#8220;Melancholia&#8221; die Depression Zustand und in Angesichts eines drohenden Weltuntergangs sogar hilfreich um einen klaren Kopf zu bewahren. Selten war ein Weltuntergang sch&#246;ner, als mit Lars von Trier und Kirsten Dunst. Er schafft mit gro&#223;artigen Bildern und genauer Komposition eine sehr intensive Stimmung und l&#228;sst uns eintauchen in  das Wesen von Justine und ihrer Traurigkeit. Kirsten Dunst spielt diese Rolle absolut &#252;berragend und ist zurecht mit der goldenen Palme ausgezeichnet worden. Von Trier h&#228;tte sicher auch die f&#252;r die beste Regie erhalten, h&#228;tte er sich mit seinen gehypte Hitler &#196;u&#223;erungen nicht ins Aus bef&#246;rdert.</p>
<p>Melancholia l&#228;uft ab heute im Kino.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: (c) Concorde Filmverleih</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3513&amp;md5=8b02852bec3121f515211272dc13514a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3513&amp;md5=8b02852bec3121f515211272dc13514a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Pressalien (5): Wie das Kino Erwartungen herunterschraubt, um sie zu erf&#252;llen</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/09/wie-das-kino-erwartungen-herunterschraubt-um-sie-zu-erfullen/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/09/wie-das-kino-erwartungen-herunterschraubt-um-sie-zu-erfullen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Langes Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Inception]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Pressalien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;How to make an intelligent blockbuster and not alienate people&#8221; fragt Mark Kermode beim Guardian und dieser Text ist so gut, dass man etliche Stellen daraus zitieren m&#246;chte. Es geht darum, wie Blockbuster erfolgreich sind, obwohl die Filme so doof sind. Darum, dass eigentlich niemand &#8220;Der Fluch der Karibik &#8211; Am Ende der Welt&#8221; mochte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.guardian.co.uk/books/2011/aug/28/mark-kermode-multiplex-blockbuster">&#8220;How to make an intelligent blockbuster and not alienate people&#8221;</a> fragt Mark Kermode beim Guardian und dieser Text ist so gut, dass man etliche Stellen daraus zitieren m&#246;chte.</p>
<p>Es geht darum, wie Blockbuster erfolgreich sind, obwohl die Filme so doof sind. Darum, dass eigentlich niemand &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000QXDABW?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B000QXDABW&amp;ref_=sr_1_3&amp;qid=1314712913&amp;sr=8-3">Der Fluch der Karibik &#8211; Am Ende der Welt</a>&#8221; mochte, auch wenn manche dachten sie t&#228;ten es.</p>
<p>Es ist das Konzept der &#8220;diminished expectations&#8221;, der heruntergefahrenen Erwartungen, die gezielt von gro&#223;en Filmen bedient werden. Da werden Zahlen &#252;ber das exorbitante Budget ver&#246;ffentlicht, die den Film zu einem Event machen und das Presse-Screening wird nach hinten verlegt, damit die Leute trotz der schlechten Kritiken ins Kino gehen um sich ein eigenes Bild zu machen.</p>
<blockquote><p>How did they get here? The short answer is: <a title="More from guardian.co.uk on Michael Bay" href="http://www.guardian.co.uk/film/michael-bay">Michael Bay</a>. The long answer is: Michael Bay; Kevin Costner&#8217;s gills; Cleopatra on home video; and the inability of modern blockbusters to lose money in the long run, provided they boast star names, lavish spectacle and &#8220;event&#8221; status expense.</p></blockquote>
<p>Der Ausweg und einzige Lichtblick? Christopher Nolan, der es schaffte mit &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004HK3XHG?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B004HK3XHG&amp;ref_=sr_1_1&amp;qid=1314712742&amp;sr=8-1">Inception</a>&#8221; einen intelligenten Blockbuster zu schaffen, in dem er beide Welten verbindet: Intelligentes Script und Stars in einem.</p>
<p>Kermode schreibt auch &#252;ber das Dasein und Ansehen als Filmkritiker:</p>
<blockquote><p>Every time I complain that a blockbuster movie is directorially dumb, or insultingly scripted, or crappily acted, or artistically barren, I get a torrent of emails from alleged mainstream-movie lovers complaining that I (as a snotty critic) am applying highbrow criteria that cannot and should not be applied to good old undemanding blockbuster entertainment. I am not alone in this; every critic worth their salt has been lectured about their distance from the demands of &#8220;popular cinema&#8221;, or has been told that their views are somehow elitist and out of touch (and if you haven&#8217;t been told this then you are not a critic, you are a &#8220;showbiz correspondent&#8221;). This has become the shrieking refrain of 21st-century film (anti)culture – the idea that critics are just too clever for their own good, have seen too many movies to know what the average punter wants, and are therefore sorely unqualified to pass judgment on the popcorn fodder that &#8220;real&#8221; cinema-goers demand from the movies.</p></blockquote>
<p>Also unbedingt<a href="http://www.guardian.co.uk/books/2011/aug/28/mark-kermode-multiplex-blockbuster"> lesen</a>, unterhaltsam und aufschlussreich.</p>
<p>Der Text ist &#252;brigens ein Auszug aus dem Buch &#8220;<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1847946038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1847946038">The Good, The Bad and The Multiplex: What&#8217;s Wrong with Modern Movies?</a>&#8221; </em>(auch als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005HCI77O?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B005HCI77O&amp;m=A11MW6AJTK8WZ7&amp;ref_=dp_kinw_strp_1">eBook</a>), das ich mir nun wahrscheinlich unbedingt kaufen muss.</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=kingofkingzde-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=1847946038" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: right;"><span class="Apple-style-span" style="color: #888888;">Bild: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <span style="color: #888888;"><a href="http://www.flickr.com/photos/stinkiepinkie_infinity/">Stinkie Pinkie<br />
</a></span></span><span style="color: #888888;">Danke an <a href="http://twitter.com/hakantee"><span style="color: #888888;">@Hakantee </span></a>&#252;ber dessen<a href="http://www.google.de/reader/view/#stream/user%2F00046754432216088582%2Fstate%2Fcom.google%2Fbroadcast"><span style="color: #888888;"> Shared Items</span></a> ich den Text gefunden habe </span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3297&amp;md5=7428aeaba68ffa1b2edb6b39bf6147ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3297&amp;md5=7428aeaba68ffa1b2edb6b39bf6147ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Cowboys &amp; Aliens: Absurder Genremix ohne Selbstironie</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/08/cowboys-aliens-kino-kritik-jon-favreau/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flimmern & Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Alines]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboys]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Craig]]></category>
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		<category><![CDATA[Jon Favreau]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Western sind derzeit stark im Kommen. Insbesondere True Grit hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass sie kein Kassengift mehr sein m&#252;ssen und mit The Revenant und Quentin Tarantinos f&#252;r Ende 2012 geplanten Django Unchained stehen weitere Western in der Pipeline. Auch Alieninvasionen konnte der geneigte Zuschauer in den vergangenen Jahren wieder vermehrt auf der Leinwand begutachten. Da dachte sich Hollywood offenbar: Weshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Western sind derzeit stark im Kommen. Insbesondere <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004WJDXDG?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B004WJDXDG&amp;ref_=sr_1_1&amp;qid=1314733960&amp;sr=8-1">True Grit</a></em> hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass sie kein Kassengift mehr sein m&#252;ssen und mit <em>The Revenant </em>und Quentin Tarantinos f&#252;r Ende 2012 geplanten <em>Django Unchained</em> stehen weitere Western in der Pipeline. Auch Alieninvasionen konnte der geneigte Zuschauer in den vergangenen Jahren wieder vermehrt auf der Leinwand begutachten. Da dachte sich Hollywood offenbar: Weshalb nicht beide Genres verbinden? Und da Comicverfilmungen aktuell gl&#252;cklicherweise ebenfalls im Trend liegen, griff man prompt auf die 2006 ver&#246;ffentlichte Graphic Novel <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0061646652?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=0061646652&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=dvd&amp;qid=1314733716&amp;sr=1-1">Cowboys&amp;Aliens</a></em> zur&#252;ck.</p>
<p>Die Ausgangssituation ist schnell erz&#228;hlt: Das kleine St&#228;dtchen Absolution wird mit eiserner Faust vom reizbaren Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) beherrscht. Pl&#246;tzlich taucht ein mysteri&#246;ser Fremder (Daniel Craig) mit einer merkw&#252;rdigen Metallmanschette am Unterarm auf, der sich weder an seinen Namen erinnern kann, noch wo er herkommt. Als die Stadt sich unversehens einem Angriff von Au&#223;erirdischen gegen&#252;ber sieht, scheint er jedoch die letzte Hoffnung auf Rettung zu sein…</p>
<p>Die Story klingt genauso absurd wie interessant. Dass ein Genre-Mix aus Western und Science Fiction wunderbar funktionieren kann, hat die (leider viel zu fr&#252;h abgesetzte!) Serie <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00411RW82?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B00411RW82&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=dvd&amp;qid=1314734001&amp;sr=1-1">Firefly</a> </em>aus der Feder von Joss Whedon bewiesen. <em>Cowboys&amp;Aliens </em>kann dies leider nicht vollkommen von sich behaupten. &#220;berspitzt formuliert k&#246;nnte man fast sagen: Die erste halbe Stunde ist wirklich gut…und dann kommen die Au&#223;erirdischen. Nat&#252;rlich w&#252;rde dies dem Film zugegebenerma&#223;en nicht ganz gerecht werden, daher sollen sowohl positive als auch negative Aspekte noch n&#228;her beleuchtet werden.</p>
<p>Die Westernatmosph&#228;re konnte gr&#246;&#223;tenteils gut eingefangen werden. Insbesondere die erste halbe Stunde des Films wei&#223; als Western zu &#252;berzeugen. Selbst f&#252;r Spaghetti-/Italowestern nicht untypische R&#252;ckblenden wurden auch in <em>Cowboys&amp;Aliens </em>verwendet. Positiv anzumerken, dass auf Details wie gelbe Z&#228;hne oder dreckige Fingern&#228;gel geachtet wurde.<br />
Die dazugeh&#246;rige SciFi-Handlung konnte jedoch nicht wirklich &#252;berzeugen. Wirklich Neues wurde nicht geboten, lediglich im Invasionsgrund kann man einen Funken Originalit&#228;t erkennen – dieser ist im Grunde jedoch ziemlich unsinnig. Ungef&#228;hr in der Mitte des Films muss der Zuschauer zudem eine mehr als haneb&#252;chene Wendung hinnehmen, bei der man sich fragt, ob man sich an den Kopf fassen oder dar&#252;ber lachen soll.<br />
Lachen ist ein gutes Stichwort: Denn in meinen Augen ist ein weiterer Fehler von <em>Cowboys&amp;Aliens</em>, dass er sich zu ernst nimmt. Einem Film mit diesem Titel und dieser Ausgangssituation h&#228;tte eine etwas selbstironischere Inszenierung nicht geschadet.</p>
<p>Leider schafft der Film es auch nicht hundertprozentig, die beiden Genres stimmig zu verbinden. Die SciFi-Elemente wirken mitunter doch etwas wie Fremdk&#246;rper im Westernsetting. Zudem wird in meinen Augen der Fehler begannen, die Au&#223;erirdischen zu fr&#252;h, zu h&#228;ufig und zu deutlich zu zeigen. Dabei hat zum Beispiel Ridley Scott mit<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PR?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B00004S5PR&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=dvd&amp;qid=1314733912&amp;sr=1-1"> </a><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004S5PR?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B00004S5PR&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=dvd&amp;qid=1314733912&amp;sr=1-1">Alien</a> </em>bereits 1979 gezeigt, dass weniger manchmal mehr ist.</p>
<p>Frei von Logikfehlern ist der Film erwartungsgem&#228;&#223; auch nicht gewesen. So ist es beispielsweise relativ sinnfrei, dass dort nun ein das Wrack eines Flussdampfer 500 Meilen vom n&#228;chstgelegenen gro&#223;en Fluss verkehrt herum mitten in der Steppe liegt. Ja, es bietet ein sehr stimmiges Setting, doch mehr als dieser dramaturgische Grund l&#228;sst sich daf&#252;r nicht erkennen. Au&#223;erdem bleibt es mehr oder weniger fragw&#252;rdig, weshalb die Au&#223;erirdischen es f&#252;r notwendig erachten, Menschen zu entf&#252;hren.<br />
Weniger st&#246;rend waren da einige Klischees, die bedient wurden – vom schweigsamen Fremden &#252;ber den harten Viehz&#252;chter, der die Stadt im Griff h&#228;lt bis zur &#220;berwindung von Hass und Feindschaft, um zusammen f&#252;r ein gemeinsames Ziel zu k&#228;mpfen.</p>
<p>Schauspielerisch ist Harrison Ford nat&#252;rlich &#252;ber jeden Zweifel erhaben. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob er als Colonel Dolarhyde passend besetzt wurde. F&#252;r mich ist Harrison Ford in Aussehen und Spielart zu gutm&#252;tig f&#252;r diese Rolle und so wirkt Dolarhyde im Film auch selten so hart, wie er vielleicht sein sollte. Daniel Craig hingegen passt ideal in die Rolle der personifizierten Coolness. Olivia Wilde hat w&#228;hrend der ersten H&#228;lfte des Films nicht viel mehr zu tun, als h&#252;bsch durchs Bild zu reiten, um dann allerdings Bestandteil der bereits erw&#228;hnten haneb&#252;chenen Wendung zu sein. Abermals hervorragend ist Sam Rockwell. Seine Rolle ist nicht besonders wichtig, doch holt er das Beste aus ihr heraus. Der Kerl ist einfach gro&#223;e klasse und stellt dies auch hier wieder unter Beweis.</p>
<p>Wenn man sein Gehirn zu hause l&#228;sst, kann der Film vermutlich durchaus Spa&#223; machen. Leider verschenkt er jedoch eine Menge Potenzial, das der interessante Genre-Mix aus Western und SciFi geboten h&#228;tte. Die Westernatmosph&#228;re kann <em>Cowboys&amp;Aliens </em>gr&#246;&#223;tenteils gut einfangen, doch st&#246;rt die leider wenig &#252;berzeugende SciFi-Handlung im Gesamtbild. Sie bietet nicht mehr als Durchschnittskost, weist einige Logikl&#246;cher auf, verf&#252;gt &#252;ber wenig atmosph&#228;rische Dichte und &#252;berrascht eher negativ mit einer ziemlich fragw&#252;rdigen Wendung. Zudem h&#228;tte ich mir eine etwas selbstironischere Inszenierung erhofft.</p>
<p><strong>5/10</strong></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: © 2011 Universal Studios.</span></p>
<p style="text-align: left;">-</p>
<p>Heiko und <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">ich</a> sind ein paar Jahre in Berlin zusammen aufs Gymnasium gegangen, schon damals haben wir gemeinsam in den gro&#223;en Pausen dem gro&#223;en Quentin Tarantino gehuldigt und Heiko war ungef&#228;hr das wandelnde Horrorfilmlexikon (damals gabs ja noch nicht mal Wikipedia). Jetzt <a href="http://filmtoast.wordpress.com/2011/08/30/review-cowboysaliens/">schreibt</a> er unter <a href="http://filmtoast.de/">filmtoast.de</a> ein sehr lesenswertes Filmblog.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3290&amp;md5=d2515a89f2d5b7ccfd13f28b77365ca5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3290&amp;md5=d2515a89f2d5b7ccfd13f28b77365ca5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Rum-Tagebuch mit Johnny Depp</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flimmern & Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hunter S. Thompson]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[Johnny Depp schl&#252;pft wieder einmal in die Rolle und das benebelte Gehirn des Hunter S. Thompson. Aus der letzte Zusammenkunft &#8220;Fear and Lothing in Las Vegas&#8221; enstand nicht nur ein Kultfilm (Ich glaube mein Mitbewohner kann den Film in mindestens 3 verschiedenen Sprachen rezitieren), sondern auch eine tiefe Freundschaft zwischen dem Schauspieler Depp und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johnny Depp schl&#252;pft wieder einmal in die Rolle und das benebelte Gehirn des Hunter S. Thompson. Aus der letzte Zusammenkunft &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0029VVO8U?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B0029VVO8U&amp;ref_=sr_1_1&amp;qid=1314631612&amp;sr=8-1">Fear and Lothing in Las Vegas</a>&#8221; enstand nicht nur ein Kultfilm (Ich glaube mein Mitbewohner kann den Film in mindestens 3 verschiedenen Sprachen rezitieren), sondern auch eine tiefe Freundschaft zwischen dem Schauspieler Depp und dem Schriftsteller Thompson. Die f&#252;hrte sogar dazu, dass Depp die<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hunter_S._Thompson#Funeral"> spektakul&#228;re Beerdigung</a> von Hunter S. Thompson im Jahre 2005 finanzierte.</p>
<p>Nun wird mit &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/074757457X?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=074757457X&amp;ref_=sr_1_2&amp;s=dvd&amp;qid=1314631712&amp;sr=1-2">The Rum Diary</a>&#8221; eine weitere Novelle verfilmt. Im Stile des von ihm begr&#252;ndeten Gonzo Journalismus beschreibt Thompson darin subjektiv seine Erlebnisse in Puerto Rico, die aber schnell von drogenfantastischen Erlebnissen beeinflusst und &#252;berlagert werden.</p>
<p><object width="580" height="356" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0YUx36yLLug?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="580" height="356" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0YUx36yLLug?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Ich bin sehr gespannt auf die neuerliche Hunter S. Thompson Personifizierung durch Johnny Depp. Aaron Eckhart (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002BYNZR8?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=shr&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=B002BYNZR8&amp;ref_=sr_1_1&amp;s=dvd&amp;qid=1314631671&amp;sr=1-1">Thank you for smoking</a>&#8220;) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=f7zqlgO1spY">sagt</a> die N&#228;he zwischen Depp und Thompson sei so gro&#223;, dass sie beinahe den Geist des verstorbenen Schriftstellers am Set sp&#252;ren konnten. Die Vertrautheit best&#228;tigen <a href="http://duckduckgrayduck.files.wordpress.com/2011/05/np4.jpg?w=588">gemeinsame Fotos</a> der Beiden (mit John Cusack in der Mitte).</p>
<p>The Rum Diary wurde bereits in den 1960er Jahren von Thompson verfasst, erschien aber erst 1998. Auch der Film hat wohl einen kleine Odyssee hinter sich, wie <a href="http://www.crackajack.de/2011/08/27/hunter-s-thompson-on-the-rum-diary-movie/">dieser Brief von Thompson </a>an den Produzenten Holly Sorensen von 2001 belegt:</p>
<blockquote><p>Okay, you lazy bitch, I’m getting tired of this waterhead fuckaround that you’re doing with The Rum Diary.</p>
<p>And if you don’t Do Something QUICK you’re going to Destroy a very good idea. I’m in the mood to chop yr. fucking hands off.</p></blockquote>
<p>Nun erblickt der Film am 28. Oktober 2011 die Kinos. Zumindest in den USA, f&#252;r Deutschland steht bislang noch kein Starttermin fest.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">[Trailer via <a href="http://www.negativ-film.de/2011/08/rum-diary-mit-johnny-depp-erster.html"><span style="color: #888888;">Negativ Film</span></a>, Bild: Screenshot]</span></p>
<p style="text-align: right;">
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3278&amp;md5=182c08452220b6e257bbd0083796ab67" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3278&amp;md5=182c08452220b6e257bbd0083796ab67" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview mit Regisseur Ulrich K&#246;hler (&#8220;Schlafkrankheit&#8221;)</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/07/interview-mit-regisseur-ulrich-kohler-schlafkrankheit/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/07/interview-mit-regisseur-ulrich-kohler-schlafkrankheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 08:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulrich K&#246;hler wurde auf der diesj&#228;hrigen Berlinale mit dem Silbernen B&#228;ren ausgezeichnet. Nun l&#228;uft der Film &#8220;Schlafkrankheit&#8221; in den Kinos und bekam noch den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films obendrauf. Im Film geht es um den Entwicklungshelfer Ebbo Velten, der in Kamerun als Entwicklungshelfer. K&#246;hler stellt uns Ebbo vor, indem er ihn uns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich K&#246;hler wurde auf der diesj&#228;hrigen Berlinale mit dem Silbernen B&#228;ren ausgezeichnet. Nun l&#228;uft der Film &#8220;Schlafkrankheit&#8221; in den Kinos und bekam noch den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films obendrauf.</p>
<p>Im Film geht es um den Entwicklungshelfer Ebbo Velten, der in Kamerun als Entwicklungshelfer. K&#246;hler stellt uns Ebbo vor, indem er ihn uns in verschiedenen Situationen zeigt. K&#246;hler setzt sehr auf die st&#228;rke einzelner Situationen: Kein Schnitt, keine Musik und gerade als wir denken wir wissen wie Ebbo tickt, lernen wir ihn wieder neu kennen. Aus der Sicht des jungen Arztes Alex. Die beiden Figuren funktionieren dabei als wunderbares Gegensatzpaar: Ebbo, der sich als wei&#223;er in Kamerun wohl f&#252;hlt, Alex, der obwohl er kongolesische Wurzel hat, sich nicht zurechtfindet. Der eine noch voller Prinzipien, die in der Realit&#228;t nicht anzuwenden sind, der andere ohne Perspektive.</p>
<p>K&#246;hler geht es um viele Motive: Die Entwurzelung von Figuren, die Lebenswelt in Kamerun und die Probleme der Entwicklungshilfe. Wir haben Uhlrich K&#246;hler getroffen und sprachen mit ihn &#252;ber den Film, seine Bild von Afrika, den Problemen und Gemeinsamkeiten von Entwicklungshilfe und Filmf&#246;rderung.</p>
<p><object width="590" height="366"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JVHUhN8l4O8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="366" src="http://www.youtube.com/v/JVHUhN8l4O8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wenn ihr euch den FIlm anseht, und das solltet ihr tun, geht bitte keinesfalls in die synchronisierte Fassung, sondern ins OmU! Der Film ist n&#228;mlich eigentlich mehrsprachig gedreht, ein nicht unwichtiges Element, wenn es darum geht, wie sich Europ&#228;er in Afrika zurecht finden wollen. In der Synchro klingt das alles furchtbar steril. Man kann das sehr sch&#246;n an den Trailer vergleichen:</p>
<p><object width="590" height="366"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YQwdRgd4aJk?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="366" src="http://www.youtube.com/v/YQwdRgd4aJk?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="590" height="366"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_og4ulRZRrs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="366" src="http://www.youtube.com/v/_og4ulRZRrs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: Regisseur Ulrich K&#246;ler und Jean-Christoph Folly bei den Dreharbeiten. (c) Farbfilmverleih</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3223&amp;md5=5f8a3b693a1786c0fa219b1a70c2ff63" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3223&amp;md5=5f8a3b693a1786c0fa219b1a70c2ff63" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview zu &#8220;Life in a Day&#8221; &#8211; Ein St&#252;ck Geschichte</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/06/interview-zu-life-in-a-day-ein-stuck-geschichte/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/06/interview-zu-life-in-a-day-ein-stuck-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Life in a Day]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Ridley Scott]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Erinnert ihr euch noch an das Youtube-Projekt &#8220;Life in a Day&#8221;, bei dem jeder eingeladen war Clips einzureichen? Der Film, produziert von Ridley Scott ist jetzt in den Kinos angelaufen. Ich habe dazu mit dem Filmemacher David Peter* gesprochen, einem derjenigen aus Deutschland, die einen Teil zu dem Werk beigetragen haben. David war damals auf der Loveparade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert ihr euch noch an das Youtube-Projekt &#8220;Life in a Day&#8221;, bei dem jeder eingeladen war Clips einzureichen?<br />
Der Film, produziert von Ridley Scott ist jetzt in den Kinos angelaufen. Ich habe dazu mit dem <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/05/iboom-a-hitchcock-inspired-shortmovie/">Filmemacher David Peter</a>* gesprochen, einem derjenigen aus Deutschland, die einen Teil zu dem Werk beigetragen haben.<br />
<a href="http://twitter.com/dretep">David</a> war damals auf der Loveparade in Duisburg, eigentlich mit der Idee einen fr&#246;hlichen Film &#252;ber feiernde Menschen zu machen. Wie wir wissen, kam es ganz anders. Mehr erz&#228;hlt er euch im Interview:</p>
<p><object width="590" height="366"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/PU4URG4D2Cs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="366" src="https://www.youtube.com/v/PU4URG4D2Cs?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Hier ist der Trailer zu &#8220;Life in a Day&#8221;:<br />
<object width="590" height="366"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/w8S4gGI4nRo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="366" src="https://www.youtube.com/v/w8S4gGI4nRo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Habt ihr denn Film schon angesehen? Oder damals selbst Material eingereicht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">*Disclosure: David und ich sind Mitbewohner.</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3215&amp;md5=98684240e6fdc120a3fd3995d419d189" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3215&amp;md5=98684240e6fdc120a3fd3995d419d189" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zeiten &#228;ndern dich</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/02/zeiten-aendern-dich/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2010/02/zeiten-aendern-dich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 21:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flimmern & Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Klingen & Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Eichinger]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[zeiten aendern dich]]></category>

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		<description><![CDATA[Bushido, Deutschlands Rap-Stern verewigt sich ein weiteres Mal. Bernd Eichinger und Uli Edel portraitierten den Elternschreck in &#8220;Zeiten &#228;ndern dich&#8221; f&#252;r die Kinoleinwand. Der Film beginnt mit schwierigen Erfahrungen seiner Kinderzeit und geht &#252;ber zum Drogenverkauf mit dem Geld seiner Mutter (Hannelore Elsner), bis schlie&#223;lich irgendwie pl&#246;tzlich Graffiti und Musik eine gro&#223;e Rolle spielen. Schimpfwortorgien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bushido, Deutschlands Rap-Stern verewigt sich ein weiteres Mal. Bernd Eichinger und Uli Edel portraitierten den Elternschreck in &#8220;Zeiten &#228;ndern dich&#8221; f&#252;r die Kinoleinwand.<br />
</strong></p>
<p>Der Film beginnt mit schwierigen Erfahrungen seiner Kinderzeit und geht &#252;ber zum Drogenverkauf mit dem Geld seiner Mutter (Hannelore Elsner), bis schlie&#223;lich irgendwie pl&#246;tzlich Graffiti und Musik eine gro&#223;e Rolle spielen. Schimpfwortorgien und Spraydosen reichen Eichinger und Edel als alleiniges Bild jener Zeit und Gegend, die Bushido gerne als Ghetto bezeichnet. Bis er diesen Ort verl&#228;sst und in seine Villa einzieht, vergehen noch ein Besuch bei seinem kranken Vater und schlie&#223;lich der 11. September, der &#8220;so krass&#8221; war, dass es &#8220;schon fast virtuell&#8221; war. Ob dieses <a title="Interview mit Bushido" href="http://www.netzeitung.de/entertainment/interviews/438474.html">Schl&#252;sselereignis so ernstzunehmen ist</a>, l&#228;sst sich ebenso anzweifeln wie das hell gepuderte Image, das der Film verkaufen m&#246;chte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/02/aendern.jpg" alt="" width="470" height="349" /></p>
<p>Denn die negativen Episoden, die Bushido zu einer kontroversen und interessanten Gestalt werden lie&#223;en und wohl stark zu seiner steilen Karriere verhalfen, finden nur wenig Platz. Ein paar schlechte Schlagzeilen und Nachtrichtenausschnitte sind ausreichend. Die Handgreiflichkeiten gegen&#252;ber seiner Freundin zeigen ihn schlie&#223;lich noch in seiner frauenfeindlichen Rolle, die in der n&#228;chsten Szene mit allerlei Bes&#228;nftigungsversuchen eingerissen werden m&#246;chte. Nachdem er in einer Schl&#228;gerei verwickelt ist, tritt er dann irgendwann auch noch im Gef&#228;ngnis auf, aber kann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walk_the_line">&#8220;Walk the Line&#8221;</a> nicht das Wasser reichen.</p>
<p>Bushidos Werdegang ist eine rhythmische Erz&#228;hlung eines Menschen, der es allen gezeigt haben will, die Zweifel an ihm hegen. Ob seine Mitsch&#252;ler, die Eltern seiner Freundin oder schlie&#223;lich auch letztere selbst. Die Welt &#8220;fickt&#8221; ihn, also muss er sich verteidigen, um nicht selbst zum &#8220;Opfer&#8221; zu werden. Die Weltsicht des Bushido ist eine rachel&#252;sternde Identit&#228;tskrise, gespickt von traumatischen Kindererlebnissen und getr&#228;nkt in w&#252;tendem Selbstmitleid.<br />
Die Gesellschaft prangert er an, weil sie ihm keinen Platz zu bieten schien. &#8220;Wenn das hier eine Privatparty gewesen w&#228;re, ihr h&#228;ttet mich nicht eingeladen.&#8221;, sagte er bei der Echo-Verleihung. Bushido steigt in die Reihen auf, die er so sehr kritisiert und versucht alles, um diesen Erfolg zu maximieren. Seine finanziellen Interessen sind kein Geheimnis: zum Film wird ein gleichnamiges Album in drei Versionen ver&#246;ffentlicht. Es ist die Kombination aus Unter- und Oberschicht, die ihn mittlerweile ausmacht.Der reiche P&#246;bel, h&#246;flich, aber doch temperamentvoll.</p>
<p>Bushido verkauft jeder Zielgruppe die richtigen Geschichten. Seine Fans d&#252;rfen sich an seinen vulg&#228;ren Texten erfreuen, w&#228;hrend die Single-Auskopplungen f&#252;r die breite Masse seit l&#228;ngerer Zeit nur leicht vertr&#228;gliches boten. Und der Rest der &#214;ffentlichkeit darf einen Film sehen. Sein Name ist eine Marke. Wie viel Anis Ferchichi tats&#228;chlich mit ihr gemeinsam hat, ist fraglich. Die gro&#223;e Magie macht allerdings seinen Aufstieg aus.</p>
<p>Nach dem Bushido die beiden T&#252;rme fallen sah, ver&#246;ffentlicht er wenig sp&#228;ter sein erstes Album. Der Streit mit dem Label l&#228;sst nicht mehr lange auf sich warten und nur mithilfe des ber&#252;chtigten Arafat Abou-Chaker (Moritz Bleibtreu) kann der Plattenvertrag schlie&#223;lich zur Vergangenheit gez&#228;hlt werden. Sein Erzfeind Sido ist leider ebenso wenig zu sehen wie eine wirkliche Schilderung der Umst&#228;nde mit seinem damaligen Kollegen Fler, von dem Bushido lange Zeit auch nichts mehr wissen wollte.</p>
<p>Dann folgt auch schon sein gewaltiger Erfolg, der in eine Show am Brandenburger Tor m&#252;nden soll. Doch vor diesem letzten Akt, soll Bushido noch den Frieden mit seinem Vater finden. Ein zweiter Besuch mit dem alten Herren steht also an. Letztlich endet alles in einem gro&#223;en Auftritt mit Karel Gott. Seine Ex-Freundin ist im Publikum, seine Eltern stehen sich gegen&#252;ber und die Fans jubeln.</p>
<p>&#8220;Zeiten &#228;ndern dich&#8221; &#252;berzeugt nicht durch schauspielerische Leistung oder einem besonders originellem Drehbuch. Der Film besch&#246;nigt eine Pers&#246;nlichkeit aus Furcht sie zu dunkel darzustellen und verliert dadurch an Authentizit&#228;t und Ausdruck. Es h&#228;tte mehr von all dem sein d&#252;rfen, das Bushido letztlich zu dem machte, was er ist. Schlie&#223;lich mangelt es auch an Musik, dem Spirit des Hiphop, obwohl gerade die kurzen Liveauftritte seine charismatische Faszination nachvollziehbar wirken lassen. So hinterl&#228;sst der Streifen keinen Eindruck einer Biographie, sondern gl&#252;ckt wenn &#252;berhaupt als schlecht inszeniertes Vater-Sohn-Sozialdrama.</p>
<p>Bild: Screenshot von der <a href="http://zeiten-aendern-dich.de">Seite zum Film</a>.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2248&amp;md5=a70a39609d882263d8b40c25d1c46ead" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2248&amp;md5=a70a39609d882263d8b40c25d1c46ead" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Freitag, der 13., der 12.</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/03/freitag-der-13-der-12/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2009/03/freitag-der-13-der-12/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 11:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Jason]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Killer wie Freddie, Michael Myers, Jason sind zu einem echten Mythos geworden. Sie haben das Genre des Horrorfilmes extrem gepr&#228;gt. Gleichzeitig kennt ihre Zielgruppe ((im doppelten Sinne)) kaum noch die Urspr&#252;nge. Die Originale von 1980 (Friday, the 13th) kennen die Teenager kaum noch. „Super Gelegenheit“, denkt sich die Filmindustrie, „erz&#228;hlen wir denen, die Jason nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <o :OfficeDocumentSettings> </o><o :PixelsPerInch>72</o> <o :TargetScreenSize>544&#215;376</o>  </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w :WordDocument> </w><w :View>Normal</w> <w :Zoom>0</w> <w :HyphenationZone>21</w> <w :PunctuationKerning /> <w :ValidateAgainstSchemas /> <w :SaveIfXMLInvalid>false</w> <w :IgnoreMixedContent>false</w> <w :AlwaysShowPlaceholderText>false</w> <w :Compatibility> <w :BreakWrappedTables /> <w :SnapToGridInCell /> <w :WrapTextWithPunct /> <w :UseAsianBreakRules /> <w :DontGrowAutofit /> </w> <w :DoNotOptimizeForBrowser />  </xml>< ![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w :LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w> </xml>< ![endif]--> Killer wie Freddie, Michael Myers, Jason sind zu einem echten Mythos geworden. Sie haben das Genre des Horrorfilmes extrem gepr&#228;gt. Gleichzeitig kennt ihre Zielgruppe ((im doppelten Sinne)) kaum noch die Urspr&#252;nge. Die Originale von 1980 (Friday, the 13th) kennen die Teenager kaum noch. „Super Gelegenheit“, denkt sich die Filmindustrie, „erz&#228;hlen wir denen, die Jason nur noch als X kennen und Halloween nur als H20, doch noch einmal die Anf&#228;nge.“ Remakes sind das Gebot der Stunde.<br />
Einer der sich da besonders hervorgetan hat ist Michael Bay. Als Produzent des „Texas Chainsaw Massacres“ hat er schon eine sehr stimmungsvolles Remake eines Genreklassikers hingelegt und versuchte dies nun bei „Freitag, der 13.“ noch einmal.</p>
<p>Der 12. Auftritt von Jason Vorhees startet auch ganz gut. Als die erste Gruppe Sex-, Drogen- und Alkoholbesessener Jugendlicher dran glauben muss, wei&#223; man nie genau, wann schl&#228;gt Jason zu. Er wechselt zwischen schnellen und qualvollen Toden ab, was die Spannung f&#252;r eine gewissen Zeit hoch h&#228;lt. Auch bei der Waffenwahl zeigt sich der Killer kreativ, von seiner Machete r&#252;ckt er f&#252;r einen Schraubenzieher oder eine B&#228;renfalle durchaus einmal ab.</p>
<p>Wenn dann aber nach 20 Minuten einfach die zweite Gruppe Jugendlicher anrollt, genauso dumm,  Sex-, Drogen- und Alkoholbesessenen, w&#252;nscht man sich Jason w&#252;rde doch bitte noch etwas schneller machen. Zu sehr den eigenen Regeln verpflichtet erf&#252;llt der Film jedes Klische, vom Quotenschwarzen bis zur dummen Tussie mit blanken Silikonbr&#252;sten. Das alles wird so ohne Ironie, Augenzwinkern oder irgendeinen neuen Aspekt vorgetragen, dass einem der ganze Film beliebig austauschbar vorkommt.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="400" height="168" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3211379&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3211379&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object><br />
<a href="http://vimeo.com/3211379">Freitag Der Dreizehnte &#8211; Trailer</a></p>
<p>Man fragt sich was, ausser einem in „Hostel“-manier bohrenden Schraubenzieher modern sein soll an dem Film.  Zwar ist es ein solider Horrorfilm, aber er folgt den Regeln des Genres viel zu streng, ohne eine neue Idee oder einen neuen Aspekt hinzuzuf&#252;gen.<br />
Und so ist man am Ende vor allem froh, als Jason seiner Pflicht streng nach Plan nachgekommen ist und der Film zu Ende war.
</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild ©Warner Bros.</span></p>
<p style="text-align: right;">
<p>P.S.: Michael Bays Remake von „Nightmare on Elm Street“ mit Freddie ist schon in Planung.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=785&amp;md5=e9a407cd069be8594adc330940e6b0fc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=785&amp;md5=e9a407cd069be8594adc330940e6b0fc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesehen: Transporter 3 &#8211; Die Entt&#228;uschung</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/01/gesehen-transporter-3-die-enttaeuschung/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2009/01/gesehen-transporter-3-die-enttaeuschung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 11:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Statham]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich bei Kino, TV &#38; Co las der dritte Teil der Transporter Reihe sei wieder besser als der 2. war ich hell auf begeistert. Denn ich fand Transporter 2: The Mission l&#228;ngst nicht so schlecht wie alle anderen. Was sicherlich daran lag, dass ich diesen noch vor dem ersten Teil gesehen habe. Der Charme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Als ich bei <a href="http://kino-tv-und-co.blogspot.com/2009/01/rezension-transporter-3.html" target="_blank">Kin</a><a href="http://kino-tv-und-co.blogspot.com/2009/01/rezension-transporter-3.html" target="_blank">o, TV &amp; Co</a> las der dritte Teil der Transporter Reihe sei wieder besser als der 2. war ich hell auf begeistert.<br />
Denn ich fand Transporter 2: The Mission l&#228;ngst nicht so schlecht wie alle anderen. Was sicherlich daran lag, dass ich diesen noch vor dem ersten Teil gesehen habe. Der Charme &amp; Rhythmus des ersten Teils war mit also gar nicht bewusst.
</p>
<p style="text-align: left;">Sicher die Story im 2. Teil war sehr abstrus und vieles ging nicht auf, aber er gl&#228;nzte immerhin mit sehr passabler Action. Und die Feuerwehrschlauch Choreografie ist unvergessen und schlichtweg genial.</p>
<p style="text-align: left;">Damit wusste der 2. Teil also durchaus noch zu bestechen, nicht so beim neuesten dritten Teil von The Transporter mit Jason Statham. Spielte vorher die Story durchaus noch eine Rolle, ist sie beim 3. v&#246;llig in den Hintergrund getreten. Die ist v&#246;llig trivial und beliebig austauschbar. Das ist sicher auch besser so, denn sie wimmelt nur so vor logischen L&#246;chern, ja das ganze Grundger&#252;st steht auf mehr als wackeligen Beinen. Jetzt werdet ihr sagen: Das ist ein Actionfilm, wen interessiert da die Story?</p>
<p style="text-align: left;">Da liegt das n&#228;chste Problem: Die Action soll zwar noch spektakul&#228;rer sein, als beim letzten Mal, aber das Limit ist ziemlich ausgereizt. Es bleibt nicht mehr viel &#252;brig, was Frank Martin mit seinem Auto oder seinen F&#228;usten noch nicht gemeistert hat. So versucht man halt frei nach dem Motto &#8220;schneller, h&#246;her weiter&#8221; einfach neue Superlative zu schaffen.<br />
Er f&#228;hrt auf 2 R&#228;dern oder verfolgt ein Auto auf dem BMX Rad. Ist das spektakul&#228;r? Nein, man hat das eher so &#228;hnlich schon alles gesehen.  Genauso das Problem mit den B&#246;sewichten die Frank zusetzen wollen. Es gibt da keine Herausforderung mehr, die noch nicht bezwungen hat. Er hat ja schon bewiesen, wen er alles verpr&#252;geln kann.<br />
So stellt man ihm einfach immer noch gr&#246;&#223;ere Gegnergruppen gegen&#252;ber.
</p>
<p style="text-align: left;">Hofft man aufgrund der mangelnden Innovation wenigstens auf die oben erw&#228;hnten au&#223;ergew&#246;hnlichen Kampfchoreografien wird man ebenfalls bitter entt&#228;uscht. Die schnellen Schnitte machen jegliche Choreografie oder den Versuch sie nachzuvollziehen im Ansatz zu nichte.  Das ist aber noch nicht einmal das schlimmste.</p>
<p style="text-align: left;">Man wollte n&#228;mlich doch noch innovativ sein und da kam man auf die Idee: &#8220;Hey wie w&#228;re es, wenn wir in einen Actionfilm mal eine Lovestory integrieren?&#8221;<br />
Zwar spielt Natalya Rudakova ihr Deb&#252;t der zun&#228;chst unnahbaren Valentina, die Franks Manpower langsam erliegt, durchaus &#252;berzeugend und ist auch nett anzusehen, aber wie diese Liebesgeschichte ausgeschlachtet wird ist Kitsch der allerschlimmsten Sorte. H&#246;hepunkt: Eng Umschlungen, nach dem ersten gemeinsamen Sex, sitzen sie am Rande einer Klippe, blicken ins Tal und sinnieren &#252;ber das Leben&#8230;
</p>
<p style="text-align: left;">Ich glaube w&#228;re ich in &#8220;Australia&#8221; gewesen h&#228;tte ich mich weniger umschnulzt gef&#252;hlt. Transporter 3 hat mich auf ganzer Linie entt&#228;uscht. Ich schau mit lieber die Vorg&#228;nger weiter auf DVD an.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;"> </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">-Affiliate Link-</span></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_548" class="wp-caption aligncenter" style="width: 123px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000WWMZE?ie=UTF8&amp;amp;tag=netzfeuilleton-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B0000WWMZE"><img class="size-full wp-image-548" title="transporter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/01/transporter.jpg" alt="transporter" width="113" height="160" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">The Transporter bestellen!</dd>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 123px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000CJD3JY?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingz0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000CJD3JY"><img class="size-full wp-image-549" style="text-decoration: underline;" title="transporter2" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/01/transporter2.jpg" alt="transporter2" width="113" height="160" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Transporter 2 &#8211; The Mission bestellen!</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"> </span><a style="text-decoration: none;" href="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/01/transporter2.jpg"></a></p>
<p style="text-align: left;">P.S.: Ich habe Angst das Crank 2 auch tierisch in die Hose geht.</p>
<p style="text-align: left;">Crank 2 Trailer:<br />
<object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/l9Ipljgt5GY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l9Ipljgt5GY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>mehr&#8230;<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2009/01/gesehen-cloverfield/">Gesehen: Cloverfield</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2008/11/er-sagt-nicht-bond-james-bond/">Er sagt nicht: &#8220;Bond, James Bond!&#8221;</a></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=546&amp;md5=688406086981e7659d9106afb1eb51f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=546&amp;md5=688406086981e7659d9106afb1eb51f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Original oder Kopie?</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/01/original-oder-kopie/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2009/01/original-oder-kopie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 16:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe Legend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flimmern & Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Großes Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzfeuilleton.de/?p=403</guid>
		<description><![CDATA[Es ist irgendwie immer das Selbe. Man zappt sich durch das Sp&#228;tabend Programm im TV oder guckt sich seinen Lieblingsfilm auf einen der neumodischen digitalen Medien an, und das auf Deutsch. Doch wieso spricht Eddie Murphy da in New York so perfekt deutsch? Und wieso liegt denn da Stroh?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist irgendwie immer das Selbe.</p>
<p>Man zappt sich durch das Sp&#228;tabend Programm im TV oder guckt sich seinen Lieblingsfilm auf einen der neumodischen digitalen Medien an, und das auf Deutsch.</p>
<p>Doch wieso spricht Eddie Murphy da in New York so perfekt deutsch? Und wieso liegt denn da Stroh?</p>
<p>Heute befasse ich mich mit einem Thema, das so viel Aufwand ben&#246;tigt und so unscheinbar scheint: <strong>Synchronisation</strong>.</p>
<p>Die Synchronisation ist ein Thema, dessen Ausma&#223; mir erst vor ein paar Jahren richtig bewusst wurde.</p>
<p>Im Grunde genommen, haben wir es in Deutschland richtig gut. Bei uns machen den Job ausgebildete Theater-/Film-/Radio- oder Fernseh-Schauspieler.</p>
<p>Sie machen es mit Leidenschaft, mit Witz und mit Professionalit&#228;t.</p>
<p>Es gibt L&#228;ndern, in denen das anders ist. In Polen beispielsweise wird &#252;ber den originalen Ton, die &#220;bersetzung gelegt, die (meist) monoton den Text spricht.</p>
<p>Dann gibt es noch die andere Seite der Medaille. Das Land der unbegrenzten M&#246;glichkeiten. Die USA. Ich bin mir immer noch nicht ganz schl&#252;ssig dar&#252;ber, was der Amerikaner denn &#252;berhaupt h&#246;ren will. Einerseits liebt er Comic-Serien, deren Sprecher selbst dort gro&#223;e Stars sind. Anderseits herrscht beim Publikum eine Mentalit&#228;t, die nun auch nach Europa oder zumindest Deutschland schwemmt. Denn bei Filmen z&#228;hlt nur das original. Und da dort die Weltsprache Landessprache ist, sind „allet Schlampen au&#223;er Mutti&#8221;. Im Land von Hollywood und McDonalds kommen nachsynchronisierte Filme weniger gut an. So haben es ausl&#228;ndische Filme dort sehr schwer.<br />
Denn bei denen kann die Synchronisation noch so gut sein, die US-B&#252;rger sind in diesem Punkt sehr eigen.</p>
<p>Doch genug von andern. Nun zu uns. Das alte Europa hat generell eine gute und solide Synchronisation. Die deutsche Sprache hat dazu noch den Vorteil sehr komplex zu sein.<br />
Das wiederum hat den Nachteil, dass die Aus&#252;bung eines Berufes in diesem Genre sehr schwer ist und die Leistungsdichte im professionellen Bereich &#252;berschaubar ist.</p>
<p>Und die richtig guten Synchronsprecher h&#246;rt man in verschiedenen Rollen immer wieder und gew&#246;hnt sich daran.</p>
<p>So ist es normal f&#252;r mich das <em>Theo Huxtable</em> (Die Cosby Show) wie <em>Ben Stiller</em> und <em>Justus Jonas</em> (Die drei ???) klingt.<br />
Aber eine exklusive Stimmenvergabe kann einfach nicht realisiert werden, was immerhin eine gewisse Qualit&#228;t garantiert.</p>
<p>Allerdings gibt es komplette Fehlgriffe in der Besetzung von Synchronstimmen.<br />
<em>Chris Tucker</em> und <em>Chris Rock</em> leiden in Deutschland beide unter demselben Problem. Beide haben jaulende Stimmen die &#8211; in meinen Augen &#8211; einen gro&#223;en Teil der Personen an sich bilden. So wirken die deutschen Stimmen eher wie die Protostimmen f&#252;r afroamerikanische Schauspieler. Ein bisschen locker, aber immer noch zu rau und kantig um die beiden so r&#252;berzubringen, weshalb sie so ber&#252;hmt sind.</p>
<p>Ein komplett krasser Fehltritt ist <em>Denzel Washington</em>s Synchronstimme. Denzel Washington hat eine harte und dunkle Stimme bei uns in Deutschland. Das Original allerdings hat eine hellere und sanftere Stimme. Allerdings mag ich beide. Blo&#223; wird es den Schauspielern nicht gerecht. Warum <em>Adam Sandler</em> immer noch nicht die Sonderlings-Stimme hat, die er verdient hat, ist mir auch ein R&#228;tsel.</p>
<p>Durch solche Besetzungen, geht viel Zauber verloren. Allerdings kann man viele Filme auch mal mit einer guten Synchronisation in Deutschland beliebter machen.</p>
<p>Die Synchronstimmen von <em>Bruce Willis, Al Pacino </em>oder<em> Robert De Niro</em> stehen hier ganz oben auf der Liste der Bekanntheit und ziehen unterbewusst bestimmt eine Gro&#223;zahl an Leuten an.</p>
<p>Dann erwartet man aber wiederum, dass <em>Bruce Willis</em> in einen seiner n&#228;chsten Filme 20% auf alles verteilt &#8230; au&#223;er Tiernahrung. Oder, dass <em>Al Pacino</em> alias <em>Tony Montana</em> das X-te „Intro&#8221; auf einem HipHop Album spricht.</p>
<p>Trotz all dieser Punkte sind deutsche &#220;bersetzungen immer annehmbar. Es gibt keinen Top-Film, der durch eine Synchronisation zu einem Flop oder unansehbar wurde.</p>
<p>Nun unterscheide ich innerhalb der Synchronisation immer zwischen Ton und Schrift. Den Ton haben wir ja jetzt abgearbeitet. Fehlt noch die Basis daf&#252;r: Die &#220;bersetzung.</p>
<p>Die &#220;bersetzer bzw. Leiter der Synchronisationsarbeiten sind f&#252;r eine &#220;bersetzung des Originals in Wort und Silbenlaut zust&#228;ndig.<br />
Ich w&#252;rde mich gar nicht trauen zu fragen, welcher Job leichter ist. Mein Respekt f&#252;r die Arbeit, die Synchronstudios leisten ist enorm.<br />
Und wei&#223; Gott will ich bestimmt niemanden kritisieren. Allerdings bin ich Konsument und habe daher ein gewisses Anrecht auf &#8211; konstruktive &#8211; Meinungsmitteilung.</p>
<p>Und so sollen folgende Ergebnisse verschiedener Kreativabteilungen in der Filmbranche nur als Warnzeichen an selbige sein.</p>
<p>Generell wird es immer schwerer bei Synchronarbeiten, dem Laufe der Zeit Schritt zuhalten.</p>
<p>Mit jedem gesprochenem Wort, entwickelt sich die Sprache. Das sprachliche Verst&#228;ndnis einer Muttersprache ist immer gr&#246;&#223;er, als die &#220;bersetzung eines Gelehrten. Schlie&#223;lich wird die Sprache im Laufe der Zeit immer ausgefallener. Sprichw&#246;rter, Wortspiele, Wortkreationen und die Intention eines Satzes werden immer kreativer.</p>
<p>So wurde bei einem Hollywood-Action Film in der &#220;bersetzung vor 20 Jahren vielleicht noch ein wenig Zensur  ge&#252;bt um der breiten Masse zugefallen. Doch die Welt hat sich ge&#228;ndert und in einer deutschen Synchronfassung w&#252;rde heute wohl keiner mehr ein „<em>Yippee-ki-yay, Schweinebacke&#8221; </em>an Stelle von„<em>Yippee-ki-yay, motherfucker</em>&#8221; zu h&#246;ren bekommen.</p>
<p>Und „<em>Stirb langsam&#8221;</em> w&#252;rde es auch nicht mehr als &#220;bersetzung f&#252;r „<em>Die Hard</em>&#8221; geben.</p>
<p>Im Jahr 2009 (- Herzlich Willkommen! &#8211; ), w&#252;rde man damit niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken k&#246;nnen.</p>
<p>Und da w&#228;ren wir auch schon Mittendrin.</p>
<p>Als ich das erste Mal „<em>Pulp Fiction</em>&#8221; sah, konnte ich noch nicht gut genug Englisch, dass ich einen kompletten Film im Originalton anschauen konnte. So lief der Film in Deutsch.</p>
<p>Als Samuel L Jackson dann mit gezogener Waffe einen &#252;berrumpelten Dieb auffordert, dass er ihm sein Portemonnaie wieder gibt, dachte ich mir bei dieser Szene zu Beginn nichts Schlimmes. Ich konnte aber damals schon gut genug Englisch, dass ich an Hand seiner Beschreibung des Wertgegenstandes wusste, was auf dem Portemonnaie h&#228;tte stehen sollen.<br />
So sagt er im Deutschen, dass draufsteht: „<em>B&#246;ser schwarzer Mann</em>.&#8221;</p>
<p>Ich dachte mir erst: Na gut. Das ist ein Tarantino Streifen. Der Kerl bringt es fertig und steckt Jackson ein Portemonnaie zu auf dem steht: „<em>bad black man</em>&#8221;</p>
<p>Pah. Falsch gedacht! Als die Brieftasche zu Tage kam, sah ich: „<em>Bad Motherfucker</em>.&#8221;</p>
<p>Und auch daf&#252;r reichte mein kleines Schulenglisch.</p>
<p>Und von diesen kleinen Momenten gab es in der Vergangenheit einfach zu viele.</p>
<p>Nicht unbedingt in Filmen. Aber besonders bei Serien, wie z.B. <em>Scrubs</em>, hebt der Originalton die Folgen oft auf einen h&#246;heren Unterhaltungswert.</p>
<p>Es wird mir teilweise zu lieblos gearbeitet oder aber so sehr nach Amerika geschaut, bis es schief geht. Allerdings gibt es mittlerweile wieder bessere Beispiele von guten Synchronisationen, wie in der Serie <em>How I Met Your Mother.</em></p>
<p>Was ich gar nicht verstehen kann, sind unsinnige Filmtitel bzw. Anh&#228;ngsel an diese.</p>
<p>Meine Top 5 Auswahl:</p>
<p>- <em>Nie wieder Sex mit der Ex</em> (<strong>Forgetting Sarah Marshall</strong>)</p>
<p>- <em>Chuck and Larry: Wie Feuer und Flamme</em> (<strong>I pronnounce you Chuck and Larry&#8230;</strong>)</p>
<p>- <em>Stirb Langsam</em> (<strong>Die Hard</strong>)</p>
<p>- <em>Party Animals</em> (<strong>Vin Vilder</strong>)</p>
<p>- <em>Zwei Stahlharte Profis</em> (<strong>Lethal Weapon</strong>)</p>
<p>Und generell alle Filme „Meine X, mein Y und X&#8221;&#8230;</p>
<p>Was sind eure „Lieblingstitel&#8221;? Kommentare erw&#252;nscht.</p>
<p>Joe Legend</p>
<p>PS: Mann, piss die Wand an!</p>
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