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	<title>netzfeuilleton.de &#187; bin laden</title>
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		<title>Der N&#228;chste bitte&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 21:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
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</script> </p></div><p>2009 ist jetzt fast 15 Tage her und die Aufbruchstimmung aus den Novembertagen ist wieder abgeflacht, ehe sie am 21. Januar wohl erneut beginnen wird. Was den Nachfolger Obama jetzt dazu bringen wird, kr&#228;ftig nachzudenken um herauszufinden, wer als erstes ent&#228;uscht werden muss. Denn was George W. Bush angerichtet hat, wird sich nicht innerhalb von wenigen Monaten wieder gerade biegen lassen. Die Zeichen werfen riesige Schatten.</p>
<p>Eine von Obamas gro&#223;en Versprechungen war eine Steuererh&#246;hung f&#252;r die reichere Schicht. Ein seltsames Unterfangen, wo doch die Wirtschaftskriese gerade das Gegenteil bewirken wird. Und mit den wachsenden Arbeitslosenzahlen steigt gleichzeitig ein neuer Druck durch die Lobbyisten. Obama kann es sich jetzt keinen Fall erlauben, die gro&#223;en Konzerne zu verschrecken, denn sonst k&#246;nnten noch mehr Jobs bedroht sein. W&#228;hrend also das Finanzpaket sch&#246;n zugeschn&#252;rt wird und den Leuten hilft, die es eigentlich verursacht haben, werden Millionen US-B&#252;rger das Jahr mit einer Mieserie starten. Bereits im Novemer gab es mit ca. 650.000 neuen Arbeitslosen die schlechteste Quote seit vierzehn Jahren und mittlerweile hat sich die Lage nicht verbessert.</p>
<p>Doch der n&#228;chste Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten will Hoffnung Sch&#246;pfen, denn sein Change-Programm w&#252;tet irgendwie einfallslos vor ihm hin. Bisher hatte &#8220;Change&#8221; mehr ein Desaster als eine Besserung gebracht. Seine k&#252;hlen Reden lassen sich pl&#246;tzlich wie gro&#223;e Fehlentscheidungen interpretieren, doch auf der anderen Seite schafft er sich damit eine Volkszusammengeh&#246;rigkeit. Die einzige Waffe, die den Amerikanern je her erhalten blieb, war der Patriotismus. Obama schafft es wie kein zweiter B&#252;rger zu mobilisieren und f&#252;r verschiedenste Dinge zu begeistern. Mit dieser Methodik schaffte er es &#252;berhaupt erst eine riesige Menge Menschen f&#252;r seinen Wahlkampf zu gewinnen und letztendlich das Rennen um den Einzug ins wei&#223;e Haus f&#252;r sich zu entscheiden.</p>
<p>1 Million neue Jobs verspricht er jetzt und so recht glauben, kann man ihm nicht. Wie das ganze angestellt werden soll, steht bisher noch irgendwie in den Sternen, doch zumindest l&#228;sst er die B&#252;rger nicht einfach h&#228;ngen. Zumindest vorerst nicht, denn die kommenden vier Jahre werden mit Unmengen sehr harter Arbeit gespickt werden. Die Pl&#228;ne zur Beendung des Irakkrieges, genauso wie Aufr&#252;stung in Afghanistan sind Teile seiner gro&#223;en Reden gewesen und eine der Faktoren, die ihn letztendlich zu dem machten, was er heute ist. Ob er das alles durchziehen kann, ohne zu Scheitern, ist fast schon eine rhetorische Frage.</p>
<p>Die Tr&#252;mmer des zweiten Bush, des verhassten Mannes, der konsequent ignorierte, was man ihm sagte und doch nur ein innerliches Wrack war, schon lange nicht mehr f&#228;hig diesen Job zu erledigen, m&#252;ssen jetzt irgendwie aufger&#228;umt werden. Eine klare Linie wird es nicht geben. Allerdings mehr Fragen und Andeutungen, denn weiterhin gibt es gro&#223;e Diskussionen &#252;ber m&#246;gliche Anschl&#228;ge an dem zweiten Kennedy und Bush selbst warnt seinen Nachfolger von einem zweiten 9/11. Eine potenzielle Vorahnung, k&#246;nnte er haben, denn bis heute sind die eigentlichen Umst&#228;nde des 11. Septembers ungekl&#228;rt. Bisher hatte sich die US-Regierung geweigert sich explizit auf verschiedene Theorien zu st&#252;tzen und ihre Bin Laden-Story verkauft. Bin Laden wurde so zum Symbol des Hasses, gleichzeitig zum frequentierten F&#252;hrer der Extremisten, die gleichzeitig das negativste Licht auf die Moslems werfen konnten, wie nur m&#246;glich. Das hilft auch nicht dabei die Problematiken in Israel aufzukl&#228;ren und verhilft weiterhin der &#8220;Gut Vs. B&#246;se&#8221;-Auffassung die, die arabischen B&#252;rger dort f&#252;r Terroristen erkl&#228;rt und die j&#252;dische Bev&#246;lkerung als Opfer darstellt.</p>
<p><strong>mehr&#8230;</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2008/12/die-entstehung-des-obama-kults/">Die Entstehung des Obama-Kults</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=498&amp;md5=40d236aca7126a2d6a195983192187c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=498&amp;md5=40d236aca7126a2d6a195983192187c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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