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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Kurzes Blättern</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>The Magazine &#8211; Vom iOS-Programmierer zum Chefredakteur</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 11:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[The Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Marco Arment hat schon viel gemacht: Er war Mitgr&#252;nder der Bloggingplattform tumblr. Dort stieg er 2010 aus um sich Vollzeit um seine erfolgreiche iOS-App Instapaper zu k&#252;mmern. Nebenher ist er erfolgreicher Blogger, seine Webseite marco.org hat ca. 600.000 Seitenaufrufe im Monat und sein Podcast Build &#38; Analyze ist aktuell auf Platz 4 in der Instacast Hitliste. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<!-- AdSense Now! V3.20 -->
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<p>Und nun ist er auch noch Chefredakteur eines eigenen Magazins. <a href="http://the-magazine.org">&#8220;The Magazin&#8221;</a> nennt sich das Erzeugnis ganz bescheiden und es erscheint auf iPhone und iPad &#252;ber den Apple-eigenen Zeitungskiosk. 1,99 € kostet es im monatlichen Abo und erscheint im zwei Wochen Rhythmus. Im Inneren verbirgt sich dann nicht das, was man von all den modernen Magazinen erwartet: Videos, bunte, interaktive Grafiken, aufw&#228;ndige Animationen&#8230; Nein, einfach Text. 4 Artikel, um die 1000 W&#246;rter in schlichtem, sch&#246;nem Design.</p>
<h3> &#8221;Choosing a sperm donor is a little bit like setting up an Xbox avatar.&#8221;</h3>
<p>Es ist das einzige Magazin, dass ich aktuell auf dem iPhone abonniert habe und f&#252;r das ich gerne bezahle. Das liegt an dem Gedanken der dahinter steht: &#8220;The Magazin&#8221; hat kein wirkliches Thema, sondern richtet sich an Menschen mit einem bestimmten Mindset. &#8220;The Magazine goes beyond technology. (&#8230;) Rather than be limited to technology, its topics appeal to people who love technology.&#8221;, beschreibt Marco Arment selbst<a href="http://the-magazine.org/1/foreword"> im Vorwort</a> den Anspruch. Er m&#246;chte Menschen ansprechen, die einen &#228;hnlichen Hintergrund haben wie er und mit &#228;hnlichem Hintergrund an Themen herangehen. Man k&#246;nnte das die Nerd oder Geek-Herangehensweise nennen. Und obwohl die meisten Autoren bislang aus dem Umfeld der Apple-Blogger kommen, sind die Themen sehr vielf&#228;ltig.</p>
<p>In der zweiten Ausgabe beispielsweise, die gestern erschienen ist, beschreibt zun&#228;chst John Siracusa, wie im Playstation Spiel &#8220;Journey&#8221; aus Gamern, die sich bei Call of Duty normalerweise als &#8220;Kackn00bs&#8221; beschimpfen, friedliebende, sich unterst&#252;tzende Mitspieler werden und entwickelt daraus ein Menschenbild, das sich durch die vorhandenen Funktionen manifestiert. Gefolgt wird das Ganze von einem Artikel von Gina Trapani, Programmiererin, in dem sie herzerw&#228;rmend beschreibt, wie es war mit ihrer Lebenspartnerin ein Kind zu bekommen. &#8220;Choosing a sperm donor is a little bit like setting up an Xbox avatar.&#8221;<br />
Der leitende Redaktuer der Macworld Lex Friedmann beschreibt in derselben Ausgabe, wie er sich rasiert. Mit einem Blick f&#252;rs Detail, den wohl nur Geeks in dieser Obsession haben.</p>
<h3>Zum Chefredakteur wird man nicht mehr bef&#246;rdert, sonden macht es einfach</h3>
<p>Man merkt &#8220;The Magazin&#8221; an, dass es nicht am Rei&#223;brett einer Marketingabteilung entstanden ist; sondern hier schreiben Menschen &#252;ber Themen, die sie bewegen f&#252;r Menschen,von denen sie wissen, dass sie sie verstehen. Keine imagin&#228;re &#8220;Oma Else&#8221;, die angesprochen werden und alles verstehen muss, sondern ein Magazin f&#252;r Menschen mit demselben Horizont wie die Autoren. Und obwohl dem Magazin jegliche Kommentarfunktion fehlt kann man mit allen Autoren in Kontakt treten, schlie&#223;lich sind alle prominente und gut verlinkte Schreiber.</p>
<p>Und w&#228;hrend das iPad-only Magazin &#8220;The Daily&#8221; von Ruport Murdoch schon wieder massig Leute entlassen hat, hat &#8220;The Magazin&#8221; allen Vermutungen nach den Break Eaven bereits erreicht. 10.000 Abonnenten brauchte Marco Arment daf&#252;r. Der Unterschied, abgesehen vom andern Erscheinungrhythmus, ist der geringe &#220;berbau den Marco Arment braucht. W&#228;hrend &#8220;The Daily&#8221; mit 170 Mitarbeiter gestartet ist und<a href="http://allthingsd.com/20120731/the-daily-lays-off-a-third-of-its-staff/"> davon ein Drittel wieder entlassen</a> musste ist Marco Arment alleine. Er schreibt lediglich die Autoren an und sammelt die Artikel ein und bezahlt sie, nach eigenen Angaben, gut. Wenn es mit &#8220;The Magazine&#8221; weiter bergauf geht denkt er dar&#252;ber nach einen Lektor einzustellen.</p>
<p>Zum Chefredakteur wird man heute nicht mehr, indem man von einem Verlag dazu bef&#246;rdert wird, sondern dadurch, dass man es macht.</p>
<p>>><a href="http://clkuk.tradedoubler.com/click?p=23761&#038;a=1669228&#038;url=https%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fus%2Fapp%2Fmagazine-for-geeks-like-us.%2Fid557744510%3Fmt%3D8%26uo%3D4%26partnerId%3D2003" target="itunes_store">&#8220;The Magazine&#8221; ist erh&#228;ltlich im<img src="http://r.mzstatic.com/de_de/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="The Magazine: For geeks like us. - Marco Arment" style="border: 0;"/></a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=4112&amp;md5=9330025fbfe9e6b6e9205d377395e593" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=4112&amp;md5=9330025fbfe9e6b6e9205d377395e593" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gratis-BILD Unboxing</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/gratis-bild-unboxing/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/gratis-bild-unboxing/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 15:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Gratis-Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Unboxing]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige von Euch haben am Wochende sicherlich auch die Gratis-BILD in ihrem Briefkasten gefunden. Deshalb dachte ich mir, ich mache mal ein kleines How-To, wie man mit dieser ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten Zeitung umgeht: Mehr Kritik &#38; Unboxing: WIRED &#8211; Die interaktive Blattkritik Der Amazon Kindle im Check]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einige von Euch haben am Wochende sicherlich auch die Gratis-BILD in ihrem Briefkasten gefunden. Deshalb dachte ich mir, ich mache mal ein kleines How-To, wie man mit dieser ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten Zeitung umgeht:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/PPB4A61qomU" frameborder="0" width="590" height="332"></iframe></p>
<p>Mehr Kritik &amp; Unboxing:</p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2011/09/wired-die-interaktive-blattkritik/">WIRED &#8211; Die interaktive Blattkritik</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2011/12/der-amazon-kindle-im-weihnachtsgeschenkecheck/">Der Amazon Kindle im Check</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3899&amp;md5=7a40de0ba9f2b147363f1bd00fe287dc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3899&amp;md5=7a40de0ba9f2b147363f1bd00fe287dc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>WIRED &#8211; Die interaktive Blattkritik</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/wired-die-interaktive-blattkritik/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/wired-die-interaktive-blattkritik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Blattkritik]]></category>
		<category><![CDATA[interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Knüwer]]></category>
		<category><![CDATA[Wired]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist es soweit: Thomas Kn&#252;wer bet&#228;tigt sich als moderner Martin Luther hervor und &#252;bersetzt die amerikanische Nerd-Bibel WIRED endlich ins deutsche. Und zu dieser Premiere haben auch wir eine: Eine interaktive Blattkritik! Ich habe mir das Heft angesehen und ihr k&#246;nnt mitbestimmen, wie ich das Blatt bewerte: &#160; (Annotations m&#252;sst ihr nat&#252;rlich anlassen.) Die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es soweit: Thomas Kn&#252;wer bet&#228;tigt sich als moderner Martin Luther hervor und &#252;bersetzt die amerikanische Nerd-Bibel WIRED endlich ins deutsche. Und zu dieser Premiere haben auch wir eine: Eine interaktive Blattkritik!<br />
Ich habe mir das Heft angesehen und ihr k&#246;nnt mitbestimmen, wie ich das Blatt bewerte:</p>
<p><object width="580" height="356" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cjEQ1_4AO6M?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="580" height="356" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/cjEQ1_4AO6M?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Annotations m&#252;sst ihr nat&#252;rlich anlassen.)</p>
<p>Die Idee mit dem Unboxing habe ich &#252;brigens von Mathias Richel <del><a href="http://blog.mathias-richel.de/2011/09/08/unboxing-wired/">geklaut</a></del> &#252;bernommen.</p>
<p>Weitere Medienreaktionen und Kritiken:</p>
<ul>
<li><a href="http://off-the-record.de/2011/09/07/blattkritik-wired-und-die-spiessigen-geeks/">Off the Record: Wired und die spie&#223;igen Geeks</a></li>
<li><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/blattkritik_wired_sind_so_bunte_bilder_hier">W&amp;V: &#8220;Sind so bunte Bilder hier&#8221;</a></li>
<li><a href="http://meedia.de/print/wired-huebsch-bunt-und-ein-bisschen-mutlos/2011/09/07.html">Meedia: H&#252;bsch, bunt und ein wenig mutlos</a></li>
<li><a href="http://www.turi2.de/2011/09/07/heute2-deutsche-wired-verlangt-start-mehr-geeks-11798797/">Turi2: Deutsche Wired verlangt zum Start nach mehr Geeks</a></li>
<li><a href="http://www.evangelisch.de/themen/blogs/altpapier/2011/09/08/alles-supi-noch-mehr-ger%25C3%25A4te">Altpapier: Alles supi, noch mehr Ger&#228;te</a></li>
<li><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2011/09/08/wired-deutschlandpremiere-gelungen/">Gunnar Sohn: Wired-Deutschlandpremiere gelungen</a></li>
<li><a href="http://wissen.dradio.de/zeitschriften-wired-auf-deutsch.36.de.html?dram:article_id=12239">DRadio Wissen: Wired auf deutsch</a></li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/08/deutsche-wired-liegt-am-kiosk-liest-sich-gut-kauft-sie/">BasicThinking: Deutsche &#8220;Wired&#8221; liegt am Kiosk. Liest sich gut. Kauft sie!</a></li>
<li><a href="http://www.michaelfriedrichs.de/appgecheckt-deutsche-wired-ipad-app-test/">APPgecheckt: Die deutsche Wired iPad-App im Test &#8211; tolle Bilder, wenig Text</a></li>
</ul>
<div>Wenn euch das Video gefallen hat, freue ich mich nat&#252;rlich, wenn ihr es weiterverteilt, der ein oder andere vielleicht auf den Flattr-Button klickt oder mir in den Kommentaren sagt, was besser sein k&#246;nnte.</div>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3322&amp;md5=e25e498782d290585b054a84c7a0e339" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3322&amp;md5=e25e498782d290585b054a84c7a0e339" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Wormworld Saga</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/the-wormworld-saga/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 19:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[the wormworld saga]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wunderbarer Comic (oder auch &#8220;Graphic Novel&#8221;) im Browser ist mit &#8220;The Wormworld Saga&#8221; gelungen. Unglaublich sch&#246;ne Illustrationen des Zeichners Daniel Lieske und eine sehr interessante Geschichte. Mit der Scrollmethode &#252;brigens ein so noch nicht dagewesenes Leseereignis.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbarer Comic (oder auch &#8220;Graphic Novel&#8221;) im Browser ist mit &#8220;<a href="http://www.wormworldsaga.com/">The Wormworld Saga</a>&#8221; gelungen. Unglaublich sch&#246;ne Illustrationen des Zeichners <a href="http://daniellieske.blogspot.com/">Daniel Lieske</a> und eine sehr interessante Geschichte. Mit der Scrollmethode &#252;brigens ein so noch nicht dagewesenes Leseereignis.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2816&amp;md5=bb26d4bb6a3015d53c98a6aef63634db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2816&amp;md5=bb26d4bb6a3015d53c98a6aef63634db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Pressalien (4): Die sch&#246;nsten Feuilleton-Geschichten 2010</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/pressalien-4-die-schoensten-feuilleton-geschichten-2010/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/pressalien-4-die-schoensten-feuilleton-geschichten-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Best of]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pressalien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust am Wochenende ein wenig in den besten Texten zu bl&#228;ttern, die die deutsche Zeitungslandschaft im letzten Jahr so produziert hat? Der Umbl&#228;tterer und sein Consortium Feuilletonorum Insaniaeque verleihen allj&#228;hrlich den &#8220;Goldenen Maulwurf&#8221; f&#252;r die besten Feuilletontexte des Jahres. Dieses Jahr heisst der Sieger der Feuilleton-Meisterschaften 2010 Christopher Schmidt und kommt von der S&#252;ddeutschen Zeitung. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lust am Wochenende ein wenig in den besten Texten zu bl&#228;ttern, die die deutsche Zeitungslandschaft im letzten Jahr so produziert hat?<br />
<a href="http://www.umblaetterer.de/">Der Umbl&#228;tterer</a> und sein Consortium Feuilletonorum Insaniaeque verleihen allj&#228;hrlich den &#8220;Goldenen Maulwurf&#8221; f&#252;r die besten Feuilletontexte des Jahres. Dieses Jahr heisst der Sieger der Feuilleton-Meisterschaften 2010 Christopher Schmidt und kommt von der S&#252;ddeutschen Zeitung. Es handelt sich um eine Rezension des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462041878?ie=UTF8&amp;tag=kingofkingz0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3462041878">»Die Liebe der V&#228;ter«</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kingofkingz0e-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3462041878" border="0" alt="" width="1" height="1" />und die <a href="http://www.umblaetterer.de/best-of-feuilleton-2010/#1">Jury k&#252;rte es</a> zum &#8220;Verriss des Jahres&#8221;.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise sind alle Texte auch online verf&#252;gbar, so dass man nun in Ruhe Nachholen kann, was man vielleicht im letzten Jahr verpasst hat. Hier die Top 7:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/roman-die-liebe-der-vaeter-papalapapp-1.988508">Christopher Schmidt &#8211; &#8220;Papalapapp&#8221; (SZ)</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70131151.html">Mathieu von Rohr &#8211; &#8220;Im Innern des Weltwissens&#8221; (Spiegel)</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~E9A34C147432A446B8BE34E4E43B7C974~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Stefan Niggemeier &#8211; &#8220;Ein einziger Blick in die Zukunft h&#228;tte doch gezeigt&#8230;&#8221; (FAS)</a></li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Die-Schoenheit-des-kaputten-Kindes/story/19814397">Simone Meier &#8211; &#8220;Die Sch&#246;nheit des kaputten Kindes<em>&#8221; (</em>TagesAnzeiger<em>)</em></a></li>
<li><a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article6286267/Mein-Hirn-gehoert-mir.html">Jakob Augstein &#8211; &#8220;Mein Hirn geh&#246;rt mir&#8221; (WamS)</a></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2010/33/Vegetarismus-Essay">Iris Radisch &#8211; &#8220;Tiere sind auch nur Menschen&#8221; (ZEIT)</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub9F8AFB0E023642BAAB29EA1AEF2A9296/Doc~E0556D2F7E5E54CDD85B98274BC3E6F4A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Nils Minkmar &#8211; &#8220;Der Fahnenfl&#252;chtling&#8221; (FAZ)</a></li>
</ol>
<p>Die restlichen Pl&#228;tze, sowie die jeweiligen Begr&#252;ndungen der Jury findet ihr <a href="http://www.umblaetterer.de/best-of-feuilleton-2010">hier</a> und hier noch eine Art <a href="http://www.umblaetterer.de/2011/01/11/die-ergebnisse-der-feuilleton-meisterschaft-2010/">Vorwort</a> mit Ergebnisverk&#252;ndung.</p>
<p><strong>mehr&#8230;</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2009/01/pressalien/">Pressalien (1) &#8211; Mit Best of Feuilleton 2008</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2009/06/pressalien-2-cogitus-interruptus/">Pressalien (2) &#8211; Cogitus Interruptus</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2009/12/pressalien-3-kapitalismuskritik-jenseits-des-marxismus/">Pressalien (3) &#8211; Kapitalismuskritik jenseits des Marxismus</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/08/nolans-inception-ein-perfekter-moment/">Nolans &#8220;Inception&#8221; &#8211; Ein perfekter Moment</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2763&amp;md5=cf072c573477b241c5c343e286ef11e3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2763&amp;md5=cf072c573477b241c5c343e286ef11e3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>taz.de nimmt Flattr auf</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/taz-de-nimmt-flattr-auf/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/taz-de-nimmt-flattr-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeits-Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute Nacht um 0.00 Uhr finden sich auch auf der Homepage der taz die kleinen orange-gr&#252;nen Buttons des Micropaymentdienstes Flattr. Damit k&#246;nnte Daniel Fiene auf seine Frage “Was passiert, wenn das erste gro&#223;e Medium Flattr implementiert?”, schneller eine Antwort bekommen als er dachte. Nun ist taz.de nicht SpiegelOnline, aber es ist eben auch kein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Nacht um 0.00 Uhr finden sich auch auf der<a href="http://taz.de/"> Homepage der taz</a> die kleinen orange-gr&#252;nen Buttons des <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Micropaymentdienstes Flattr</a>. Damit k&#246;nnte Daniel Fiene auf<a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2010/05/18/fiene-flattr-frage-was-passiert-wenn-spiegel-online-flattrn-wurde/"> seine Frage</a> “Was passiert, wenn das erste gro&#223;e Medium Flattr implementiert?”, schneller eine Antwort bekommen als er dachte. Nun ist taz.de nicht SpiegelOnline, aber es ist eben auch kein <a href="http://www.spreeblick.com/2010/05/18/spreeblick-mit-flattr/">kleines Blog</a>.</p>
<h3>“Da kam Flattr wie gerufen!”</h3>
<p>Die taz hat bereits Erfahrungen mit freiwilligen Spenden ihrer Leser gesammlt. W&#228;hrend der Aktion die Jungen &#252;bernehmen die taz, konnten Leser auf taz.de freiwillig per Bankverbindung spenden, dabei kamen <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/04/30/tazde-leser_spenden_184283_euro_fuer_unabhaengigen_journalismus/">innerhalb einer Woche &#252;ber 1.800€ zusammen</a>.</p>
<p>Das sei ein erster Versuch Richtung Spenden gewesen, das Konzept der Microdonations h&#228;tten sie aber schon l&#228;nger im Hinterkopf gehabt, erz&#228;hlte mir Phillip Moritz, Webmaster der taz, “Und da kam Flattr wie gerufen!”.</p>
<p>Man hoffe, so Moritz, auf das Konzept der Microdonations, egal ob nun mit Flattr oder einem &#228;hnlichen Dienst sei und eventuell k&#246;nnte das Konzept sogar das Online-Business ver&#228;ndern. Ob man dabei Gewinne machen kann sei noch nicht sicher, aber man m&#246;chte mit der Teilnahme auch das Projekt Flattr insgesamt nach nach vorne und zu mehr Akzeptanz bringen. Wie stark die Leser das annehmen, m&#252;sse sich erst noch zeigen, aber man wolle eben genau das herausfinden.</p>
<p>Moritz zeigte sich allerdings &#252;berrascht, das innerhalb der kurzen Zeit nun doch schon einige Flattr-Klicks auf die Homepage gewandert sein. In den 12 Stunden, seit Flattr auf der Homepage der taz verf&#252;gbar ist, sind 36 Flattr Klicks auf <a href="https://flattr.com/profile/taz.de">der Seite </a>eingegangen, was diese Wert sind zeigt aber erst am Monatsende.</p>
<h3>“Flattr hat das beste Konzept.”</h3>
<p>Im Gegensatz zur Konkurrenz habe Flattr das beste Konzept. Man denkt wohl noch &#252;ber eine Implementierung des &#228;hnlichen Dienstes Kachingle nach und eventuell soll es eine Partnerschaft mit amazon geben, n&#228;heres gibt es dazu aber noch nicht. Bei der zuvor ausprobierten &#220;berweisungsaktion seien neben den tats&#228;chlichen Transferkosten auch die mentalen Transferkosten zu hoch und auch ein einfacher PayPal-Spenden Button zweige bei Kleinstbetr&#228;gen zu viel an Geb&#252;hren ab, erkl&#228;rt Moritz die Entscheidung f&#252;r den Dienst von Flattr.</p>
<p>Die Einnahmen aus Flattr werden dabei nicht den einzelnen Autoren zugef&#252;hrt werden, sondern gesammelt in die Onlineeinnahmen einflie&#223;en. Lediglich bei den Blogs denkt man dr&#252;ber nach den einzelnen Autoren, die bislang nur eine Aufwandspauschale erhalten, zu erm&#246;glichen ihren eigenen Flattr Account in das jeweilige Blog einzubinden. Zu den <a href="http://www.fixmbr.de/flattr-datenhandel-leicht-gemacht/">Vorw&#252;rfen des Datenhandels</a> bei Flattr macht man sich bislang wenig Sorgen. “Schauen wir mal”, war des Webmasters lakonische Antwort.</p>
<p>Flattr auf taz.de ist ein weiterer gro&#223;er Schritt f&#252;r den Micropaymentdienst, deshalb verk&#252;ndete das heute morgen auch ganz stolz<a href="http://twitter.com/flattrme/status/14347595851"> deren offizieller Twitteraccount</a>. Ob es den Durchbruch bedeutet ist nat&#252;rlich noch unklar, schlie&#223;lich befindet sich Flattr weiterhin in einer geschlossenen Beta und der Zugang ist nur mit Einladung m&#246;glich. Diese kann aber jeder auf der Homepage anfordern. Fraglich ist auch, ob sich der Dienst au&#223;erhalb der Netzgemeinde, in der er im Moment ziemlichen Hype genie&#223;t, durchsetzen kann. Wird sich der Zeitungsleser aus Hinterpusemuckel dazu aufraffen einen Account bei diesem Dienst anzulegen? Die taz kann mit ihrem Genossenschaftsmodell und den spendenbereiten Lesern sicher am ehesten darauf hoffen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: Screenshot taz.de [M]</span></p>
<p><strong>mehr:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Flattr: Die Dankbarkeits-&#214;konomie</a></li>
</ul>
<p>Was glaubt ihr? Ist das der Durchbruch f&#252;r Flattr? Und k&#246;nnte es eventuell auch der Durchbruch f&#252;r Erl&#246;se von Onlinemedien sein?</p>
<p><span style="color: #888888;">Um keinen unserer Artikel zu verpassen </span><a href="http://twitter.com/netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">folgt uns auf Twitter</span></a><span style="color: #888888;"> und abonniert u</span><a href="http://feeds.feedburner.com/Netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">nseren RSS-Feed</span></a><span style="color: #888888;">.</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2483&amp;md5=8e0b8e95e9deb6562085d48ffa028b14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2483&amp;md5=8e0b8e95e9deb6562085d48ffa028b14" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das neue uMag: Pseudonline</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/pseudonline/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/pseudonline/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drucken & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[umag relaunch magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://netzfeuilleton.de/2010/02/pseudonline/</guid>
		<description><![CDATA[Das u_Mag hat sich ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man einige Stimmen um eine Kritik. Das neue Papier [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das u_Mag <a title="uMag Pressemitteilung" href="http://www.bunkverlag.de/pm_2010_01.php">hat sich</a> ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man <a href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=821923&amp;title=Blattkritiken+aus+den+Blogs&amp;artist=Feedback+auf+den+uMag-Relaunch&amp;topic=popkultur&amp;ads=no">einige Stimmen</a> um eine Kritik.</strong></p>
<p>Das neue Papier erinnert an graue Geb&#228;udefassaden und besitzt damit eine sympathische N&#228;he zur Tageszeitung, was in Anbetracht der vielen Hochglanzmagazine einen frischen Eindruck erweckt. Im Vergleich zu den alten Ausgaben sieht das Heft damit auch sehr viel dicker aus, obwohl die Seitenzahl gleich blieb.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/02/PICT0022.jpg" alt="Das neue und das alte u(_)Mag" /></p>
<p>Das Layout ist tr&#228;ge und farblos. Bleiche Halbrundrechtecken kleben am oberen Teil der Seiten und dienen wahlweise als Ressortmarkierung oder Hintergrund f&#252;r die Titelthemen.  Darunter finden sich noch weitere Informationen in einer winzigen Schriftgr&#246;&#223;e. Noch kleiner ist die Seitenzahl, die beim notorischen Umbl&#228;ttern zum Kauf einer Lupe verpflichtet. Bei den gro&#223;en Themen herrscht eine gewisse leere Atmosph&#228;re, da der Platz nur marginal ausgenutzt wird. Einzig die Fotoreihen &#252;berzeugen darin.</p>
<p>Die Rubriken, die im Konzeptschreiben als &#8220;Kosmen&#8221; bezeichnet werden, wurden von verschiedenen Titeln wie &#8220;Gesellschaft&#8221;, &#8220;Musik&#8221; oder &#8220;Literatur&#8221; auf die vier Anglizismen &#8220;uniq&#8221;, &#8220;music&#8221;, &#8220;arts&#8221; und &#8220;go ahead!&#8221; reduziert, die wohl den betonten Anspruch haben, kompakt und modern zu klingen. Dabei gehen die verschiedenen Bereiche so sehr ineinander &#252;ber, dass beim Lesen die eigentliche Trennung nicht so ganz klappen m&#246;chte.</p>
<p>Zu Anfang jeder Rubrik finden sich ein sehr kurzes Interview und eine reihe an Meldungen, die den Eindruck getarnter Pressetexte erwecken lassen. Ein wenig erinnert diese Zusammstellung aus trivialer Information und Werbung an das Hausmagazin einer gro&#223;en amerikanischen Fastfood-Kette. Vor der Runderneuerung kam das Magazin ganz ohne diese kurzen Texte aus.</p>
<p>Aber <a href="http://www.zeit.de/2007/22/Martenstein">auf K&#252;rze</a> wurde besonders viel wert gelegt, da die Redaktion &#8220;die Bed&#252;rfnisse ihrer Zielgruppe&#8221; kennt und  &#8220;verst&#228;rkt auf kurze, konzentrierte Text&#8221; setzt, um die &#8220;internetaffine Zielgruppe f&#252;r ein Printmagazin&#8221; zu begeistern. Die meisten Texte sind unheimlich reduziert, manche geistern als kleine Meldungen durch das Magazin. Die Seiten &#8220;Technik&#8221; und Games&#8221; wurden halbiert und aneinander gequetscht. Das Editorial minimierte sich von mehreren auf zwei Abs&#228;tze.  Selbst die Themen, die auf dem Cover angeworben werden, sind h&#246;chstens als sp&#228;hrlich zu bezeichnen. Das sieht dann so aus, dass &#8220;Fettes Brot&#8221; f&#252;nf Fragen beantworten d&#252;rfen und das Titelthema um die Band &#8220;Red Velvet&#8221; bereits nach acht ein Ende findet.</p>
<p>Die Plattenkritiken entsprechen auch nicht mehr der klassischen Rezension, sondern einem Pseudodialog der Redakteure. Vermutlich f&#252;hlte man sich da <a title="Spex neue Kritiken" href="http://www.zeit.de/kultur/2010-01/ende-der-plattenkritik">von Spex</a> inspiriert, die diesen Diskussionen &#252;ber neue Musik allerdings sehr viel mehr Seiten als eine Spalte pro Album einr&#228;umen. Eine Seite weiter gibt es ein Foto von &#8220;Die Sterne&#8221;-S&#228;nger Frank Spilker. Den Text dazu kann man <a title="Frank Spilker Die Sterne" href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=809722&amp;title=Frank+Spilker+%2F+Die+Sterne&amp;artist=Im+Bett+mit%3A&amp;topic=popkultur">nur online</a> lesen. Das nennt man vermutlich &#8220;Crossmedia&#8221;.</p>
<p>In der letzten Sparte &#8220;go ahead!&#8221; gibt es schlie&#223;lich auch ein paar Leckerbissen. Ein Text &#252;ber <a title="Ausgestiegen.com" href="http://www.ausgestiegen.com/">Internetaussteiger</a>, mit (sehr einseitigen) Meinungen von ein paar Internetenthusiasten daneben. Ein interessantes Interview zur Plastikindustrie ist letztlich der geheime H&#246;hepunkt des ganzen Magazins. Leider ist auch dieses wieder sehr kurz. So stolpert das uMag am Versuch mehr online als offline zu sein.</p>
<p>Abseits des Internets m&#246;chte ich aber die Vorz&#252;ge von Print genie&#223;en und nicht den vergeblichen Versuch eines gedruckten Blogs lesen. Lange Texte, Berichte, Fotos. Gerade ein Monatsmagazin hat die Pflicht, mich &#252;ber diesen langen Zeitraum zu versorgen und nicht kurze Meldungen neben mickrigen Interviews vorzuf&#252;hren. Das uMag scheitert daran, das Sprachrohr irgendeiner scheinbaren Szene sein zu wollen und gleichzeitig in einem Marketingschema zu denken. Matt/Elbe m&#246;gen sch&#246;ne Zahlen berechnen, schaffen es aber nicht, Konsens zu bilden.<br />
Es fehlt Profil, Aussagekraft, die Besonderheiten. Hier und da gibt es interessante Artikel, die es aber nicht schaffen, das Gesamtbild aufzuh&#252;bschen. Es h&#228;tte weniger vom weniger und mehr vom mehr sein m&#252;ssen. Wo sind die gesellschaftlichen Themen? Die abstrakten Meinungen? Die fremden Geschichten? Die Auseinandersetzung? Auch das alte u_Mag hatte wenig davon. Dem neuen uMag fehlt allerdings noch viel mehr.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 236px; width: 1px; height: 1px;"><strong>Das u_Mag <a title="uMag Pressemitteilung" href="http://www.bunkverlag.de/pm_2010_01.php">hat sich</a> ein neues Gewand umgeworfen. Mithilfe der Werbeagentur Jung von Matt/Elbe erneuerte der Bunkverlag das selbstdefinierte &#8220;Magazin der Popkultur und Gegenwart&#8221;, das sich jetzt als &#8220;People-Heft&#8221; bezeichet, indem es um &#8220;Protagonisten der jungen Szene und Alternativkultur geht&#8221;. Im Vorfeld zur ersten Ausgabe, bat man <a href="http://www.umagazine.de/artikel.php?ID=821923&amp;title=Blattkritiken+aus+den+Blogs&amp;artist=Feedback+auf+den+uMag-Relaunch&amp;topic=popkultur&amp;ads=no">einige Stimmen</a> um eine Kritik.</strong></div>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2294&amp;md5=fa724cc2933c74c98821f2e93fe8bde4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2294&amp;md5=fa724cc2933c74c98821f2e93fe8bde4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; &#8211; Was twittern einer Lokalzeitung bringt</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/in-letzter-zeit-greif-ich-lieber-zur-rz-was-twittern-einer-lokalzeitung-bringt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seine Kollegen denken wohl noch immer, dass er einfach zu viel Zeit habe, meint Christian Lindner bei der Vortragsreihe “Das Leben im Netz” an der Uni Mainz. Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung und spricht im Rahmen seines Vortrags &#252;ber “Das Schweizer Messer Web 2.0 – Die vielf&#228;ltigen Effekte von Twitter bei der Rhein-Zeitung”. Er [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Kollegen denken wohl noch immer, dass er einfach zu viel Zeit habe, meint Christian Lindner bei der<a href="http://netzhocker-mz.blogspot.com/"> Vortragsreihe “Das Leben im Netz”</a> an der Uni Mainz. Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung und spricht im Rahmen seines Vortrags &#252;ber “Das Schweizer Messer Web 2.0 – Die vielf&#228;ltigen Effekte von Twitter bei der Rhein-Zeitung”. Er ist seit dem 23.01.2009 als <a href="http://twitter.com/RZChefredakteur">@RZChefredakteur</a> auf Twitter unterwegs und z&#228;hlt damit bis heute zu den wenigen Chefredakteuren, die selbst twittern.<br />
Warum er damit angefangen hat? Twitter ist seiner Meinung nach das optimale Medium f&#252;r Journalisten. Schlie&#223;lich sind diese gewohnt sich kurz und pr&#228;gnant auszudr&#252;cken, dadurch ist die Zeichenbeschr&#228;nkung f&#252;r ihn kein Problem: “Ein erfahrener Journalist empfindet 140 Zeichen geradezu als komfortabel.” Inzwischen hat seine Rhein-Zeitung &#252;ber 30 redaktionelle Twitter-Accounts, die insgesamt auf &#252;ber 12.000 Follower kommen (Man darf von einigen Doppel-Followings ausgehen))</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/christianlindner.jpg" alt="Der @RZChefredakteur beim Twittern" /><br />
<span style="color: #888888;">Der @RZChefredakteur beim Twittern. Foto von <a href="http://senadpalic.de/">Senad Palic</a>, geschossen an einem der Followerabende. </span></p>
<p>Doch die Follower folgen nicht nur, sondern interagieren mit dem Medium. Christian Lindners Credo lautet n&#228;mlich: Pers&#246;nlich twittern! Automatisierte Nachrichtenfeeds, wie sie bei den meisten Nachrichtenseiten noch State of the Art sind, kommen bei ihm nicht in Frage. Durch diese Ansprechbarkeit der einzelnen Autoren, Ressorts, und Regionalredaktionen ist es auch m&#246;glich, dass die Leser eigene Themen und Hinweise weiterleiten.</p>
<p>Lindner z&#228;hlt auf: Unf&#228;lle, Einbr&#252;che oder seltsame Unternehmenspleiten, auf viele Themen haben die die engagierten Follower hingewiesen und irgendwann verliert man den Glauben hier nur gesch&#246;nte Einzelf&#228;lle pr&#228;sentiert zu bekommen. Mehrere Hinweise am Tag bek&#228;me die Rhein-Zeitung inzwischen, erz&#228;hlt Lindner, und dabei ginge es keineswegs nur um triviale Geschichten. Auch der ein oder andere Tipp aus gro&#223;en regionalen Unternehmen und der Hinweis auf ein politisches Skand&#228;lchen auf Landesebene soll schon dabei gewesen sein. Whistleblowing via Twitter.<br />
Erstaunlich ist, dass hierbei nicht einmal auf Anonymit&#228;t Wert gelegt wird, sondern diese Hinweise von personalisierten Accounts kommen.<br />
Die Erkl&#228;rung findet Lindner leicht: &#220;ber Twitter geht der Kontakt schnell und einfach und die Leute haben Vertrauen zur Marke Rhein-Zeitung.</p>
<p>Vor allem Menschen und Themen die man sonst nicht erreicht h&#228;tte w&#252;rde die Rhein-Zeitung jetzt st&#228;rker ansprechen. Das Image der sonst als recht verstaubt geltenden Lokalzeitung profitiert. Die Abonnenten der Printzeitung sind im Schnitt 51 Jahre, 46% &#252;ber 50. F&#252;r eine Lokalzeitung normal, aber die Auflage schwindet. Noch seien die Zahlen zwar stabil, aber Lindner glaubt an ein weiteres Abnehmen der Abonnentenzahlen. Eines seiner Instrumente dagegen ist Twitter, hier erreicht die Zeitung j&#252;ngere Menschen und ein, der Zeitung sonst eher fernes, Klientel. Von dem bisherigen Erfolg dieses Weges zeugen zwar noch keine Eindeutigen Zahlen, <a href="http://twitter.com/reneguels/status/7374951815">aber</a> <a href="http://twitter.com/altherr/status/5766818344">einige</a> <a href="http://twitter.com/blattwerk/status/3401712877">Tweets</a>:</p>
<p><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/RZTwitter.jpg" alt="null" /></p>
<p>Umgekehrt ist der Rhein-Zeitung aber auch daran gelegen den eigenen Lesern Twitter n&#228;her zu bringen. So promotet die RZ, die eigenen Twitter-Accounts recht prominent<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/"> auf der eigenen Seite</a> &#252;bersichtlich aufgeteilt nach Region und Ressort. Und um Neu-Twitterern &#252;ber Startschwierigkeiten hinwegzuhelfen, empfehlen sie auch gleich<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/index1.html"> lesenswerte Twitterer aus der Region</a> und haben das Projekt der „Twitterpaten“ ins Leben gerufen. Die Twitterpaten sollen Neulinge beim Microbloggingdienst ansprechen und etwas an die Hand zu nehmen. Au&#223;erdem veranstaltet die Rhein-Zeitung ab-und-zu Followerabend, bei denen einige Follower in die Redaktion eingeladen und herumgef&#252;hrt werden.</p>
<p>Fassen wir also zusammen, welche Vorteile hat die Rhein-Zeitung von Twitter:</p>
<ol>
<li>Image-Gewinn gerade bei J&#252;ngeren</li>
<li>Steigerung der Reichweite (bei einer <a href="http://webevangelisten.de/soziale-netzwerke-als-linkgeber">Webevangelisten-Untersuchung</a> landete die RZ noch vor der Tagesschau)</li>
<li>Verst&#228;rkung der Blatt – Leserbindung</li>
<li>Kontakt zu den Lesern</li>
<li>Besseres Bild der eigenen Leser</li>
<li>Verf&#252;gbarkeit des Wissens vieler, Stichwort Crowdsourcing. So fragt die RZ bei bestimmten Themen immer mal wieder die Follower nach Mithilfe. Zum Beispiel bei der Frage nach besonders <a href="http://twitter.com/GixxerDavis/status/7399428454">kaputten Stra&#223;en</a> oder den <a href="http://rhein-zeitung.de/on/09/12/13/rlp/r/schnee/schnee.html">sch&#246;nsten Schneebildern</a>.</li>
</ol>
<ol>
<li><a href="http://www.twitvid.com/3579B">Ehrliche Kritik</a> und direktes Feedback, sowie <a href="http://twitter.com/Monte_Mare/status/7371684156">Fehlerhinweise.</a></li>
</ol>
<ol>
<li>Hinweise auf lokale Themen, die der Zeitung sonst vielleicht entgangen w&#228;ren.</li>
</ol>
<p>Das sind sicher keine neuen Erkenntnisse, und mit etwas gesundem Menschenverstand h&#228;tte man darauf auch von selbst kommen k&#246;nnen, aber die Rhein-Zeitung tritt eben den Beweis an, dass all die schlauen Tipps der zahlreichen <a href="http://twitter.com/tspe/status/6925126200">Social-Media Berater</a> ab und zu ein Funken Wahrheit enthalten.</p>
<p>Wie hat die Rhein-Zeitung das geschafft?</p>
<p>Christian Lindner hat daf&#252;r eine klare Erkl&#228;rung: F&#252;r ihn mitentscheidend war, dass er eben nicht zur Technikabteilung gegangen ist und gesagt hat:“Macht mal was mit diesem Twitter.“, sondern er als Chef selbst angefangen hat zu twittern und es so in die Redaktion hineingetragen hat. Bei der Rhein-Zeitung twittern alle Redaktionsabteilungen selbst. Auf die Frage, wie denn die alt eingesessenen Redakteure auf die neue Aufgabe im Redaktionsalltag reagiert haben, sagte er, dass man niemanden zum twittern gezwungen habe, man habe Ihnen das Werkzeug an die Hand gegeben und gesagt mach mal und wenn auffiel, dass jemand sich zur&#252;ck hielt, wurde angesprochen, wo die Probleme liegen. Bei den neu angekommenen <a href="http://twitter.com/RZVolontaere">Volont&#228;ren</a> besteht der Chef allerdings auf die Verwendung der Sozialen Dienste. Schlie&#223;lich nutzen die Meisten Twitter &amp; Facebook privat und k&#246;nnen das selbstverst&#228;dnlich auch gewinnbringend in die Redaktion einbringen.</p>
<p>Ob diesem Beispiel weitere Zeitungen folgen werden? Lindner glaubt schon, vor allem um zuk&#252;nftige Leser zu erreichen, &#252;ber welchen Verbreitungskanal auch immer diese dann die Zeitung konsumieren.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2144&amp;md5=d7e1a00d7297fd88052b30ce06c264bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2144&amp;md5=d7e1a00d7297fd88052b30ce06c264bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind wir reif f&#252;r eine neue Zeitung?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 00:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
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		<category><![CDATA[krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Es herrscht wieder Aufbruchstimmung im Lande! Dieses Heilmittel in Krisenzeiten ist wie so oft den Medienmogulen des Axel Springer Verlags zu verdanken, die mit einer gro&#223; angelegten Marketingkampagne die Medienrevolution mit dem Relaunch von „Welt Kompakt“ in Gang setzen. Ganz Berlin ist zugepflastert mit den Plakaten und auch auf M&#252;nchens Werbetafeln so wie in anderen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/12/bc84.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">Es herrscht wieder Aufbruchstimmung im Lande! Dieses Heilmittel in Krisenzeiten ist wie so oft den Medienmogulen des Axel Springer Verlags zu verdanken, die mit einer gro&#223; angelegten Marketingkampagne die Medienrevolution mit dem Relaunch von „<a href="http://www.facebook.com/weltkompakt">Welt Kompakt</a>“ in Gang setzen. Ganz Berlin ist zugepflastert mit den Plakaten und auch auf M&#252;nchens Werbetafeln so wie in anderen Gro&#223;st&#228;dten will man sie schon gesichtet haben, die h&#252;bschen Fotografien  mit ihren kessen Spr&#252;chen, die den versierten Internetnutzer in der anonymen Masse sofort entlarven sollen.</p>
<p>F&#252;hlt man sich angesprochen, etwa bei den Behauptungen, man melde seine Haustiere bei Facebook an oder brauche einen neuen Namen f&#252;r seine echten Freunde, wird auch gleich eine der elementarsten Fragen der neuen Zeitgeschichte gestellt, die <em>to be or not to be?</em> v&#246;llig in den Schatten stellt: Sind wir reif f&#252;r eine neue Zeitung? Ja oder nein? Ok oder Abbrechen?</p>
<p>Denn obwohl es gro&#223;es Vergn&#252;gen bereitet, in &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln mobil online zu sein und dabei eingedeutschte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mG6sXLQwlJU">Bowie-Hits</a> zu tr&#228;llern, fehlte dem Anschein nach das geeignete Medium f&#252;r den Internets&#252;chtigen. Eine Zeitung kommt da wie gerufen. Wo sonst k&#246;nnte man die gestrigen Neuigkeiten, irgendwelche Tweets irgendwelcher Leute und Beschreibungen omin&#246;ser YouTube-Videos <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet">sonst finden</a>?</p>
<p>Endlich ist sie nun also gef&#252;llt die L&#252;cke der Generation Upload. Seit diesem November haben sogar die verblassesten Nerds nun also einen Grund ans Tageslicht zu treten, um vor dem Kiosk Schlange zu stehen. Dort warten sie dann reihenweise auf ihre kompakte Welt, die nativen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04">Digitalis</a>.</p>
<p>Den Spot zur Kampagne gibt es hier und dem hat sich der <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/werber-parodiert-welt-kompakt-spot_100024816.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=424d919017">Werber Nerger</a> ebenfalls angenommen und gleich 4 Parodien davon ver&#246;ffentlicht:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/150D811611005149&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/p/150D811611005149&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2002&amp;md5=cb24c3834e0f25a38f01fcf3c029d6bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=2002&amp;md5=cb24c3834e0f25a38f01fcf3c029d6bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die neue Pandemie</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[pandemie]]></category>
		<category><![CDATA[selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[suizid]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben den Impfstoffen hat die Schweinegrippe einen weiteren Gegner gefunden. Gibt man den medialen Erg&#252;ssen der letzten Tage recht, scheint eine neue Pandemie ausgebrochen zu sein, die sich sehr gef&#228;hrlich ausbreitet. Hinter dem Schicksal Robert Enkes wird die Depression als neue Volkskrankheit entlarvt, &#252;ber der die Berichterstattung trotz aller Sorgf&#228;ltigkeit gnadenlos stolpert. Die Zeit nennt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><center><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/11/c.jpg" alt="" /></center></p>
<p style="text-align: left;">Neben den Impfstoffen hat die Schweinegrippe einen weiteren Gegner gefunden. Gibt man den medialen Erg&#252;ssen der letzten Tage recht, scheint eine neue Pandemie ausgebrochen zu sein, die sich sehr gef&#228;hrlich ausbreitet. Hinter dem <a href="http://www.spreeblick.com/2009/11/11/zum-selbstmord-von-robert-enke/">Schicksal Robert Enkes</a> wird die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Depression">Depression</a> als neue Volkskrankheit entlarvt, &#252;ber der <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ueber-enke-und-werther/">die Berichterstattung</a> trotz aller Sorgf&#228;ltigkeit gnadenlos stolpert.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/48/index">Die Zeit</a> nennt es „die versteckte Krankheit“ und erl&#228;utert wissenschaftliche Hinterg&#252;nde neben der Aufz&#228;hlung allerlei bekannter Pers&#246;nlichkeiten mit dieser Diagnose, die zum Teil im Suizid ihr Ende fanden. Beschm&#252;ckt sind die Buchstaben mit gro&#223;en Fotos von weiblichen Sch&#246;nheiten, die lethargisch gen Kameraobjektiv blicken. Auch <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/archiv/inhalt/inhalt.html?q=SP&amp;j=2009&amp;a=47">der Spiegel</a> hat sich dem Thema angeschlossen und erkl&#228;rt allerlei Parallelen zum Leben Robert Enkes. Der Konkurrent <a href="http://www.focus.de/magazin/archiv/jahrgang_2009/ausgabe_47/">Focus</a> kl&#228;rt nun ebenfalls &#252;ber das „Tabuthema“ auf und bildet den Nationaltorwart auf dem Cover ab. <a href="http://www.stern.de/magazin/heft/stern-nr-48-12112009-wie-robert-und-teresa-enke-das-glueck-des-lebens-suchten-1522779.html">Der Stern</a> will zus&#228;tzlich dabei helfen, „die stille Gefahr“ zu erkennen. Selbstmordstatistiken auf dunklem Hintergrund geben den Ton an.</p>
<p>Au&#223;erhalb der Medizin ist es nicht unumstritten die Depression als Krankheit zu verstehen. Zwar beruht sie auf der Basis der Biologie, besitzt aber nicht die Symptome einer typisch erkennbaren Krankheit. Viel mehr ist sie eine schwer definierbare Masse aus m&#246;glichen Merkmalen, die in verschiedenen Auspr&#228;gungen vorhanden ist. Von der phasenweisen tristen Laune bis zum tiefsten seelischen Schmerz l&#228;sst sie sich beschreiben, aber nicht pauschal erkl&#228;ren, wie es gerne verstanden wird. Es gibt Menschen, die an einer Depression leiden und sich davon befreien k&#246;nnen, w&#228;hrend andere ihr Leben lang mit diesem Begleiter zu recht kommen m&#252;ssen.</p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/2009/11/17/uber-cobain-und-werther/">Den Freitod</a> daher schlicht mit der Depression zu begr&#252;nden, ist zu einfach. Der Todeswunsch ist vielleicht nicht selten Teil der Folge der Ausma&#223;e einer Depression, nicht aber der erkl&#228;rte Kontrollverlust, der derzeit medial als fremder Wille oder Hirnerkrankung gezeichnet wird. Man stirbt an einer Depression nicht so wie man an Krebs endet. Die psychischen Schmerzen stehen auf einer anderen Ebene, auch wenn einige der m&#246;glichen Symptome durchaus auch k&#246;rperliche Leiden hervorrufen k&#246;nnen. Gerade die Nennung verschiedener Ber&#252;hmtheiten zeigt im Durchschnitt, dass darunter vor allem solche fallen, die nicht f&#252;r Gedankenlosigkeit bekannt sind und ihren Schritt sicherlich nicht un&#252;berlegt beschlossen. Auch ist die Tatsache, dass mehr Frauen an Depressionen leiden, aber deutlich mehr M&#228;nner den Suizid w&#228;hlen, ein Widerspruch des typischen Krankheitstodes der neu ernannten Pandemie.</p>
<p>Schlie&#223;lich bef&#228;llt eine Depression die Gedanken und auch wenn sie aus chemischen Prozessen besteht, ist eine Reduzierung darauf eine zu einseitige Erkl&#228;rung. Ein depressiver Mensch versteht sich weitestgehend nicht als krank, sondern viel mehr als verloren, ausgebrannt, &#252;berfordert, vielleicht als sinnlos oder ersch&#246;pft vom Leben. Daher muss die Krankheit auch von der Gef&#252;hlswelt interpretiert werden, statt sie leichtfertig mit der Biologie zu erkl&#228;ren, weil sie so verkannt wird und dem Leidenden einen <a href="http://bild.de">d&#252;rftigen Stempel</a> aufdr&#252;ckt. So wie die Verliebtheit eigentlich auch nur Chemie ist, besitzt sie einen ganz anderen Wert im Bewusstsein der Menschen. Mitnichten also ist die Depression nur eine  Krankheit, sondern ein Teil eben des Bewusstseins des Betroffenen.</p>
<p>Foto: &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/hamed/524551091/">Oh Tomorrow I&#8217;m Alone &#8230;</a>&#8220;, <a href="http://www.flickr.com/photos/hamed/">Hamed Saber</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">cc</a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1979&amp;md5=0d1fc76d5fd46ff8238602ef93801514" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p> <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1979&amp;md5=0d1fc76d5fd46ff8238602ef93801514" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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