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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Laden &amp; Klicken</title>
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		<title>Neues StudiVZ Design: Facebook in rosa [Update]</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 07:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p><strong><a href="http://netzfeuilleton.de">Netzfeuilleton.de</a> wurden Bilder eines kommenden studiVZ Designs zugespielt und auf den ersten Blick wird klar: Auch hier hat man sich am gro&#223;en Bruder Facebook orientiert.<br />
</strong><strong>Die VZ-Netzwerke von Studi &#252;ber Sch&#252;ler bis MeinVZ haben zu k&#228;mpfen, waren sie lange Zeit Marktf&#252;hrer in Deutschland in Sachen Social Networks br&#246;ckelt der Vorsprung inzwischen gewaltig.</strong></p>
<p><strong> </strong>Erst kam mit WKW ein anderes Netzwerk, das gerade bei den &#196;lteren mehr anschlug als MeinVZ und nun holt das weltweite Vorbild Facebook auch in Deutschland auf und l&#228;uft StudiVZ den Rang ab. Um sich weiter als f&#252;hrendes deutsches Social Network bezeichnen zu k&#246;nnen, griff man zu letzt zu dem Trick bei den IVW Zahlen alle drei VZ-Netzwerke zusammen auszuweisen. Dabei bleiben StudiVZ und Co vor allem technisch hinter Facebook zur&#252;ck, w&#228;hrend Marc Zuckerbergs Seite durch Apps, APIs und Lifestream schon lange lebendig wirkt und sich zuletzt mit dem &#8220;Like&#8221;-Button aufs gesamte Internet ausdehnte, klickt man sich bei StudiVZ noch immer  von Profil zu Profil. Zwar gibt es auch hier inzwischen Apps und mit dem Buschfunk wurde eine Twitterfunktion eingef&#252;hrt, doch das alles bleibt noch hinter dem Standard zur&#252;ck. Zeit f&#252;r einen Relaunch? M&#246;glicherweise ist es bald soweit, darauf deutet zumindest dieser uns angediente Designentwurf hin:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/06/neuesstudiVZdesign.png" alt="Neues StudiVz Design geleakt" /></p>
<p>Wir ihr, auf dem zugegeben leicht krisseligen Foto, dennoch gut erkennen k&#246;nnt, h&#228;lt das dreispaltige Layout, dass man vom gro&#223;en blauen Netzwerk kennt nun auch bei den VZ-Netzwerken Einzug.<br />
Dabei ist die &#196;hnlichkeit mit dem jetzigen Design von Facebook weniger verbl&#252;ffend, schaut man sich einen Facebook-Design-Entwurf an, der vor einiger Zeit mal <a href="http://techcrunch.com/2010/04/21/facebook-design/">die Runde machte</a>:n</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/06/facebook-ia2.jpg" alt="Facebook Design Entwurf von information Architects" /></p>
<p style="text-align: left;">Dieser Designentwurf der <a href="http://informationarchitects.jp/ias-2006-facebook-designs-redesigned/">information architects</a> wurde damals f&#252;r seine &#220;bersichtlichkeit und Usability hochgelobt wurde aber wohl von Facebook abgelehnt und davon finden sich nun einige Elemente im kommenden StudiVZ-Design wieder. Links die Men&#252; Leiste, in der Mitte ein Stream und rechts die Kommentare dazu. Das verr&#228;t eine Reihe von neuen Features bei StudiVZ: Der Buschfunk wird wohl erheblich ausgebaut, wird kommentierbar und StudiVZ scheint endlich im Zeitalter des Lifestreams angekommen zu sein. Was alles in den Stream einlaufen wird, von neuen Fotos, Videos bis zu Profil- und Statusupdates ist uns nicht bekannt, allerdings hat StudiVZ schon vor einiger Zeit eingef&#252;hrt, dass man jetzt auch Bilder und Videos direkt in Pinnwandpostings mit seinen Freunden teilen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Hier eine kleine, zugegeben schlecht aufgel&#246;ste Vorschau, auf den neuen Buschfunk, wie sie uns zugespielt wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/06/neuerstudiVZBuschfunk.png" alt="Neuer StudiVZ Buschfunk mit erweiterten Funktionen" /></p>
<p style="text-align: left;">Der neue Buschfunk hat aber bereits Beta-Stadium erreicht und kann von allen User <a href="http://www.studivz.net/l/buschfunk">getestet </a>werden und dann sieht das ganze so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/06/buschfunkbeta.png" alt="Buschfunk Beta" /></p>
<p style="text-align: left;">Hier kann man noch keine Links oder Multimedia Inhalte direkt im &#8220;Funkspruch&#8221; &#8220;sharen&#8221;, aber wie ihr seht gibt es Reiter f&#252;r neue Fotos und Freundschaften im Freundeskreis. Auch die Schaltfl&#228;chen oben zu Verwaltung von Anfragen sind neu, inwieweit sie mit dem oben gezeigten Designentwurf zusammen passen ist unklar.</p>
<p style="text-align: left;">Dar&#252;ber hinaus stehen wohl noch einige strategische Weiterentwicklungen aus: So sollen wohl die VZ-Netzwerke, nachdem sie bereits bei den  IVW Zugriffszahlen <a href="http://blog.studivz.net/2010/05/10/vz-netzwerke-werden-ab-sofort-gemeinsam-von-der-ivw-ausgewiesen-und-belegen-auf-anhieb-platz-1-des-reichweitenbarometers/">gemeinsam ausgewiesen </a>werden, noch enger miteinander verzahnt werden. Wie genau diese Verzahnung aussehen soll, ob zum Beispiel auch Sch&#252;lerVZ eine Verbindungen zu den bereits verkn&#252;pften StudiVZ und MeinVZ bekommen soll oder der Wechsel erleichtert wird, konnten wir nicht herausfinden. Am weitreichendsten w&#228;re wohl der Schritt alle unter der Marke VZ.net zusammenzufassen und die Grenzen marginal zu halten, die Adresse www.vz.net leitet im Moment auf meinVZ weiter.</p>
<p style="text-align: left;">Unter VZ.net/musik war kurzfristig bereits eine Vorschau auf einen geplanten Musikdienst zu sehen, dieser ist nun aber wieder offline. Dabei handelt es sich wahrscheinlich nur um einen Ausbau der bestehenden Kooperation mit dem Holtzbrinck eigenen und  sehr interessanten Dienst<a href="http://putpat.tv"> putpat.tv</a>, der schon jetzt die StudiVZ &#8220;R&#246;hre&#8221; bedient. So wird das Ganze wohl aussehen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/06/StudiVZMusik.png" alt="VZ.net/Musik - VZNetzwerke mit eigenem Musikdienst" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch einen eigener Handytarif aus dem hause VZ ist wohl in Vorbereitung, bereits jetzt kooperiert man mit Vodafone und bietet eine Flatrate f&#252;r den Zugriff auf StudiVz an.</p>
<p style="text-align: left;">Wann alle diese Neuerungen eintreffen werden und wie weit sie fortgeschritten sind, ist gerade beim Design nicht bekannt. Vielleicht handelt es sich auch nur um einen der Entw&#252;rfe. Auf eine Anfrage unsererseits hat StudiVZ bislang nicht geantwortet.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>UPDATE: </strong>Martin von <a href="http://netzwertig.com/2010/06/15/designentwuerfe-nimmt-sich-studivz-was-facebook-nicht-haben-wollte/">netzwertig.com</a> hat noch angemerkt, dass StudiVZ bei <a href="http://blog.studivz.net/2010/06/11/vz-netzwerke-bieten-als-erstes-deutsches-soziale-netzwerk-eine-app-fur-das-neue-ipad-an/">seiner iPad-App</a> bereits mit den oben erw&#228;hnten Designern von information architects zusammengearbeitet hat. Anscheinend ist man hier ins Gesch&#228;ft bekommen. Ausserdem best&#228;tigt <a href="http://netzwertig.com/2010/06/15/designentwuerfe-nimmt-sich-studivz-was-facebook-nicht-haben-wollte/">dort </a> VZ-Unternehmenssprecher Hensen noch einmal die Echtheit der Fotos. Es handele sich um einen Designentwurf, der intern getestet wurde, einen Relaunch-Zeitplan gebe es jedoch nicht, so Hensen gegen&#252;ber netzwertig.com. Unsere Mail von letzter Woche bleibt unbeantwortet.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>mehr&#8230;</strong></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal;"><a href="http://netzfeuilleton.de/2009/05/alle-gegen-einen/">StudiVZ unter Beschuss: Alle gegen einen</a></span></li>
<li><span style="font-weight: normal;"><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/gedanken-zu-apple/">Gedanken zu Apple</a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Was haltet ihr von dem gezeigten Design? Glaubt ihr der Schritt Richtung Lifestream f&#252;hrt StudiVZ zur&#252;ck zu alter Gr&#246;&#223;e oder handelt es sich nur um ein letztes Aufb&#228;umen, bis man sich der internationalen Konkurrenz von Facebook geschlagen geben muss? </strong></p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>taz.de nimmt Flattr auf</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p>Seit heute Nacht um 0.00 Uhr finden sich auch auf der<a href="http://taz.de"> Homepage der taz</a> die kleinen orange-gr&#252;nen Buttons des <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Micropaymentdienstes Flattr</a>. Damit k&#246;nnte Daniel Fiene auf<a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2010/05/18/fiene-flattr-frage-was-passiert-wenn-spiegel-online-flattrn-wurde/"> seine Frage</a> &#8220;Was passiert, wenn das erste gro&#223;e Medium Flattr implementiert?&#8221;, schneller eine Antwort bekommen als er dachte. Nun ist taz.de nicht SpiegelOnline, aber es ist eben auch kein <a href="http://www.spreeblick.com/2010/05/18/spreeblick-mit-flattr/">kleines Blog</a>.</p>
<h3>&#8220;Und da kam Flattr wie gerufen!&#8221;</h3>
<p>Nun hat die taz schon Erfahrung mit freiwilligen Spenden ihrer Leser, w&#228;hrend der Aktion die Jungen &#252;bernehmen die taz, konnten Leser auf taz.de freiwillig per Bankverbindung spenden, dabei kamen<a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/04/30/tazde-leser_spenden_184283_euro_fuer_unabhaengigen_journalismus/"> innerhalb einer Woche &#252;ber 1.800€ zusammen</a>.<br />
Das sei ein erster Versuch Richtung Spenden gewesen, das Konzept der Microdonations h&#228;tten sie aber schon l&#228;nger im Hinterkopf gehabt, erz&#228;hlte mir Phillip Moritz, Webmaster der taz, &#8220;Und da kam Flattr wie gerufen!&#8221;.</p>
<p>Man hoffe, so Moritz, auf das Konzept der Microdonations, egal ob nun mit Flattr oder einem &#228;hnlichen Dienst und das es eventuell das Online Business ver&#228;ndern k&#246;nne. Ob man dar&#252;ber Gewinne machen k&#246;nne sei noch nicht sicher, aber man m&#246;chte mit der Teilnahme auch das Projekt insgesamt nach nach vorne und zu mehr Akzeptanz bringen. Ob die Leser das annehmen, m&#252;sse sich erst noch zeigen, aber man wolle das rausfinden. Aber Moritz zeigte sich &#252;berrascht, das innerhalb der kurzen Zeit nun doch schon einige Flattr-Klicks auf die Homepage gewandert sein. In den 12 Stunden, seit Flattr auf der Homepage der taz verf&#252;gbar ist, sind 36 Flattr Klicks auf <a href="https://flattr.com/profile/taz.de">der Seite </a>eingegangen, was diese Wert sind zeigt aber erst am Monatsende.</p>
<h3>&#8220;Flattr hat das beste Konzept.&#8221;</h3>
<p>Im Gegensatz zur Konkurrenz hab Flattr das beste Konzept. Man denkt wohl noch &#252;ber eine Implementierung von Kachingle nach und eventuell soll es eine Partnerschaft mit amazon geben, n&#228;heres gibt es dazu aber nocht nicht. Bei der zuvor ausprobierten &#220;berweisungsaktion seien neben den tats&#228;chlichen Transferkosten auch die mentalen Transferkosten zu hoch und auch ein einfacher PayPal-Spenden Button zweige bei Kleinstbetr&#228;gen zu viel an Geb&#252;hren ab.</p>
<p>Die Einnahmen aus Flattr sollen dabei nicht den einzelnen Autoren zugef&#252;hrt werden, sondern gesammelt in die Onlineeinnahmen einflie&#223;en. Lediglich bei den Blogs denkt man dr&#252;ber nach es den einzelnen Autoren, die bislang nur eine Aufwandspauschale erhalten, zu erm&#246;glichen ihren eigenen Flattr Account in das jeweilige Blog einzubinden. Zu den <a href="http://www.fixmbr.de/flattr-datenhandel-leicht-gemacht/">Vorw&#252;rfen des Datenhandels</a> bei Flattr macht man sich bislang wenig Sorgen. &#8220;Schauen wir mal&#8221;, war des Webmasters lakonische Antwort.</p>
<p>Flattr auf taz.de ist ein weiterer gro&#223;er Schritt f&#252;r den Micropaymentdienst, deshalb verk&#252;ndete das heute morgen auch ganz stolz<a href="http://twitter.com/flattrme/status/14347595851"> deren offizieller Twitteraccount</a>. Ob es den Durchbruch bedeutet ist nat&#252;rlich nicht klar, schlie&#223;lich befindet sich Flattr noch immer in einer geschlossenen Beta und der Zugang ist nur mit Einladung m&#246;glich, die aber jeder auf der Homepage anfordern kann. Fraglich ist auch, ob sich der Dienst au&#223;erhalb der Netzgemeinde, in der er im Moment ziemlichen Hype, genie&#223;t durchsetzen  kann. Wird sich der Zeitungsleser aus Hinterpusemuckel dazu aufraffen einen Account bei diesem Dienst anzulegen? Die taz kann mit ihrem Genossenschaftsmodell und spendenbereiten Lesern sicher am ehesten darauf hoffen.</p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;">Bild: Screenshot taz.de [M]</span></p>
<p><strong>mehr:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/">Flattr: Die Dankbarkeits-&#214;konomie</a></li>
</ul>
<p>Was glaubt ihr? Ist das der Durchbruch f&#252;r Flattr? Und k&#246;nnte es eventuell auch der Durchbruch f&#252;r Erl&#246;se von Onlinemedien sein?</p>
<p><span style="color: #888888;">Um keinen unserer Artikel zu verpassen </span><a href="http://twitter.com/netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">folgt uns auf Twitter</span></a><span style="color: #888888;"> und abonniert u</span><a href="http://feeds.feedburner.com/Netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">nseren RSS-Feed</span></a><span style="color: #888888;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Flattr: Die Dankbarkeits-&#214;konomie</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/05/flattr-die-dankbarkeits-oekonomie-7-invites/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Ja, es funktioniert: Als zum ersten Mal eine kleine eins in dem orange-gr&#252;nen Button stand, f&#252;hlte ich mich tats&#228;chlich geschmeichelt. </strong></p>
<p>Schmeicheln auf Englisch hei&#223;t  to flatter und <a href="http://flattr.com">Flattr</a> ist ein neuer Micropaymentdienst, der zur Zeit einiges an Erfolg verspricht. <a id="aptureLink_Aa6RkolX1D" href="http://www.youtube.com/watch?v=9zrMlEEWBgY">Er funktionert so</a>: Man legt eine monatliche Summe fest, die man ausgeben m&#246;chte. Das sind z.Z mindestens 2€ und maximal 20€. Dann klickt man den Monat &#252;ber auf alle Flattr-Buttons, die einem begegnen und am Ende wird der Betrag (z.B. die 20€) durch alle geteilt. Gleichzeitig kann man auch selbst, wie oben erw&#228;hnt, geflattered werden.</p>
<h3>Wird es sich Durchsetzen?</h3>
<p>Dabei ist interessant, dass beide Wege funktionieren. Auch ich konnte, als mein Konto eingerichtet war, es kaum erwarten endlich tollen Projekten meine Wertsch&#228;tzung zu zeigen. Hier  zeigen sich noch ein paar offene Fragen oder Probleme im Bezug auf Flattr:</p>
<p>Erstens die bislang mangelnde Verbreitung. Das scheint aber ein in erster Linie tempor&#228;res Problem, denn momentan befindet sich Flattr noch in einer Art closed Beta, bei der man nur mit einem Einladungscode hineinkommt. Das momentane Invite-Betteln auf Twitter erinnert an Google-Wave Zeiten<sup>1</sup>. Die Frage ist jedoch, ob auch nach Stadium 1.0 eine weitreichende Abdeckung erreicht werden kann. Vor allem insofern, dass nicht nur Menschen die selbst Inhalte anbieten sich einen Account zu legen (Denn selbst flattern ist Vorraussetzung um geflattered zu werden), sondern ob auch &#8220;reines Publikum&#8221;, sofern es das im Web2.0 noch gibt, bereit ist zu bezahlen? Nun diese Frage steht aktuell &#8211; Stichwort Paid Content - <a id="aptureLink_knXUdPHawX" href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/103886-deutsche-verlage-setzen-auf-paid-content-zahlungsbereitschaft-deutlich-unterschaetzt.html">sowieso</a> <a id="aptureLink_zNrvS3k0dM" href="http://www.focus.de/digital/internet/paid-content-studie-wenig-zahlungsbereitschaft-im-netz_aid_462234.html">zur Diskussion</a>.</p>
<h3>Wer profitiert?</h3>
<p>Die zweite Frage ist, und sie h&#228;ngt mit der ersten zusammen, ob daraus ein echtes wirtschaftliches Modell f&#252;r Inhalteanbieter erwachsen kann. Wer wird von den Flattr-Betr&#228;gen profitieren? Und erreichen sie eine relevante Gr&#246;&#223;e? Nat&#252;rlich ist anzunehmen, dass vor allem gro&#223;e Inhalteanbieter<sup>2</sup> profitieren k&#246;nnen. Dann w&#228;re zu kritisieren, dass Flattr als eine Umverteilungsmaschine von unten nach oben funktioniert.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist zu hoffen, dass nun aufwendiger erstellte Inhalte mehr zur&#252;ckbekommen. Um es beim Namen zu nennen: Bislang konnten Tumble-Blogs schnell gro&#223; werden, weil sie mehrere Fundst&#252;cke am Tag posteten, die sich bei  Qualit&#228;t schnell verbreiteten und entsprechend Backlinks generierten. Tiefe Analysen tun sich da schwerer in der Verbreitung. Nun ergibt sich die Chance, das sie dies auf anderem Wege zur&#252;ckerhalten, n&#228;mlich das Menschen eher bereit sind f&#252;r origin&#228;re Erzeugnisse zu bezahlen, weil sie ahnen, wie viel mehr Arbeit dahinter steckt.</p>
<h3>Flattr: Das neue &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221;?</h3>
<p>Die dritte Frage ist, wie sehr wird sich Flattr in den Alltag der Nutzer integrieren und hier tut Flattr schon einiges, um es den Nutzern so angenehm wie m&#246;glich zu machen. Einmal eingeloggt kann ich auf allen Seiten einfach den Flattr-Button klicken und gleichzeitig wird man durch das oben besprochene Teilungsprinzip von dem Gedanken gel&#246;st &#8220;Ich gebe dem jetzt grade 2€ daf&#252;r.&#8221;, schlie&#223;lich wei&#223; man ja zum Zeitpunkt des flatterns noch nicht, wieviele Beitrage man bis Ende des Monats noch so wertsch&#228;tzt, also durch wieviele das Budget am Ende geteilt wird. Wenn es gut l&#228;uft k&#246;nnte Flattr dadurch <a id="aptureLink_wVgUCTtwG9" href="http://twitpic.com/1othj3">zum neuen &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221;</a> werden. Sollte es das schaffen, w&#228;re wohl durchaus bewiesen, dass Menschen bereit sind f&#252;r Inhalte etwas zur&#252;ck zu geben.</p>
<h3>Ein wertvolles Dankesch&#246;n</h3>
<p>Dabei sollten man auf keinen Fall <a href="http://netzwertig.com/2010/05/16/sonntagsfrage-wie-viel-sind-euch-blogs-wert/">den Fehler</a> machen, das ganze nur auf Blogs zu begrenzen. Flattr sieht sich als Zahlungsmittel f&#252;r allerlei Inhalte: Von Videos &#252;ber Bilder bis zur Musik. Und hier liegt auch die Chance f&#252;r die Verbreitung: Einfach die Dankbarkeit an die Urheber. Als Fan eines Projektes bin ich gewillt dem Macher irgendetwas zur&#252;ckzugeben. Mit Flattr ergibt sich nun die Chance, nicht gleich mehrstellige Betr&#228;ge spenden zu m&#252;ssen, sondern sein Danke einfach etwas aufzuwerten, im wahrsten Sinne des Wortes zu zeigen: &#8220;Hey, was du machst ist mir etwas wert!&#8221;. Wobei auch ein aufrichtiges, echtes Danke unglaublich viel Wert sein kann.</p>
<h3>7 Invites zu verschenken</h3>
<p>Wie oben erw&#228;hnt befindet sich Flattr noch in einer closed Beta. Jeder kann sich zur Zeit auf <a href="http://flattr.com">der Homepage</a> mit seiner E-Mail Adresse eintragen und darauf warten einen Code zugesendet zu bekommen. Die Alternative gibt es hier: 7 Codes haben wir zu vergeben. Was ihr daf&#252;r tun m&#252;sst? Ganz einfach folgende  Nachricht twittern:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bringt #Flattr die Dankbarkeits-&#214;konomie?&#8221; fragt @netzfeuilleton und verschenkt 7 Invites. http://bit.ly/dankoeko</p></blockquote>
<p>Oder einen beliebigen anderen Text mit Link zum Artikel und Mention des Accounts <a id="aptureLink_bdDdhOedT1" href="http://twitter.com/netzfeuilleton">@netzfeuilleton</a>. Wenn Ihr mir dann noch folgt erhalten die ersten sieben den Invite-Code per DM.</p>
<p>Was ist eure Erwartung an Flattr? Kann Flattr sich durchsetzen und ein Erl&#246;smodell f&#252;r jeden Inhalteanbieter werden? Oder bleibt es eine Illusion, dass Menschen freiwillig f&#252;r etwas bezahlen?</p>
<p><strong>UPDATE: </strong>Inzwischen sind alle 7 Invites vergeben. Vielen Dank an alle Teilnehmer und viel Spa&#223; beim umherflattern. Allen anderen sei empfohlen einfach bei flattr.com ihre eMail-Adresse einzugeben, inzwischen gehen die Einladungen von dort wirklich in Rekordzeit raus. Eine Alternative ist noch auf Twitter einfach mal nach <a id="aptureLink_JpwQkPYj0I" href="http://search.twitter.com/search?q=%23Flattr">#Flattr</a> zu suchen, dort findet man auch einige Nutzer, die noch Invites rausgeben. Den Post d&#252;rft ihr nat&#252;rlich weiterhin <a href="http://tweetmeme.com/popup/tweet?url_id=1160578569&amp;source=netzfeuilleton&amp;service=cli.gs&amp;service_api=5047613ee3c1fb23676aae54c6f55885">retweeten</a>. <img src='http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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</script></div><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2469" class="footnote">Ich h&#228;tte da noch ein paar Invites, if anyones interested?</li><li id="footnote_1_2469" class="footnote">Ich sage mit Absicht nicht A-Blogs</li></ol><script type="text/javascript">
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var flattr_tle = 'Flattr: Die Dankbarkeits-&#214;konomie';
var flattr_dsc = 'Ja, es funktioniert: Als zum ersten Mal eine kleine eins in dem orange-grünen Button stand, fühlte ich mich tatsächlich geschmeichelt.   Schmeicheln auf Englisch heißt  to flatter und Flattr ist ein neuer Micropaymentdienst, der zur Zeit einiges an Erfolg verspricht. Er funktionert so: Man legt eine monatliche Summe fest, die man ausgeben möchte. Das sind z.Z mindestens 2€ und maximal 20€. Dann klickt man den Monat über auf alle Flattr-Buttons, die einem begegnen und am Ende wird der Betrag (z.B. die 20€) durch alle geteilt. Gleichzeitig kann man auch selbst, wie oben erwähnt, geflattered werden. Wird es sich Durchsetzen? Dabei ist interessant, dass beide Wege funktionieren. Auch ich konnte, als mein Konto eingerichtet war, es kaum erwarten endlich tollen Projekten meine Wertschätzung zu zeigen. Hier  zeigen sich noch ein paar offene Fragen oder Probleme im Bezug auf Flattr:  Erstens die bislang mangelnde Verbreitung. Das scheint aber ein in erster Linie temporäres Problem, denn momenta';
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		<title>Was Musiker online verdienen (k&#246;nnen)</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/04/was-musiker-online-verdienen-koennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klingen & Hören]]></category>
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			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F04%2Fwas-musiker-online-verdienen-koennen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F04%2Fwas-musiker-online-verdienen-koennen%2F&amp;source=netzfeuilleton&amp;style=normal&amp;service=cli.gs&amp;service_api=5047613ee3c1fb23676aae54c6f55885" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Das Internet hat auf den einen Seite das gesamte Erl&#246;smodell der Musikindustrie infrage gestellt, auf der anderen Seite inzwischen neue Vertriebs- und Erl&#246;sm&#246;glichkeiten f&#252;r Musiker und Musikverlage geschaffen. Jeder kann, ohne Majorlabel im R&#252;cken, theoretisch ein Weltpublikum erreichen, Verkauf und Kauf von Musik ist dank Itunes oder musicload jederzeit einfach m&#246;glich und Geb&#252;hrenzahlungen mit Streaminganbietern wurden teilweise abgeschlossen. Sch&#246;ne neue Musikwelt, also? Was f&#252;r den Konsumenten zu einer Allzeitverf&#252;gbarkeit von jedweder Musik gef&#252;hrt hat, stellt die schaffenden Musiker auch weiterhin vor ein Problem.<br />
Denn wie die Verdientschancen im Einzelnen f&#252;r Musiker wirklich aussehen hat <a href="http://www.informationisbeautiful.net/">informationisbeautiful</a> mal in einer wundersch&#246;nen Informationsgrafik dargestellt:</p>
<p><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/04/selling_out_550.png" alt="Verdientm&#246;glichkeiten Musiker online" /></p>
<p style="text-align: right;">[Quelle: <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/how-much-do-music-artists-earn-online/">informationisbeatiful</a>.net, via <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/2010/04/19/musicmonday-9/#">Feuilletonist</a>]</p>
<p style="text-align: left;">Zwar hinkt die Grafik an manchen Stellen, so werden zum Beispiel die Erl&#246;se ganzer Alben  mit denen einzelner gestreamter Songs verglichen, dennoch schm&#228;lert das nicht das Problem, vor dem Musiker stehen. Schlie&#223;lich wurde sp&#228;testens durch Itunes die Albenstruktur aufgesplittert, hin zum Verkauf einzelner Songs.</p>
<p style="text-align: left;">Der Ausl&#246;ser f&#252;r die Grafik war &#252;brigens ein Posting auf &#8220;The Cynical Musician&#8221; mit dem Titel &#8220;<a href="http://thecynicalmusician.com/2010/01/the-paradise-that-should-have-been/">The Paradise that should have been</a>&#8220;.</p>
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		<title>#BlogThursday, keep it moving!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[#BlogThursday]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F04%2Fblogthursday-keep-it-moving%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F04%2Fblogthursday-keep-it-moving%2F&amp;source=netzfeuilleton&amp;style=normal&amp;service=cli.gs&amp;service_api=5047613ee3c1fb23676aae54c6f55885" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Letzte Woche ist es mir passiert: Ich habe doch tats&#228;chlich  meine von mir selbst ins Leben gerufene Aktion, den <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">#BlogThursday</a>, vergessen. Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte viel zu tun. Am Mittwochabend war ich beim <a href="http://www.twittwoch.de/twittwoch-frankfurt-vom-kaltschreiben-und-hitzigen-debatten/">Twittwoch FFM</a> unterwegs, und am Donnerstag hatte ich Deadline f&#252;r zwei Beitr&#228;ge. Einmal f&#252;r die <a href="http://www.ndr.de/unternehmen/organisation/jugendschutz/index.html">Jugendmedienschutztagung</a> und dann f&#252;r die Neuauflage des Buches &#8220;PR im Web2.0&#8243;.</p>
<p>Aber der <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">#BlogThursday </a> ist ein viel zu tolles Projekt, ihn in Vergessenheit geraten zu lassen und er funktioniert! Ich habe &#252;ber <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Twitter</a> viel Lob f&#252;r die Aktion erhalten und was noch wichtiger ist viele interessante Blogs gefunden. Mir scheint es hat sich auch schon ein harter Kern gebildet, der sich allw&#246;chentlich auf den #BlogThursday freut und ich muss sagen, ich hab allein am ersten #BlogThursday mehr interessante Blogs entdeckt, als im letzten halben Jahr.</p>
<p>Deswegen gilt morgen wieder: Macht mit! Kurz &#252;belegen, welches Blog in der letzten Woche einen besonders lesenswerten Beitrag geschrieben hat, welches euch ein L&#228;cheln auf die Lippen gezaubert hat oder schon seit Jahren kontinuierlich gute Arbeit leistet. Ob bekannt, unbekannt, relevant ist v&#246;llig egal. Einfach einen Tweet aufsetzen mit 140 Zeichen, Link zum Blog und wenige Worte, warum dieses Blog euch so gut gef&#228;llt. Dann den Hashtag #BlogThursday nicht vergessen, damit alle eure Empfehlung finden. Au&#223;er dem werde ich die Blogempfehlungen nun auch hier mit einem Search-Widget reinlaufen lassen:</p>
<p><script src="http://widgets.twimg.com/j/2/widget.js"></script><br />
<script>
new TWTR.Widget({
  version: 2,
  type: 'search',
  search: '#BlogThursday',
  interval: 6000,
  title: 'Neueste Blogempfehlungen vom',
  subject: '#BlogThursday',
  width: 300,
  height: 350,
  theme: {
    shell: {
      background: '#8ec1da',
      color: '#ffffff'
    },
    tweets: {
      background: '#ffffff',
      color: '#444444',
      links: '#1985b5'
    }
  },
  features: {
    scrollbar: true,
    loop: true,
    live: true,
    hashtags: true,
    timestamp: true,
    avatars: true,
    behavior: 'default'
  }
}).render().start();
</script></p>
<p>Also empfehlt eure Lieblingsblogs und tragt so die Aktion weiter. Mehr zu den Hintergr&#252;nden und der Entstehung gibt es nochmal <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">hier</a>. Let&#8217;s make Blogs a trending topic again!</p>
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var flattr_dsc = 'Letzte Woche ist es mir passiert: Ich habe doch tatsächlich  meine von mir selbst ins Leben gerufene Aktion, den #BlogThursday, vergessen. Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte viel zu tun. Am Mittwochabend war ich beim Twittwoch FFM unterwegs, und am Donnerstag hatte ich Deadline für zwei Beiträge. Einmal für die Jugendmedienschutztagung und dann für die Neuauflage des Buches \"PR im Web2.0\".  Aber der #BlogThursday  ist ein viel zu tolles Projekt, ihn in Vergessenheit geraten zu lassen und er funktioniert! Ich habe über Twitter viel Lob für die Aktion erhalten und was noch wichtiger ist viele interessante Blogs gefunden. Mir scheint es hat sich auch schon ein harter Kern gebildet, der sich allwöchentlich auf den #BlogThursday freut und ich muss sagen, ich hab allein am ersten #BlogThursday mehr interessante Blogs entdeckt, als im letzten halben Jahr.  Deswegen gilt morgen wieder: Macht mit! Kurz übelegen, welches Blog in der letzten Woche einen besonders lesenswerten Beitrag geschrieben hat, welc';
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		</item>
		<item>
		<title>Die Virtualisierung der Realit&#228;t</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/03/die-virtualisierung-der-realitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joe Legend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F03%2Fdie-virtualisierung-der-realitaet%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fnetzfeuilleton.de%2F2010%2F03%2Fdie-virtualisierung-der-realitaet%2F&amp;source=netzfeuilleton&amp;style=normal&amp;service=cli.gs&amp;service_api=5047613ee3c1fb23676aae54c6f55885" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><em>Deutschland, schau’ dir deine Jugend an.<br />
Denn die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen.</em></p>
<p>Ein Vorwort sei mir geg&#246;nnt: Dies ist keine Kaya-Yanar-Comedy und es liegt mir fern, mich &#252;ber den falschen Gebrauch der (schweren) Sprache „Deutsch“ von Ausl&#228;ndern oder deren Kindern lustig zu machen. Die Sprachprobleme werden allerh&#246;chstens als Vergleichsbild herangezogen und sollten differenziert betrachtet werden.</p>
<p>Komische Sprachen, seltsame Schrift, falsche Grammatik, von korrekter Rechtschreibung weit und breit nichts zu sehen und eine eigent&#252;mliche Ausdrucksweise.</p>
<p>Als Jugendlicher will man immer etwas anders sein. Rebellieren!<br />
Anders sein und sich selbst erfinden. Nicht umsonst gibt es (sog.) Generationen-Konflikte. In Wandel von Zeit und Sprache ergeben sich dahingehend Unstimmigkeiten.<br />
So k&#246;nnen sich viele reifere Personen mit Begriffen wie „krass“, „geil“ oder „cool“ immer noch nicht anfreunden. Doch sind dies Worte, die durch eine Generation und deren Lebenseinstellung entwickelt, getragen und etabliert wurden. Die &#228;ltere Generation sieht das gelassen und kann der Zukunft auch risikolos entgegen sehen. Aber ist das Verhalten der heutigen Kinder und Jugendlich immer noch nur anders – oder kann man da von falsch sprechen?</p>
<p>In einer Welt, in der der Leistungsdruck enorm ist und die Firmen am liebsten tadellose-niemals-krank-seiende und emotionslosen Roboter besch&#228;ftigen w&#252;rden, f&#228;llt oftmals die Erziehung der Kinder diesen Faktoren zum Opfer.<br />
So arbeiten heutzutage h&#228;ufig beide Elternteile. Oftmals auch in mehrere kleinere Jobs gleichzeitig, die den Lebensunterhalt sichern.<br />
An sich ist dieser Druck der Gesellschaft schon immens und ein famili&#228;res Leben macht die Situation nicht einfacher.</p>
<p>Dass ein Erwachsener mehrere Stunden am PC verbringt (verbringen muss), das Ger&#228;t danach ausmacht und in „seine Welt“ zur&#252;ckkehrt, ist normal. Seine Erziehung, lernen von Werten und F&#228;higkeiten, fand noch in einer Welt ohne viele der heutigen technischen Spielereien statt.<br />
Die sozialen Schranken, die es damals noch nicht gab, trennen die Gesellschaftsschichten immer mehr von einander.<br />
Mittel- und Unterschicht nehmen den gr&#246;&#223;ten Teil der deutschen Gesellschaft (Arbeiter, Angestellte etc) ein  – doch es profitieren lediglich die H&#246;hergestellten. Dabei geht es weniger um die Kaufkraft, als um die Perspektiven.<br />
W&#228;hrend diese halb- und ganztags Betreuung in Anspruch nehmen k&#246;nnen oder durch Hausangestellte in den eigenen W&#228;nden ein soziales Umfeld schaffen.<br />
Manche k&#246;nnen dies jedoch nicht. Die Kinder bzw. Heranwachsenden verbringen die Zeit nach der Schule dann am PC und surfen im Internet, Chat und den sozialen Netzwerken.</p>
<p>Eine Auswirkung davon ist abnehmendes Bewusstsein f&#252;r Sprache und Sprachgebrauch.<br />
Doch bei einem Kind oder Jugendlichen besteht die Gefahr einer sozialen Abstumpfung.<br />
Manche Studien m&#246;gen sagen, dass solche Netzwerke/Chats die Kommunikation anregen – aber unter das Wort Kommunikation z&#228;hlt jeder Wortaustausch.</p>
<p>„Ich war heute Schule, rofl lol mein Lerer is voll der Opfer ey.“<br />
„OMG wie hart altah.“</p>
<p>Man bekommt das unfreiwillig mit. So bleiben solche Gespr&#228;che nicht im Internet, sondern breitet sich auf Schulh&#246;fe, &#246;ffentliche Pl&#228;tze und somit in unsere Ohren aus.</p>
<p>Schon vor ein paar Jahren, war es nicht angesagt „deutsch“ zu sein. Deutsche Kinder hatten es schwer. Ein ganzes Land fand sich in einer Identit&#228;tskrise. Besonders in der Unter- und Mittelschicht, in denen viele Migrantenfamilien sich wieder finden, wurde die wachsende Anzahl deutscher Mitmenschen geschnitten. So entwickelte sich ein „Ausl&#228;nder-Deutsch“ (Herablassend auch „Kanacken-Deutsch“ genannt, ein Ausdruck, den ich pers&#246;nlich unm&#246;glich finde)<br />
Der typische Deutsche war zu sauber, zu glatt, zu korrekt in seiner Form – zu uncool f&#252;r die Kids.<br />
So passten viele sich den Sprachgewohnheiten von den ausl&#228;ndischen Kumpels an.<br />
Das Problem war und ist, dass viele dieser Kinder Deutsch nicht als Muttersprache hatten und haben. Meist in der ersten und oftmals auch in zweiter Generation, sprechen diese Kinder zu Hause nicht die Landessprache, sondern die Sprache der Eltern und Vorfahren – ausschlie&#223;lich.<br />
Die daraus resultierenden schlechten schulischen Leistungen sind oftmals die Folge der Fremdsprache Deutsch.</p>
<p>Ein Kreislauf, der jetzt auch die deutsche Generation einholt. Denn im kindlichen Leichtsinn ahmt man gerne (Sprach-)Eigenheiten nach und passt sich seiner Umgebung an. Und doch wurde man immer durch die sozialen Schranken in die selbigen gewiesen.<br />
So ist es bislang so gewesen, dass Heranwachsende z.B. irgendwann mal heimlich an der ersten Zigarette pafften – weil es verboten ist und das Verbotene reizt.<br />
F&#252;r viele ist dieser Zug das erste und letzte Mal gewesen. Vielleicht wird mal im Kiosk ein Lutscher geklaut, vielleicht eine Rauferei. Man kann den „T&#228;tern“ aber die  Grenzen zeigen, die einem klarmachen sollen, dass das falsch war. Die meisten Kids verstehen das. Schlie&#223;lich will man ja nicht „b&#246;se“ und kriminell sein oder werden. Man wollte nur ein bisschen die Grenzen ausreizen, sie aber nicht &#252;berschreiten.<br />
Sp&#228;testens in der Pubert&#228;t legt man solche kindlichen Eigenheiten ab oder &#8211; so hart es klingen mag – halt nicht und lernt die H&#228;rte des Gesetzes kennen.</p>
<p>Doch die heutigen Probleme kennen weder soziale noch gesetzliche Grenzen.<br />
F&#252;r falsches Deutsch wurde noch niemand verhaftet. F&#252;r unfreundliche Ausdr&#252;cke und emotionslose Belanglosigkeit, gibt es keine gesetzliche Strafe.</p>
<p>Mit dem Wachstum des Internets und der Virtualisierung aller Charaktereigenschaften (Freude, Leid, Streit etc) stirbt das Bewusstsein f&#252;r die Realit&#228;t ab.<br />
Kinder, die nach der Schule nur in einem Forum „posten“ und den Begriff „Freunde“ nur von  ihrer MySpace-Liste kennen, sind keine Seltenheit mehr. Keine „Randgruppe“. Zu viele Heranwachsende werden von ihren Eltern sich selbst &#252;berlassen. Und aufgefangen werden sie von Facebook, Sch&#252;lerVZ und Co.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/F0yGG5D1wt4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/F0yGG5D1wt4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Da viele Eltern diese Probleme aus ihrer Jugend nicht kennen und ihre eigene soziale Ader durch das reale Leben gepr&#228;gt wurde, sind sie sich vielleicht auch nicht der Situation bewusst.</p>
<p>Doch fragen wir uns was hat es f&#252;r Auswirkungen auf ein Kind, das Emotionen nur auf dem Bildschirm sieht?<br />
Woher soll jemand sozialen Umgang lernen, wenn man Freundschaften nur aus Foren oder sozialen Netzwerken kennt?<br />
Wie soll ein Bewusstsein f&#252;r Handeln entstehen, wenn auf eine Aktion keine Reaktion folgt?<br />
Der Gebrauch von Schimpfw&#246;rtern, Beleidigungen und Drohungen erfolgt ohne Konsequenz.<br />
Der falsche Gebrauch der Sprache erfolgt ohne Korrektur.</p>
<p>Und wenn diese Heranwachsenden den Computer ausmachen und aus der T&#252;r gehen, projizieren sie ihr virtuelles Leben auf die reale Welt.</p>
<p>Folgen? Das bleibt abzuwarten. Die Vorzeichen f&#252;r die Zukunft der modernen Welt sind alles andere als rosig.<br />
Denn in der Realit&#228;t gibt es keine Smilies, Tastaturen und keinen Neustart oder Aus-Knopf.</p>
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var flattr_dsc = 'Deutschland, schau’ dir deine Jugend an. Denn die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen.  Ein Vorwort sei mir gegönnt: Dies ist keine Kaya-Yanar-Comedy und es liegt mir fern, mich über den falschen Gebrauch der (schweren) Sprache „Deutsch“ von Ausländern oder deren Kindern lustig zu machen. Die Sprachprobleme werden allerhöchstens als Vergleichsbild herangezogen und sollten differenziert betrachtet werden.  Komische Sprachen, seltsame Schrift, falsche Grammatik, von korrekter Rechtschreibung weit und breit nichts zu sehen und eine eigentümliche Ausdrucksweise.  Als Jugendlicher will man immer etwas anders sein. Rebellieren! Anders sein und sich selbst erfinden. Nicht umsonst gibt es (sog.) Generationen-Konflikte. In Wandel von Zeit und Sprache ergeben sich dahingehend Unstimmigkeiten. So können sich viele reifere Personen mit Begriffen wie „krass“, „geil“ oder „cool“ immer noch nicht anfreunden. Doch sind dies Worte, die durch eine Generation und deren Lebenseinstellung';
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		<title>Blog thirsty? Try #BlogThursday!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 01:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Durch den Microbloggingdienst Twitter gehen die Verlinkung unter den Blogs zur&#252;ck. Ich finde, Blogs sollten einen eigenen Tag auf Twitter erhalten. Den #BlogThursday!]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><span style="color: #888888;">//English version below!</span></p>
<p>Es ist jetzt 2 Monate her, dass Robert Basic sich die Statistiken der <a href="http://www.deutscheblogcharts.de">Deutschen Blogcharts</a> angeschaut und festgestellt hat, dass der Grad der <a href="http://www.robertbasic.de/2010/01/deutsche-blogs-auf-dem-stand-vor-2006-angekommen/">Verlinkung auf dem Stand von 2006</a> angekommen ist. Heisst also, dass nach einem Hoch und Hype mit einem stetigen Anstieg was Bloganzahl und deren Verkn&#252;pfung anging ist die Zahl der Links, die sich Blogger untereinander schenken r&#252;ckl&#228;ufig. Aktuell reicht es beispielsweise, wenn 89 Blogs in den letzten 6 Monaten auf das eigene Blog verwiesen haben, um in die Charts einzusteigen. Zum Vergleich: Im M&#228;rz 2008 waren es noch 211.</p>
<p>Das alles ist keine neue Erkenntnis und auch der Schuldige scheint schon lange festzustehen: <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">Twitter</a>. Die meisten verzichten inzwischen darauf, wegen eines Links ihren Blogeditor anzuwerfen, sondern garnieren ihn mit 140 Zeichen und schicken in raus in die Welt. Das ist soweit gar nicht schlimm und dennoch schade. Denn ich glaube, dass diese Entwicklung weiter dazu beitr&#228;gt, dass der Long Tail im Long Tail bleibt. Also die &#8220;gro&#223;en Blogs&#8221; bleiben weiter gro&#223;, weil sie tendenziell immer noch mehr verlinkt werden und die Kleinen bleiben klein, weil sie keiner verlinkt. <a href="http://www.electru.de/2010-03-03/inzest-blogrolls/#comment-3768">Manche</a> werfen den &#8220;Gro&#223;en&#8221; dazu noch Inzest vor.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/03/blogthursdaywh-Kopie.png" alt="#BlogThursday" /></p>
<p>Das macht es viel schwerer neue, spannende Blogs zu entdecken.  Auf Twitter z&#228;hlen bis lang  auch lediglich einzelne Beitr&#228;ge mit den schnellsten Nachrichten und neusten Informationen. Gesamtwerke werden selten gew&#252;rdigt.</p>
<p>Schade eigentlich, den meistens sind es genau diese &#8220;Gesamtkunstwerk-Blogs&#8221; in meinem <a href="http://feeds2.feedburner.com/Netzfeuilleton">Feed</a>-<a href="http://netzfeuilleton.de/2009/08/informationsmanagement-mit-feedly/">Reader</a>, die mir ein L&#228;cheln auf die Lippen zaubern oder mich zum Nachdenken anregen. Und ich w&#252;rde gerne mehr davon entdecken, einziges Problem: Ich wei&#223; nicht wie, denn Sie sind ja <a href="http://www.electru.de/2010-03-03/inzest-blogrolls/#comment-3768">nirgends verlinkt</a>. So alt wie dieses Erkenntnis sind auch schon die L&#246;sungsans&#228;tze:</p>
<p>StyleSpion organisierte Halbj&#228;hrlich <a href="http://stylespion.de/ein-fuer-blogs/3889/">&#8220;Ein ♥ f&#252;r Blogs&#8221;.</a> Gab dann aber angesichts massiver <a href="http://www.blogschrott.net/1031/was-ist-ein-linkbait/">Linkbaiting</a>-Vorw&#252;rfe <a href="http://stylespion.de/kein-herz-fuer-blogs-mehr/">auf</a>.<br />
Ui hat den FollowFriday umgem&#252;nzt und pr&#228;sentiert nun allw&#246;chentlich <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/follow-friday-fuer-blogs">auf seinem Blog</a> andere Blogs denen es zu folgen lohnt. &#196;hnlich sah auch Robert Basics vorgehen, nachdem oben erw&#228;hnten Artikel aus: Seit ein paar Wochen empfiehlt er am etablierten Followfriday auf Twitter<a href="http://twitter.com/RobGreen/statuses/8673639235"> Blogs die er gerne liest</a>, anstatt einzelner User.</p>
<p>Aber mir geht das alles nicht weit genug. Blogs sind etwas wunderbares und dahinter stecken Menschen die sich viel Arbeit machen und es gibt so viele gro&#223;artige unentdeckte Perlen im weiten Meer. Deshalb pl&#228;diere ich daf&#252;r, dass Blogs ihren eigenen Twitter-Tag bekommen, &#228;hnlich dem <a id="aptureLink_68W1HxquVQ" href="http://search.twitter.com/search?q=%23musicmonday">#musicmonday</a> oder eben dem <a id="aptureLink_b7M1pbaJIo" href="http://search.twitter.com/search?q=%23followfriday">#followfriday</a>, um zwei etablierte Beispiele zu nennen, m&#246;chte ich hiermit den #BlogThursday einf&#252;hren.</p>
<p>Wie funktioniert das? Ganz einfach:</p>
<p>Ihr nehmt euch am Donnerstag 2 Sekunden Zeit und &#252;berlegt euch, welches die sch&#246;nste Blogperle ist, die ihr kennt. Welche Autor bringt euch regelm&#228;&#223;ig zum Lachen, Nachdenken oder hat einfach eine anbetungsw&#252;rdige Schreibe?<br />
Den Link zu seinem digitalen Tagebuch packt ihr dann in eure Twitternachricht zusammen mit einer kleinen Beschreibung oder Begr&#252;ndung, warum dieses Blog so toll ist.<br />
Dann noch Hashtag #BlogThursday dahinter, damit andere eure Empfehlung besser finden k&#246;nnen und hinaus damit in die Flut der Nachrichten.</p>
<p>Lasst und Blogs wieder zu einem Trending Topic machen, ich freue mich schon darauf viele neue, spannende Blogs zu entdecken und hoffe, dass viele von euch mitmachen und vielleicht vorher noch andere darauf hinweisen: <a href="http://netzfeuilleton.de/2010/03/blog-thirsty-try-blogthursday/">Donnerstag ist Blogtag</a>.</p>
<p>english version:</p>
<p>I don&#8217;t exactly know how the situation in other blogospheres is, but  in Germany the linking between blogs is decreasing. A lot of the  precious link  juice is of course going to Twitter. Many of Blog posts are linked on  Twitter everyday, but blogs as complete works are not that appreciated.  Although there is room for nearly everything on Twitter: On Fridays you  recommend interesting users, on Mondays you tell others, what music  you&#8217;re listening to. Why not do something like that for blogs? Because  blogs are such a beautiful thing, cause a lot of work and every single  author is happy getting a recommendation. That&#8217;s why i thought about  launching #BlogThursday.</p>
<p>What you gotta do? Its pretty easy: just  take 2 seconds and think about which blog had a pretty touching article  today, made you rethink your current position on a topic, or simply made  your day through a funny picture? Take the link to a blog, write a few  words why that blog is worth being read, add #BlogThursday  and send it out to your  followers.</p>
<p>I think they&#8217;ll like getting new Blog recommendations  and the Blog authors will be happy getting some love back. So lets do  this: From now on it&#8217;s #BlogThursday.</p>
<p><span style="color: #888888;">For more you should <a href="http://twitter.com/netzfeuilleton">follow us on Twitter</a> and add our <a href="http://feeds2.feedburner.com/Netzfeuilleton">RSS-Feed</a>.</span></p>
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		<title>Rache ist s&#252;&#223;: Blogger klaut Hegemann die Domain</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Nachdem vor 2 Wochen <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-05022010.html" target="_blank">bekannt  wurde</a>, dass das Literaturwunderkind Helene Hegemann bei einem  Blogger abgeschrieben hat, scheint es nun eine Art Racheaktion aus der  Blogosph&#228;re zu geben. Gibt man die Adresse <a href="http://www.axolotlroadkill.de/" target="_blank">www.</a><a href="http://www.axolotlroadkill.de/" target="_blank">axolotlroadkill</a><a href="http://www.axolotlroadkill.de/" target="_blank">.de</a> in seinen  Browser ein, landet man auf dem <span style="text-decoration: line-through;">anonymen</span> Weblog <a href="../../" target="_blank">netzfeuilleton.de</a>.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/02/axolotlnzf.jpg" alt="Auf diesem Blog landet man, gibt man axolotlroadkill.de ein." /></p>
<p><strong>Dreistes Domaingrabbing? Verletzung von Markenrechten? Ideenklau eines genialen Titels?</strong><strong> Der  Betreiber des Blogs hat jetzt eine Stellungnahme zu diesen Vorw&#252;rfen ver&#246;ffentlicht. Wir dokumentieren  die Stellungnahme exklusiv in voller L&#228;nge:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Das sind  diese Domaingrabbervorw&#252;rfe &#8211; also wie das juristisch ist, wei&#223; ich  leider nicht so genau. Sonst finde ich mein Verhalten und meine  Arbeitsweise aber total legitim und mache mir keinen Vorwurf, was  vielleicht daran liegt, dass ich aus einem Bereich komme, in dem man  auch an das Schreiben von einem Blog eher journalismusm&#228;&#223;ig drangeht,  sich also &#252;berall bedient, wo man Quellen findet. Ideen gibt’s sowieso  nicht, nur Inspiration. Und mir ist es v&#246;llig egal, woher Leute die  Elemente ihrer ganzen Verschw&#246;rungstheorien nehmen, die Hauptsache ist,  wohin sie sie tragen. Von mir selber ist &#252;berhaupt nichts, ich selbst  bin schon nicht von mir (dieser Satz ist &#252;brigens von Helene Hegemann  geklaut) – ich habe das bloggen antrainiert gekriegt vor 2 Jahren und  trainiere mir jetzt immer noch Sachen und Versatzst&#252;cke an, aber mit  einer gr&#246;&#223;eren Stilsicherheit. Das sind Postings und Kommetare und auch  einfach bestimmte Trackbacks, die mich pr&#228;gen und weiterbringen in dem,  was ich &#228;u&#223;ern und vermitteln will, und da beraube ich total  schonungslos meine Freunde, Blogger, das ganze Internet und auch mich  selbst. Wenn da die komplette Zeit &#252;ber reininterpretiert wird, dass  das, was ich getan habe, eine Stellvertreterracheakt der Blogosph&#228;re f&#252;r  die Plagiate von Frau Hegemann ist, muss auch anerkannt werden, dass  ich mich freue, dass diese ganze Diskussion die Blogs auch weiter  gebracht hat in diesem Jahr und so. Also ich meine, dass die <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EF5C3BCCE8BBA4BEB9A375B48BF06CD87~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> jetzt auf der  Titelseite des Feuilletons eine Lobhymne auf Blogs singt und ihre Leser  auffordert am besten selbst gestern damit angefangen zu haben, dass gabs letztes  Jahr noch nicht. Und die Blogs besch&#228;ftigen sich ja schon lang mit der  Abl&#246;sung von diesem ganzen Urheberrechtsexzess durch das Recht zum  Kopieren und zur Transformation. Ich selbst habe die Aktion als „Spa&#223;“  bezeichnet, das ist sie auch, aber nur &#252;ber die Spa&#223; und Satire kommen  wir der Wahrheit nahe. Das, was wir machen, ist eine Summierung aus den  Dingen, die wir erleben, lesen, mitkriegen und tr&#228;umen. Es gibt da  ziemlich viel, was mit meinen Gedanken korrespondiert und sich in mein  Gehirn einschreibt, dadurch aber gleichzeitig auch etwas komplett  anderes wird. Ich bin nur Untermieter in meinem eigenen Kopf. Hegemann,  von der ich insgesamt 2 Worte, ohne sie gro&#223; ver&#228;ndern zu m&#252;ssen,  regelrecht abgeschrieben habe, ist eine junge Schriftstellerin,  deren Buch einen Teil der alternativen Lebensweise, auf den Punkt  gebracht hat, und mit der ich &#252;ber das Domaingrabbing auch ein St&#252;ck  weit versuche, in Kommunikation zu treten. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EwTZ2xpQwpA">Tay Zonday</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=I1scwq7DhfI">Rick Astley</a>, <a href="http://http://icanhascheezburger.com/2007/09/12/copy-cat/">Lolcat</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ErMWX--UJZ4">Ukuleleboy</a> und alle meine Freunde aus dem Internet: Ich  versuche, deren Fragestellungen weiterzuf&#252;hren und mir selbst Antworten  zu geben. Trotzdem habe ich nat&#252;rlich einen legitimen Anspruch der Leute  nicht ber&#252;cksichtigt, weil mir die juristische Tragweite nicht bewusst  und ich, so leid es mir tut, total gedankenlos und egoistisch war. Und  obwohl ich meine Aktion und mein Prinzip voll und ganz verteidige,  entschuldige ich mich daf&#252;r, nicht von vorneherein alle Menschen  entsprechend gewarnt zu haben,<a href="http://www.buchmarkt.de/content/41393-axolotl-roadkill-helene-hegemann-und-ullstein-verlegerin-dr-siv-bublitz-antworten-auf-plagiatsvorwurf.htm?hilite=Hegemann"> deren Gedanken</a> ich hier auf die Schippe  nehme.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">F&#252;r mehr von netzfeuilleton.de<a href="http://twitter.com/netzfeuilleton"> folgt uns bei Twitter</a> und abonniert <a href="http://feeds2.feedburner.com/Netzfeuilleton">den RSS-Feed</a>.<span style="color: #888888;"> Titelbild unter CC by <a href="http://www.flickr.com/photos/brads365days/">bslavinator</a>.</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #888888;"><div class="awshortcode-slideshow aligncenter"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fkingofkingz0e-21%2F8003%2Fcff03d1e-0705-43b6-9d52-ee006ee16c58&amp;Operation=GetDisplayTemplate" width="250" height="200"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fkingofkingz0e-21%2F8003%2Fcff03d1e-0705-43b6-9d52-ee006ee16c58&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="bgcolor" value="#fff" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><p>You don't have a sufficient version of Flash Player to display this animation.</p></object></div><br />
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		<title>Jon Stewart Skullf#@ks the Blogosphere</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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		<title>&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; &#8211; Was twittern einer Lokalzeitung bringt</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
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<p>Seine Kollegen denken wohl immernoch, dass er einfach zu viel Zeit habe, meint Christian Lindner bei der <a href="http://netzhocker-mz.blogspot.com/">Vortragsreihe &#8220;Das Leben im Netz&#8221;</a> an der Uni Mainz. Christian Lindner ist Chefredakteur der Rhein-Zeitung und spricht im Rahmen seines Vortrags &#252;ber &#8220;Das Schweizer Messer Web 2.0 &#8211; Die vielf&#228;ltigen Effekte von Twitter bei der Rhein-Zeitung&#8221;. Er ist seit dem 23.01.2009 als <a href="http://twitter.com/RZChefredakteur">@RZChefredakteur</a> auf Twitter unterwegs und z&#228;hlt damit bis heute zu den wenigen Chefredakteuren, die selbst Twittern.<br />
Warum er damit angefangen hat? Twitter ist f&#252;r ihn das optimale Medium f&#252;r Journalisten, die ja gewohnt sind sich kurz und pr&#228;gnant auszudr&#252;cken, damit ist auch die Zeichenbeschr&#228;nkung f&#252;r ihn kein Problem: &#8220;Ein erfahrener Journalist empfindet die 140 Zeichen geradezu als komfortabel.&#8221; Inzwischen hat seine Rhein-Zeitung &#252;ber 30 redaktionelle Twitter-Accounts, die insgesamt auf &#252;ber 12.000 Follower kommen<sup>1</sup>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/christianlindner.jpg" alt="Der @RZChefredakteur beim Twittern" /><br />
<span style="color: #888888;">Der @RZChefredakteur beim Twittern. Foto von <a href="http://senadpalic.de/">Senad Palic</a>, geschossen an einem der Followerabende. </span></p>
<p>Doch die Follower folgen nicht nur, sondern interagieren mit dem Medium. Christian Lindners Credo lautet n&#228;mlich: Pers&#246;nlich Twittern! Automatisierte Nachrichtenfeeds, wie sie bei den meisten Nachrichtenseiten noch State of the Art sind, kommen bei ihm nicht in Frage. Durch diese Ansprechbarkeit der einzelnen Autoren, Ressorts, und Regionalredaktionen ist es auch m&#246;glich, dass die Leser eigene Themen und Hinweise weiterleiten.</p>
<p>Der Journalist z&#228;hlt auf: Unf&#228;lle, Einbr&#252;che oder seltsame Unternehmenspleiten, auf viele Themen weisen die engagierten Follower hin und irgendwann verliert man den Glauben hier nur gesch&#246;nte Einzelf&#228;lle pr&#228;sentiert zu bekommen. Mehrere Themenhinweise am Tag bek&#228;me die Rhein-Zeitung inzwischen, erz&#228;hlt Lindner, und dabei ginge es keineswegs nur um solch triviale Geschichten. Auch der ein oder andere Tipp aus gro&#223;en regionalen Unternehmen und der Hinweis auf ein politisches Skand&#228;lchen auf Landesebene soll schon dabei gewesen sein. Whistleblowing via Twitter.<br />
Erstaunlich ist, dass hierbei nicht einmal auf Anonymit&#228;t Wert gelegt wird, sondern diese Hinweise von personalisierten Accounts kommen. Die Erkl&#228;rung findet Lindner leicht: &#220;ber Twitter geht der Kontakt schnell und einfach und die Leute haben Vertrauen zur Marke RZ.</p>
<p>Vor allem Menschen und Themen die man sonst nicht erreicht h&#228;tte w&#252;rde die Rhein-Zeitung so st&#228;rker ansprechen. Das Image der sonst als recht verstaubt geltenden Lokalzeitung profitiert davon. Die Abonnenten der Printzeitung sind im Schnitt 51 Jahre, 46% &#252;ber 50. F&#252;r eine Lokalzeitung normal, aber die Auflage schwindet. Noch seien die Zahlen zwar stabil, aber Lindner glaubt an ein weiteres Abnehmen der Abonnentenzahlen. Eines seiner Instrumente dagegen ist Twitter, hier erreicht die Zeitung j&#252;ngere Menschen und ein, der Zeitung sonst eher fernes, Klientel. Von dem bisherigen Erfolg dieses Weges zeugen zwar noch keine Eindeutigen Zahlen, <a href="http://twitter.com/reneguels/status/7374951815 ">aber</a> <a href="http://twitter.com/altherr/status/5766818344">einige</a> <a href="http://twitter.com/blattwerk/status/3401712877">Tweets</a>:</p>
<p><img src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2010/01/RZTwitter.jpg" alt="null" /></p>
<p>Umgekehrt ist der Rhein-Zeitung aber auch daran gelegen den eigenen Lesern Twitter n&#228;her zu bringen. So promotet die RZ, die eigenen Twitter-Accounts recht prominent<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/"> auf der eigenen Seite</a> &#252;bersichtlich aufgeteilt nach Region und Ressort. Und um neu Twitterern &#252;ber Startschwierigkeiten hinwegzuhelfen, empfehlen sie auch gleich<a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/index1.html"> lesenswerte Twitterer aus der Region</a> und haben das Projekt der Twitterpaten ins Leben gerufen, die Neulinge beim Microbloggingdienst versprechen an die Hand zu nehmen. Au&#223;erdem veranstaltet die Rhein-Zeitung ab-und-zu Followerabend, bei denen einige Follower in die Redaktion eingeladen und herumgef&#252;hrt.</p>
<p>Fassen wir also zusammen, welche Vorteile hat die Rhein-Zeitung von Twitter:</p>
<ul>
<li> Image-Gewinn gerade bei J&#252;ngeren</li>
<li> Steigerung der Reichweite  (bei einer <a href="http://webevangelisten.de/soziale-netzwerke-als-linkgeber">Webevangelisten-Untersuchung</a> landete die RZ noch vor der Tagesschau)</li>
<li> Verst&#228;rkung der Blatt &#8211; Leserbindung</li>
<li>Kontakt zu den Lesern</li>
<li>Besseres Bild der eigenen Leser</li>
<li> Verf&#252;gbarkeit des Wissens vieler, Stichwort Crowdsourcing. So fragt die RZ bei bestimmten Themen immer mal wieder die Follower nach Mithilfe. Zum Beispiel bei der Frage nach besonders <a href="http://twitter.com/GixxerDavis/status/7399428454">kaputten Stra&#223;en</a> oder den <a href="http://rhein-zeitung.de/on/09/12/13/rlp/r/schnee/schnee.html">sch&#246;nsten Schneebildern</a>.</li>
<li> <a href="http://www.twitvid.com/3579B">Ehrliche Kritik</a> und direktes Feedback, sowie <a href=" http://twitter.com/Monte_Mare/status/7371684156">Fehlerhinweise.</a></li>
<li>Hinweise auf lokale Themen, die der Zeitung sonst vielleicht entgangen w&#228;ren.</li>
</ul>
<p>Das sind sicher keine neuen Erkenntnisse, und darauf h&#228;tte man auch mit etwas gesundem Menschenverstand von selbst kommen k&#246;nnen, aber die RheinZeitung tritt eben den Beweis an, dass an all den schlauen Tipps der zahlreichen <a href="http://twitter.com/tspe/status/6925126200">Social-Media Berater</a> auch ab und zu ein Funken Wahrheit dran ist. Wie hat die Rhein-Zeitung das geschafft?</p>
<p>Christian Lindner hat daf&#252;r eine klare Erkl&#228;rung: F&#252;r ihn mitentscheidend war, dass er als Chef damit angefangen hat und es so selbst in die Redaktion  hineingetragen hat und eben nicht zur Technikabteilung gegangen ist und gesagt hat &#8220;Macht mal was mit diesem Twitter.&#8221; Bei der Rhein-Zeitung twittern alle Redaktionsabteilungen selbst. Auf die Frage, wie denn die alt eingesessenen Redakteure auf die neue Aufgabe im Redaktionsalltag reagiert hat, sagte er, dass man niemanden zum Twittern gezwungen habe, man habe Ihnen das Werkzeug an die Hand gegeben und gesagt mach mal und wenn auf gefallen ist, dass jemand sich da zur&#252;ck h&#228;lt habe man angesprochen, wo die Probleme liegen. Bei den neu angekommenen <a href="http://twitter.com/RZVolontaere">Volont&#228;ren</a> besteht der Chef allerdings auf die Verwendung der Sozialen Dienste, schlie&#223;lich nutzen die meisten das auch privat selbstverst&#228;ndlich und k&#246;nnen das also auch gewinnbringend in die Redaktion einbringen.</p>
<p>Ob diesem Beispiel weitere Zeitungen folgen werden? Lindner ist sich sicher, dass Sie m&#252;ssen um an zuzk&#252;nftige Leser, &#252;ber welchen Verbreitungskanal auch immer sie dann die Zeitung konsumieren, &#252;berhaupt zu erreichen.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2144" class="footnote">Man darf hier von einigen Doppel-Followings ausgehen</li></ol><script type="text/javascript">
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