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	<title>netzfeuilleton.de &#187; Bewegen &amp; Beschäftigen</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>Ihr Tweet ist in diesem Land leider nicht verf&#252;gbar</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2012/01/ihr-tweet-ist-in-diesem-land-leider-nicht-verfugbar/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Twitter hat gerade einen Blogartikel ver&#246;ffentlich, der da hei&#223;t: &#8220;Tweets still must flow&#8221;. Hinter diesem euphemistischen Titel verbirgt sich nichts anderes als eine l&#228;nderspezifische Zensurinfrastruktur. Ab dem heutigen Tage will Twitter damit anfangen bestimmte Tweets in bestimmten L&#228;ndern zu blockieren. As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas about [...]]]></description>
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</script> </p></div><p>Twitter hat gerade einen Blogartikel ver&#246;ffentlich, der da hei&#223;t: <a href="http://blog.twitter.com/2012/01/tweets-still-must-flow.html">&#8220;Tweets still must flow&#8221;</a>. Hinter diesem euphemistischen Titel verbirgt sich nichts anderes als eine l&#228;nderspezifische Zensurinfrastruktur.</p>
<p>Ab dem heutigen Tage will Twitter damit anfangen bestimmte Tweets in bestimmten L&#228;ndern zu blockieren.</p>
<blockquote><p>As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas about the contours of freedom of expression. Some differ so much from our ideas that we will not be able to exist there.<br />
[...]</p>
<p>Starting today, we give ourselves the ability to reactively withhold content from users in a specific country</p></blockquote>
<p>Dabei will man sich wohl an die jeweils lokalen Gesetze halten, so ist in dem Beitrag explizit die Rede von Deutschland und Frankreich, die Nationalsozialistische Inhalte verbieten. Gemeint sein d&#252;rften aber eher L&#228;nder wie China.</p>
<p>Mit der Selbstunterwerfung der Zensur sichert sich Twitter den Zugang zum chinesischen Markt, momentan ist dort vor allem der Microblogging-Service von <a title="Sina Weibo" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sina_Weibo">Sina Weibo</a> verbreitet. Andere Dienste, wie Baidu und Fanfou wurden dort bereits abgeschaltet, weil so kritische Themen wie Menschenrechte oder Liu Xiaobo angesprochen wurden.</p>
<p>Welche Prinzipien genau gelten ist unklar, in ihrem ersten <a href="https://support.twitter.com/articles/20169222">Hilfe Artikel </a>sprechen sie nur davon, dass:</p>
<blockquote><p>Many countries, including the United States, have laws that may apply to Tweets and/or Twitter account content.</p></blockquote>
<p>Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sich Twitter von einer freien Meinungs&#228;u&#223;erung in restriktiven L&#228;ndern abkehrt. Ein Assad wird sich in Syrien nicht mehr die M&#252;he machen m&#252;ssen alle Nachrichten seines Volks zu &#252;berwachen, er erl&#228;sst ein Gesetz, dass kritische Inhalte verboten sind und dann &#252;bernimmt das Twitter f&#252;r ihn. Twitter wird nicht dazu beitragen, dass Menschen in China davon erfahren was in Tiananmen geschehen ist.</p>
<p><strong>Eine <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Twitter_Revolution">Twitter Revolution </a>wird es nicht mehr geben.</strong></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3745&amp;md5=0ddec959b947a41c034e62b56a7d3c36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurze Gedanken zu… Megaupload</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2012/01/kurze-gedanken-zu-megaupload/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 22:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[kim dotcom]]></category>
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		<category><![CDATA[kurze gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[megaupload]]></category>
		<category><![CDATA[megavideo]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso ich kein Mitleid f&#252;r Megaupload habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Megaupload tut mir nicht Leid. Das ist ein Unternehmen, das viel Geld damit verdiente, den Zugang zu Inhalten zu verkaufen, in deren Besitz es nicht war. Das Urheberrecht mag fragil sein und bedarf tats&#228;chlich Reformen, doch Politik macht man nicht mit Regelbruch sondern mit Kompromissen, Kooperation und Geduld. YouTube zeigt einen Weg. Megaupload hat nie die Hand ausgestreckt und mit den Medienorganisationen zusammengearbeitet. Das Eingreifen der Beh&#246;rden ist kein Angriff gegen die Freiheit des Internets. Es ist eine Ma&#223;nahme gegen Menschen, die Profit aus der Arbeit anderer schlugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kurze Gedanken zu&#8230;</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2011/08/kurze-gedanken-zu-weltfrieden/">Weltfrieden</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/12/kurze-gedanken-zu-weihnachten/">Weihnachten</a></li>
<li><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/05/gedanken-zu-apple/">Apple</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3713&amp;md5=53781fe66a58e5fece569716b8fb2f16" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Fall Wulff &#8211; Rechtsweg ausgeschlossen</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2012/01/der-fall-wulff-rechtsweg-ausgeschlossen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Greußel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ausgeschlossen]]></category>
		<category><![CDATA[bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[moral]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsweg]]></category>
		<category><![CDATA[wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den Worten „Inhaltsfreier, w&#252;rdeloser Bundespr&#228;sidentendarstellerazubi“ wird zur aktuellen Stunde vor dem Schloss Bellevue gegen unser Staatsoberhaupt gewettert. Unter dem Motto „Wulff den Schuh zeigen“ hat hier nach arabischem Vorbild jeder die M&#246;glichkeit, Herrn Wulff seine pers&#246;nliche Missachtung zum Ausdruck zu bringen. Zwar mag das verfassungskonform sein, doch der Sinn erschlie&#223;t sich nicht so recht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit den Worten „Inhaltsfreier, w&#252;rdeloser Bundespr&#228;sidentendarstellerazubi“ wird zur aktuellen Stunde vor dem Schloss Bellevue gegen unser Staatsoberhaupt gewettert. Unter dem Motto „Wulff den Schuh zeigen“ hat hier nach arabischem Vorbild jeder die M&#246;glichkeit, Herrn Wulff seine pers&#246;nliche Missachtung zum Ausdruck zu bringen. Zwar mag das verfassungskonform sein, doch der Sinn erschlie&#223;t sich nicht so recht. Weshalb wird hier demonstriert? Wie berechtigt sind diese Demonstrationen? <em>Ein Kommentar</em></strong></p>
<p>Im Jahr 2009 lief ein <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,611783,00.html">ganzes Dorf Sturm</a>: Ein Vergewaltiger, der sich nach verb&#252;&#223;ter Haftstrafe in Heinsberg bei Aaachen niedergelassen hatte, um ein neues Leben zu beginnen, wurde „Opfer“ einer Kampagne der B&#252;rger gegen ihn. Bemalte Plakate und Bettlaken wurden hoch gehalten und sein Gesicht konnte er in den umliegenden Gesch&#228;ften und an Bushaltestellen begutachten. W&#228;hrend hier noch „zugute“ gehalten werden k&#246;nnte, dass der Herr ja tats&#228;chlich verurteilter Straft&#228;ter war, ist dies bei Herrn Wulff nicht der Fall. Zwar ist dies vielfach von Vertretern aus Politik, Presse und Wirtschaft zu h&#246;ren, doch Christian Wulff hat sich (noch) nicht strafbar gemacht. Bis zur endg&#252;ltigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Wer also meint, Herr Wulff habe sich in irgendeiner Weise strafbar gemacht, hat selbstverst&#228;ndlich die M&#246;glichkeit, gegen diesen Strafanzeige zu erstatten. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen der Bundesrat und Bundestag eine Pr&#228;sidentenanklage vor dem Bundesverfassungsgericht anstrengen. Doch weil das alles sehr m&#252;hsam ist, lange dauert und vermutlich kaum von Erfolg gekr&#246;nt sein wird, kann man sich nat&#252;rlich auch auf seine Pressefreiheit bzw. sein Versammlungsrecht berufen und selbst ein Urteil f&#228;llen: Wenigstens moralisch hat Wulff sich „strafbar“ gemacht, auf jeden Fall muss er daher zur&#252;cktreten. Und wenn nicht das, ist er Bundespr&#228;sident auf Bew&#228;hrung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Urteil ist gesprochen.</p>
<p>In was f&#252;r einem Land leben wir eigentlich, mag so mancher B&#252;rger denken und sich dabei die Haare raufen. Hat ein Bundespr&#228;sident, der so vehement auf sein Pers&#246;nlichkeitsrecht pocht wie Herr Wulff, &#252;berhaupt eine Chance, zu bestehen? Sollte dies zutreffen, dass die BILD beabsichtigte, h&#246;chst pers&#246;nliche und intime Details &#252;ber Wulffs Privatleben zu ver&#246;ffentlichen – was nun wirklich nicht das erste Mal in der Geschichte dieses Verlages w&#228;re – w&#228;re es absolut in Ordnung, wenn dieser versucht, das zu unterbinden. Auch die Presse hat pers&#246;nliche Grenzen zu achten. Tut sie das nicht, kann ein Strafantrag folgen, und die Ank&#252;ndigung eines Strafantrages ist keine Drohung. Das ist das gute Recht eines jeden Staatsb&#252;rgers. Dass er dar&#252;ber hinaus im Vorhinein versucht, eine solche Berichterstattung, die seine Privatsph&#228;re tief verletzt, zu verhindern, ist ebenfalls in Ordnung. Genau dies wird Wulff aber wiederum zum Verh&#228;ngnis: Von einer Missachtung der Meinungs- und Pressefreiheit ist die Rede. Und wie k&#246;nne der oberste Mann unseres Staates, der nicht einmal das Grundgesetz achtet, denn noch l&#228;nger im Amt bleiben? Egal wie Wulff sich verh&#228;lt, es ist fast aussichtslos und er kann es nur falsch machen. Wer B&#246;ses im Sinn hat, kann dies ein bisschen als Kochrezept f&#252;r die Entfernung ungeliebter Politiker begreifen: Eine Prise zu pers&#246;nliche Berichterstattung, ein Essl&#246;ffel Verhinderung der Ver&#246;ffentlichung, ein Schuss &#8220;Aber meine Grundrechte!!!&#8221; und schon haben wir den Salat. So wichtig die Rolle der Medien in der Demokratie auch sein mag, so viel Macht d&#252;rfen sie nicht haben. Doch genau diese Macht nehmen sich manche einfach, und ob man die BILD hier guten Gewissens ausnehmen darf, bleibt zu bezweifeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was in den Medien nicht existiert, gibt es nicht</strong></p>
<p>Dazu kommt ein Effekt, der in unserem Land leider weit verbreitet ist und immer wieder und zu Recht zu Unmut bei betroffenen Beteiligten f&#252;hrt: Ein Problem, das in den Medien nicht existiert, gibt es nicht. Dementsprechend gibt es nur, was in den Medien bzw. weiter gefasst im &#246;ffentlichen Bewusstsein existiert. Dies kann man sich zwar zunutze machen, doch kann auch zum Verh&#228;ngnis werden. Und dort liegt auch die starke Parallele zwischen der Anti-Vergewaltiger- und der Anti-Wulff-Demo. Wenn einer anf&#228;ngt, einen Stein zu werfen, machen alle mit. Nicht selten f&#252;hrt das fast zu Pogromstimmung, begr&#252;ndet durch die Versammlungs- und Meinungsfreiheit, wie in diesen beiden F&#228;llen. Wulff befindet sich in einem Kreuzverh&#246;r, das teilweise an Absurdit&#228;t kaum zu &#252;berbieten ist. Kostenlose &#220;bernachtungen bei Freunden werden ihm <a href="http://www.youtube.com/watch?v=d2IymCuxmjQ">negativ vorgehalten</a>. Er hat pl&#246;tzlich Fragen zu beantworten, wer seine erste Hochzeit bezahlt hat und wer seine zweite, ob er Unterhalt f&#252;r seine Mutter bezahlt hat und welche Kleider seiner Frau geliehen waren. Beantwortet er sie nicht, hat er selbstverst&#228;ndlich etwas zu verheimlichen. Nun w&#252;rde sogar der ein oder andere Wulff-Kritiker einsehen, dass letztere Fragen l&#228;cherlich und zu privat sind. Doch wer entscheidet, was Wulff der &#214;ffentlichkeit preisgeben muss und was nicht? Schon scheiden sich wieder die Geister und der Willk&#252;r sind einmal mehr T&#252;r und Tor ge&#246;ffnet.</p>
<p>Dabei k&#246;nnte dies jedem Politiker „passieren“, ob berechtigt oder nicht. Auf die gleiche Art und Weise wurden Horst K&#246;hler und Karl-Theodor zu Guttenberg aus dem Amt bef&#246;rdert, und genauso k&#246;nnte man beispielsweise mit Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und Guido Westerwelle verfahren. Es ist nicht so wichtig, ob sich nun jemand etwas zu Schulden hat kommen lassen oder nicht, der Anschein gen&#252;gt. Und der Anschein kann auch einfach medial hergestellt sein. Da kann sich fast gl&#252;cklich sch&#228;tzen, wer gerade nicht negativ im Mittelpunkt der Medien steht. Denn was in den Medien nicht existiert, gibt es nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Peinlich f&#252;r das ganze Land</strong></p>
<p>Es mag sein, dass es auch Herr Wulff nicht immer 100 % genau mit der Legalit&#228;t oder – weil es darum ja eigentlich geht – Legitimit&#228;t genommen hat. Es mag sein, dass der Anruf bei Herrn Diekmann irgendwie dumm und ungeschickt war. Und es mag sein, dass nicht jeder mit allem einverstanden ist, was er tut und getan hat. Doch wer ernst zu nehmende Einw&#228;nde gegen Herrn Wulff als Bundespr&#228;sident, Politiker oder einfach nur Mensch hat, kann das Gericht anrufen. Dies steht jedem frei. Dies ist die angemessene Art und Weise, in einem Rechtsstaat, der die W&#252;rde des Menschen als h&#246;chstes Rechtsgut im Grundgesetz verankert hat, mit m&#246;glichen Rechtsverst&#246;&#223;en umzugehen. Das derzeitige Vorgehen jedenfalls ist peinlich, nicht nur f&#252;r Christian Wulff und Kai Diekmann, sondern f&#252;r das ganze Land.</p>
<p>Vielleicht sollten wir uns endlich mal wieder Themen widmen, die wirklich wichtig f&#252;r unser Land sind. Weihnachten ist zwar schon ewig, aber erst zwei Wochen her. Damals sagte Wulff selbst, <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/12/111225-Weihnachtsansprache.html">was wichtig ist</a>: „Europa ist unsere gemeinsame Heimat und unser kostbares Erbe. Es steht f&#252;r die gro&#223;en Werte der Freiheit, der Menschenrechte und der sozialen Sicherheit. … In unserem Land gibt es aber keinen Platz f&#252;r Fremdenhass, Gewalt und politischen Extremismus. … Wir schulden uns allen Wachsamkeit und die Bereitschaft, f&#252;r unsere Demokratie und das Leben und die Freiheit der Menschen in unserem Land einzustehen.“ Dies gilt nicht nur f&#252;r den Umgang mit den Taten der Zwickauer Terrorzelle, sondern auch mit den Pers&#246;nlichkeitsrechten unserer Mitmenschen. Egal, ob dies nun den Partner, den Nachbarn oder eben den Bundespr&#228;sidenten betrifft. Das f&#228;ngt im Alltag und Kleinen an und h&#228;ngt von jedem einzelnen ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Titelbild: (c) Gerd Altmann / pixelio.de</em></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3691&amp;md5=0838e5f4be1e47566ef506974c9b5572" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zukunft der Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zukunft der Medien - wann findet sie statt? Wie wird sie aussehen? Das Netzfeuilleton l&#228;dt zur Diskussion ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir diskutieren <a title="Diskussion Netzfeuilleton Zukunft der Medien" href="http://netzfeuilleton.de/2011/12/medienlandschaft-der-zukunft-was-glaubt-ihr/">hier im Netzfeuilleton</a> ja gerade &#252;ber die Zukunft der Medien. Es wird aufgerufen, die eigene Meinung zu mitzuteilen.</p>
<h4>Zukunft</h4>
<p>Wann ist die Zukunft? Ist sie morgen? In zehn Jahren, in f&#252;nfzig oder hundert? In einer kurzen Zeitspanne kann sich viel ver&#228;ndern, das auch den aufmerksamsten Beobachtern entgeht. Ich bezweifle, dass ich Anfang des letzten Jahrhunderts an eine Mondlandung geglaubt h&#228;tte. Ich bezweifle, dass ich in den 90ern an Arnold Schwarzenegger als amerikanischen Politiker geglaubt h&#228;tte. Ja, trotz Martin Luther King war der Sieg Obamas f&#252;r mich vollkommen &#252;berraschend. Die Geschichte verl&#228;uft nach keinen Mustern, die ich verstehen kann. F&#252;r mich ist sie trotz aller hierarchischen Modelle, die unsere menschlichen Gesellschaften st&#252;tzen etwas vollkommen anarchisches. Die Sch&#246;nheit liegt in der Ungewissheit des Blickes in die Zukunft.</p>
<h4>Medien</h4>
<p>Ob Blogs, Zeitungen oder bemalte H&#246;hlenw&#228;nde, die Gemeinsamkeit besteht darin, dass ein Sch&#246;pfer und Betrachter notwendig sind. <a class="simple-footnote" title="Wobei Sch&#246;pfer und Betrachter ein und die selbe Person sein k&#246;nnen. Nach allem, was bekannt ist, hat beispielsweise Henry Darger seine Kunst nur f&#252;r sich selbst erschaffen." id="return-note-3677-1" href="#note-3677-1"><sup>1</sup></a> Mit dem Internet sind viel mehr Sch&#246;pfer hinzugekommen, aber das bedeutet nicht, dass jede Stimme geh&#246;rt wird. Es ist immer noch alles wie bisher: die Prominenz zieht die neue Prominenz heran. Ver&#228;ndert haben sich aber die Figuren in manchen Branchen: ein neues Techblog hat mehr von einem Link als von einem abgedruckten Artikel in irgendeiner Chip oder PCgo <a class="simple-footnote" title="Falls letztere eigentlich noch existiert. Wie viel Geld ich f&#252;r vermeintliche Windows-Beschleunigungs-Programm-CDs ausgegeben habe…" id="return-note-3677-2" href="#note-3677-2"><sup>2</sup></a> Aber das ist nicht &#252;berall so, in den meisten Bereichen entsteht Relevanz immer noch bei den &#8220;herk&#246;mmlichen Medien&#8221;. Wikileaks beispielsweise wurde erst wirkliche Aufmerksamkeit geschenkt, als sie mit Spiegel, Guardian und New York Times kooperierten.</p>
<p>Die Macht der Leitfiguren, die man gerne auch als &#8220;die Medien&#8221; bezeichnet, wird sich vielleicht verschieben, sie wird anderen in die H&#228;nde fallen. Das wird sich mit einem anderen Trend verbinden, der in den Vereinigten Staaten bereits zu sp&#252;ren ist. <em>Opinion Leaders</em> haben mehr Aufmerksamkeit als Berichterstattung, der Erfolg von Fox News &#8211; immerhin meist gesehener Nachrichtensender in den USA &#8211; beruht auf Figuren wie Bill O&#8217;Reilly und Glenn Beck. Sie sind die neuen M&#228;chtigen und nicht nur im Bereich der Politik: Oprah Winfreys &#8220;Book Club&#8221; hat die Bestsellerlisten bestimmt. Es gibt kaum Zweifel daran, dass das Internet hier in Konkurrenz tritt, jeder kann nun einen Buchclub er&#246;ffnen. Die Herausforderung der alten Prominenz wird es sein, einen Platz im Internet zu finden. Wahrscheinlich werden so manche Namen verblassen und v&#246;llig neue entstehen. <a class="simple-footnote" title="Versucht wird es schon sehr deutlich: Als Conan O&#8217;Brien seine Show auf NBC verlor, versuchte er mit seinem &#8220;Team Coco&#8221; im Internet eine Gefolgschaft zu finden. Bei einem seiner Late Night Host-Kollegen, Craig Ferguson, ist die Lesung von Tweets l&#228;ngst Teil der Show." id="return-note-3677-3" href="#note-3677-3"><sup>3</sup></a></p>
<h4>Internet</h4>
<p>Der wirkliche Unterschied zwischen damals und heute ist vielleicht die B&#252;ndelung des Angebots. Eine Zeitung hat eine Auswahl an Artikeln, ein Fernsehsender hat eine Auswahl an Sendungen. Das Internet aber wird in H&#228;ppchen genossen, etwas hiervon und etwas davon. Man h&#246;rt ein Lied, kein Album mehr. Man liest einen Artikel und nicht die ganze Zeitung. Wer der Metapher zum Ursprung folgt, entdeckt auch Parallelen: Fast Food ist Gegenwart. Diese Unmengen aber sind kaum zu bew&#228;ltigen und das bedeutet, dass Filter kommen werden, das Wort Personalisierung wird eine ganz andere Bedeutung einnehmen und es wird viele B&#252;cher geben, die Kritik &#252;ben werden.</p>
<p>Der Schritt ins Internet ist in meinen Augen kaum zu &#252;berwinden. Fernseher werden irgendwann nur noch mit Lan-Kabel verbunden sein. Vielleicht gehen die verschiedenen Medienriesen Partnerschaften ein, nachdem man irgendwann vor der unkontrollierten Vervielf&#228;ltigung kapituliert hat. Vielleicht sieht man irgendwann nicht mehr die Tagesschau bei der ARD, sondern einfach die Tagesschau und die ARD nimmt nur noch die Rolle der Produktionsfirma ein. Bereits jetzt sind Dank der Onlineangebote die Zuschauer der <a href="http://dailyshow.com">Daily Show</a> oder von <a href="http://www.southpark.de/">South Park</a> nicht zwangsl&#228;ufig Comedy Central-Zuschauer.</p>
<p>Eine solche Ver&#228;nderung aber w&#252;rde Standards bedeuten. Die gibt es bis heute noch nicht, Mediatheken sind einfach nur Internetseiten und sie funktionieren nicht alle gleich. Die Gegenwart verdeutlicht wie sehr Formate gegeneinander k&#228;mpfen <a class="simple-footnote" title="Dahinter steckt ja sehr sehr viel Geld. Interessant ist beispielsweise die fortlaufende Geschichte um den H.264 Codec." id="return-note-3677-4" href="#note-3677-4"><sup>4</sup></a>. Zur Zeit ganz gut bei den E-Readern zu beobachten. Vielleicht gibt es irgendwann eine Einigung wie sie auch bei VHS, DVD oder MP3 getroffen wurde. Verhandlungen aber f&#252;hren nicht immer zu einem Kompromiss, wohlm&#246;glich gibt es in der Zukunft viele verschiedene Angebote und das Konzept des Kanals bleibt bestehen, ziemlich sicher aber wird sich die zeitliche Beschr&#228;nkung ver&#228;ndern. <a class="simple-footnote" title="Es wird hier sehr deutlich wie sehr all das allerdings an Verhandlungen oder gar Gesetzen gebunden ist. Es m&#252;sste sich hierzulande einiges &#228;ndern, damit die Tagesschau ihr Angebot nicht auf ein paar Wochen limitieren m&#252;sste. Das Lizenzrecht zeigt ja anhand des Streits zwischen GEMA und YouTube, dass eine Vers&#246;hnung an Geld oft scheitert. Ein weiterer Aspekt bei den Lizenzrechten in der Musik ist deren strikte Limitierung. Wer Scrubs auf DVD kauft, bekommt beispielsweise die Musik aus dem Fernsehen zu h&#246;ren, bei Netflix allerdings mussten einige Songs ausgetauscht werden. Ein Teil des k&#252;nstlerischen Werks wird also ver&#228;ndert, um keine Gesetzesbr&#252;che zu riskieren. Ein weiteres Beispiel, dass ich gerne w&#228;hle ist die tolle Sendung Cold Case - aufgrund von Musiklizenzen ist die Sendung bisher nicht auf DVD erschienen. Wer die Folgen also sehen wollte, bevor CBS einige von ihnen online stellte, musste entweder auf Wiederholungen im Fernsehen warten oder auf andere Quellen zur&#252;ckgreifen." id="return-note-3677-5" href="#note-3677-5"><sup>5</sup></a></p>
<h4>Physis</h4>
<p>Die Neue Z&#252;richer Zeitung wurde 1780 gegr&#252;ndet. Das ist &#252;ber 200 Jahre her und das Format der Zeitung existierte trotz Fernsehen und Teletext. Das aber lag einfach daran, dass diese Technologien der Zeitung nicht das Wasser reichen konnten. Mit dem Internet aber &#228;ndert sich dies und so war der Lauf der Dinge stets. Als die Fotographie Einzug hielt, h&#246;rten die Maler auf realistische Bilder anzufertigen. In den Fokus r&#252;ckten nun die Werke, die <a title="Expressionismus Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus">die Wirklichkeit andersartig</a> wiedergaben. Die Kunst starb also nicht aus, sie nahm aber eine andere Wendung. &#8220;Print&#8221; wird auch nicht sterben, allerdings werden auch Traditionsbl&#228;tter irgendwann aufh&#246;ren, Tageszeitungen zu drucken. Denn es wird sich schlicht nicht mehr lohnen.</p>
<p>Die Frage ist, ob das Format der Zeitung &#8211; geb&#252;ndelte Information &#8211; ausstirbt und die Nachrichtenseiten wie sie heute bekannt sind, die Entwicklung fortschreiten. Wie viele Menschen w&#228;ren bereit f&#252;r diese B&#252;ndelung und Exklusivtexte zu bezahlen? Oder wird Geld auf eine andere Weise verdient? Bevor diese Frage &#252;berhaupt so eine Relevanz einnehmen kann, muss klar sein, woher eine solche Zeitung bezogen wird. Auch hier geht es um Standards. Das World Wide Web hat mit HTML und dem Browser die M&#246;glichkeit geschaffen, Inhalte zu lesen. Wer allerdings heutzutage eine Zeitung auf dem iPad kauft, hat sie erstens nicht gleichzeitig auf einem anderen Ger&#228;t und besitzt au&#223;erdem nicht die identische Publikation. Die meisten Zeitungen sind Apps und haben mit einer Zeitung der Zukunft weniger gemein als mit der <a title="Multimedia CD" href="http://en.wikipedia.org/wiki/CD-i">Multimedia CD</a> der 90er Jahre.<br />
Gebraucht wird hier also weiterhin eine Vorgabe, ein Format etwa und letztlich eine Art Kiosk, der die verschiedenen Zeitungen anbietet. Das aber wird auch andere Probleme mit sich ziehen, die Bild zensiert beispielsweise die Fotos ihrer entkleideten und haupts&#228;chlich weiblichen Models ihrer iPad-Ausgabe und was ist mit Zeitungen wie die &#8220;Jungen Freiheit&#8221;? Werden sie in so einer Welt &#252;berhaupt Zugang finden?</p>
<p>Traditionsbl&#228;tter wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung werden ausharren wie sie sich damals lange weigerten, ein Farbfoto auf die Titelseite zu drucken oder sich der Rechtschreibreform anzupassen. Die Wochenzeitung wird vielleicht auch eine lange Zeit gedruckt werden. Musik und Geschriebenes ist nicht identisch. Die Kunden von Buchklassikern werden vielleicht weiterhin auf etwas gedrucktes bestehen und bestimmte Ver&#246;ffentlichungen, Kunstb&#252;cher etwa wird es sicherlich noch eine lange Zeit in gedruckter Form geben. Doch nach einigen Generationen k&#246;nnte der Wechsel ins Digitale vollzogen sein.</p>
<p>Print w&#228;re dann nicht tot, aber bereits heute sehen wir immer mehr Flachbildschirme wo fr&#252;her Plakate hingen. Gedrucktes h&#228;tte sicher seine Renaissance, sicher auch st&#228;rker als die Vinyl-Platte und sie h&#228;tte einen Platz wie sie noch lange einen wichtigen Platz haben wird. Aber vielleicht nicht ewig wie heute. <a class="simple-footnote" title="Das Leben ohne Papierkram aber halte ich f&#252;r einen Mythos. Es wurde mit Computern nicht weniger Papier verschwendet sondern sehr viel mehr &#8211; und die B&#252;rokratie w&#228;chst statt zu schrumpfen." id="return-note-3677-6" href="#note-3677-6"><sup>6</sup></a></p>
<p><strong>Geld</strong></p>
<p>Es gibt Leute wie <a title="Jeff Jarvis Blog" href="http://www.buzzmachine.com/2012/01/02/so-much-for-the-penny-press/">Jeff Jarvis</a>, die vermuten, dass etwa Zeitungen nicht unbedingt durch Journalismus Geld verdienen m&#252;ssen, sondern mit den Gewinnen diesen finanzieren. Auf diese Weise finanzieren sich heute nat&#252;rlich die allermeisten Blogger, man arbeitet und finanziert das Blog mit. Es gibt nur wenige Blogs, die bisher anderweitig existieren. Dienste wie <a href="http://flattr.com">Flattr</a> oder <a title="Kachingle" href="http://kachingle.com/">Kachingle</a> haben den Massenmarkt nicht &#252;berzeugt. Jemand wie <a title="Tim Pritlove Blog" href="http://tim.geekheim.de/2012/01/05/dr203-podcasting-teil-2/">Tim Pritlove</a> mag mit Flattr seinen Lebensunterhalt bestreiten k&#246;nnen, das aber h&#228;ngt damit zusammen, dass sein Publikum ein speziell technisches ist.</p>
<p>Im oben genannten Beitrag wird <a title="Schwarzkopf" href="http://www.schwarzkopf.de/sk/de/home.html">Schwarzkopf</a> angesprochen, die aus ihrer Internetseite mehr Informationsportal als Produktseite gemacht haben. Die Frage ist nat&#252;rlich wie objektiv ein Unternehmen &#252;ber diese Themen berichten kann, f&#252;r die es Produkte anbietet. Selbst wenn Schwarzkopf sich als investigatives Beispiel herausstellen sollte, bedeutet dies nicht, dass sich Nachfolger genauso korrekt verhalten. Wenn eine Zeitung, wie Jarvis &#252;berlegte, Produkte anbietet um den Journalismus zu bezahlen, wird sich immer die Frage stellen, wie sehr die eigene Pressefreiheit darunter leidet. Im erw&#228;hnten Beitrag wird auch angef&#252;hrt, dass einige Unternehmen nur Werbung buchen, um Druck auf die Zeitungen auszu&#252;ben.</p>
<p>Die Unabh&#228;ngigkeit ist aber eine deutlicher Faktor, denn die <em>Opinion Leaders</em> sind nicht f&#252;r die Berichterstattung zust&#228;ndig. Sie reisen nicht zu den Kriegen, sondern erz&#228;hlen, was sie von ihnen halten. Auf diese Weise gibt es aber keine neuen Informationen. Vielleicht wird also Crowdfunding eine gr&#246;&#223;ere Rolle spielen. Das <a title="Common Language Project" href="http://clpmag.org/">Common Language Project</a> etwa hat die letzte Reportage in Syrien, der T&#252;rkei und dem Irak mithilfe von <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1671881452/stumbling-towards-damascus">Kickstarter.com</a> finanziert. <a class="simple-footnote" title="Interessant ist, dass CLP weit weniger Leser hat als genannte &#8220;Opion Leaders&#8221;. Die Seite finanziert sich au&#223;erdem nicht durch Werbung, sondern allein durch Spenden." id="return-note-3677-7" href="#note-3677-7"><sup>7</sup></a> Wenn f&#252;r Journalismus auf diese Weise bezahlt wird, steigert das allerdings die Qualit&#228;t? Werden es immer f&#228;hige Menschen sein, die bestimmte Gebiete bereisen? Wie kann sicher gestellt werden, dass es keine Spender gibt, die Einfluss nehmen?</p>
<p>Es wird stets Journalisten geben, wie es Musiker gibt und Maler, obwohl die Wahrscheinlichkeit auf ein Leben in Reichtum nicht besonders gro&#223; ist. Wikileaks entstand nicht mit dem Wunsch Millionenbetr&#228;ge mit Spenden zu verdienen. Diese Sachen werden nicht verschwinden, wenn das Geld knapper wird. Sch&#246;pfer werden nicht aussterben. Ein Sch&#246;pfer muss kreieren. Etwas anderes bleibt ihr nicht &#252;brig.<br />
Wahrscheinlich &#228;ndern sich aber bestimmte Wege der Finanzierung. Vielleicht wird es Zusch&#252;sse geben wie es sie von der Filmf&#246;rderung gibt. Vielleicht werden gro&#223;e Unternehmen wie Google oder Microsoft (Microsoft ist ja schon an MSNBC beteiligt) Geldgeber sein. Lange finanzierte Google YouTube ja ohne dabei etwas zu verdienen und die Seite ist vielleicht <em>das</em> Aush&#228;ngeschild der medialen Ver&#228;nderung. <a class="simple-footnote" title="MTV Deutschland etwa floh ins PayTV. Doch selbst dort ist es nicht vor YouTube sicher." id="return-note-3677-8" href="#note-3677-8"><sup>8</sup></a></p>
<p><strong>Unsinn</strong></p>
<p>Aber die Zukunft ist ungewiss und diese &#8220;Erkenntnis&#8221; ist wichtiger als diese Abs&#228;tze. Die Medien wie sie hier existieren, sind nicht die Medien wie sie in &#196;thiopien, Marokko oder dem Kosovo existieren. Morgen k&#246;nnte eine Krieg ausbrechen, der uns alle betrifft. Vielleicht &#228;ndern sich die Bedingungen des Internets, vielleicht platz die Startupblase, vielleicht gibt es den ersten gro&#223;en Daten-GAU, der diesen Namen wirklich verdient hat. Wer wei&#223; das schon? Die Medien sind menschliche Sch&#246;pfungen. So lange Menschen existieren, wird es sie geben. Das ist die einzige Konstante der Zukunft <a class="simple-footnote" title=", glaube ich." id="return-note-3677-9" href="#note-3677-9"><sup>9</sup></a>.</p>
<p><small><span style="color: #999999;">Dieses Bild ist von <a href="http://theblogformelyknownasbrummkreisel.wordpress.com/"><span style="color: #999999;">Brummkreiseling</span></a>. Er hat mir die Benutzung vor einer Weile erlaubt.</span></small></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3677&amp;md5=89bee0d57d3d9067fcc78b0bd3e3e365" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="simple-footnotes"><p class="notes">Notes:</p><ol><li id="note-3677-1">Wobei Sch&#246;pfer und Betrachter ein und die selbe Person sein k&#246;nnen. Nach allem, was bekannt ist, hat beispielsweise <a title="Henry Darger Art Brut Artist" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Darger">Henry Darger</a> seine Kunst nur f&#252;r sich selbst erschaffen. <a href="#return-note-3677-1">&#8617;</a></li><li id="note-3677-2">Falls letztere eigentlich noch existiert. Wie viel Geld ich f&#252;r vermeintliche Windows-Beschleunigungs-Programm-CDs ausgegeben habe… <a href="#return-note-3677-2">&#8617;</a></li><li id="note-3677-3">Versucht wird es schon sehr deutlich: Als Conan O&#8217;Brien seine Show auf NBC verlor, versuchte er mit seinem &#8220;Team Coco&#8221; im Internet eine Gefolgschaft zu finden. Bei einem seiner Late Night Host-Kollegen, Craig Ferguson, ist die Lesung von Tweets l&#228;ngst Teil der Show. <a href="#return-note-3677-3">&#8617;</a></li><li id="note-3677-4">Dahinter steckt ja sehr sehr viel Geld. Interessant ist beispielsweise die fortlaufende Geschichte um den <a title="H.264 Codec" href="http://en.wikipedia.org/wiki/H.264/MPEG-4_AVC">H.264</a> Codec. <a href="#return-note-3677-4">&#8617;</a></li><li id="note-3677-5">Es wird hier sehr deutlich wie sehr all das allerdings an Verhandlungen oder gar Gesetzen gebunden ist. Es m&#252;sste sich hierzulande einiges &#228;ndern, damit die Tagesschau ihr Angebot nicht auf ein paar Wochen limitieren m&#252;sste. Das Lizenzrecht zeigt ja anhand des Streits zwischen <a title="Gema und YouTube" href="http://www.spreeblick.com/2011/11/25/youtube-gema-ein-appell-mit-bitte-um-unterstutzung/">GEMA und YouTube</a>, dass eine Vers&#246;hnung an Geld oft scheitert. Ein weiterer Aspekt bei den Lizenzrechten in der Musik ist deren strikte Limitierung. Wer Scrubs auf DVD kauft, bekommt beispielsweise die Musik aus dem Fernsehen zu h&#246;ren, bei <a title="Netflix different Scrubs Songs" href="http://www.reddit.com/r/netflix/comments/h58sc/scrubs_music/">Netflix allerdings</a> mussten einige Songs ausgetauscht werden. Ein Teil des k&#252;nstlerischen Werks wird also ver&#228;ndert, um keine Gesetzesbr&#252;che zu riskieren. Ein weiteres Beispiel, dass ich gerne w&#228;hle ist die tolle Sendung <a title="Cold Case Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cold_Case_(TV_series)">Cold Case</a> - aufgrund von Musiklizenzen ist die Sendung bisher nicht auf DVD erschienen. Wer die Folgen also sehen wollte, bevor CBS einige von ihnen online stellte, musste entweder auf Wiederholungen im Fernsehen warten oder auf andere Quellen zur&#252;ckgreifen. <a href="#return-note-3677-5">&#8617;</a></li><li id="note-3677-6">Das Leben ohne Papierkram aber halte ich f&#252;r einen Mythos. Es wurde mit Computern nicht weniger Papier verschwendet sondern sehr viel mehr &#8211; und die B&#252;rokratie w&#228;chst statt zu schrumpfen. <a href="#return-note-3677-6">&#8617;</a></li><li id="note-3677-7">Interessant ist, dass CLP weit weniger Leser hat als genannte &#8220;Opion Leaders&#8221;. Die Seite finanziert sich au&#223;erdem nicht durch Werbung, sondern allein durch Spenden. <a href="#return-note-3677-7">&#8617;</a></li><li id="note-3677-8">MTV Deutschland etwa floh ins PayTV. Doch selbst dort ist es nicht vor YouTube sicher. <a href="#return-note-3677-8">&#8617;</a></li><li id="note-3677-9">, glaube ich. <a href="#return-note-3677-9">&#8617;</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>Medienlandschaft der Zukunft &#8211; Was glaubt ihr?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Laden & Klicken]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wo ist die Zukunft hin?]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo ist die Zukunft hin? Und was bedeutet Sie f&#252;r die Medien? Dar&#252;ber haben Alex Boerger und ich uns in dieser Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; unterhalten. &#160; &#160; Das ganze gibt&#8217;s auch wieder ohne Gesichter und nur mit Ton: Und nun zum wichtiger Part: Welche Visionen habt ihr f&#252;r die Zukunft der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist die Zukunft hin? Und was bedeutet Sie f&#252;r die Medien? Dar&#252;ber haben <a href="http://alexboerger.de">Alex Boerger</a> und ich uns in dieser Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; unterhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/aKKl8ooNlzg?hd=1" frameborder="0" width="590" height="330"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ganze gibt&#8217;s auch wieder ohne Gesichter und nur mit Ton:<br />
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F31102605&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<h3></h3>
<h3>Und nun zum wichtiger Part:</h3>
<p>Welche Visionen habt ihr f&#252;r die Zukunft der Medien? Schaut mal nicht nur auf 2012, sondern ruhig 10 Jahre in die Zukunft, was glaubt ihr wie k&#246;nnte die Information der &#214;ffentlichkeit organisiert sein? Wer k&#246;nnten die Player im Markt sein und wie ist es aufgebaut? Spinnt einfach mal rum, entwickelt Ideen und werdet konkret.<br />
Diese Ideen k&#246;nnt ihr gerne in eurem eigenen Blog, hier als Kommentar, oder auf Youtube als Videoantwort posten. Ich werde Eure Vorschl&#228;ge dann sammeln und in einem neuen Artikel aufgreifen. Ich bin gespannt auf eure Ideen und geb euch mal Zeit bis zum 05.01.2012.</p>
<p><span style="color: #888888;">Das war erst einmal die erste Staffel von<a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLAE5DAE567D19E316&amp;feature=mh_lolz"><span style="color: #888888;"> &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221;</span></a>, allerdings bin ich schon auf der Suche nach neuen Gespr&#228;chspartner und es wird im neuen Jahr sicher weitergehen. <a href="http://youtube.com/user/netzfeuilleton"><span style="color: #888888;">Youtube-Kanal abonnieren</span></a> lohnt sich also, die <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PL083BD309E26D8246&amp;feature=view_all"><span style="color: #888888;">TEDx-Interviews</span></a> laufen ja auch noch weiter.</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3666&amp;md5=aa2eed32774c48484d55e4b86bde106e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Unsichtbare gestalten &#8211; Interview mit Rainer Sax</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/12/das-unsichtbare-gestalten-interview-mit-rainer-sax/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/kunden/210098_88212/webseiten/wp-content/plugins/plista/plista_integration.php</b> on line <b>260</b><br />
Rainer Sax ist Designer. Ihm geht es allerdings nicht so viel um die visuellen Dinge, wie man das bei einem Gestalter annehemen k&#246;nnte, sondern um unsichtbares Design. Design, gerade Usability Design ist mehr als das, was man sieht und vor allem das, was man nicht sieht. Dar&#252;ber sprach er auf der TEDxRheinhessen und ich hab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
<b>Warning</b>:  Invalid argument supplied for foreach() in <b>/kunden/210098_88212/webseiten/wp-content/plugins/plista/plista_integration.php</b> on line <b>260</b><br />
<p>Rainer Sax ist Designer. Ihm geht es allerdings nicht so viel um die visuellen Dinge, wie man das bei einem Gestalter annehemen k&#246;nnte, sondern um unsichtbares Design.<br />
Design, gerade Usability Design ist mehr als das, was man sieht und vor allem das, was man nicht sieht.</p>
<p>Dar&#252;ber sprach er auf der TEDxRheinhessen und ich hab ihn mir im Interview geschnappt.</p>
<p><iframe width="590" height="330" src="https://www.youtube.com/embed/ijcXg95fIEg?hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Der Schnittfehler am Anfang ist &#252;brigens nicht gerade unsichtbar.</p>
<p>Inzwischen sind auch alle Vortr&#228;ge der TEDxRheinhessen online und ihr k&#246;nnt sie euch <a href="http://tedxrheinhessen.de/speaker">auf der Webseite anschauen</a>, hier aber auch gleich der passende von Rainer Sax:</p>
<p><iframe width="590" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/TAkA5_8oGos?hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3646&amp;md5=648ac62d6ad78a71c36b52457ef11a45" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Putzroboter bauen kann jedes Kind &#8211; TEDxYouth@RheinMain</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/11/putzroboter-bauen-kann-jedes-kind-tedxyouthrheinmain/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
		<category><![CDATA[TEDxRheinhessen]]></category>
		<category><![CDATA[TEDxYouth]]></category>

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		<description><![CDATA[Parallel zum Barcamp Mainz war vergangene Woche auch noch TEDxYouth@RheinMain, nur eine Woche nach der TEDxRheinhessen. Auch dort habe ich nat&#252;rlich vorbeigeschaut, habe mir von den Kleinen zeigen lassen, was sie gebastelt haben und war beeindruckt. Wo war TEDxYouth als ich so jung war? Besonders sch&#246;n fand ich die Aussage, die Roboter w&#228;ren besser als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parallel zum Barcamp Mainz war vergangene Woche auch noch TEDxYouth@RheinMain, nur eine Woche nach der <a href="http://netzfeuilleton.de/tag/tedxrheinhessen/">TEDxRheinhessen</a>. Auch dort habe ich nat&#252;rlich vorbeigeschaut, habe mir von den Kleinen zeigen lassen, was sie gebastelt haben und war beeindruckt. Wo war TEDxYouth als ich so jung war?</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V68OgkHx1fo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/V68OgkHx1fo?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Besonders sch&#246;n fand ich die Aussage, die Roboter w&#228;ren besser als diese <a href="http://www.amazon.de/gp/tagging/tag/beyblades/products?ie=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=kingofkingzde-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">BeyBlades</a>. Das zeigt mir, dass Kinder auch mit selbst gebastelten Spa&#223; haben k&#246;nnen. sogar mehr, als mit irgendwie vermarkteten Werbequatsch. Die Frage ist, wie kann man noch mehr solcher Gelegenheiten schaffen in der Kinder ihre Fantasie ausleben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiter Lieblingsaussagen:</p>
<p>&#8220;Danke, Jannis, dass du mich ins Internet bringst.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ihr seid also quasi von der Presse.&#8221;</p>
<p>&#8220;D&#252;rfen wir dich ein bisschen interviewen?&#8221; &#8211; &#8220;Klar. Mein vollst&#228;ndiger Name darf nicht im Internet erscheinen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>N&#228;chste Woche geht es dann weiter mit Interviews von der TEDxRheinhessen, nicht verpassen: <a href="http://youtube.com/user/netzfeuilleton">Youtube-Channel abonnieren</a>.</p>
<p><em>&#220;berschrift geguttenborgt bei der <a href="http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-%E2%80%9ETEDxYouth%40Rhein-Main%E2%80%9C-Einen-Roboter-bauen-kann-jedes-Kind-_arid,339654.html">Rhein-Zeitung</a>.</em></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3625&amp;md5=5e53459f164c55a150ec96bc916e222e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Euro- &amp; Wirtschaftskrise &#8211; Wo ist die Zukunft hin?</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/11/euro-wirtschaftskrise-wo-ist-die-zukunft-hin/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schwundgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wo ist die Zukunft hin?]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Wirtschaftssystem ist am abschmieren, die W&#228;hrung wackelt. Zeit sich wieder zu Fragen &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; Diesmal besch&#228;ftigen wir uns damit: Wird der Kapitalismus sterben? Wie funktioniert Geld und wie lange noch? Ist Schwundgeld mit Negativzins eine Alternative? Wer sich noch mehr f&#252;r das Thema Geld und seine Zukunft interessiert, darf einerseits gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Wirtschaftssystem ist am abschmieren, die W&#228;hrung wackelt. Zeit sich wieder zu Fragen &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221;</p>
<p>Diesmal besch&#228;ftigen wir uns damit: Wird der Kapitalismus sterben? Wie funktioniert Geld und wie lange noch? Ist Schwundgeld mit Negativzins eine Alternative?</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/r2PKJ8_JiUw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/r2PKJ8_JiUw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Wer sich noch mehr f&#252;r das Thema Geld und seine Zukunft interessiert, darf einerseits gerne hier diskutieren und seine Meinung oder Fragen loswerden, schlie&#223;lich war &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; vor allem dazu gedacht eine Diskussion anzuregen, andererseits sei derjenige auf <a href="http://futuremoney.org/">futuremoney.org</a>, das Blog/die Diskussionsplattform, die Alex Boerger zu diesem Thema ins Leben gerufen hat.<br />
N&#228;chste Woche kommt dann, wenn ich den &#220;berblick noch habe, die zun&#228;chst letzte Folge von &#8220;Wo ist die zukunft hin?&#8221;, zumindest f&#252;r diese Staffel, darin geh es wohl um die Zukunft der Medien. Einfachster Weg sie nicht zu verpassen: <strong><a href="http://www.youtube.com/user/netzfeuilleton">Youtube-Kanal abonnieren.</a> </strong></p>
<p><span style="color: #888888;">(Sollte sich jemand &#252;ber meine verschiedenen Gesichts- und Muskelzuckungen wundern: Es war schei&#223;kalt!, Audio folgt gleich)</span></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3609&amp;md5=f201907718aa5152df1c6e27a8b8857e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Viewmillion&#228;r Melih Bilgil: Erkl&#228;ren mit metaphorischen Beispielen</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/11/viewmillionar-melih-bigil-erklaren-mit-metaphorischen-beispielen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 13:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Melih Bigil]]></category>
		<category><![CDATA[TEDxRheinhessen]]></category>
		<category><![CDATA[The History of the Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Melih Bigil ist Youtube-Million&#228;r. Sein Video &#8220;The History of the Internet&#8221; wurde &#252;ber 2,5 Milionen mal geklickt, er erkl&#228;rt darin in einfachen Animationen wie das Internet entstanden und gewachsen ist. Auf der TEDxRheinhessen hat er erz&#228;hlt, wie das funktioniert: Erkl&#228;ren mit metaphorischen Beispielen und wir haben uns Melih Bigil nach seinem Vortrag f&#252;r ein Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Melih Bigil ist Youtube-Million&#228;r. Sein Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9hIQjrMHTv4">&#8220;The History of the Internet&#8221;</a> wurde &#252;ber 2,5 Milionen mal geklickt, er erkl&#228;rt darin in einfachen Animationen wie das Internet entstanden und gewachsen ist. Auf der <a href="http://tedxrheinhessen.de">TEDxRheinhessen</a> hat er erz&#228;hlt, wie das funktioniert: Erkl&#228;ren mit metaphorischen Beispielen und wir haben uns Melih Bigil nach seinem Vortrag f&#252;r ein Interview geschnappt.</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PnV4bFFgfqw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/PnV4bFFgfqw?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Das ist nur das erste Interview, das <a href="http://netzfeuilleton.de/2011/11/tedxrheinhessen-so-konnt-ihr-dabei-sein/">ich auf der TEDxRheinhessen</a> gef&#252;hrt habe, da wird noch mehr kommen. Es lohnt sich also den <strong><a href="http://www.youtube.com/user/netzfeuilleton">Youtube-Kanal </a></strong>zu abonnieren und unseren <a href="http://feeds.feedburner.com/Netzfeuilleton">RSS-Feed</a> sowieso.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3599&amp;md5=a6425773ff0f69d10d7df0193aed1b8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Arbeit und Unternehmen: Wo ist die Zukunft hin?</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2011/11/arbeit-und-unternehmen-wo-ist-die-zukunft-hin/</link>
		<comments>http://netzfeuilleton.de/2011/11/arbeit-und-unternehmen-wo-ist-die-zukunft-hin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannis Kucharz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegen & Beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungen]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wo ist die Zukunft hin?]]></category>

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		<description><![CDATA[Tut mir leid, das es etwas l&#228;nger geduaert hat, bis die neue Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; fertig geworden ist. Ich hatte mit ein paar Ton Problemen zu k&#228;mpfen und bin auf Final Cut Pro X umgestiegen, wo ich mich auch erst einmal etwas reinfriemeln musste. Nun ist es aber soweit und Alex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid, das es etwas l&#228;nger geduaert hat, bis die neue Folge von &#8220;Wo ist die Zukunft hin?&#8221; fertig geworden ist. Ich hatte mit ein paar Ton Problemen zu k&#228;mpfen und bin auf Final Cut Pro X umgestiegen, wo ich mich auch erst einmal etwas reinfriemeln musste.</p>
<p>Nun ist es aber soweit und <a href="http://alexboerger.de">Alex Boerger</a> und ich fragen uns diesmal, wie sich Unternehmen f&#252;r die Zukunft fit machen k&#246;nnen? Wie Arbeitnehmner in die Zukunft gehen? Was kann ein Unternehmen tun, um seine Mitarbeiter zu ermutigen Risiken einzugehen und was machen Google und Apple eigentlich richtig?</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9bdmXC0dvXU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/9bdmXC0dvXU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>F&#252;r alle augenm&#252;den oder uns LieberbeimJoggen-H&#246;rer gibt es hier auch wieder eine reine Audiodatei:</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28240828" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28240828" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/netzfeuilleton/wo-ist-die-zukunft-hin-arbeit">Wo ist die Zukunft hin? Arbeit &amp; Unternehmen</a> by <a href="http://soundcloud.com/netzfeuilleton">netzfeuilleton</a></span><br />
Die n&#228;chste Folge versuche ich wieder am Montag Online zu stellen, um das nicht zu verpassen, am besten <a href="http://www.youtube.com/user/netzfeuilleton">den Youtube-Kanal abonnieren</a>.</p>
<p><strong>Wo seht ihr denn, dass sich die Zukunft in Sachen Unternehmen &amp; Arbeit sich hin entwickelt?</strong></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=3591&amp;md5=d963ecca42f33738ddfc5395eec42dbb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzfeuilleton.de/2011/11/arbeit-und-unternehmen-wo-ist-die-zukunft-hin/feed/</wfw:commentRss>
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