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	<title>netzfeuilleton.de &#187; commander</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>Der Tod der Instrumente</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>commander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klingen & Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Electro. Sythesizer]]></category>
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		<description><![CDATA[Was in den 80er Jahren mit Hilfe von Synthesizern seinen Anfang nahm und damals als Belgeitung f&#252;r Gitarren benutzt wurde (das klang teilweise wohl gemerkt gut!), in den 90ern dann unkontrolliert losgelassen wurde, wird jetzt professionell betrieben: Die Rede ist von elektrischer Musik. Elektrische Musik hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, Rapper konzentrierten sich auf ihre mal [...]]]></description>
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</script> </p></div><p style="text-align: left;">Was in den 80er Jahren mit Hilfe von Synthesizern seinen Anfang nahm und damals als Belgeitung f&#252;r Gitarren benutzt wurde (das klang teilweise wohl gemerkt gut!), in den 90ern dann unkontrolliert losgelassen wurde, wird jetzt professionell betrieben: Die Rede ist von elektrischer Musik.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/03/448px-jimi_hendrix_memorial_p7230128.jpg"><img class="size-full wp-image-969  aligncenter" title="448px-jimi_hendrix_memorial_p7230128" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/03/448px-jimi_hendrix_memorial_p7230128.jpg" alt="448px-jimi_hendrix_memorial_p7230128" width="448" height="599" /></a></p>
<p>Elektrische Musik hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, Rapper konzentrierten sich auf ihre mal mehr, mal minder guten Texte, aber die standen eben im Vordergrund, der Beat war nur passende Begleitung zu einem St&#252;ck Poesie. Mit Bl&#252;mchen war das in den 90er Jahren extrem: Stumpfe Texte in Verbindung mit Gewaltsamen Soundeffekten. Und auch wenn heute alle sagen: Das Zeug h&#228;tte keine Chance, das sei reiner Trash. Die Fr&#252;chte dieser Musik ernten wir heute. Das alles wird jedoch nicht mehr im exzessiven Stil betrieben, elektrische Musik nimmt langsam Form an, bekommt Melodie. ELECTRO, das ist das neue Ding.</p>
<p>Ein Klavier ist im Prinzip nichts anderes, als ein Ger&#228;t voller Sampler. Alles was der Mensch bedient, sind sozusagen mehrere Regler/Tasten &#8211; mal einzelnd mal auf einmal. Und so entsteht ein Musikst&#252;ck. Und wohlgemerkt, genauso ensteht elektrische Musik. Nur statt dem Klavier, nutzt man den Computer.</p>
<p>Ob diese Art von Musik gut oder schlecht ist, das liegt ganz klar im Ohr des Zuh&#246;rers. F&#252;r mich ist elektrische Musik seelenlos.</p>
<p>Wenn man 20 Leuten befiehlt &#8220;Alle meine Entchen&#8221; auf dem Klavier  zu spielen, wird jedes Lied anders klingen. Zwar werden gro&#223;e Unterschiede nicht h&#246;rbar sein, der andere spielt es schneller, der andere langsamer, je nach subjektiver Empfindung. Aber der Unterschied ist da. Gibt man 20 Leuten einen Synthesizer und befiehlt ihnen irgendein Lied zu spielen, wird es immer gleich klingen: Elektrische Ger&#228;te sind nicht nach Gef&#252;hl zu bedienen, sie sind immer stumpf. Und damit meine ich nicht, dass sie schlecht sind, im Gegenteil: Gezielt eingesetzt k&#246;nnen Synthesizer einen wunderbaren Klang ergeben. Aber sie reagieren nicht auf Druckst&#228;rke, Spielgef&#252;hl oder ein Zittern im Finger.</p>
<p>Elektrische Musik wird immer beliebter. Statt dass sich 4 Jungs in der Garage treffen um einmal Rock&#8217;n'Roll zu sein, trifft man sich vorm heimischen PC und bastelt Sampler zusammen. Das mag ja super klingen, aber mich pers&#246;nlich w&#252;rde st&#246;ren, dass nicht ich diese Kl&#228;ge erzeuge. Es ist eine Abfolge von bereits vorgegebener Sachen.  Wie oben schon erw&#228;hnt: Das Klavier oder die Gitarre macht es nicht anders, rein technisch betrachtet. Aber beim Spielen eines St&#252;cks auf dem Klavier macht man mehr, als nur draufhauen, als es irgendwie klingen zu lassen. Man steckt ein St&#252;ck Seele rein &#8211; und es klingt individuell, man erzeugt einen eigenen Klang.</p>
<p>Aber es wird so weiter gehen: Elektrische Musik wird immer erfolgreicher und Beliebter. Weil nun mal Musikprogramme billiger sind, als ein Instrument. Und wenn nicht: Schonmal ein Instrument illegal runtergeladen?</p>
<p>Elektrische Musik fordert keine Musikalischen Kenntnisse: Pentatonik oder Harmonielehre sind egal, wirkliche Melodien gibt es einfach nicht, man muss sich an keine Gesetze halten.</p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=967&amp;md5=e27144401a300af03e47d7ca9c16bb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NEONs Entgleisung</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/03/neons-entgleisung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 18:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>commander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzes Blättern]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[neon]]></category>
		<category><![CDATA[Watchblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem hier im netzfeuilleton bereits Pell die NEON kritisierte, muss ich das nun auch tun. In der aktuellen Ausgabe (16. M&#228;rz 2009), ist ein Artikel &#252;ber den ehemaligen Bahnmitarbeiter Otto Gr&#252;tter und wie er einen Zug entgleisen lie&#223;, um seinen Frust rauszulassen, dass er als treuer Mitarbeiter gefeuert wurde. Besprochen wird, wie es zu seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_944" class="wp-caption aligncenter" style="width: 432px"></p>
<div style="text-align: auto;"><a href="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/03/neonentgleisung1.gif"><img class="size-full wp-image-944" title="neonentgleisung1" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/03/neonentgleisung1.gif" alt="&quot;Wie fandest du den Artikel von Erwin Koch?&quot; fragt die NEON. Commander antwortet." width="422" height="408" /></a></div>
<p><p class="wp-caption-text">&quot;Wie fandest du den Artikel von Erwin Koch?&quot; fragt die NEON. Commander antwortet.</p></div>
<p>Nachdem hier im netzfeuilleton bereits Pell die <a href="http://netzfeuilleton.de/2009/02/sie-sind-ein-spiesser/">NEON kritisierte</a>, muss ich das nun auch tun. In der aktuellen Ausgabe (16. M&#228;rz 2009), ist ein Artikel &#252;ber den ehemaligen Bahnmitarbeiter Otto Gr&#252;tter und wie er einen Zug entgleisen lie&#223;, um seinen Frust rauszulassen, dass er als treuer Mitarbeiter gefeuert wurde. Besprochen wird, wie es zu seiner Tat kam. Im Prinzip also ein typischer NEON-Artikel, meint man, der versucht die Gef&#252;hle eines solchen Menschen n&#228;her zu bringen, seine Verzweiflung. Und der Artikel f&#228;ngt genauso an: &#8220;Herr Gr&#252;tter [der Name wurde &#252;brigens von der NEON ver&#228;ndert, Anmerkung von Commander] sitzt am Tisch, eine Tasse Kaffee vor sich, und sagt aus hei&#223;em Gesicht, sein Traum sei jetzt die Post, nicht mehr die Bahn[...].&#8221; Nach wie vor, erscheint der Artikel wie ein ganz normaler NEON-Artikel.</p>
<p>Doch was dann folgt, ist der schlechteste Artikel, den ich je in der NEON las (ich lese es seit 3 Jahren). Abschweifungen, frei nach Walter Moers, nur nicht halb so lustig. Informationen von solcher Bedeutungslosigkeit, wie sie nur selten pr&#228;sent waren begleiten den Artikel von Erwin Koch. &#8220;Gute Geschichten passieren dem, der sie erz&#228;hlen kann.&#8221;, zitierte Thees Uhlmann (Tomte) mal einen Musikerkollegen. Und die Geschichte &#252;ber Otto Gr&#252;tter ist rein faktisch eine Geschichte, die zu der NEON passen w&#252;rde, bei der die Gef&#252;hlswelt eines Menschen, der eine Bahn aus Verzweiflung entgleisen lies, deutlich nachvollziehbar wird. Wie verzweifelt muss man sein um sowas zu tun, fragt man sich.</p>
<p>Stattdessen hat man ab Seite 94 wahrscheinlich einen Platzhalter gebraucht, und w&#228;re der Artikel nicht von einem relativ renommierten Journalisten, w&#252;rde ich denken, der Artikel sei vom Praktikanten bei Kaffee und Kuchen spontan aufgeschrieben worden. Auf G&#228;nsef&#252;&#223;chen bei Dialogen verzichtend. Gef&#252;hllos werden einfach Fakten runtergez&#228;hlt, die Interesselosigkeit k&#246;nnte nicht deutlicher gemacht werden.</p>
<p>Der Artikel w&#228;re so, also rein faktisch gesehen, kein schlechter. Sowas f&#252;r die FAZ bzw. eine &#228;hnliche Tageszeitung. Und dennoch: Verzweifelt versucht der Autor jung und hippig zu wirken <span style="text-decoration: line-through;">(immerhin schreibt er f&#252;r das hippigste Magazin Deutschlands)</span>. Aber das schafft er in keinsterweise.</p>
<p>&#220;ber Geschmack l&#228;sst sich streiten. Und &#8220;Gr&#252;tters Entgleisung&#8221; ist auch nur ein Artikelbeispiel, was aus einem ehemalsguten Magazin wurde. Wo fr&#252;her noch Artikelqualit&#228;t relativ schlechte Verkaufszahlen wett machte, schert man sich in der NEON nun um gar nichts mehr: Paar sch&#246;ne Bildchen, die Standardkoolumnen und das Lorem Ipsum. Mehr brauchen die nicht. Verkauft sich auch so.</p>
<p><span style="color: #888888;">Bild:  Screenshot von </span><a href="http://www.neon.de/kat/wissen/job/268154.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">Neon.de</span></a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=912&amp;md5=ac019dafe7d7ed6a386e69b255a20348" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Nacht mit einer Prostituierten aus Marseille</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/02/die-nacht-mit-einer-prostituierten-aus-marseille/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>commander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beirut ist keine Band, die mit Chartplatzierungen prahlen kann. Der letzte Langspieler &#8220;The Flying Club Cup&#8221; ((Affiliate Link) erreichte lediglich in zwei L&#228;ndern eine Aufzeichnung in den. Und auch diese Platzierungen sind nicht das, was ein Musiker als besonders erfolgreich ansehen kann. Platz 94 in der Schweiz f&#252;r eine Woche, in den USA zwar zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/02/zachcondon2.jpg"><img class="size-medium wp-image-701 alignnone" title="zachcondon2" src="http://netzfeuilleton.de/wordpress2/wp-content/uploads/2009/02/zachcondon2-300x200.jpg" alt="zachcondon2" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Beirut ist keine Band, die mit Chartplatzierungen prahlen kann. Der letzte Langspieler <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000V6BE0S?ie=UTF8&amp;tag=netzfeuilleton-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000V6BE0S" target="_blank">&#8220;The Flying Club Cup&#8221;</a> ((Affiliate Link) erreichte lediglich in zwei L&#228;ndern eine Aufzeichnung in den. Und auch diese Platzierungen sind nicht das, was ein Musiker als besonders erfolgreich ansehen kann. Platz 94 in der Schweiz f&#252;r eine Woche, in den USA zwar zwei Wochen lang, allerdings nur auf Platz 114. Und das zeigt, wie Mainstreamunf&#228;hig diese Band ist. Einige d&#252;rften die Balkankl&#228;nge in Mischung mit franz&#246;sischer Café-Musik abschrecken. Denn Beirut mag man, oder eben nicht. Kaum einer ist zwischen diesen beiden Polen.  Und selbst das neue Album wird vermutlich nichts an dieser Tatsache &#228;ndern, aber wer Beirut kennt und liebt, wird diesen Fakt ignorieren und das ist auch gut so.</p>
<p style="text-align: left;">Das Album setzt sich aus zwei EPs zusammen, aus &#8220;<strong>March of the Zapotec</strong>&#8221; und von der fiktiven Band Realpeople , deren EP  den Namen &#8220;<strong>Holland</strong>&#8221; tr&#228;gt.  Das erste Lied der March of the Zapotec EP,  &#8220;El Zócalo&#8221;,  ist eine 28-Sek&#252;ndige Musikalische Einleitung. Noch merkt man nicht viel von Mexiko, wo die erste EP aufgenommen wurde. Doch sp&#228;ter merkt man was vom lieben Mexiko, Beiruts Musik ist ab dann gewohnt melancholisch, doch irgendwie anders als sonst. Gesungen wird auf beiden EPs &#228;u&#223;erst wenig, das Werk strahlt nur vor instrumentalen Liedern.  Die zweite Platte ist elektrisch. Sie enstand aber auch vor Beirut Zeiten, deswegen ist sie von Realpeople, also eigentlich Zach Condon alleine. Besonders die Lieder &#8220;My night with the Prostitute from Marseille&#8221; ist definitiv h&#246;renswert. Das Lied hat wenig mit den sonst Chanson-Balkan-Kl&#228;ngen Beiruts zu tun, in die typische Elektro-richtung l&#228;sst sich das Lied auch nicht einreihen. Anders &#8220;No Dice&#8221;. Rein &#8220;instrumental&#8221;, also nur elektrisch das Lied.</p>
<p style="text-align: left;">Die Lieder klingen wunderbar. Und das ist mein Fazit, denn wer Beirut nicht mochte, wird Beirut auch jetzt nicht wirklich m&#246;gen. Und wer sie geliebt hat, wird sie weiterhin lieben.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001O4JA4S?ie=UTF8&amp;tag=netzfeuilleton-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001O4JA4S"><span style="color: #888888;">-Affiliate Link-</span><br />
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</a></p>
<h5 style="text-align: left;">Beirut &#8211; My Night with the Prostitute from Marseille</h5>
</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><object width="320" height="265" data="http://www.youtube.com/v/lDuDGjw86og&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lDuDGjw86og&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<h5 style="text-align: left;">All-time Favourite: Nantes</h5>
</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><object width="320" height="265" data="http://www.youtube.com/v/PCkT4K-hppE&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PCkT4K-hppE&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=647&amp;md5=6cec979d7bc62b9138995f23ff1e5155" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie klingt 2009?</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/01/was-wird-aus-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 16:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>commander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klingen & Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Lang&#8217; ist es noch nicht her, da mussten wir unz&#228;hlige Jahresr&#252;ckblicke &#252;ber uns ergehen lassen, durften die &#8220;25 emotionalsten Momente 2008&#8243; ertragen, nur um zwei Sachen festzustellen: Sonja Zietlow geh&#246;rt nicht ins Fernsehen und 2008 war ein Jahr, wie jedes Andere, mit H&#246;he- und Tiefpunkten. Und auch im Bereich der Musik, tat sich kein sonderlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lang&#8217; ist es noch nicht her, da mussten wir unz&#228;hlige Jahresr&#252;ckblicke &#252;ber uns ergehen lassen, durften die &#8220;25 emotionalsten Momente 2008&#8243; ertragen, nur um zwei Sachen festzustellen: Sonja Zietlow geh&#246;rt nicht ins Fernsehen und 2008 war ein Jahr, wie jedes Andere, mit H&#246;he- und Tiefpunkten. Und auch im Bereich der Musik, tat sich kein sonderlicher Fortschritt, lediglich der Trend der letzten Jahre, also Electro, wurde  so lange befolgt, bis unser Herz sich an den Rhythmus anpasste und wir mit einem Herzschlag wie ein Anabolikaschluckender Bodybuilder durch die Landschaften dieser Welt gingen. Sprich: Lassen wir 2008 sein, es ist vorbei und es wird nicht wieder kommen. Doch was kommt &#8211; in musikalischer Hinsicht &#8211; auf uns zu?</p>
<p>Und blicken wir in die Musikpresse hinein, k&#246;nnen wir sehen: 2009 wird &#8211; wie die beide anderen Jahre zuvor &#8211; elektrisch. Besonders hervorgehoben durch das britische Hypemagazin NME wird <a href="http://www.myspace.com/larouxuk">La Roux</a> und auch der Musikexpress erw&#228;hnt sie in der <a href="http://www.musikexpress.de/La_Roux.html">Kolumne Bandwatch</a>. Selbstverst&#228;ndlich ist Elektro geschmackssache und ebenso La Roux&#8217;s Single &#8220;Quicksand&#8221; zu bewerten geh&#246;rt in einen objektiven Bericht einfach nicht hinein, aber da dieser Artikel bereits subjektiv verseucht ist, kann nur gesagt werden: Das Lied  ist gar nicht so schlecht.</p>
<p>Noch nicht wirklich ber&#252;hmt, aber bereits seit Oktober mit erstem Album, kommen Garda daher. Selbst im Independent-Bereich h&#246;rt man nicht viel von ihnen. Als ob sie meine Gedanken geh&#246;rt h&#228;tten und reagierten, nannten sie ihr album &#8220;Die, Technique, Die&#8221;. Und der Name ist Programm: Gr&#246;&#223;tenteils akkustische Folklieder pr&#228;gen das Gesamtkonzept der Platte. An einigen Stellen erinnern sie ein wenig an Bright Eyes. Die Musik selbst d&#252;rfte Massenpublikumsuntauglich sein, doch zumindest in der Szene d&#252;rfte Garda bekannt werden.</p>
<p>Dies alles beruht nur auf Spekulationen, wer wei&#223;, ob Garda pl&#246;tzlich die Charts st&#252;rmt, und La Roux nur in den dunkelsten Ecken in jedem siebten Plattenladen auftaucht, wo Arch&#228;ologen in &#196;onen von Jahren dieses Album ausgraben, verstaubt und verdreckt und es dann als die Anf&#228;nge der Klassischen Musik bezeichnen?</p>
<p>Was man &#8211; halbwegs sicher &#8211; sagen kann ist, welche Alben uns erwarten. Besonders im &#8220;alternativen Rock&#8221; d&#252;rften die ersten Monate dieses Jahr interessant ausfallen. Da ist Beirut, da ist Phoenix, da ist Peter Bjorn &amp; John. Letztere haben &#252;brigens <a href="http://commanderurine.bplaced.net/blog/?p=465">Kanye West ihr erstes Lied geschickt</a>, das dann trotz h&#228;mmungsloser Vorfreude mehr als miserabel ausfiel. Und als besonderes Schmankerl dann im M&#228;rz d&#252;rfte das hei&#223; erwartete Yeah Yeah Yeahs Album ausfallen. Dann noch nat&#252;rlich die Indie-Ikonen Franz Ferdinand, Mando Diao und Art Brut. Auf letzte darf man sich wirklich freuen!</p>
<p>Unkommentiert, aufgrund von Unkenntnis, belasse ich die Elektroszene und nenne ein paar K&#252;nstler, deren Namen ich kenne: The Prodigy, Pet Shop Boys (ohoh, die Oldies kommen!) sowie MSTRKRFT und Whitest Boy Alive.</p>
<p>Nach einigen Jahren in Abwesenheit wird &#252;brigens Dr. Dre zur&#252;ckkehren, zumindest sagen das die Ger&#252;chte. Sicher hingegen ist das Erscheinen von &#8220;Relapse&#8221;, Eminems neustes Werk nach dem eher schwachen &#8220;Curtains&#8221;. Und auch OutKast kommen nach ihrem Grammy O.S.T. und Film &#8220;Idlewilde&#8221; zur&#252;ck und bringen was neues ans Tageslicht. &#196;hnlich wie bei Mos Defs neustem Hiphop-Werk ist Vorfreude fast schon vorprogrammiert.</p>
<p>Eine Liste aller erscheinenden Alben kann man sich &#252;brigens bei<a href="http://www.gardamusic.com/"> laut.de anschauen.</a></p>
 <p><a href="http://netzfeuilleton.de/?flattrss_redirect&amp;id=465&amp;md5=023991b3c35b44c01ad94dd03237ee6c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://netzfeuilleton.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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