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	<title>Comments on: Welche Klientel h&#228;tten`s denn gern?</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 12:02:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Qsin</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/01/welche-klientel-haettens-denn-gern/comment-page-1/#comment-1894</link>
		<dc:creator>Qsin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:45:51 +0000</pubDate>
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		<description>Parteien dienen der politischen Willensbildung, dazu brauchen sie Geld, das sie unter anderem f&#252;r W&#228;hlerstimmen bekommen. Wer willensbildung f&#252;r bestimmte, zahlenm&#228;ssig kleine Interessengruppen betreibt, wie die FDP, bekommt weniger Stimmen, aber bei finanzstarken W&#228;hlern evtl h&#246;here Spenden. Wer universellere Politik betreibt, bekommt mehr Stimmen und folglich mehr vom Staat. Theoretisch gleicht sich das System aus.

Und da liegt der Fehler. 
Geld bekommt eine Partei f&#252;r Stimmen, nicht f&#252;r Leistung, die danach erbracht wird. Worte, nicht Taten werden belohnt.
Deshalb kann man sich von vielen W&#228;hlen lassen, am Ende aber wenige vertreten. 
Krankt das System nicht doch? Gerade wenn es Einzelnen, Finanzstarken die Macht gibt, die richtige Partei im Stimmenfang zu unterst&#252;tzen, um dann ihre Politik machen zu lassen, da sie das n&#246;tige Geld geliefert haben? 
Im Sinne der Demokratie ist das nicht mehr, damals war Volksvertretung ernst gemeint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Parteien dienen der politischen Willensbildung, dazu brauchen sie Geld, das sie unter anderem f&#252;r W&#228;hlerstimmen bekommen. Wer willensbildung f&#252;r bestimmte, zahlenm&#228;ssig kleine Interessengruppen betreibt, wie die FDP, bekommt weniger Stimmen, aber bei finanzstarken W&#228;hlern evtl h&#246;here Spenden. Wer universellere Politik betreibt, bekommt mehr Stimmen und folglich mehr vom Staat. Theoretisch gleicht sich das System aus.</p>
<p>Und da liegt der Fehler.<br />
Geld bekommt eine Partei f&#252;r Stimmen, nicht f&#252;r Leistung, die danach erbracht wird. Worte, nicht Taten werden belohnt.<br />
Deshalb kann man sich von vielen W&#228;hlen lassen, am Ende aber wenige vertreten.<br />
Krankt das System nicht doch? Gerade wenn es Einzelnen, Finanzstarken die Macht gibt, die richtige Partei im Stimmenfang zu unterst&#252;tzen, um dann ihre Politik machen zu lassen, da sie das n&#246;tige Geld geliefert haben?<br />
Im Sinne der Demokratie ist das nicht mehr, damals war Volksvertretung ernst gemeint.</p>
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		<title>By: Ulysses</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/01/welche-klientel-haettens-denn-gern/comment-page-1/#comment-1892</link>
		<dc:creator>Ulysses</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:56:33 +0000</pubDate>
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		<description>das ist aber auch nur das was du und die &#246;ffentlichkeit da reininterpretieren. was ist denn eine parteispende, doch wohl das finanzielle unterst&#252;tzen einer organisation die die gleichen interessen hat wie man selbst und eben jene politisch umsetzt. von daher ist doch jede spende an jede partei ein affront f&#252;r das demokratische verst&#228;ndniss. oder soll ein grosshotelier eine partei unterst&#252;tzen dessen programm seinen interessen entgegensteht. und die FDP vertritt nunmal die finanzst&#228;rksten teile der bev&#246;lkerung. nat&#252;rlich kann man das bestechung nennen, aber soll es jetzt nur der FDP verboten werden spenden anzunehmen? oder wie stellst du dir das vor?

das ist f&#252;r mich eben genau diese neidfrustrierte verk&#252;rzte kapitalismuskritik. nicht das system ist schuld sondern organisationen und einzelpersonen. nicht unsere demokratie ist verlogen sondern die FDP und die b&#246;sen lobbyistenbonzen. alle paar monate mal einen in aller &#246;ffentlichkeit wegbashen und dann wieder alle weitermachen mit dem system dessen minimale ausw&#252;chse das doch im endeffekt nur sind..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist aber auch nur das was du und die &#246;ffentlichkeit da reininterpretieren. was ist denn eine parteispende, doch wohl das finanzielle unterst&#252;tzen einer organisation die die gleichen interessen hat wie man selbst und eben jene politisch umsetzt. von daher ist doch jede spende an jede partei ein affront f&#252;r das demokratische verst&#228;ndniss. oder soll ein grosshotelier eine partei unterst&#252;tzen dessen programm seinen interessen entgegensteht. und die FDP vertritt nunmal die finanzst&#228;rksten teile der bev&#246;lkerung. nat&#252;rlich kann man das bestechung nennen, aber soll es jetzt nur der FDP verboten werden spenden anzunehmen? oder wie stellst du dir das vor?</p>
<p>das ist f&#252;r mich eben genau diese neidfrustrierte verk&#252;rzte kapitalismuskritik. nicht das system ist schuld sondern organisationen und einzelpersonen. nicht unsere demokratie ist verlogen sondern die FDP und die b&#246;sen lobbyistenbonzen. alle paar monate mal einen in aller &#246;ffentlichkeit wegbashen und dann wieder alle weitermachen mit dem system dessen minimale ausw&#252;chse das doch im endeffekt nur sind..</p>
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		<title>By: SheephunteR</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2010/01/welche-klientel-haettens-denn-gern/comment-page-1/#comment-1891</link>
		<dc:creator>SheephunteR</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:41:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzfeuilleton.de/?p=2125#comment-1891</guid>
		<description>Nunja, der entscheidende Unterschied ist ja, dass das FDP-Klientel f&#252;r die eigene Politik bezahlt hat. Und das ist das, was dem demokratischen Verst&#228;ndnis entgegen l&#228;uft. Vielleicht sollte man deswegen aber wirklich besser, von Bestechung, Korruption oder eben bezahlter Klientelpolitik sprechen. Schlie&#223;lich komm t das ja einem Erkaufen von Wahlstimmen gleich, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, der entscheidende Unterschied ist ja, dass das FDP-Klientel f&#252;r die eigene Politik bezahlt hat. Und das ist das, was dem demokratischen Verst&#228;ndnis entgegen l&#228;uft. Vielleicht sollte man deswegen aber wirklich besser, von Bestechung, Korruption oder eben bezahlter Klientelpolitik sprechen. Schlie&#223;lich komm t das ja einem Erkaufen von Wahlstimmen gleich, oder?</p>
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