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	<title>Comments on: &#8220;Ich habe Krebs&#8221;</title>
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	<description>Medien, Meinung, Kultur</description>
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		<title>By: Pell</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/10/ich-habe-krebs/comment-page-1/#comment-1315</link>
		<dc:creator>Pell</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:24:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Ruben Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wieso Selbstmitleid immer diesen &#228;u&#223;erst negativen Nachgeschmack birgt. Ist es wirklich verwerflich, dass man sich selbst bemitleidet, wenn man mit einer solchen Diagnose konfrontiert wird? Soll man dieses Gef&#252;hl tats&#228;chlich verstecken, weil es Menschen gibt, die in der selben Position besser zurecht kommen oder weil es irgendwo eine Person gibt, die noch schlimmer dran ist? Das eigene Leiden ist die Priorit&#228;t, egal ob irgendwo jemand viel schlimmeres durchzustehen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ruben Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wieso Selbstmitleid immer diesen &#228;u&#223;erst negativen Nachgeschmack birgt. Ist es wirklich verwerflich, dass man sich selbst bemitleidet, wenn man mit einer solchen Diagnose konfrontiert wird? Soll man dieses Gef&#252;hl tats&#228;chlich verstecken, weil es Menschen gibt, die in der selben Position besser zurecht kommen oder weil es irgendwo eine Person gibt, die noch schlimmer dran ist? Das eigene Leiden ist die Priorit&#228;t, egal ob irgendwo jemand viel schlimmeres durchzustehen hat.</p>
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		<title>By: Ruben</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/10/ich-habe-krebs/comment-page-1/#comment-1314</link>
		<dc:creator>Ruben</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 18:02:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe ein Essay dazu bereits im Spiegel gelesen. Ebenfalls habe ich Ausz&#252;ge aus dem Leinemann Buch im Spiegel lesen k&#246;nnen und finde die Diskussion wichtig. Ich hatte selber mit 16 Jahren eine Krebserfahrung (ist eine l&#228;ngere Story) und war ziemlich emp&#246;rt &#252;ber die Ausz&#252;ge aus dem Buch des Herrn Leinemanns. Ich habe auf der onkologischen Station Kinder gesehen die wenig sp&#228;ter verstorben sind. Diese Kinder hatten allerdings an den einfachsten Sachen den gr&#246;&#223;ten Spa&#223;. Leid wurde durch Sie nicht vermittelt. Herr Leinemann dagegen (in den paar Passagen die ich gelesen habe) legt ein Selbstmitleid an den Tag der einfach nicht fair ist. Krebs kann jeden treffen und wohlhabende Menschen wie Herr Leinemann, die sich eine erstklassige Behandlung und die besten &#196;rtzte leisten k&#246;nnen, wissen gar nicht wie es ist wenn eine &quot;normale&quot; Familie aus ihrem Alltag gerissen wird. Nur diese vielen Schicksale bekommt man gar nicht mit weil diese Menschen keine Lobby in der &#214;ffentlichkeit haben und sehr wahrscheinlich auch nicht wollen. Krebs ist, anders als Aids, nicht ansteckend und von daher muss man auch nicht so viele &#246;ffentliche Debatten &#252;ber Krebs f&#252;hren wie bei Aids wo sich wirklich jeder mit anstecken kann. 

Das Herr Leinemann derart eingeschr&#228;nkt ist tut mir wirklich leid aber es gibt wie gesagt weitaus schlimmere F&#228;lle. Mein Tipp an f&#252;r alle die in Selbstmitleid verfallen: Immer dran denken, dass es irgendwo auf der Welt mindestens einen Menschen gibt dem es schlechter geht und aus Respekt vor diesem unbekannten Individuum sollte man eher positiv jeden Tag mit seiner Familie und seinen Freunden genie&#223;en. Ich pers&#246;nlich w&#252;rde mich vor eigenem Selbstmitleid ekeln. Er kam auf. Ich brauchte allerdings nur diesen einen Gedanken einzufangen und schon viel mir der Umgang mit der Krankheit leichter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein Essay dazu bereits im Spiegel gelesen. Ebenfalls habe ich Ausz&#252;ge aus dem Leinemann Buch im Spiegel lesen k&#246;nnen und finde die Diskussion wichtig. Ich hatte selber mit 16 Jahren eine Krebserfahrung (ist eine l&#228;ngere Story) und war ziemlich emp&#246;rt &#252;ber die Ausz&#252;ge aus dem Buch des Herrn Leinemanns. Ich habe auf der onkologischen Station Kinder gesehen die wenig sp&#228;ter verstorben sind. Diese Kinder hatten allerdings an den einfachsten Sachen den gr&#246;&#223;ten Spa&#223;. Leid wurde durch Sie nicht vermittelt. Herr Leinemann dagegen (in den paar Passagen die ich gelesen habe) legt ein Selbstmitleid an den Tag der einfach nicht fair ist. Krebs kann jeden treffen und wohlhabende Menschen wie Herr Leinemann, die sich eine erstklassige Behandlung und die besten &#196;rtzte leisten k&#246;nnen, wissen gar nicht wie es ist wenn eine &#8220;normale&#8221; Familie aus ihrem Alltag gerissen wird. Nur diese vielen Schicksale bekommt man gar nicht mit weil diese Menschen keine Lobby in der &#214;ffentlichkeit haben und sehr wahrscheinlich auch nicht wollen. Krebs ist, anders als Aids, nicht ansteckend und von daher muss man auch nicht so viele &#246;ffentliche Debatten &#252;ber Krebs f&#252;hren wie bei Aids wo sich wirklich jeder mit anstecken kann. </p>
<p>Das Herr Leinemann derart eingeschr&#228;nkt ist tut mir wirklich leid aber es gibt wie gesagt weitaus schlimmere F&#228;lle. Mein Tipp an f&#252;r alle die in Selbstmitleid verfallen: Immer dran denken, dass es irgendwo auf der Welt mindestens einen Menschen gibt dem es schlechter geht und aus Respekt vor diesem unbekannten Individuum sollte man eher positiv jeden Tag mit seiner Familie und seinen Freunden genie&#223;en. Ich pers&#246;nlich w&#252;rde mich vor eigenem Selbstmitleid ekeln. Er kam auf. Ich brauchte allerdings nur diesen einen Gedanken einzufangen und schon viel mir der Umgang mit der Krankheit leichter.</p>
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		<title>By: C.H.</title>
		<link>http://netzfeuilleton.de/2009/10/ich-habe-krebs/comment-page-1/#comment-1313</link>
		<dc:creator>C.H.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 12:44:00 +0000</pubDate>
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		<description>Guter, kritischer und wichtiger Text!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter, kritischer und wichtiger Text!</p>
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