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Ein Hoch auf die Wunder der Technik

Eigentlich hätte ich gedacht, mich könnte das Internet nicht mehr übermannen. Den Flash durch das Internet und seine eigentliche Hochzeit haben wir doch schon lange hinter uns. Eigentlich.

Hätte man mir vor 10 Jahren gesagt, dass ich heutzutage überall wo ich bin und wann ich will surfen kann…ich weiss nicht ob ich das überhaupt verstanden hätte. Denn damals war der Horizont ein 56 kbit/s Modem mit 250 MB Volumen-Tarif per AOL-Dial-up für ein Haufen Kohle im Monat und das über die Telefonleitung.
Wireless LAN, DSL16000, UMTS und Co waren Begriffe, die es noch nicht gab.
Damals war es schon wunderschön und überhaupt ganz groß, dass man bei einem Kumpel, der ISDN hatte, mit beiden Leitungen des Anschlusses mit fast 128 kbit/s surfen konnte. Generell war das Internet eigentlich keine Musiker-Promoplattform und Verkaufsbazar für große Firmen, sondern ein Kommunikationsmittel. EMail, Instant-Messenger und Chat lebten auf. Internet hatte nicht jeder, man nutzte es nicht so oft und nicht so intensiv. Irgendwie war es nebensächlich. Ein PC ohne Internetanschluss findet man heute seltener. Schließlich sind Preis/Anschaffung nicht mehr so aufwendig. Die Gebühr und Technik sind für Otto-Normal-Bürger erschwinglich und verständlich. Doch um die Jahrtausendwende war das nicht so. Da war jede Minute im WorldWideWeb eine Besonderheit und Abenteuer. Ein Abenteuer, das mit der Zeit zum Alltag wurde und gar nicht mehr so begeisterte.

10 Jahre später liest man auf einer ICE Fahrt mit Tempo 2xx km/h nicht mehr seine Zeitung, man surft im Internet. Zwar habe ich schon im Auto, natürlich als Beifahrer, mit meinem Handy gesurft und auch schon per Laptop mit UMTS-Modem meine eMails abgerufen. Aber eine längere Strecke bequemst surfend am Notebook im Internet zuverbringen war so nah, doch so fern.

Obwohl die Preise bei diversen Anbietern noch sehr hoch sind, gibt es für wenig Geld schon eine Möglichkeit sporadische Internet-Besuche von unterwegs aus. Für irgendeine Firma jetzt hier aber Werbung zumachen – AOL zählt nich, die sind tot – fällt mir gar nicht ein. Doch gemerkt sei: Macht nicht jeden Preis mit. Im nahen EU-Aus- und Umland ist es mittlerweile schon viel viel günstiger als hier zu Lande.


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Ein Hoch auf die Technik und die Zukunft. Wer weiss, vielleicht sehen wir das Internet bald auf ganz andere Weise.

Bild by Blackbutterfly

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Websehen (3): Simon’s Cat (Update)

Der nächste Sündenfall im Netzfeuilleton steht bevor. Habe ich mich jüngst mit dem Gina-Lisa Artikel schon in die Boulevardecke vorgewagt und dafürofort s vom hauseigenen Satiriker Kritik geerntet drifte ich nun ab in die Welt des Katzencontent. Ja, Freunde, es ist soweit, auch wir können nicht ewig catcontentfree bleiben. Diesmal habe ich als Deckmantel unsere Websehen-Serie gewählt.

Simon Tofield, selbst Besitzer von 3 Katzen, hat nämlich mit seiner Serie „Simon’s Cat“ den Alltagswahsinn des Lebens mit einer Katze auf Youtube gebannt. Und das mit einigem Erfolg, allein die erste Folge bringt es auf Youtube auf über 8,5 Millionen Views. Ausserdem wurde die Serie inzwischen mit zahlreichen Preisen überhäuft, z.B. dem e „Best Comedy“ Award bei den British Animation Awards 2008. Die neueste Folge wurde vor einem Monat releast, steht auch schon kurz vor 2 Mio. Views und jagte zu Beginn nur so durch die Blogosphäre. Aber genug der Vorrede, ich möchte euch diese überaus lustigen Videohppchen nicht länger vorenthalten:

Darüber hinaus arbeitet Tofield an der Katze in Buchform. Am 1. Oktober ((im UK, Deutschland steht noch nicht fest.)) soll Simon’s Cat zwischen Buchdeckel gepresst weiternerven,vorbestellt werden kann schon jetzt.

UPDATE: Inzwischen gibt es neue Folgen, der niedlichen Katze. Folge 5 mit dem Titel „Hot Spot“ habe ich hier verbloggt und jetzt gibt es die allerneueste Episode: Snow Business.

Da es sich hier um Teil 1 handelt darf man sich um eine sehr baldige Fortsetzung freuen. Bis dahin kann man sich die Zeit mit dem Buch vertreiben, dass nun endlich auch in Deutschland erschienen ist.